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“Burning feet 2016” der 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

“Burning feet 2016” der 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

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Begonnen hatte es wie jedes Jahr. Am Freitag den 29.04.2016 pünktlich um 8 Uhr fährt ein vollbeladener Van mit ebensolchem Anhänger in Großengersdorf hinein, biegt in die Kellergasse ab, und parkt auf einer Wiese ganz oben direkt neben dem Großengersdorfer Wasserwerk. Ein wenig unausgeschlafen weil am Vortag am Abend noch alles verladen und verstaut werden musste, steigt Christian der “Alpha-Patschn” der Long Trail Hikers – Austria (und Präsident des NSSV) aus, begutachtet Wiese und Wetter, stellt fest dass es gut ist, und beginnt gemütlich mit dem Entladen und Aufbau des Eventzeltes für das “Burning feet 2016”. An so einem schönen Morgen mit herrlichem Sonnenaufgang ging alles gleich viel besser als sonst, und so stand das Teil knapp 9:30 Uhr schon fix und fertig da und wartete auf die Innenausstattung. Er war zufrieden mit seiner Arbeit, und sah nun auch Chris (Generalsekretär NSSV) die Kellergasse hochkommen. Der zweite Mann des Orgateams schlich sich an die Location heran und brachte bereits die Sachspenden von STASTNIK und STRÖCK mit. An dieser Stelle gleich ein großes DANKE an beide Firmen, die uns seit Anbeginn von Burning feet unterstützen!

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Auch um Strom und Gemeinde-WCs hatte er sich gleich unten beim Gemeindeamt gekümmert, und so konnten wir gemeinsam und flott den Rest aufbauen. Währenddessen kamen dann noch Erwin (“Schreibgriffeldompteur” der Long Trail Hikers – Austria), Manuela (“Groschenlady” der Long Trail Hikers – Austria und Finanzreferentin des NSSV) sowie Thomas an. Das Orga-Team war dann schon fast komplett. Es fehlte dann nur noch Robert (Sportreferent des NSSV) der diesmal wieder den Ausrüstungscheck übernahm. Doch bis dahin hatten wir noch jede Menge Zeit. Um knapp 13 Uhr waren wir mit dem Aufbau komplett fertig, und machten mal einen kleine Pause. In dieser Zeit trudelten dann auch schon die ersten Teilnehmer ein, die auch am Stake-Out mit Wohnwägen, Campingbussen und Zelten übernachteten. Ab 17 Uhr erschienen dann auch die restlichen Teilnehmer um bei der für 18 Uhr angesetzten Streckenbesprechung dabei zu sein. Ein paar Ausnahmen baten um eine Einweisung am Samstag, und wir kamen der Bitte auch nach, da es sich nur um 21km-Hiker handelte. Das ging schneller und ließ sich einrichten.

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Die Check-Ins der Teilnehmer und Hunde waren schnell und ohne nennenswerter Beanstandungen abgeschlossen. Die Hunde waren gut drauf und alle gesund, die Teilnehmer selbst schon in voller Vorfreude auf den Start am Samstag. So riefen wir dann etwas später wie geplant um 18:45 Uhr alle anwesenden Teilnehmer ins Eventzelt, und begannen mit der Streckeneinweisung. Zu aller erst  wurden die Startpakete, bestehend aus Startkarte, Streckenbeschreibung und Wanderkarte ausgegeben. Die Meldeliste wurde gegenkontrolliert, und dann bekam noch jeder Teilnehmer ein Sponsorsackerl der Firma FUTTERHAUS (im G3 Shopping Resort Gerasdorf) wofür wie uns hier nun ebenfalls herzlichst bedanken! Christian erklärte die wichtigsten Regeln und auf was aufgepasst werden musste, und stellte die Strecke dann mittels Beamer und Streckenerklärung den Teilnehmern vor. Fragen wurden gleich behandelt und beantwortet, Unklarheiten beseitigt, der Tagesablauf komplett besprochen. In vielen Gesichtern (Einige waren ja das erste Mal bei uns) sah man echte Überraschung wie gut organisiert wir diesen Event hatten. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Die Sicherheit von Mensch und Tier sind bei uns an oberster Stelle, und das spiegelt sich bei unseren Veranstaltungen wider.

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Nach dem Ende der Einweisung entließen wir die Teilnehmer wieder. Einige fuhren nach Hause um noch einmal auszuschlafen, andere reisten in ihr Hotel oder Pension wo sie übernachteten, der Rest setzte sich mit uns im Zelt zusammen, und feierte ein geselliges Zusammentreffen mit tollem Tagesausklang. Irgendwann um 0:45 Uhr beendeten wir dann die Runde, denn um 6 Uhr hieß es wieder Tagwache, und da mussten wir dann alle fit sein! 5 Stunden Schlaf sind an der Grenze zu dem was man ausreichend nennen kann …

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Samstag, 30.04.2016 – 6 Uhr: Der Wecker läutet. Die Nacht war kalt und kurz. Egal, raus aus den Schlafsäcken, Betten, Decken, das Orga-Team versammelte sich und frühstückte zuerst mal. Kaffee in Mengen war nun mal das Wichtigste am Stake-Out. Erst lange nach uns allen regten sich die ersten Hunde. Die konnten wahrscheinlich gar nicht glauben, dass sie nicht die Ersten waren. Eine Stunde später war schon reges Treiben auf der Wiese. Man sah schon aufgeregte Teilnehmer mit ihren Rucksäcken hantieren, die letzten Ausrüstungsgegenstände verpacken, die Hunde herrichten, es ging ja bald los. Um 8 Uhr war der Start des 42km-Marathons. Sammelzeitpunkt 9:30 Uhr. Eine letzte Einweisung folgte, die Jausensackerln und Getränke wurden noch schnell ausgegeben, und schon waren die hartgesottenen Trekker auf Strecke. Noch nicht wissend, was auf sie in Punkto Blasen oder sonstige Probleme zukommen könnte. Doch genau das macht den Event zu dem was er ist. Man braucht keine 100km um an seine Grenzen zu kommen und sich dabei vielleicht auch noch gesundheitlich zu ruinieren. Es reichen 42. Viele schaffen nicht einmal die Distanz von 21, doch es geht um nichts, außer dem Spaß am Dabeisein, einer Urkunde und einer Trophäe oder Medaille!

Mit dem Start der 42km Distanz nahm auch das Organisationsteam seine Arbeit auf. Christian begab sich gleich mal auf die Strecke und hängte den Kontrollblock an seine Stelle. 1 Stunde später erspähte er schon die ersten Wanderer in seiner Nähe. Franz und Claudia waren die Vordersten am Trail. Scheinbar würde das heuer ein hartes Kopf an Kopf Geschehen werden, so die Vermutung, und man sollte damit recht behalten. Inzwischen wurden in Großengersdorf noch die Nachzügler eingewiesen, und der Start der 21km Hiker um 10 Uhr vorbereitet. Zuerst ließ man Alen raus, der die 21km als leider einziger Läufer absolvierte, weil wieder einmal Spaßmelder eine Kategorie blockiert haben, dann aber nicht zum Start erschienen. Bei der anschließenden Überprüfung dieser Leute entdeckten wir dann die falschen Daten die man uns übermittelt hatte. Nicht mal die Telefonnummern stimmten. Sowas ist den anderen Sportlern gegenüber einfach unfair. Uns, dem Veranstalter ärgert es, aber Schaden wird damit nicht bewirkt. Dazu bedarf es schon mehr.

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Christian, der die Streckenbetreuung über hatte, machte sich nach dem Start wieder auf, und schickte dann auch schon Thomas rüber zum Checkpoint bei KM 15. Alen – der Läufer – würde dort ja bald eintreffen, also musste der Checkpoint auch besetzt werden. Knapp eine Stunde nach dem Start sichtete ihn der Streckendienst schon bei km 10. Und er hatte zusammen mit seinem Vierbeiner einen Speed drauf  dass es unter Füßen und Pfoten nur so staubte. Dann kamen auch schon langsam die 21km-Hatscher ins Blickfeld. Nun bemerkten unsere Neulinge was bei uns Streckenbetreuung heißt: Es gab Powerriegel, die Möglichkeit Wasser nach zu füllen, ein bestens bestücktes Erste-Hilfe-Notfallset war an Bord, und man konnte unnötige oder getauschte Kleidung oder Schuhe mitgeben, um Gewicht zu sparen. Es fiel auch gleich auf, dass sich eine Starterin fern ab der Gruppe befand und nicht auf der Strecke zu sehen war. Gleich machte sich Christian auf die Suche, und rief die “abhanden” gekommene Starterin an, ließ sich die Position durchgeben, und stattete ihr sogleich einen Besuch auf der Strecke ab, um zu sehen ob alles in Ordnung ist. Die Betreuung unserer Teilnehmer ist das A und O unseres Events. Das haben auch heuer wieder alle bemerkt.

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Am Stake-Out lief alles nach Plan. Manuela begann sich um das Essen zu kümmern. Thomas machte seine Arbeit am Checkpoint. Chris unterstützte am Stake-Out und Erwin stand in den Startlöchern falls es zu einer Abholung kommen würde. Auch einen kostenlosen Abholdienst gibt’s bei uns, falls ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin nicht mehr weiter kann. Selbiges gilt auch die Hunde. Jeder kann uns seinen Hund mit ruhigem Gewissen übergeben, wir bringen ihn wohlbehalten zurück aufs Stake-Out, und man kann die Wandertour trotzdem beenden. Christian hatte sich diesmal eine Fleißaufgabe auferlegt, und kochte persönlich auf Wunsch eines Teilnehmers einen veganen Gemüse-Tofu-Kokoseintopf. Dieser kam neben dem Kartoffelgulasch dass es als Stärkung gab genauso gut an was ihn natürlich freute.

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Nach der Kocheinlage machte sich Christian dann wieder auf die Strecke, und besuchte Thomas am Checkpoint. Auch da war alles ok. Thomas hatte alles im Griff. Zusammen mit Thor und Asko harrte er brav stundenlang am Checkpoint 15 aus. Hier kamen dann auch gleich Markus und Jozsef an. Ein wenig später kam auch Robert “The machine” ins Beobachtungsfeld und zeigte wie verbissen er wieder mal an einer Bestzeit arbeitete. Wir hatten das komplette Teilnehmerfeld immer im Auge. Kurze Pause für den Streckendienst … Essen fassen, schauen ob alles am Stake-Out in Ordnung ist, und schon gings weiter zum Checkpoint 32. Hier wurden dann gegen 14 Uhr (laut Berechnung) schon Franz und Claudia erwartet. Ein wenig dauerte es dann noch, bevor Claudia bei KM 30,5 das erste Mal gesichtet wurde und schließlich um 14:28 Uhr den Checkpoint erreichte. Wenige Minuten hinter ihr kam auch Franz am CP32 an. Beide waren so weit körperlich in gutem Zustand, abgesehen von den Blasen die sie sich bisher geholt hatten. Claudias Hündin war ebenfalls top drauf, bei Franz’ Hündin hatten wir bedenken, schlugen vor eine Erholungspause einzulegen, was aber von Franz mit einem Schnellstart quittierte.

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So lange ein Hund nicht offensichtlich gröbere Probleme hat, können wir als Veranstalter nicht eingreifen, aber dies werden wir mit einer Änderung im Reglement für die Zukunft anpassen, da es schon sehr grenzwertig war. Wieder musste wir sehen, wie der Ehrgeiz das Wohl der Hunde zu überwiegen begann. Wir sprechen Franz NICHT seine Leistung ab, die nach seiner Erkrankung und anschließender Rehab wirklich unbestritten top war, es soll nur einfach ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, endlich mal den Ehrgeiz zurückzustellen und auf uns zu hören, wenn wir eine Anweisung zum Wohle der Hunde geben … wir als Veranstalter sind immerhin für die Hunde mitverantwortlich! (Übrigens, wenn wir schon beim Rügen sind: Die 4 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich NICHT an das Reglement in Bezug auf die Leine gehalten haben, Schleppleinen und Flexis sind KEINE Leinen mit Ruckdämpfer wie vorgeschrieben!)

Claudia ließ sich Zeit, versorgte sich und ihre Hündin, und startete dann ebenfalls auf die letzten 10km in Richtung Ziel. Nun waren noch 2 Teilnehmer (Markus und Jozsef) am 42er Trail unterwegs, und hatten die Waldgrenze bei KM 27 noch nicht passiert. Inzwischen kam die Meldung, dass alle Teilnehmer des 21km Trails ins Ziel gelangt sind, inkl. einer Abholung bei KM 10 weil der Hund verweigerte. Sowas kann immer wieder passieren, und man muss es akzeptieren. Den Hunden dann vielleicht Zwang auferlegen um weiter zu laufen wäre komplett falsch. Irgendwann um 15:45 Uhr versuchten wir die beiden “Abgängigen” zu finden. Noch immer waren sie nicht aus dem Hochleithenwald heraus gekommen. Christian entschloss sich also zur Suche, und fuhr schnell mal hinein (es war auch sonst genug Verkehr an dem Tag, weil es der letzte Tag der Holzabholmöglichkeit war, bevor der Wald gesperrt wird). Kaum 200m – also gutes Timing – hinter der Waldgrenze fand er auch schon die beiden. Sie waren also schon knapp vor KM 27 gewesen. An der Waldgrenze wurden dann wieder Wasser und Powerriegel ausgefasst, die beiden Teilnehmer gecheckt, die Hunde überprüft, alles für gut empfunden, und das OK für den Weitermarsch gegeben.

Der Streckendienst wurde nun abgelöst, und der Checkpoint von Erwin besetzt. Christian brachte ihm noch schnell den Wasservorrat zum CP32, und machte sich dann auf den Weg zum Stake-Out, während Erwin die beiden “Ritter vom 42er” weiter betreute. zu späterer Stunde haben wir dann erfahren, dass Jozsef am Checkpoint aufgegeben hatte, und Markus alleine weiter marschierte. So besiegt man den inneren Schweinehund! Hut ab! Das Ziel erreichte er übrigens um 19:54 Uhr, nach einer Hatscherei von 11 Stunden und 54 Minuten. Für das erste Mal nicht schlecht. Inzwischen kamen auch Claudia und Franz  (16:38 Uhr und 16:54 Uhr) ins Ziel, sie hatte es doch noch geschafft zu überholen, und freute sich entsprechend!

Wir gratulieren auf alle Fälle nochmals ALLEN TEILNEHMERN von Burning feet 2016 zu ihren Leistungen!

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Am Stake-Out liefen mittlerweile die Vorbereitungen für die Siegerehrung, das Essen wurde ausgegeben damit die Starter wieder alle zu Kräften kamen, und um 20 Uhr legten wir dann los. Für die Ränge 1 – 3 in jeder Kategorie gab es wieder die beliebten “Schuhe” von uns, diesmal aber in den drei Farben “gold”, “silber” und “bronze”, und für alle anderen Ränge eine Medaille. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir uns dazu entschlossen, um ein wenig Anreiz zu schaffen, sich mit Leistung einen “Schuh” zu holen, und nicht automatisch jedem Teilnehmer einen zu übergeben. Natürlich gab es auch wieder eine unserer schönen Urkunden dazu. Eine Sondermedaille gab es auch für den jüngsten Teilnehmer am 21er-Trail, den wir außer Wertung unter der Aufsicht seines Papas mitgehen ließen: Chrisi! Wir gratulieren zur Leistung des 10 Jahre jungen Buben, der den Trail komplett schaffte! Super!

Resümee des Tages: Wir sahen nur zufriedene Gesichter, es gab keine Klagen, nur Lob für uns und die gesamte Veranstaltung! Das freut uns – vom Organisationsteam – natürlich sehr. Danke an Euch alle, die dabei waren und den Event wieder mal zu dem gemacht haben was es war! Einfach nur klasse!!

Nach dem ganzen Trubel begann sich langsam wieder die Normalität auszubreiten. Ein Teil der Starter wurde von uns verabschiedet weil sie nach Hause fuhren, der Rest blieb noch über Nacht bei uns, und wir feierten noch bis knapp Mitternacht im Eventzelt. Dabei wurde natürlich über den Tag gesprochen, diskutiert, neue Pläne geschmiedet, über Änderungen nachgedacht, eben über alles palavert was uns so eingefallen ist. In Punkto Organisation konnten wir eigentlich sehr zufrieden sein, und belassen sie auch ohne einer Änderung. An dieser Stelle DANKE an das komplette Team (Chris, Thomas, Erwin, Manuela, Robert und Christian) sowie dem einen oder anderen Helferlein das sich uneigennützig zur Verfügung stellte und mitmachte!

Sonntag, 1. Mai 2016: Nach einer kurzen Nacht begann um 6:30 Uhr schon wieder das Treiben am Stake-Out. Das erste Geräusch das man hörte war von “Saeco” … unserer Kaffeemaschine. Erst viel Später folgten dann die ersten Stimmen und das Raunen der Hunde. Um 7:30 Uhr waren dann auch die Letzten wach. Nun begann auch der Abbau von allem. Die restlichen ausharrenden Freunde und Teilnehmer wurden verabschiedet, die Sachspenden von Ströck und Stastnik noch aufgeteilt und jedem mitgegeben der was wollte, und um nicht einmal 11 Uhr war bereits alles zusammengepackt und verladen. Schön wenn alle zusammenhelfen. Das Gelände wurde noch einmal kontrolliert, und dann ging es nach einem echt tollen Wochenende wieder nach Hause … da wartete für einige ja auch noch eine Menge an Arbeit, denn die Ausrüstung muss ja wieder abgeladen und für den nächsten Event verstaut werden. Doch das ist eine andere Geschichte …

 

Hier noch die Wertungen von BURNING FEET 2016

Kategorie M42 (Marathon 42km ohne Hund):

Rang 1: Christian Veigl, 10h 29min
Rang 2: Christian Heiss, 10h 29min

Kategorie M42+ (Marathon 42km mit Hund):

Rang 1: Claudia Schnabl, 8h 38min
Rang 2: Franz Gollmayr, 8h 54min
Rang 3: Markus Gruber, 11h 54min
Disqu.: Thomas Kirstein, nicht am Start
Disqu.: Tanja Musil, nicht am Start wegen Verletzung
Disqu.: Jozsef László, aufgegeben bei KM32

Kategorie W21 (Halbmarathon 21km ohne Hund):

Rang 1: Heiss Christian, 5h 9min

Kategorie W21+ (Halbmarathon 21km mit Hund):

Rang 1: Robert Zeillinger, 2h 47min
Rang 2: Manfred Schramm, 3h 55min
Rang 3: Karin Haas, 3h 59min
Rang 4: Alexander Rohlfing, 4h 0min
Rang 5: Michaela Frassine, 4h 1min
Rang 6: Renate Barwik, 4h 2min
Rang 7: Dieter Suttnig, 4h 2min
Rang 8: Dagmar Suttnig, 4h 2min
Rang 9: Grete Wurmbrand, 4h 6min
Rang 10: Alfred Grill, 4h 6min
Rang 11: Katja Pribyl, 5h 0min
Rang 12: Sonja Leditzky, 5h 0min
Rang 13: Christian Veigl, 5h 9min
Rang 14: Erwin Funk, 5h 13min
Rang 15: Thomas Kirstein, 5h 13min
Rang 16: Christine Riegler, 5h 19min
Rang 17: Claudia Wagner, 5h 19min
Disqu.: Sandra Gütl, nicht am Start
Disqu.: Margret Gütl, nicht am Start
Disqu.: Karin Rohringer, nicht am Start, krank
Disqu.: Sebastian Knotzer, nicht am Start
Disqu.: Sandra Wolf, aufgegeben bei KM10
Disqu.: Isabell Storch, nicht am Start

Kategorie L21+ (Laufen 21km mit Hund):

Rang 1: Alen Mrciz, 2h 4min
Disqu.: Canicrossgruppe “Ost” (Team, 6 Teilnehmer), nicht am Start

(Anmerkung zur Canicrossgruppe “Ost”: Wir hoffen Ihr hattet Euren Spaß daran die Startplätze für andere Interessenten zu blockieren!)

Zur Info: Die Ränge wurden bei gleichen Zeiten (Trekkingteams) nach der Reihenfolge der Eintragung in der Zeitliste vergeben. Diese Modalität wurde in der Teilnehmerinfo angekündigt.

 

Nun folgt noch unser DANK an die Gemeinde Großengersdorf und Bürgermeister Josef Staut, der es uns auch heuer unkompliziert ermöglichte, wieder Gast in seiner Gemeinde sein zu dürfen! Vielen Dank im Namen des gesamten Teams!

 

Fotos unseres Events findet Ihr hier:  >> Fotogalerie 1 << – >> Fotogalerie 2 <<
Die Verwendung der Fotos unter Angabe der jeweiligen Fotorechte (Logos & Wasserzeichen) ist für unsere Teilnehmer natürlich erlaubt!

 

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Vorabstart (21km Hunde-Wanderhalbmarathon) in Großengersdorf

Vorabstart (21km Hunde-Wanderhalbmarathon) in Großengersdorf

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Es waren keine guten Voraussetzungen, als wir am Samstag den 9.4.2016 um 9 Uhr Morgens zusammentrafen, um die 21km des Halbmarathons abzuwandern. 4 hartgesottene Hiker (Chris, Christian, Erwin und Thomas) von unserem Wanderschuhgeschwader fanden sich trotzdem zusammen mit und ohne Vierbeiner ein, und machten sich für den Start fertig. Nass waren wir eigentlich schon am Start, denn es regnete unablässig. Trotzdem ließen wir uns den Spaß nicht nehmen, und machten uns auf den Weg.

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Die Strecke selbst führte von Großengersdorf in Niederösterreich, weiter über die “Remise” dann nach Pillichsdorf und in einem großen Rundkurs über den Rand des Hochleithenwalds wieder zurück nach Großengersdorf. Dem Wetter entsprechend waren die Feldwege mehr Matsch als Weg, aber zum Glück hatten wir mit Gamaschen vorgesorgt, und so blieb der Dreck außerhalb der Schuhe, und die Füße trocken. Blasenvermeidung nannten wir das dann, denn feuchte Füße sind ein 100% sicheres Mittel für Blasen!

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Zwischenstopp und Pause machten wir dann bei KM 10 am Bahnhof in Pillichsdorf, bevor wir dann zügig weiter zum Checkpoint 15 losmarschierten. In etwa auf dieser Höhe der Strecke hörte dann endlich mal der Regen auf, obwohl es nun für den Rest der Strecke auch schon egal gewesen wäre. Die letzten 6 Kilometer waren relativ gut zu marschieren. Einzig die sogenannte “Bockschliachtn” war unpassierbar, weil viel zu steil und extrem rutschig. Wir umgangen diese Stelle dann parallel zu diesem Hohlweg zwischen den Reben eines daneben liegenden Weinfeldes. Die nasse Wiese darin begünstigte sogar den Reinigungsprozess unserer Schuhe, und so wurden wir um einige Kilo leichter und konnten damit schneller ans Ziel gelangen …

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Problemlos trafen wir alle wieder am Start/Ziel-Bereich ein, versorgten die Hunde, und gesellten uns noch ins TWINS, um den Tag ausklingen zu lassen.

Es war einfach Super, und trotzdem ein schöner Saisonauftakt 2016! Natürlich hoffen wir aber auf schöneres Wetter auf unseren zukünftigen Touren! Die nächste findet ja schon in einer Woche statt: Der 42km Vorabstart des Orga-Teams.

Die kompletten Fotos dieser Tour findet Ihr hier:

>>Fotogalerie <<

 

Diesmal waren mit dabei:
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Erwin, Christian, Chris & Thomas

Trailrocking in der Kulturlandschaft Paasdorf

Trailrocking in der Kulturlandschaft Paasdorf

Streckenlänge: 11,2km
Dauer: 3 Stunden (Pausen inklusive)
Natur: Freie Felder, Waldrand und Wiesenflächen. Aussicht nicht so grandios! Windradbaustellengebiet!
Ruhe: Derzeit noch Top! Nur sehr wenige Begegnungen.
Wegbeschaffenheit: Schotterwege, Wiesenwege, teilweise Asphalt.
Geeignet für: Einzelpersonen, Kleingruppen. Begrenzte Parkmöglichkeiten!

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Auf der Suche nach neuen Wandertrails für unser “Cani-Klick” – dem Fototrekking – stieß ich im Internet auf die Kulturlandschaft Paasdorf bei Mistelbach. Der offizielle Weg ist ja nur knapp halb so lang als jene Weglänge die ich mir vorstellte, aber das ließ sich ja schnell durch ein paar “Ausschweifungen” auf knapp über 11km ändern. Wie üblich, habe ich den geplanten Trail vorerst auf GPSies digitalisiert und angesehen, dann auf mein Garmin überspielt, und vergangenen Samstag gings dann los. Zusammen mit einem Freund starteten wir um 9:30 Uhr bei nur 6,5°C los und führen nach Paasdorf.

Parkplätze gibt’s in Paasdorf an der “Schwemmzeile” von wo aus auch unser heutiges Trailrocking wegführte. Vorbei an einer futuristischen Bushaltestelle (sehenswert!) über den Feldwiesengraben und dem Schloss Paasdorf (eher unscheinbar), führte uns der Weg dann über die Schlosszeile dann ins freie Land, beginnend ab der Kirschenallee. Bis hierher hatten wir schon die ersten guten Fotos im Kasten.

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Von der Kirschenallee aus war unsere erste Station das “Ecce Homo Kreuz“. Leicht zu finden da man direkt darauf zusteuert. Unser Weg führte danach links am Kreuz vorbei, weiter in Richtung “Holzberg” auf 270m Seehöhe. Bis dahin sahen wir schon die ersten massiven Veränderungen in der Landschaft. So zum Beispiel die neue Süd-Umfahrung von Mistelbach, die B46, die in unseren Wanderkarten noch nicht einmal eingezeichnet war. Dann bemerkten wir schon von weitem, dass hier ein komplett neuer Windpark entstehen würde. Eine Baustelle reihte sich an die nächste. Halb fertige Windräder standen bereits, bei anderen wurden gerade die Fundamente gemacht. Noch fanden wir das nicht so schlimm, und besichtigten sogar eine der Baustellen genauer.

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Am Holzberg angekommen standen wir nun auf der höchsten Stelle unserer Tour. Ein kleines Wegkreuz zierte die Stelle. Nach kurzem Rundumblick auf die Gegend, brachen wir wieder auf und folgten weiter unserem geplanten Weg. Unser nächstes Ziel war nun schon “Die Autobahn – Die Entdeckung der Korridore“.  Hier wurde künstlerisch eine Art Ausgrabung dargestellt bei der man ein Autobahnstück gefunden hatte. Die Idee fanden wir gut, die Umsetzung super. Doch das Kunstwerk wurde dadurch getrübt, dass erstens die Infoglastafel dem Baustellenverkehr der Windräder zum Opfer gefallen sein dürfte, und das Kunstwerk von Geo-Cachern missbraucht wird, die ihre Dose in der Leitschiene versteckt haben. (Ja, ein Muggl hat Eure Dose entdeckt! Was jetzt?).

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Weiter gings dann zum “Mahnmal für verlorene Artenvielfalt” dass uns veranschaulichte, wie die Artenvielfalt im Weinviertel, schon alleine bei den Rinderrassen, verloren ging. Die Schrift ist aus der Nähe noch entzifferbar, doch der Algenwuchs von oben weg, der sich über den Kalksteinwürfel nach unten hin ausbreitet, wird das Kunstwerk bald komplett einnehmen.

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Nächste Station: “Das eiserne Kreuz“. Eigenartig aber irgendwie doch magisch anziehend steht es in der Gegend herum und rostet vor sich hin. Von Tauben oder anderen Vögeln besudelt heben sich die weißen “Patzerln” kontrastreich von der schwarzen oder braunrostigen Oberfläche gut ab.

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Nachdem wir unsere Speicherkarten wieder mit einigen Fotos mehr angefüllt hatten, marschierten wir zum sogenannten “Klangatoll“, einem runden und einer Seite offenen Erdwallkonstruktion. Die neben dem Wall stehende Solaranlage weckte unser Interesse, denn da dürfte es irgendeine Funktion beim Klangwall geben, die Strom brauchte. Beim Betreten des Klangatolls fiel uns schon die breite Spur wildgewordener Motocrossfahrer oder Mountainbiker mittig über den Erdwall auf. Dann entdeckten wir in der Erde versenkte Lautsprecher, die aber ohne Funktion vor sich hin schwiegen. Nach kurzer Nachforschung fanden wir auch sowas wie eine Röhre, aus dem abgerissene Kabel hervorstanden. Also wieder ein Kunstwerk das dem Zerstörungstrieb von Idioten zum Opfer gefallen ist. Schade, wir hätten das Klangatoll gerne in Betrieb erlebt.

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Etwas enttäuscht verließen wir also das Klangatoll, und näherten uns nun dem “Windwürfelhaus“. Dieses Objekt besteht eigentlich aus zwei Objekten, nämlich dem Würfel der mitten am Feld sein Dasein fristet, und dem aufgeklappten Würfel, den man nicht so leicht als solchen am Boden liegend erkennt, weil Bauern mit ihren Landmaschinen da drüber donnern, und es offensichtlich vollkommen egal ist, ob es nun als Teil eines Weges oder als Kunstwerk angesehen wird. Am Windwürfelhaus machten wir eine kleine Pause, und genossen die noch vorherrschende Ruhe, die ja mit dem Rauschen der vielen neuen Windräder dann endgültig vorbei sein wird. Mittlerweile hatten wir auch die Gelegenheit einiges an Hasen und Rehen zu sehen, obwohl wir anfangs dachten, die Gegend sei durch die Baustellen komplett wildleer geworden. Die Aussicht hinüber auf den Buschberg und die zwei Radarstationen zeigte uns auch gleich, wie weitläufig das Weinviertel doch ist.

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Als letzte Station besuchten wir dann noch das “Ornamentfragment“. Ein in den Boden eingelassenes Kunstwerk aus Beton. Ironie war ein daneben angebrachtes Schild: “Material abladen verboten”, und den gleich daneben angehäuften Schutt- und Erdwällen einer Windradbaustelle …

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Nachdem wir diese letzte Station der Kulturlandschaft hinter uns hatten, machten wir uns auf den Rückweg zum Wagen. Der Weg führte noch über einen schönen Wiesenweg zum schon eingangs erwähnten Feldwiesengraben, den wir über eine Brücke queren mussten, die sicher schon mal bessere Zeiten gesehen hatte. Eigentlich gehört diese Brücke in dem Zustand gesperrt oder dringend saniert. Doch wen kümmerts da? Offensichtlich niemanden …

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Fazit: Die Wanderung an sich war eine schöne Sache. Die Wege gut zu gehen, die Streckenlänge für einen erholsamen Nachmittag gut geeignet. Die Kulturlandschaft selbst ist leider enttäuschend wegen des Zustandes der einzelnen Objekte. Die Landschaft selbst kann man praktisch als ruiniert betrachten. Wir finden es schade, dass immer mehr Flächen im Weinviertel für diese Windräder geopfert werden. Man kann ohnehin schon bald keine Fotos mehr machen, ohne dass ein Windrad im Bild ist …

Die komplette Fotoserie könnt Ihr Euch auf meinem Server ansehen: “Trailrocking Paasdorf 11,2km

Bis zum nächsten Mal, und viel Spaß beim Ansehen der Fotos,

Christian & Alex

Trailrocking im Hochleithenwald bei Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Trailrocking im Hochleithenwald bei Wolkersdorf im Weinviertel (NÖ)

Streckenlänge: 15km
Dauer: 3 1/2 Stunden (Pausen inklusive)
Natur: Waldgebiet und Wiesen.
Ruhe: Top! Nur sehr wenige Begegnungen.
Wegbeschaffenheit: Schotterwege, Wald- und Wiesenwege, teilweise Asphalt.
Geeignet für: Einzelpersonen, Kleingruppen. Begrenzte Parkmöglichkeiten!

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Trailrocking, also das Suchen neuer Wanderwege für uns, ist eine feine Sache. Man bewegt sich in der Natur, fernab von Städten und ihrem Dunst, in Ruhe und vor allem alleine. Man kann dabei so richtig entspannen und die Gedanken schweifen lassen. Die sportliche Seite von Trailrocking darf aber auch nicht unterschätzt werden. So wie diesmal im Hochleithenwald. 15km sollten es letzten Sonntag Nachmittag werden. In einem  ca. 3000ha großen Eichen-Hainbuchen-Wald mitten im Weinviertel.

Ausgangspunkt ist ein kleiner Platz keine 200m von der B7 (Brünnerstraße) entfernt. Dieser befindet sich noch vor dem Fahrverbot der Forststraßen in den Wald. Da wir nicht wollen, dass nun hunderte Menschen in den Wald strömen und vielleicht auch noch ihre Hunde darin frei laufen lassen, werde ich den genauen Standort nicht bekannt geben. Eines ist jedoch wichtig: Ein Verlaufen im Wald ist schnell möglich, und durch die Größe kann es viele Stunden dauern, bis man wieder (irgendwo) rauskommt!

Vom Startplatz weg geht’s ein Stückchen der B7 entlang, bevor ich in den Wald eintauchte, und dann nur mehr von Natur umgeben war. In den 3 1/2 Stunden die da wanderte sind mir genau 2 Jogger und 4 Wanderer begegnet. Man kann den Wald also durchaus als menschenleer bezeichnen. Man muss aber auch erwähnen, dass es die Traunsche Forstverwaltung (der Eigentümer des Waldes) gar nicht gern sieht, wenn man in “ihrem” Wald herumwandert. Was solls. Das Betreten des Waldes zu Erholungszwecken ist jedem erlaubt, so stehts im Forstgesetz. Und ein zeitlich begrenztes jagdliches Sperrgebiet ist nicht beschildert.

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Der von mir sondierte Wanderweg führte tief in den Wald hinein, direkt ins Wildgatter, dass durch Wildroste und Zäune gut erkennbar ist. In diesem Bereich gilt natürlich absolute Stille. Es ist traumhaft ruhig da drinnen! In den seitlich wegführenden Wegen und Schneisen kann man sehr oft das eine oder andere Rehwild oder Hasen beobachten. Zum Glück hatte ich keine Begegnung mit den dort sehr zahlreich vorkommenden Wildschweinen. Die sollen ja keine angenehmen Zeitgenossen sein, und schon gar nicht wenn sie Frischlinge haben. Deswegen sollte man auch nie die Wege verlassen und keine Expeditionen in den dichten Wald machen.

Der von mir erkundete Rundkurs führte auch an einigen von der OMV betriebenen Pumpstationen vorbei. Die einzigen Makel die der Wald hat. Abgesehen von einigen Asphaltwegen die zu diesen Anlagen führen. Man hört sie schon ein paar hundert Meter bevor man sie sieht, diese Pumpen. Ein Grund mehr warum ich nicht die Abneigung des Eigentümers gegen Wanderer und Spaziergänger verstehe, obwohl da sogar Autos zu den OMV-Bereichen fahren. Eingezäunt sind sie sowieso auch, also kann auch keiner was daran kaputt machen. Und man geht ja auch nicht in den Wald um böswillig was zu ruinieren, oder?

Ganz vergessen habe ich Eingangs auch den Jäger oder Förster der mir mit seinem Pickup entgegenkam, aber sehr freundlich grüßte. Den Gruß erwiderte ich natürlich. Vielleicht erkennt er mich das nächste Mal wieder, und hat dann weniger Vorurteile gegenüber “Fremden” in “seinem” Wald. Freundlichkeit ist eine Brücke die man nutzen sollte, um ein Miteinander von Forst und Erholungssuchende in so einem sensiblen Bereich wie einen Wald zu festigen.

Was mich wunderte: Ich sah keinen einzigen Mountainbiker! Klar, es gilt Fahrverbot im Wald, aber was hält diese Zweiradanarchisten sonst davon ab, genau da zu fahren, wo es verboten ist? Vielleicht war aber auch nur die Zeit nicht richtig, um diesen “ich scheiß mich nix Pedalrittern” zu begegnen. Egal. Mir gehen sie nicht ab wenn ich in der Natur unterwegs bin …

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Mit diesem Trailrocking habe ich auch wieder die Gelegenheit wahrgenommen, einige Ausrüstungsgegenstände zu testen. Unter anderem mein GPS (Garmin Oregon 650t), dass selbst im dichten Wald super aufzeichnet und immer ein GPS-Signal empfangen hat. Der aufgezeichnete Track war lückenlos. Die Kamerafunktion mit 8MP Auslösung fasziniert mich jedes Mal wenn ich mir die Qualität der gemachten Fotos dann zu Hause ansehe. Ich konnte jedoch noch nie wirklich testen, wie viele Fotos man damit machen kann. Wird aber sicher für unsere Trekking-Touren über LTH-Austria ausreichen da wir meist ohnehin eine DSLR auch dabei haben.

Von meiner neuen NORTHLAND-Trekkinghose (Grow SLR) war ich restlos begeistert. Leicht, trotzdem angenehm warm, durch den Stretch-Stoff immer gut angepasst, egal bei welcher Bewegung. Da macht Trekking Spaß. Schwer enttäuscht war ich aber von meinen neuen Alpaka Trekking Socken (Apu Kuntur). Super angenehm zu tragen, aber viel zu warm. Man schwitzt mit denen nach ein paar Kilometer echt wie Sau, und durch die feuchte Haut am Fuß gab’s dann eine Blase die sich gewaschen hatte! Also mein Tipp: Bleibt bei FALKE. Das sind und bleiben die besten Trekkingsocken die es gibt! Damit hatte ich noch nie Probleme, egal auf welchen Streckenlängen.

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Für das Wandern im Hochleithenwald mit Hund: Nutzt das Frühjahr wenn es noch kühler ist. Im Sommer kann ich von einem Trekking in diesem Wald – speziell nach Regen oder bei feuchter Witterung – nur abraten! Ein Hund reguliert seine Körpertemperatur durch Hecheln (Verdunstungskälte über Schleimhäute im Mail und die Zunge). Schwitzen wie wir kann ein Hund nur an den Pfoten und das reicht nicht aus, um die Köpertemperatur zu halten. Wenn dann im Wald die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, versagt die Körperkühlung des Hundes, und ihr habt ein Problem! Nehmt auch immer genügend Wasser für Euren Vierbeiner mit und macht Rastpausen! Er wird es euch danken!

Auch im Frühjahr ist es relativ anstrengend sich durch diesen Wald zu kämpfen. Ich verbrauchte selbst einiges an Wasser. Also denkt daran: Nehmt auch euch genügend zum Trinken mit! Eine kleine Jause um an einem ruhigen Ort eine entspannende Rast zu machen ist genauso empfehlenswert.

Nach erholsamen 3 1/2 Stunden bin ich dann wieder zum Ausgangspunkt zurück gekommen. Da ich mich weder gehetzt hatte, noch einen Rekord aufstellen musste, ist diese Zeit gerade richtig um 15km hinter sich zu bringen. Dabei inkludiert einige Pausen um Rehe zu beobachten, Fotos zu schießen, oder manche Dinge (Pumpstationen, Bildeichen, Fundstücke, etc.) näher zu betrachten.

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Kurz zusammengefasst: Dieser von mir sondierte Trail ist sicherlich für eine Kleingruppe von 5 bis 8 Personen super geeignet, um einen entspannenden und erholsamen Nachmittag zu verbringen. Hunde müssen hier aber generell immer an der Leine gehalten werden. Die Jäger sind in dieser Gegend nicht zimperlich. Im Laufe des Jahres werde ich sicherlich die eine oder andere geführte Wanderrunde hier machen. Wer Lust hat, dabei zu sein: Meldet Euch einfach bei uns! In diesem Sinne und bis zum nächsten Mal,

Christian

“Hipp, Hipp, Rock den Trail!”

Wandererlebnis Stausee Schlegeis (Tirol)

Wandererlebnis Stausee Schlegeis (Tirol)

Zuletzt aktualisiert am: 4. Juli 2016


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Einige wenige kennen ihn, den Schlegeis Stausee in Tirol. Die zum See führende (mautpflichtige) 13,3 km lange Schlegeis Alpenstraße beginnt in 1.000 m Seehöhe und führt über acht Kehren und vier Natursteintunnel zu den Parkplätzen beim Schlegeis Stausee in rund 1.800 m Seehöhe. Die Anfahrt gestaltet sich wirklich schön, und die Aussicht ist einfach ein Traum. Die atemberaubende Hochgebirgswelt zeigt sich hier schon bei der Auffahrt zum smaragdgrünen Stausee mit vielen Wasserfällen, Natursteintunneln und den einen oder anderen wunderschönen Gletscherausblick!

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Oben am Parkplatz angekommen, kann man am ersten Parkplatz am Bergrestaurant Schlegeis parken, oder weiter nach hinten fahren. Es stehen insgesamt 3 Parkplätze zur Verfügung. Platz ist also genug vorhanden. Wir haben uns für den mittleren Parkplatz entschieden, und sind dann weiter nach hinten in Richtung Jausenstation Zamsereck gewandert. Vorher kann man zur Olperer-Hütte abzweigen. Für geübte Trekker eine Hütte, die man einfach besucht haben muss! Die Aussicht von da oben auf den See hinunter ist einfach überwältigend. An der Jausenstation Zamsereck geht der Uferweg (Markierung rot-weiss-rot 502) vorbei, und führt zur Fischerhütte auf schon 1782m Seehöhe. Ab dann geht’s nur mehr dem See entlang bis nach hinten zur Einmündung des Schlegeisbaches in den Stausee. Natürlich endet der Wanderweg hier nicht, sonder man kann weiter nach hinten auf dem 35km langen Trail vom Zamsereck zur Kasseler Hütte trekken. Über das Furtschlaglhaus auf 2295m Seehöhe dann am Totenkopf vorbei und dem Schönbichler Horn (3133m) wird Euch dabei einiges abverlangt, bis ihr Euch dann wieder auf der Berliner Hütte ausrasten könnt. Danach geht’s weiter über die Nördliche Mörchenscharte (2872m) zur Greizer Hütte, die Lapenscharte (2701m) am Gfaller vorbei zur Kasseler Hütte, dem Endziel des 502.

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Der Aufstieg zur Olperer Hütte erfolgt wahlweise über den etwas angenehmeren 5,5km langen mit “OLPER” (auch DMV und rot-weiss-rot 02) gekennzeichneten Weg, oder den einfach rot-weiss-rot markierten steilen Steig (Teil des Berliner Höhenweges) weiter nördlich zwischen dem Parkplatz 2 und 3. Zweiterer ist kürzer aber auch kraftraubend. Doch egal welchen Weg man nimmt, für die Mühen wird man mit der Aussicht von der Olperer Hütte nach unten auf den Stausee und das umliegende Panorama auf jeden Fall belohnt!

 

Einige Impressionen dieser Tour am Schlegeis Stausee:

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Info: Der Stausee speichert insgesamt 126,5 Mio. m3 Wasser – die Schlegeissperre ist mit einer Länge von 725 m die längste Staumauer vom “Verbund”. Ihr Inneres kann man bei einer Staumauerführung erkunden. Rund um den Schlegeis-Stausee erschließt sich der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, der seit 1991 auf 397 km2 den hinteren Teil des Zillertals als Schutzgebiet prägt. Im Naturpark steht die Ruhe und Erholung im Vordergrund. Der Uferweg entlang des Sees bietet einen wunderbaren Blick auf das Schlegeiskees und den höchsten Berg in den Zillertaler Alpen, den Hochfeiler mit 3.509 m Höhe.

 

Foto unten: Die Hängebrücke in Richtung Olperer Hütte und die traumhafte Aussicht auf den Stausee (Quelle: Wikipedia)

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Update per 04.07.2016: Seit unserem Besuch am Schlegeis-Speichersee hat sich einiges getan. Unter anderem wurde der neue Klettersteig direkt an der Staumauer “Schlegeis 131” gebaut und eröffnet. Diese Info wollen wir Euch hier natürlich nicht vorenthalten …

Webinfo: http://www.bergsteigen.com/klettersteig/tirol/zillertaler-alpen/schlegeis-131-klettersteig

schlegeis_131_klettersteig_topoGrafik: Bergsteigen.com

 

3. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon – Der Vorabstart des Orgateams 2015

3. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon – Der Vorabstart des Orgateams 2015
Ein kleiner Rückblick wie es uns voriges Jahr ergangen ist …

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Ob Quälerei auch einen Namen hat? Nun, das erfahrt Ihr bis zum Ende dieses Beitrages. Ob es Spaß gemacht hat? Macht Euch selbst ein Bild davon!

Eigentlich wollten wir (Erwin, Michael, Thomas, Chris und ich) ja nur den 21km-Trail machen, aber nachdem wir voriges Jahr schon mal 32km hinter uns brachten, ritt uns bei der Wanderung bei den Myrafällen der Teufel, und wir beschlossen einstimmig, nun doch den 42km-Trail zu absolvieren. Da wir ja dem Organisationsteam des 3. Großengersdorfer Wandermarathons angehören, ist ein Start am Event selbst für uns praktisch unmöglich. Deswegen führten wir auch heuer wieder einen Vorabstart, 14 Tage vor dem eigentlichen Event durch. Da wir eine Gruppe sind, ist Beschiss ausgeschlossen, und wir haben das auch nicht nötig. Wie immer: Es geht ja um nichts, außer um den Spaß an der Sache.

Geplant war der 18. April. Treffen und Ausrüstungskontrolle für alle um 7:15 Uhr, und Abmarsch pünktlich um 8 Uhr früh. Geschätzte Dauer des Marathons mit Pausen: 12 Stunden. Das Sicherheitsnetz das wir den Teilnehmern dann am offiziellen Event bieten, hatten wir natürlich nicht, weil wir ja selbst unterwegs sein würden. Einzig die beiden Check-Points (für uns bei km 18,5 und km 32) konnten wir organisieren, um zumindest Wasser für die Hunde nachfassen und zumindest eine Jause bekommen zu können. Diese beiden Rastplätze waren unsere einzige Möglichkeit, auch im Notfall abgeholt und zu einem unserer Autos gebracht zu werden. So das Vorhaben.

Und hier, wie es dann tatsächlich war:

Die Woche vor dem Start fing schon recht ungut an. Zuerst der Wetterbericht mit Abkühlung und Regen, dann der Ausfall von Erwin, der sich am Sonntag – knapp eine Woche vor dem Start – nach einem Sturz schlimme Verletzungen zuzog, und damit nicht mehr fähig war, 42km durchzuhalten, ohne mit Schmerzmitteln vollgepumpt zu werden. Am Donnerstag kam die Nachricht von Michael, der aus beruflichen Gründen absagte. Kein guter Anfang für unser Vorhaben. Da waren wir nur noch 3.

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Samstag Morgen, wir trafen uns um 7:30 Uhr bei geschmeidigen 5°C am vereinbarten Treffpunkt, der Stake-Out-Wiese in Großengersdorf. Als ich eintraf war Thomas schon da, und Chris kam wenige Minuten später. Check-In war mit 7:40 Uhr erledigt, und nach einer kurzen Lagebesprechung starteten wir um 7:50 Uhr auf unsere 42km-Tour. Wir lachten schon beim Start, also konnte es nur ein super Tag werden. Der erste Teil des Weges der uns nach 1km wieder nach Großengersdorf rein brachte, und dann nach Süden an der sogenannten „Remise“ vorbei bis km 7 führte war relativ schnell absolviert. Wir marschierten am Großengersdorfer Badeteich vorbei, folgten dann dem Rußbach, bis ca. km 10 nach Pillichsdorf. Dort machten wir unsere erste Jausenpause. Hier merkte ich, dass ich schon seit gut 3km irgendein Problem mit meinen Schuhen hatte. Obwohl ich meine guten Lowa und das bereits erfolgreich getestete Sockensystem von Lundhags anhatte, stimmte was nicht. Noch machte ich mir keine Gedanken drüber. Es war nur so ein Gefühl, dass da an der Fußsohle was nicht ganz passte. Nach 15 Minuten brachen wir wieder auf, und machten uns auf den Weg in Richtung Checkpoint 1 bei km 15.

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Das Wetter das anfangs echt herrlich war, trübte immer weiter ein, und der eine oder andere Tropfen Regen beglückte uns unterwegs. Die Zeit am Checkpoint wurde notiert, und weiter gings zum Notfallsammelpunkt „Gerichtsberg“. Dorthin bekamen wir eine Pizzalieferung, Getränke und Wasser geliefert. Der Sammelpunkt war praktisch unsere „Mittagspause“. Dank meiner Frau, die ich 1 Stunde vor Ankunft benachrichtigte, war das Timing perfekt. Wir trafen um 12:30 Uhr keine 3 Minuten vor ihr am Treffpunkt ein. Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen, und es siffte uns auf die Pizzen! Egal, wir saßen im nassen Grad, und picknickten. Trotz des Schweinewetters ließen wir uns das Essen schmecken. Wir hatten nun 18,5km in 4,5 Stunden hinter uns gebracht. Der Km-Schnitt passte. Nach der Stärkung ging es dann um 13:10 Uhr wieder weiter, und wir machten uns auf den Weg, in den Hochleithenwald hinein.

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Kleinere Pausen legten wir dann bei km 20 und 25 ein. Dazwischen erwischte uns ein schöner Hagelguss, und wir waren nass wie Hunde nach einem Bad. Ab 20 spürte ich dann das Aufkommen einer Blase. Was ich vorher als Druckstelle spürte, entwickelte sich dann echt als Blase. Um diese zu entlasten, änderte ich die Belastung am Fuß, was sich als Fehler herausstellen sollte. Denn ab km 25 hatte ich dann eine zweite Blase am selben Fuß. Und beide waren vom Gefühl her nicht von schlechten Eltern. Aufgeben? Das spielte es sicher nicht. Ich beschloss weiter zu gehen, und sagte auch zu meinen Wanderpartnern kein Sterbenswörtchen.

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Die Stimmung war bisher echt toll. Wir lachten, plauderten, diskutierten über dies und das, und machten so Kilometer um Kilometer. Immer darauf achtend, dass wir unseren Schnitt von ca. 4 km/h nicht überschritten. Uns ging es nicht nach Zeit, sondern darum, dass alle gut im Ziel ankommen würden. Auch Thor, der Schäferhund von Thomas, machte seine Sache echt super. Er wusste genau, wann er sich ausrasten konnte, und tat das auch sofort wir anhielten. Hunde sind schon gut drauf, wenn sie sich ihre Kräfte einteilen müssen.

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Um knapp 15:45 Uhr verließen wir dann bei km 27 wieder den Hochleithenwald. Jetzt galt es wieder meine Frau anzurufen, damit sie rechtzeitig am Checkpoint 2 bei Groß Schweinbarth eintreffen würde. Wir brauchten Wasser für den Hund, und Getränke für uns. Checkpoint 2 erreichten wir dann um 16:41 Uhr. Und wieder kaum ein paar Minuten später traf Manuela ein. Wir hatten echt ein perfektes Timing! Wir ließen die bisherig absolvierte Strecke Revue passieren, und Chris bestätigte uns die Korrektheit von Streckenbeschreibung und Karte. Er hatte die Aufgabe, diese während des Marsches zu überprüfen, bevor wir sie an die Teilnehmer des Marathons dann aussenden würden. Bisher passte alles, bis auf zwei Kleinigkeiten bei der Wegbeschaffenheit. Diese hatte sich seit unserer letzten Bewanderung dieser Wege, aufgrund von Bauern und Forst verändert. Die neuen Angaben wurden aber sofort als Notiz vorgemerkt, und würden dann in den aktuellen Beschreibungen schon ausgebessert sein.

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Bei mir war es nun auch fix. Ich hatte zwei riesen Blasen am linken Fuß. Das Brennen und Stechen während dem Gehen war nun schon gewaltig. Ich überlegte was ich machen sollte, entschloss mich aber, die letzten 10 Kilometer auch durchzuhalten. Ein Aufgeben kam nicht in Frage, obwohl das vor mir stehende Auto von Manuela schon recht einladend war. Ich änderte die Schnürung meines Schuhs, um ihn fester schnüren zu können, und um nicht im Schuh zu rutschen. Es war eh schon zu spät, aber es sollte ja nicht schlimmer werden. Und so brachen wir um 17:15 Uhr auf die letzte Etappe des Marathons auf. 10 Kilometer lagen nun noch vor uns, mit ein paar widrigen Streckenteilen vor denen ich mich nun ein wenig fürchtete.

Von Groß Schweinbarth aus marschierten wir nun in Richtung Auersthal, an den vielen Ölpumpen vorbei. Die lehmigen Streckenabschnitte die normalerweise bei Regen rutschen wie Glatteis waren zum Glück trocken und fest. So kamen wir auch wieder gut voran. Mein linker Fuß stach nun immer mehr, und ich musste mich echt schon zwingen, weiter zu gehen. Die Müdigkeit machte sich auch langsam bei uns allen breit, und ich merkte auch an Thomas‘ Schritten, dass er irgendwie schon kämpfte. Wir erreichten ca. um 19 Uhr dann Bockfließ. Endlich. Eine kurze Pause, und die restlichen 4km wollten bezwungen werden. Dann das erste kleine Hindernis. Am Straßenrand stand eine Hundehalterin mit zwei kleinen Keiffern. Zwar angeleint, aber die Bellerei war nicht ohne. Im Näherkommen schon meinte sie, „Jaja, die kleinen Hunde, die bellen immer so viel …“ – Von uns gab es keinen Kommentar darauf. Aber dann der Hammer. Sie fragte doch glatt Thomas, ob die beiden Tölen mal bei Thor schnuppern dürften!! Ich dachte ich höre schlecht! Bellende Hunde sollen an einem fremden Hund schnuppern dürfen?? Er meinte dazu natürlich nein, und dann hörte ich nur mehr „Wieso? Ist das ein Rüde?“ – ja Leute, was soll das? Was hat das damit zu tun, ob ein Hund ein Rüde oder ein Weibchen ist? Wie krank sind diese Ansichten eigentlich? Mein Mützen-Mädl hätte die beiden auseinandergenommen, und ich denke Thor hätte genauso (als Rüde) reagiert! ich verstehe manche Ansichten solcher Hundehalterinnen echt nicht. Ein Nein ist ein Nein, warum weiter hinterfragen? Sie war ziemlich angefressen, weil ihre beiden bellenden Tölen dann nicht schnuppern durften …

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Dann eine Zwangspause. Thomas Blutzuckerspiegel sackte ab. Er hatte natürlich alles dabei, um dem entgegen zu wirken. Doch während des Wartens begannen meine Füße höllisch zu brennen, und so ging ich nach ein paar Minuten langsam weiter. Mittlerweile dürften meine beiden Blasen ein erotisches Verhältnis in meiner Socke betrieben haben, denn es wurden 3. Und auch am bisher verschonten rechten Fuß meldete sich was an. Noch 2km. Die müssen einfach noch zu machen sein, dachte ich mir, und biss die Zähne zusammen. Mittlerweile holten mich die beiden wieder ein, und wir stiegen gemeinsam in den Hohlweg nach Großengersorf ein. Die letzte schwierige Stelle, die mich nochmals (wegen der Blasen) an meine Grenzen bringen sollte. Aber auch diesen Abstieg schaffte ich, schleppte mich dann den letzten Kilometer noch weiter, und sah dann endlich das Wasserwerk von Großengersdorf, wo unsere Autos standen! GESCHAFFT! Nach insgesamt 12 Stunden und 5 Minuten erreichten wir unser Ziel bei km 42! Wir hatten den Durchschnitt von 4 km/h gehalten. ich denke das ist eine super Leistung für uns, da wir sicherlich keine trainierten Spitzensportler sind. Ich war froh, als ich den Rucksack in den Wagen schmeißen konnte, und freute mich schon auf das Abschlussbier, dass wir in der uns bekannten Kneipe, dem „Twin“ in Großengersdorf genehmigen wollten.

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Schnell erledigten wir noch die Einträge in unseren Activity-Pässen, und fuhren dann in den Ort hinunter, wo wir wie geplant im “Twin” einkehrten. Zufällig gab es an dem Abend Live-Musik, und die Hütte war gerammelt voll. Wir ergatterten noch 3 Plätze, und machten es uns gemütlich. Wobei von gemütlich eigentlich keine Rede sein konnte, weil uns alles weh tat. Trotzdem: Ein super Tagesabschluss, und ein toller Tag mit klassen Freunden!

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Thomas

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Chris

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Christian

Nun gab auch Thomas zu, dass er seit km 30 mit den Knien Probleme hatte … *lach* – Und auch Chris werden wir noch seine Geheimnisse rauslocken!

[Nachtrag 2016: Er hat sich seine Geheimnisse bisher natürlich nicht rauslocken lassen, aber am 16. April 2016 werden wir ihn genau beobachten, nämlich am Vorabstart des 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathons!]

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News & Updates

News & Updates

Hier listen wir euch relevante News und Updates auf, die wir auf unserer Seite machen. So findet ihr nun noch schneller alle Änderungen oder neue Beiträge.

 

15.01.2019:
Aufgrund beruflicher Veränderungen des Teams und auch der Webmaster, werden die Seiten der Longtrailhikers derzeit nur sporadisch oder gar nicht aktualisiert. Bitte holt Euch daher alle aktuellen Infos von der Webseite unseres Verbandes: https://vrsoe.nssv.at

Danke für Euer Verständnis!

 

25.08.2018:
Die Wertung für die Rohrwaldrunde wurde bei den Trailrockern 2018 eingefügt.

 

26.06.2018:
Die Wertung für die Rittersberg-Hüttenwanderung wurde bei den Trailrockern 2018 eingefügt, die Seite “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurde auch wieder aktualisiert. Ein neuer Bericht wurde gepostet (Rittersberg – Halseralm – Sonnenalm).

 

02.06.2018:
Die Wertung für die Füllersdorfer Waldwegrunde wurde bei den Trailrockern 2018 eingefügt, die Seite “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurde auch wieder aktualisiert. Neuer Beitrag vom Alpha-Patschn eingefügt (Copy & Paste von seinem Blog … *lach*)

 

30.04.2018:
Die Wertungen für Burning feets 2018 unseres Wanderschuh-Geschwaders wurde bei den Trailrockern 2018 eingefügt. Die Seite “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurde auch aktualisiert.

 

17.03.2018:
Wir haben ein paar neue interessante Links in die Linkliste eingefügt.

 

17.02.2018:
Da wir einiges im Verein umstrukturieren, hat sich auch im Vorstand etwas geändert. Deswegen ist die Position des Schriftführers (“Schreibgriffeldompteur”) neu zu besetzen. Wer aus unserer Runde Lust und Laune hat (Männlein wie Weiblein) etwas zu bewegen und aktiv an der Vereinsorganisation teilzuhaben, der soll sich bitte ab sofort an das Office wenden (via: office@nssv.at). Die Kooption erfolgt in Kürze.

 

25.01.2018:
Wir haben nun schon des Öfteren feststellen müssen, dass das einzige das in Österreich wirklich funkioniert, das Stehlen von Begriffen oder Bezeichnungen von anderen Vereinen mangels eigener Ideen ist. Schön dass unsere von Anfang an benutzten Begriffe “Trailrocker” und “Trailrocking” so viel Anklang gefunden haben, dass sie nun auch schon ungeniert für fremde Events und auch schon Bekleidungsdruck verwendet wurden. Wir hoffen, ihr werdet alle glücklich damit. Die Wortschöpfung selbst kam aber trotzdem von uns für die damit bezeichneten Aktivitäten.

 

17.12.2017:
Die Siegerehrung der Kilometersammler 2017 fand gestern im Rahmen der gemeinsamen Weihnachtsfeier mit unserem Verband VRSÖ in Pressbaum beim Steinerwirt statt. Zum 4. Mal in Folge verteidigte unser Alphapatschn Christian seinen ersten Rang. Gefolgt von Thomas (Rang 2) sowie Chris und Robert (Beide Rang 3). Thomas konnte leider nicht dabei sein, von den 3 anderen gibt’s hier die Siegerfotos und die Wertungsliste 2017:


Christian mit “Nukka”


Robert mit “Fynn”


Chris mit “Nix”

Die Wertungsliste gibt’s hier: Kilometersammler-2017

Die Urkunden und Medaillen sind diesmal für all jene im Office hinterlegt, die nicht bei der Feier dabei waren!

Danke auch an den Verband, der heuer die gesamten Essen der Teilnehmer der Weihnachtsfeier übernommen und für uns alle bezahlt hat. Ab sofort geht’s mit der Challenge weiter, und zwar bei den Kilometersammlern 2018 …

 

27.10.2017:
Die Saison für die Kilometersammler ist für 2017 abgeschlossen. Aus organisatorischen Gründen wird für heuer keine Wertung mehr gemacht. Alle Strecken, die heuer noch gemacht werden, zählen dann bereits für 2018. Die Bekanntgabe des Endstandes sowie die Siegerehrung findet am 16. Dezember 2017 auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier mit dem VRSÖ statt.

 

27.10.2017:
Wir haben die Fotogalerie und die Wertung für das “Trailrocking Obersdorf nach Ulrichskirchen” eingefügt. Die Seite “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurde auch aktualisiert, und ein kleiner Bericht über die Tour eingefügt.

 

15.10.2017:
Wir haben die Fotogalerie, den Bericht und die Wertung für das “Trailrocking Siebenhirten” eingefügt.

 

11.09.2017:
Einen kleinen Bericht über die Rossbachklammwanderung haben wir nun auch eingefügt.

 

11.09.2017:
Die Seite “Unsere Highlights … und Niederlagen” wurde aktualisiert. Rohr im Gebirge zur Rosslochklammwurde auf der Seite “Kilometersammler 2017” eingefügt, die Wertungen aktualisiert. Die Seite “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurde aktualisiert.

 

04.09.2017:
Die Seite “Unsere Highlights … und Niederlagen” wurde aktualisiert.

 

26.08.2017:
Trailrocking Bockfließ, die letzten Kilometer des neuen Marathontrails für “Burning feet 2018” sind erkundet und fixiert. Es kann also losgehen. Ein kleiner Bericht mit einigen Fotos findet Ihr wenn Ihr den Link anklickt.

 

31.07.2017:
Dogs on Tour in Kärnten” wurde auf der SeiteKilometersammler 2017 eingefügt, die Wertungen aktualisiert, und auch die Fotogalerien 2017 des LTH-Austria ergänzt. “Die besten Fotos unserer Trekkingtouren” wurden ebenfalls aktualisiert.

 

09.07.2017:
Das Trailrocking Großengersdorf – Ulrichskirchen – Großengersdorf wurde auf der Seite “Kilometersammler 2017 eingefügt, die Wertungen aktualisiert, und auch die Fotogalerien 2017 des LTH-Austria ergänzt. Auch ein Beitrag wurde zum diesmaligen Trailrocking erstellt und gepostet.

 

18.06.2017:
Das Trailrocking Hagenbrunn – Bisamberg” wurde auf der Seite “Kilometersammler 2017” eingefügt. Auch ein Beitrag wurde zum Trailrocking erstellt und gepostet.

 

30.05.2017:
Die Seite “Unsere Highlights … und Niederlagen” wurde aktualisiert.

 

21.05.2017:
Ein neuer Link ist in der Linkliste für Euch eingefügt worden. Die “Tauernhöhenwege” im Nationalpark Hohe Tauern.

 

03.05.2017:
Die Seite “Das Wanderschuhgeschwader – Unsere Gemeinschaft” wurde aktualisiert und ergänzt.

 

01.05.2017:
Die Wertungen des Wandergeschwaders (Heuer auch mit den Gastlatschern) ist aktualisiert worden. Die Sammelkilometer des BURNING FEET 2017 (21 und 42km) wurden auf den Sammelkonten gutgeschrieben.

 

03.04.2017:
Zwei neue Links haben wir für Euch in unserer Linkliste eingefügt. Den “Salzkammergut BergeSeen Trail” und den “Johannesweg”. Beides in Oberösterreich zu finden.

 

25.03.2017:
Die Wertungen der Kilometersammler 2017 wurden per heute aktualisiert (Vorabstart Halbmarathon in Großengersdorf, 21km). Die Fotogalerie wurde dazu ebenfalls aktualisiert.

 

12.03.2017:
Die Fotogalerien des LTH wurden aktualisiert. Trailrocking in Siebenhirten wurde eingefügt. Weiters tritt mit heutigem Tage die neue VRSÖ Tierschutzordnung 2017 unseres Verbandes in Kraft. In dieser wird als Zusatzreglement auch das Langstreckenwandern mit Hunden erstmals ab 20km geregelt und ist für uns bindend. Beide PDF’s werden auf der Homepage unseres Verbandes in den nächsten Tagen veröffentlicht.

 

15.02.2017:
Die Seite “Videos” haben wir entfernt, und dafür die Seite “News & Updates” erstellt. Diese ist auch in den Auswahl-Links leicht zu finden. Weiters haben wir heute unsere “Jahresstatistiken” erstellt, und danken für 5871 Besucher mit 33604 Aufrufen unserer Seite in 365 Tagen!! Ihr seid spitze!!

Achtung! Für unser tolles Event in Großengersdorf, die “Burning feet 2017”, laufen die Meldeprozedere bereits! Ausschreibung und Infos findet Ihr >> hier <<. Nur noch 71 Tage bis zum Start! Also schnell anmelden und einen Startplatz sichern, da das Teilnehmerfeld begrenzt ist.

 

 


Foto: Stausee Durlaßboden (C. Veigl)

Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor

Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor
Tourbericht von: Christian

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Wer sagt, dass Hundesport immer gleich mit Dogdancing, Flyball, Agility oder sonstigem vergleichbaren Bewegungstherapien für den Hund verbunden sein muss? Wieso muss ein Schlittenhunde immer eingespannt sein, um „artgerecht“ bewegt zu werden? Wie kommen die meisten Hundehalter und Hundehalterinnen darauf, dass ein Hund freilaufen muss, um zufrieden zu sein?

Schwachsinn pur!

Wir leben den Beweis vor, dass Hunde auch glücklich und ausgelastet sind, wenn man „nur“ wandert. Wobei natürlich ein Unterschied zwischen „Gassi gehen“ mit 500m und richtigem Wandern ab 15-20km besteht. Die Freilaufverfechter sind ja ohnehin nur jene Personen, die zu faul sind, um sich weiter zu bewegen, und ein paar Euro für Bauchgurt und Leine auszugeben. Aber Hunde wollen sie alle halten, und „artgerecht“ mit jagen im Wald und hetzen am Feld bewegen …

Nach gut 18km, so wie wir unterwegs waren, sind die Hunde voll ausgepowert, trotz Leine. Erstens haben sie eine gewaltige Strecke auf den Pfoten zurückgelegt, und zweitens sind sie durch verschiedenste Eindrücke (Hasen, Rehe, Duftmarkierungen, etc,.) so derart mit ihren Sinnen gefordert gewesen, dass sie zufrieden und total glücklich wieder in ihre Boxen und „Kofferräume“ sprangen, um sich dann gemütlich auszurasten. Man merkt es dann auch am Abend zu Hause, dass sie nur mehr faul herumliegen, und der Effekt auch tagelang anhält.

Übrigens: Was hilfts wenn Hund Samstags auf dem Hundeplatz mit „Hundesport“ ausgepowert wird, und dann die ganze Woche in den Garten kacken und lullen muss, nur weil die Besitzer zu faul sind, um mit ihnen Gassi zu gehen? Mir würd vor dem eigenen Garten grausen … 

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Wir hatten bei der Rundwanderung rund um den Leeberg in Großmugl wirklich jede Menge an Spaß. Das ist damit zu erklären dass die Teilnehmer selbst eine bunte und lustige Truppe waren (und sind), und die Regeln des veranstaltenden Clubs auch eingehalten werden. Das setzt die Leinenführung voraus. Und so kommt es zwischen den Hunden zu keinen Keilereien, Jäger und Förster begegnen uns freundlich gestimmt, und auch wir selbst müssen nicht dauernd aufpassen wo die Hunde sind, und können uns untereinander viel lockerer unterhalten.

Natürlich kommt es auch dabei zu angespannten Situationen, wenn dann so Leinenlosverfechter mit ihren Hunden im Wald um die Kurve kommen, dass heißt zuerst einmal ein Hund oder zwei, und dann nach einiger Zeit erst einmal der dazugehörige Besitzer oder die Besitzerin, die dann den millionenfach verwendeten Allerweltsnamen ihres Schützlings nennt: „Der tut nix!“ … tja, ob das die angeleinten Hunde auch wissen, dass sie dann nichts tun sollten, wenn kläffende Fußhupe da mitten rein rennt? Meist bleibt dann von so einem „Rehrattler“ nur ein „Bluthund“ übrig, der fluchtartig und halb ausgezogen die Arena verlässt, wenn er dazu noch die Chance hat! Warum kapieren diese Leute nicht, dass sowas nicht notwendig ist, und auch vermeidbar wäre, wenn man sich an die Leinengebote halten würde? Ignoranz? Falsche Besserwisserei? Oder einfach nur die Faulheit, den Hund an der Leine zu führen?

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Diesmal hatten wir keine solche Begegnung der felllösenden Art, und kein quietschender oder keiffender Unruhestifter störte unsere Wanderung. Das Kaiserwetter noch dazu, Mensch, was willst Du mehr?

Nach gut 5 Stunden hatten wir dann die Runde abgeschlossen, kehrten noch bei einem Gastwirt im Ort ein, stärkten uns, und ließen den Tag lustig ausklingen. SO soll es sein! Unter Freunden (und wir Hundehalter sehen uns als Freunde) muss Rücksicht großgeschrieben sein. Wir halten uns an Regeln und Vorschriften, und schützen so auch unsere Hunde vor Gefahren.

Weil sie es uns wert sind!

 

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Schneeberg Rundwanderung, oder: Der kommerzielle Wahnsinn vor den Toren Wiens

Schneeberg Rundwanderung, oder: Der kommerzielle Wahnsinn vor den Toren Wiens
Ein Tourbericht von: Christian

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Am 15. August 2015 beschlossen wir, (Chris, Thomas, Alfred und ich) den Schneeberg zu bewandern. Da er vor den Toren Wiens liegt, sollte er ja ein ideales Ausflugsziel sein, so unser Gedanke. Geplant war, mit der Salamander-Schneebergbahn von Puchberg aus zur Bergstation zu fahren, und dann oben am Plateau weiter über 16,5km unsere Wanderung zu machen. Inklusive Abstieg über den Bahnwanderweg. Doch es wurde dann doch nicht so einfach, wie wir dachten …

Zuerst haperte es an den Bahnkarten. Es gab keine mehr. So planten wir um, und wollten den Bahnwanderweg mit geändertem Treffpunkt hochwandern, und dann eben via Klosterwappen wieder retour nach Puchberg zu gehen. Ich schrieb eine Info aus, wer nun aller dabei sein wolle, damit wir das planen können. Retourmeldung: Keine! Also beschlossen wir den Fußweg. Da meldete sich plötzlich Thomas, und meinte, was er nun mit seiner Karte machen solle. Kommunikation innerhalb des Vereins: Keine! Der eine hat kein Facebook, der andere will sich aus Bequemlichkeitsgründen nicht ins Forum einloggen, der Dritte will nur Mails … so wird das auch in Zukunft nicht funktionieren. Egal. Aufgrund des Anrufs teilte ich Thomas dann mit, er solle ganz normal mit der Bahn hochfahren, und wir treffen ihn oben auf der Bergstation. Für den Aufstieg rechnete ich mit 3 Stunden, und setzte den Treffpunkt für Chris und mich auf 7 Uhr fest. Alfred wollte uns ebenfalls oben treffen, da er für den Schneeberglauf trainierte und den Weg hochlaufen wollte, das war nix für uns.

Am Tag vor der Tour schaute ich zufällig noch auf die Webseite der Schneebergbahn, und sah, dass Züge eingeschoben waren, und noch 2 Karten für den Zug um 9:02 Uhr frei waren. Ich schlug zu, und kaufte diese für Chris und mich. Somit konnten wir uns später treffen und unsere Wandertour wie geplant machen. Ich sag nur: Gott sei Dank haben wir diese Karten erwischt!

Am Samstag trafen wir uns wie ausgemacht am Bahnhof, und durch Zufall (weil ich mir ein Salamander-Kappy kaufte) stellten wir fest, dass beim Kauf der Karten das System der Schneebergbahn fehlerhaft arbeitete, und wir eine Karte zu wenig bekommen hatten. Statt einer Sammelkarte sollten es eigentlich zwei Einzelkarten sein. Wir bekamen diese aber ohne Problem neu ausgedruckt, aber ich finde das eine Schlamperei. Denn ohne diesen Kappy-Kauf wären wir am Drehkreuz gescheitert, ohne zu wissen warum! Dann gings los. Wir konnten nach gut 30 Minuten Wartezeit im Bahnhofsgebäude, in den Zug einsteigen. Der Fahrpreis von Euro 26,10 nur hinauf war heftig. Doch im Laufe des Tages sollten wir noch einige Überraschungen erleben. Im Zug selbst kamen wir uns vor wie die Sardinen in der Dose! Eng geschlichtet, kaum Raum zum Bewegen, vollgepfercht für maximalen Gewinn. Dann endlich gings los. Die Bahn fuhr ab. Thomas saß in dem Zug vor uns, und hatte so zwei Minuten Vorsprung. Bei uns im Wagon fing dann die kleine Hölle an. Kindergeschrei vom Feinsten (Warum schleppe ich Kleinkinder einen Berg hoch, obwohl sie gar nicht wollen?? Und warum haben Kinder von heute keine Erziehung mehr und dürfen plärren und schreien so viel sie wollen??), Werbedurchsagen für die bahneigenen Shops alle paar Minuten über Lautsprecher in maximaler Lautstärke, und dann auch noch ein Zwischenstopp auf der Strecke (beim Baumgartner), um überteuerte Buchteln zu kaufen, die im Prinzip nichts schmeckten, weil einfach Massenware. Nach gut 40 Minuten kamen wir dann aber doch oben am Hochschneeberg bei der Bergstation an. Die Massen verließen die beiden Züge und machten sich wie die Ameisen in alle Richtungen auf und davon. Furchtbar. Zu diesem Zeitpunkt bereute ich schon diese Wanderung, dabei standen wir erst am Start der Tour.

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Hier oben trafen wir dann auch Alfred und seinen Nachbarn Karli. Wir quatschten kurz über das bevorstehende Gewitter dass sich nun plötzlich anschlich, stellten fest dass wir selbst genügend an Ausrüstung dabei hatten, und machten uns aus, nach unserer Tour bei Alfred und Grete zu Hause vorbeizuschauen. Er selbst und sein Begleiter liefen den Berg wieder runter. Die beiden hätten mit der Bahn um nur 5 Euro wieder runterfahren können, weil sie für den Schneeberglauf trainierten, verzichteten aber darauf weil Alfred für seinen Hund 13 Euro für die Bahnfahrt bezahlen hätte sollen!! Eine Frechheit! So trennten wir uns, und wir machten uns nun auf den Weg von der Bergstation in Richtung Fischerhütte auf 2049 Metern Seehöhe. Gerade am Dammböck-Haus vorbei, begann es zu regnen. Hier wurden wir das erste Mal nass. Egal. Unsere Jacken waren schnell angezogen, und wir marschierten weiter. Der Regen hatte den Vorteil, dass sich die Menschenmassen in die unteren Hütten verzogen, und nur mehr wenige weiter nach oben wanderten. Irgendwann wurde es Thomas zu steil, und er gab auf. Es ist immer gut sich selbst richtig einzuschätzen, und zu sagen: Stopp, das schaffe ich nicht, ich drehe um! Denn Unfälle passieren in den Bergen nur durch Selbstüberschätzung! Und so stieg Thomas wieder ab, und wartete dann in der Dammböck-Hütte auf Chris und mich. Beim letzten Anstieg in Richtung Fischerhütte, erwischte uns dann das Gewitter mit voller Wucht. Starkregen, Hagel, Nebel, und jede Menge an Blitzen und Donnergrollen begleiteten uns nach oben. Ist schon ein klammes Gefühl, wenn es so nah blitzt und kracht. Doch aller Wetterwidrigkeiten zum Trotz kamen wir um 11 Uhr an der Fischerhütte an und kehrten auf ein Getränk ein. 5 Euro für einen Apfelsaft mit Leitungswasser! Das zahlte ich bisher in keiner einzigen Hütte in Salzburg, Kärnten oder Tirol! 70 Schilling in guter alter Währung für 0,2l Apfelsaft mit stinknormalem Wasser auf einen halben Liter gestreckt …

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Lange blieben wir nicht. Trotz leichtem Hungergefühl verzichtete ich auf einen kleinen Snack da oben, denn ich hatte ja keinen Geldscheißer mit! Wir wollten sowieso noch weiter, und Thomas wartete ja unten auf uns. Wir brachen also zum Gipfelkreuz am Klosterwappen auf. Auf 2076m Höhe stand es, und war das Ziel unserer Begierde, dass wir nach 15 Minuten auch erreichten. Dazwischen hatten wir noch eine lustige Begegnung mit einer Wanderin, die uns dabei zuhörte wie wir uns über jene Wanderer mokierten, die in dieser Höhe nicht den üblichen Gruß leisten konnten, sondern nur blöd dreinschauten wenn man „Grias Di“, oder „Hallo“ sagte. Im Vorbeigehen, lachte sie, und meinte dass wir Ihr aus der Selle sprechen würden, auch sie ärgere sich darüber! Übertrieben freundlich verabschiedeten wir uns dann und wir mussten alle drei herzhaft lachen! Das sind die Momente einer Wanderung, an die man sich erinnert!

Oben wurden dann die ersten Gipfelkreuz-„Fremdies“ wurden gemacht (Selfie = Foto selbstgeschossen, Fremdie = Foto vom Begleiter gemacht. So haben wir das heute definiert! *lach*) und hier verfluchte ich Thomas! Ich hatte extra zwei Fat-Ladies (Zigarren) für den Gipfel besorgt, und nun hatte ich kein Feuerzeug, weil ich ja sonst Nichtraucher bin, und ich mich auf ihn verlassen hatte …

Nach 10 Minuten stiegen wir auf der hinteren Seite des Klosterwappens dann ab. Die Bezeichnung Steinleiter bezeichnet den Weg da runter am Besten. Nächstes riesen Manko: Eisenrohre, die 20cm aus dem Boden ragten (am Weg!) und bei einem Sturz zu extremen Verletzungen führen könnten!  Sowas habe ich noch nie auf einem Wanderweg gesehen! Unfassbar in welchem Zustand die Wege da oben sind. Nachdem wir das gesehen hatten, gingen wir vorsichtiger weiter, und erreichten dann irgendwann das Dammböck-Haus wo Thomas saß. Schnell eingekehrt und ein Getränk gekauft (Soda-Himbeer, Euro 3,50 …) und gleich Pläne geschmiedet, wo Thomas die Augen verdrehte. Wir sagten, wenn wir schon hier oben sind, dann machen wir das zweite Gipfelkreuz am Wachsriegel (1888m) auch machen. Thomas beschloss zur Bahnstation abzusteigen, und Chris und ich machten uns auf den Weg zum Wachsriegel. Der Aufstieg war nicht so schlimm, und wir kamen schnell voran. Auch da machten wir wieder unsere „Fremdies“, und stiegen dann anschließend zur Bahnstation ab, wo wir Thomas wieder auflasen.

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Jetzt ging es dann so richtig für uns los. 8km Abstieg über 1200 HM warteten auf uns. Unser nächsten Ziel war der „Baumgartner“, aber sicher nicht für die dort angepriesenen Buchteln. Die 1 1/2 Stunden Abstieg (Laut Tafeln 1 Stunde) waren einfach nur eine Qual. Der Weg zerklüftet, man hatte keinen richtigen Halt, losgebrochene Steine, Steilstücke die ohne Sicherung fast nicht rutschfrei zu gehen waren, und Wegweiser deren Zeitangaben einfach anzuzweifeln sind! „Baumgartner 45min“, und am selben Pflock stand „Baumgartner 30min“. nach 45 Minuten „Baumgartner 15min“, nach weiteren 20 Minunten wieder „Baumgartner 15min“ … das ist eine Verarsche mit Wegweisern! Sogar Wegfarben (statt grün war blau angegeben) stimmten nicht. Nun, irgendwann trafen wir dann beim Baumgartner ein. Was uns schon die ganze Zeit über störte, auch oben am Plateau, waren die freilaufenden Hunde die weder auf ihre Besitzer und Besitzerinnen hörten, noch sich davon abbringen ließen uns zu belästigen! Und auch hier wieder. Das ist eine immer mehr um sich greifende Unart, die Hunde unkontrolliert freilaufen zu lassen! Wir kehrten also ein, und stellten uns mal an der Hütte an. Zwei „Gastarbeiterinnen“ um es nett zu formulieren, fanden es nicht der Mühe wert, freundlich zu sein. Ist ja sowieso nur eine Massenabfertigung hier oben. Man merkt das überall. Profit geht über alles, Freundlichkeit und Gemütlichkeit bleibt überall auf der Strecke. Die Preise wie überall hier am Berg: Gesalzen! Ich trank einen Radler und nahm mit das Bergsteigeressen (Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat) und legte mal so kurzerhand 10,50 Euro hin. Das Essen war genießbar, die Portion ausreichend, aber trotzdem ist es ein Wahnsinn wie man hier abgecasht wird. nach 30 Minuten machten wir uns dann auf den Weg, um die letzten Kilometer und 800 HM abzusteigen. Die Odyssee begann nochmals so richtig gemein zu werden.

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Der Forstweg der sich als „Bahnwanderweg“ bezeichnete, war gesäumt von Müll und Dreck. Jeder hinterließ hier offensichtlich seine „Marken“, inkl. der Jäger und Einheimischen. Von PU-Schaumdosen mit Schaumresten, über Fackelreste, Plastikflaschen, sonstigem „Wandermüll“, sogar ein verrostetes Autowrack (!) … wir sahen vieles was da nicht hingehörte. Der Weg selbst war eine steile Rutschbahn mit einem andauernden Gefälle von 10-25%, das ging in Knie und Oberschenkel. Stundenlanges Bremsen und Gegenwirken ging aufs Gebein. Keine ebenen Flächen um sich mal auszurasten. Einfach furchtbar und wie gesagt, eine Qual für sich. Nach über einer Stunde standen wir vor der Hengsthütte, und überlegten, ob wir da noch was trinken wollten. Plötzlich einsetzender Regen erleichterte uns die Entscheidung, und man gab seine letzten Euros aus. Das geht ja hier recht schnell. Als der regen dann aufhörte sprangen wir auf, und versuchten noch die letzte Stunde Abstieg hinter uns zu bringen, ohne ganz nass zu werden. Ein Irrglaube wie sich herausstellte. Knapp vor Puchberg saßen wir dann zu dritt auf einer Bank, und ließen uns vom einsetzenden Regenschauer berieseln. Uns konnte nichts mehr erschüttern. Wir nahmen es gelassen hin, und stellten fest, dass man echt masochistisch veranlangt sein muss, um sich das nochmals anzutun.

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Weitere 30 Minuten später kamen wir gegen 18:45 am Parkplatz beim Bahnhof und unseren Autos an. Rücksäcke rein, nasse Klamotten umziehen, und sofort die Adresse von Alfred ins Navi geklopft. Wir wollten hier nur mehr weg, und unser Versprechen einlösen, und Alfred und Grete besuchen, wo wir dann als Abschluss unseres Tages mit Kuchen, Kaffee und kalten Getränken verwöhnt wurden. Irgendwann um 21 Uhr brachen wir dann alle Heimwärts auf. Es war wieder einmal eine Erfahrung mehr, auf die wir zurückblicken können, doch diese machen wir kein zweites Mal …

Alle Fotos dieser Tour gibt’s hier in meiner Fotogalerie.

 

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Wandertour vom Stappitzer See zur Schwußnerhütte

Wandertour vom Stappitzer See zur Schwußnerhütte
Ein Tourbericht von: Christian

 

Im Juli 2015 hatten wir im Zuge unseres Kärntenurlaubs die Gelegenheit, dieses Juwel der Natur zu bewandern. Ausgangspunkt für uns war der Eggerhof in Mallnitz, wo wir wohnten und von dem aus wir mit dem Auto nach Stappitz zur Talstation der Ankogelbahn fuhren. Der Eggerhof ist übrigens sehr hundefreundlich und von uns wirklich zu empfehlen. Um die Station herum gibt es genügend Parkplätze aber man sollte schon am frühen Vormittag zur Tour aufbrechen. Später kanns dann eng werden.

Die 9,5 km lange Wandertour (hin und retour) in der Übersicht:

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Vom Parkplatz der Talstation aus geht’s am Gasthof Alpenrose vorbei von wo aus man super die Ankogelbahn beobachten kann, wenn gerade Fahrbetrieb ist. Unser Weg führte uns über den Güterweg Lassacheralm durch das Seebachtal in Richtung Stappitzer See. Der Weg ist gut beschildert, und man kann den Stappitzer See nicht verfehlen außer man ist stockblind.

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Am See angelangt teilt sich dann der Weg. Geradeaus geht’s weiter am Güterweg, den wir auf keinen Fall empfehlen. Er ist eine Touristenstrecke, teils überrannt und teils mit uneinsichtigen Hundehaltern und Hundehalterinnen, die trotz Leinenpflicht (die Gegend liegt im Nationalpark Hohe Tauern, wo Leinenpflicht gilt!) ihre Hunde herumlaufen und die Kühe hetzen ließen! Man darf sich dann nicht wundern, wenn sich die Tiere wehren und dann auf die Hunde losgehen! Also bitte, lasst Eure Hunde an der Leine, und es wird nichts passieren. Wir hatten auch direkten Kontakt mit Kühen, und das in weniger als 2m Abstand. Sie tun nichts! Man darf sie einfach nicht provozieren, und der Hund sollte nicht anfangen hysterisch zu bellen. Da unserer gelassen und ruhig an den Kühen vorbeimarschiert, sie nicht einmal eines Blickes würdigt, hatten wir auch noch nie gefährliche Begegnungen. Nach kurzer Zeit am Stappitzer See angekommen steht man vor dem Eingangsportal zum Naturlehrweg Seebachtal. Diesen Weg solltet Ihr dann auch wählen.

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Für Mensch und Hund ist dieser Weg die weit bessere Wahl. Erstens gehen hier nicht so viele “Sandalentouristen” herum, zweitens ist man relativ oft am Wasser des Seebachs, und zu guter Letzt ist dieser Weg der viel durch den Wald führt auch schattiger und somit besser für die Fellnasen. Es gibt ein paar Anstiege und Abstiege, aber nichts was man nicht sogar als Ungeübter schaffen würde. Viele wunderbare Rastplätze laden dazu ein, mal Halt zu machen, und die Natur zu genießen. Auf dem Weg zur Schwußnerhütte finden sich so viele Kleinode zum bewundern, dass einem nie langweilig wird. Wenn man die Augen für die Natur öffnet, offenbart sie sich mit allen Schönheiten die sie zur Verfügung hat. Man muss es nur sehen wollen.

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Wenn man es gemütlich angeht, und sich wirklich Zeit lässt, ist man nach gut 1 1/2 Stunden an der Schwußnerhütte angelangt. Eine Einkehr (sollte Platz sein, da die Hütte zur Urlaubszeit ziemlich frequentiert ist) zahlt sich auf alle Fälle aus. Super freundliche Bedienung und Schmankerln vom Feinsten, egal ob in fester oder flüssiger Form, konnten wir da ordern und genießen. Es kann jedoch auch passieren, dass jeglicher Platz besetzt ist, dann nehmt Euch die Zeit, lasst Euch auf der Wiese vor der Hütte nieder, und wartet ein wenig. Ihr versäumt was, wenn Ihr nicht in die Hütte einkehrt!

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Nach dem Ihr Euch dann gestärkt habt, vielleicht die eine oder andere Unterhaltung mit anderen Wandersleuten hattet, geht’s wieder zurück zur Talstation, denn von hier aus führt kein Wanderweg weiter in die Wunderlandschaft des hinteren Seebachtales, dem ältesten Wildtierrevieres im Nationalpark. Wir haben uns bei unserer Trekkingtour für den gleichen Weg als Rückweg entschlossen, weil wir das Gedränge am Güterweg einfach umgehen wollten. Die Entscheidung war Gold wert, so wie beim Aufstieg. Das klare und kalte Wasser des Seebachs lud immer wieder dazu ein, sich zu erfrischen. Ein Traum.

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Die Einzigartigkeit dieses Naturlehrweges hat uns den ganzen Stress des vergangenen Jahres vergessen lassen. Als kleine Akklimatisierungs- und Einstiegstour für unseren Urlaub in dieser Hochgebirgsgegend war der Trail ideal. Auch unser grauer Senior hatte dabei keinerlei Probleme, im Gegenteil, er lebte richtig auf und genoss genauso wie wir die Natur um uns herum. Zeit lassen ist das Wichtigste, es geht um nichts, man kann nichts gewinnen wenn man beim Trekking hetzt. Im Gegenteil, man macht sich selbst keinen Gefallen, weil man die schönsten Augenblicke einfach versäumt. Zur Ruhe kommen, das innere Gleichgewicht wiederfinden, das ist das Ziel und die Aufgabe die man sich stellen sollte.

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Und wie jede schöne Tour, ging auch diese hier zu Ende, und wir kamen wohlbehalten wieder an der Talstation an. So verging ein toller Tag im Nationalpark. Wir sind wieder um Erfahrungen und Eindrücke reicher geworden. Das kann uns niemand mehr nehmen. Als Belohnung gab es dann noch den obligatorischen Eisbecher für unser “Grauwölfchen”, und nachdem er sich diesen mit Genuss einverleibt hatte, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Eggerhof, denn auch wir hatten uns eine kleine Belohnung verdient: Das Abendessen rief uns schon ziemlich laut …

Resümee: Diesen Trekkingausflug können wir jedem Besucher von Mallnitz nur empfehlen. Ihr werdet überall freundliche Menschen treffen, kulinarisch verwöhnt werden, und die Natur in ihrer vollen Pracht kennen lernen. Kurz: Es ist einfach ein Erlebnis für den Naturfreund! Wir werden sicherlich wieder da Urlaub machen, wenn es die Gesundheit unserer Fellnase zulässt. Unser Grauwölfchen ist ja leider auch nicht mehr der Jüngste.

 

Text und Fotos unterliegen dem Urheberrecht des Autors!

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