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LTH

Die Trailrocker 2019

Die Trailrocker 2019

Zuletzt aktualisiert am: 1. Januar 2019

2016, 2017 und 2018 waren der Auftakt zu unseren Kilometersammeltouren. 2019 machen wir natürlich aus Spaß an der Sache munter weiter. Wie immer werden bei Long Trail Hikers – Austria auch dieses Jahr wieder die erwanderten Strecken auf das KM-Sammelkonto gutgeschrieben. Unsere einzelnen “Level” könnt Ihr Euch auch heuer wieder schnappen. Los, Erwandert sie euch! (Die aktuellen Termine könnt Ihr beim VRSÖ sehen):

1 – 49km         Trail-Rookie
50 – 99km       Sightseeing-Hiker
100 – 149km   Hiking-Profi
150 – 199km   Trailrocker
200 – 299km   Profi-Trailrocker
ab 300km        Hardcoretrekker

Füllt Eure Flachmänner, verpackt die “Fat Ladies” (Gipfelzigarren), und schnappt Euch den Rucksack. Es geht los. Raus in die Natur, weg vom Alltag, Entschleunigen ist das Programm!

 

 

Die gewerteten Trekkings von 2019 – Streckenübersicht
(Geplante Gesamt-KM 2019: 0,00 – Bisher mögliche Kilometer: 0,00)

Noch keine Einträge vorhanden …

[OW] = Ohne Wertung

Noch keine Einträge vorhanden …

 

2019 sind wieder einige “Trailrocker” und “Trailrockerinnen” fix mit dabei:
(Die Liste wird wieder laufend ergänzt und nach gesammelten Kilometern sortiert)

 

Christian
2018: 107.5km [Hiking-Profi]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

 Klaus
2018: 66.7km [Sightseeing-Hiker]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

thomas Thomas
2018: 50.2km [Sightseeing-Hiker]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

 

Claudia
2018: 36.5km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

Alexander
2018: 21km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

Christopher
2018: 21km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

Karin
2018: 21km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

Manfred
2018: 21km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

manuela Manuela
2018: 16,4km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

Elisabeth
2018: 7km [Trail-Rookie]
2019: 0.00km

Noch keine Wertung vorhanden …

 

 

Zur allgemeinen Info:

Folgende Verbandsregeln des VRSÖ kommen seit 2017 bei uns zur Anwendung:
VRSÖ Tierschutzordnung 2017 Trekkingzusatz
VRSOE_Tierschutzordnung_2017_19032017

Die Liste der  Kilometersammler 2016, 2017 und 2018  findet Ihr weiter zum Nachlesen über die Links oben am Anfang dieser Seite.

Es gibt auch 2019 keine “Ausnahmsweisewertungen”! Wer sich nicht an die Streckenvorgaben hält und nicht bei der Gruppe bleibt der wird nicht gewertet.

 

Das verruckte Dorf mit 13,8km (29.09.2018)

Das verruckte Dorf mit 13,8km (29.09.2018)

Herrnbaumgarten, auch “das verruckte Dorf” genannt, war diesmal unser Ausgangsort für eine Wanderung mit den Fellnasen. Ursprünglich war der Treffpunkt am kleinen Park an der Hauptstraße geplant. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass hier die Parkmöglichkeiten sehr beschränkt sind, und wir stellten uns dann auf den Parkplatz vom Sportplatz der ca. 400m vom Park entfernt war. Das ergab dann das Plus von 800m die wir zusätzlich zu den geplanten 13km machten.

Die Truppe war diesmal, wie kanns anders sein, wieder zu Zweit. Diesmal marschierte Klaus mit seinen beiden Hovawarts mit. Die Hunde kannten sich ja schon, und Christians Nukka macht da auch keine Probleme mit Nicht-Nordischen. Vom kleinen Park aus ging es dann los in Richtung Kellergasse. wo der erste Anstieg zu bewältigen war. Zum Aufwärmen gerade richtig.

Dann kamen wir auf das freie Feld zwischen den weitläufigen Weinhängen von Herrnbaumgarten. Die Sonne kam traumhaft schön raus, aber es wurde nicht heiß. Im Schnitt hatten wir um die 15 Grad. Gerade richtig für die Hunde. Wir spulten so Kilometer um Kilometer runter. Kein Mensch begegnete uns auf den ersten 8km. Ein Traum.


Dann machten wir die erste Wasserpause für die Hunde. Sie hielten sich sehr gut. Waren ja auch super Bedingungen für diese Wanderung. Nach der Wasserpause (5 Minuten in denen Nukka gut 1,5l Wasser schlemperte …) machten wir uns dann weiter auf den Weg. Es waren ja noch gute 5km bis zum Ziel. Der Weg führte dann um einen Waldstreifen herum, und dann über einen echt tollen Wiesenweg Richtung Herrnbaumgarten zurück.


Unterwegs gabs auch viele kleine Flurdenkmäler die wir entdeckten. Wir machten nicht wirklich viele Fotos, da wir so in unsere Gespräche vertieft waren, dass wir daran auch gar nicht dachten. Auch einige Zukunftspläne für den Club wurden geschmiedet. Unter anderem ein Trainingsweekend für die Hunde mit Schlitten, Langlaufski und Schneeschuhe in der Ramsau. Klaus hat da seine Kontakte die uns dabei unterstützen würden. Wäre doch super wenn das klappen würde.

Nach gut 3 Stunden sind wir dann wieder in Herrnbaumgarten angelangt, und zu den Autos zurückgekehrt. Jetzt wurden die Hunde mal versorgt und gewässert, die Ausrüstung wieder verstaut, und anschließend machten wir uns auf den Weg einen Gasthof zu suchen, um noch ein Abschlussgetränk zu konsumieren.

Gefunden haben wir das “Gasthaus zum Doppeladler” das sich im Internet wie folgt selbst beschreibt:

“In unserem Gasthaus speisen Sie auf historisch bedeutendem Boden. Kaiserin Sissi hat sich hier im Gemeindegasthaus Herrnbaumgarten höchstpersönlich den Doppeladler braten lassen, um ihn genüsslich zu verspeisen. Denn ihr Verhältnis zu diesem Vogel, dem Symbol des ihr verhassten Kaiserhauses, soll miserabel gewesen sein. Die verscharrten Gebeine des letzten Original K.u.K. Doppeladlers wurden bei Umbauarbeiten in der bacchantischen Unterwelt des Labyrinthkellers zufällig freigelegt. Wir können das beweisen!!! Wirklich, fast!”

Nachdem wir zuerst dachten, es wäre eine teure Nobelhütte wo man mit Hunden sowieso besser nicht reingeht, entdeckten wir aber einen großen Gastgarten, den wir auf Nachfrage auch benutzen konnten. Zusammen mit den Hunden natürlich. Die Bedienung war total freundlich und als wir die Speisekarte sahen (Bodenständiges & Pizzen) entschieden wir uns für Pizza. Noch überraschter waren wir, als wir die bekamen: Ordentlich belegt und haben super geschmeckt! Die seit langem besten Pizzen ever! Und zu einem ganz normalen Preis.

Nach dem kulinarischen Highlight machten wir uns dann so gegen 14:30 Uhr auf den Heimweg. Schön wars, lustig wars, wie immer und gerne wieder!

 

Mit dabei waren:

Christian & Klaus

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
>> Das verruckte Dorf <<

Rund um den Neuberg bei Mistelbach mit 12,8km (08.09.2018)

Rund um den Neuberg bei Mistelbach mit 12,8km (08.09.2018)

Herbst ists, Wanderzeit ists. Nach dem Motto “Kummt’s, gemma aussi!”, trafen wir uns wieder zu einer schönen Tour, diesmal in Mistelbach. Rund um den Neuberg, so die Beschreibung der Strecke, die wir wieder zusammengestellt hatten. Temepraturen um die 20 Grad waren angesagt. Gerade richtig für unser Vorhaben. Trotzdem kehrten wir die Strecke um, so dass wir zuerst den Teil in der Sonne absolvierten, und dann die Waldstrecke. Und es war gut so, wie wir später feststellten, denn es wurde dann doch richtig warm in der Herbstsonne.



Die Martinsklause und unsere verspielten “Mützen” …

Treffpunkt und Abmarsch war beim Gasthof “Martinsklause”, wo es auch einen schönen großen Parkplatz gab. Natürlich fragten wir vorher, ob wir für den Zeitraum unserer Wanderung hier stehen bleiben durften, was kein Problem war. Immerhin war er als “Parkplatz nur für Gäste” gekennzeichnet. Christian mit “Nukka” und Thomas mit “Thor” und “Akira” waren schon 9:45 Uhr da, Karin und Robert mit “Ronja” und “Raven” stießen dann um 10 Uhr noch dazu.

Anekdote am Rande: Kam eine Hundehalterin mit Staffordmischling im Wagen an, parkte direkt neben uns, und meinte grinsend ob unsere Hunde freundlich wären. Gott sei Dank beantworteten wir die Frage damit, dass sie doch bitte Abstand mit ihrem Hund halten solle. Sie öffnete die Heckklappe des Wagens und ihr (glücklicherweise) angeleinter Hund sprang raus und machte bellend sofort Stress. Das ergibt nun für uns die Frage: Wie war ihre Frage gemeint? Ob unsere Hunde freundlich wären und sich das gefallen lassen, wenn ihrer Stress macht? “Nukka” und “Akira” standen zumindest sofort in den Startlöchern …

Es ging dann pünktlich los.


Ein herrlicher Ausblick nach dem ersten steilen Aufstieg …

Der erste Teil des Weges führte bergab und dann am Mistelbacher Truppenübungsplatz und Schießplatz vorbei, wo brav geballert wurde. Unsere Hunde ließ das kalt, und marschierten brav am Geschehen vorbei. Die Knallerei machten ihnen überhaupt nichts aus. Dann kamen wir zur ersten anstrengenderen Steigung. Die Sonne war voll da, und man kam doch ein wenig ins Schwitzen. Doch nach 3,5km war diese erste Hürde geschafft, und der Weg verlief an Weingärten vorbei (wo wir freundlicherweise auf Nachfrage auch Weintrauben bekamen), wieder hinunter zum Wiegenkreuz, wo wir die erste Wasserpause für die Hunde einlegten.


Rastpause am Wiegenkreuz …

Danach ging es noch knappe 2km in teilweise offenem Gelände und am Waldrand entlang, bis wir im Wald eintauchten. Shinrin-Yoku, wie Karin es nannte, und Robert eindrucksvoll an einem Baum demonstrierte (*lach*). Übrigens haben wir das auch schon länger in Planung und werden es demnächst umsetzen:


Shinrin-Yoku mit dem VRSÖ.

Von jetzt an gings dann wieder leicht bergauf bis zur Höhe des Jägerkreuzes, und anschließend über einen immer dichter verwachsenen Weg hinunter zum ehemaligen “Jagapoidl”, der aber seit 3 Jahren neu übernommen ist. Eigentlich ist es das Forsthaus der Stadtgemeinde Mistelbach, und fast würde es dieses idyllische Plätzchen nicht mehr geben, da im Oktober 2017 die komplette Küche in Flammen stand. Die Feuerwehr konnte schlimmeres verhindern, und das Forsthaus wurde von Erst Paltram wieder voll renoviert. Geöffnet ist von Freitag bis Sonntag. Die Bedienung (Ernst) war äußerst freundlich und zuvorkommend, der Gastgarten schattig uns liebevoll ausgestaltet. Es besteht auch die Möglichkeit einer Übernachtung mit Hund, wenn man am Weinviertler Jakobsweg unterwegs ist, der hier direkt vorbei führt.

Für Hundefreunde: Achtung, es gibt hier kein fließend Wasser für die Ergänzung der Wasservorräte! Das Wasser aus der Regentonne hat bei einem unserer Hunde Durchfall ausgelöst.



Das Mistelbacher Forsthaus, auch “Jagapoidl” genannt.

Nach einer feinen Pause, die auch unsere Hunde nutzten, ging es dann wieder in Richtung Bienenzuchtstation weiter. Am Weg dahin gabs dann ein kurzes “Verlauferli”, weil die Markierungen des Jakobsweges auch nach 2 Jahren (da waren wir auf diesem Abschnitt schon mal unterwegs), noch immer nicht gesetzt wurden. So versäumt man eine Abzweigung ganz schnell. Dank GPS, oder besser Smartphone mit GPS da das Garmin aufgrund eines brustschwachen Akkus die Funktion eingestellt hatte, fanden wir aber schnell den richtigen Weg und kamen dann zur Bienenzuchtstation, von wo es dann recht heftig bergauf ging.


Die Bienenzuchtstation

Oben am höchsten Punkt angekommen, trennten uns nur mehr knappe 5km vom Ziel. Und nachdem es fast nur mehr durch den Wald ging, machte auch die mittlerweile echt stark gewordene Sonne nichts aus. So kamen wir dann am “Jägerkreuz” vorbei, das still und leise am rechten Wegrand stand und sicher nicht oft hier Beachtung findet, kamen dem Gipfel des Neubergs nun auf 200m nahe, und bewunderten dann noch das 1,5km vom Ziel entfernten Assisi-Denkmal das hier stand. Der letzte Kilometer führte dann wieder neben dem Truppenübungsplatz vorbei, und so erreichten wir gegen 14:30 Uhr wieder die Martinsklause.


Endspurt ins Ziel …

Schnell wurden noch die Hunde versorgt, und dann kehrten wir ein und ließen uns kulinarisch verwöhnen. Auch hier genoßen wir freundliche Bedienung und eine sehr gute Qualität der Speisen. Es war dann ein herrlicher Ausklang des Tages, und gegen 15:30 Uhr löste sich unsere heutige Trekkingrunde auf und wir fuhren nach Hause.

Danke an alle die dabei waren. Schön wars, wie immer halt!

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian, Robert und Karin

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
>> Rund um den Neuberg bei Mistelbach <<

Rohrwaldrunde mit 9,5km am 25.08.2018

Rohrwaldrunde mit 9,5km am 25.08.2018
(Ein Bericht von Christian und Thomas)

Endlich wars wieder einmal so weit. Wir konnten auf Tour gehen. Nach der Hitzewelle der letzten Monate wo man mit Hunden besser nichts draußen machte, kühlte es nun merklich auf 18-20 Grad ab. Kurzfristig setzten wie über unseren Verein einen Termin fest. Wie immer gabs dann eine Wettervorhersage mit Regen, und wir standen zu Zweit am Treffpunkt. Das wird langsam langweilig. Ist es zu heiß will niemand was machen, ist es kalt will niemand was machen, regnets ists das gleiche Trauerspiel, sinds mehr als 5km springt auch schon alles ab, … ich frage mich ernsthaft: Wozu haben viele Menschen Hunde, und sind dann auch noch in einem Sportverein?

Abmarsch am Parkplatz vor dem “Goldenen Bründl”

Nun, Thomas war wieder die einzige treue Seele, die schon 20 Minuten vor dem ausgemachten Zeitpunkt am Parkplatz beim “Goldenen Bründl” in Oberrohrbach war. Seine beiden Hunde Akira und Thor inklusive. Ich kam so ziemlich zeitgleich mit meiner Nukka an. Auf andere warten brauchten wir ohnehin nicht, also marschierten wir auch gleich mal los. Urpsrünglich war die Strecke auf 8,7km angesetzt, mit 153 HM rauf und gleiche auch wieder runter. Also eine leichte Wanderung ohne viel Schwierigkeiten. Vom Parkplatz weg wars nur kurz problematisch den Einstieg in die Runde zu finden, weil die Wegweiser zugewachsen waren. Doch dank GPS klappte es dann. Zweiter Knackpunkt war dann die Wegeverbindung über die Wiese. Hier war der Weg einfach weg. Auf der anderen Seite war jedoch der Anschluss gerade noch zu sehen, so fanden wir auch diese Stelle und gingen wie geplant weiter.

Der Abzweiger in Richtung “Schwedenhöhlen” … auch ein Suchspiel weil verwachsen. Auch hier half uns das GPS. Kaum zu glauben, wie schnell man sich in diesem Wald verlaufen könnte, nur weil hier nichts gepflegt wird. Der Verbindungsweg weiter zum Wanderweg 633 auf den wir dann kommen sollten war ebenfalls ziemlich verwachsen und mit Mengen an Brennesseln bestückt. Tja, Hände hoch und durch! Als wir dann am 633er waren, gings wieder schön dahin. Der Weg war ein breiter Schotterweg der gut zu gehen ist. Wir folgten dem Weg aber nicht durch den Wald auf dem ohnehin auch wieder zugewachsenen Pfad, sondern blieben auf dem Hauptweg, der nach gut 400m wieder in den 633er mündete. Die “Schwedenhöhlen” besuchten wir diesmal nicht, da wir sie von einer früheren Wanderung schon kannten, und man nicht wirklich was versäumt wenn man sie nicht ansteuert. Es ist den Umweg nicht wert.

Wir änderten dann unseren Plan, da der ursprünglich von uns ausgwählte Weg auch wieder verwachsen war, und gingen dem Weg weiter entlang (obwohl eine Scherzmarkierung neben der rot-weiß-roten 633er Markierung in den Wald hinein zeigte, aber der richtige Weg geradeaus verlief), und kamen an eine große, rechts neben dem Weg liegende Wiese wo auch von rechts kommend der Weinviertler Jakobsweg mündete. Diesem folgten wir dann weiter. War einfacher als sich ohne Macheten durch das Dickicht zu quälen. An einem Hochstand am Ende der Wiese machten wir dann einer Wasserpause für die Hunde.

Danach ging es dann wieder in den Wald hinein. Entlang des “Muschelwegs” wie ich den Jakobsweg immer nenne, bis zur weiteren Verlaufsmarkierung. Auch hier: Verwachsen! Das gibts ja nicht. Pflegt hier niemand den Wanderweg? Dank GPS sahen wir jedoch einen Parallelweg in nur 200m Entfernung, und diesen nahmen wir dann auch. Mit dem ersten haöben Kilometer Umweg kamen wir dann auch wieder auf den Jakobsweg zurück, genau am Ende der zugewachsenen Strecke. Von hier aus gings dann über rutschigen Lehm weiter in Richtung Waldrand. 500m weiter erreichten wir dann unser Rastplatzerl, dem “Rastplatz Weingarten”. Hier gibts nicht nur eine schöne Aussicht, sondern auch Getränke und kleine Snacks gegen Selbstbedienung und Kassa für ehrliche Menschen. Man nimmt sich was man will, und schmeißt den entsprechenden Betrag in die Kasse rein. Ob wirklich alle Wanderer so ehrlich sind? Wir waren es auf alle Fälle. Wir machten es uns hier gemütlich, wässerten wieder unsere Fellfreunde, packten den Flachmann mit dem “Mannerschnitterl” (unserem Haselnussschnaps) aus, und genossen die Ruhe.

15 Minuten Pause, und weiter gings. zuerst mal rutschig bergab, dann kurz eine freiwillige Verlauferlistrecke, zurück zum Trail und weiter durch den Wald. Ja auch sowas kommt vor. Dann im Wald selbst, bergab und leider ohne Video: Nukka knallt durch! Bisher waren alle drei Hunde brav, doch nun ritt sie der Teufel. Nukka setzte an, und begann wie Sau im Kreis zu laufen. Dabei sprang sie immer wieder auf Akira zu und forderte sie auf, mit zu machen. Klar, sie wollte auch, und auch Thor setzte an. Thomas bekam große Augen, aber darum konnte ich mich nun nicht kümmern, ich hatte eine Wildsau an der Leine, die keine Absicht erkennen ließ, dies schnell wieder zu beenden. Gut 10 Minuten dauerte dieser “Anfall”, bevor ich sie dann weiter bringen konnte, und sie sich außer Sichtweite der beiden anderen Hunde wieder beruhigte. Kröte!! Klar, bei diesen Temperaturen sind sie voll aktiv, die Nordischen.

Unten im “Tal” angelangt, wartete ich auf Thomas, der dann nach wenigen Minuten nachkam. Nukka sah die beiden Hunde, und ging schon wieder in den Spielmodus. Legte sich flach hin um sich zu verstecken, und sprang dann direkt vor Akira und Thor hoch … das Spiel begann von vorne, doch ohne mich. Ich bremste sie ein, und dann konnten wir normal weitergehen. Wir befanden uns am Weg zurück und es hatte auch zu Regnen bekommen. Welche Wohltat nach den Wochen der Hitze! Es machte uns nichts aus, und wir machten Kilometer für Kilometer. Nach gemütlichen dreieinhalb Stunden mit allen Pausen kamen wir dann wieder am Parkplatz an. Die Hunde waren zufrieden, und wir auch. Endlich hatten wir wieder etwas mit unseren Wuffeln machen können, und unser Activity-Pass hatte wieder einen Sticker mehr, und die Kilometerwertung durch die Longtrailer stieg auch wieder ein wenig an.

Anschließend fuhren wir noch auf einen Abschlusstrunk, und gegen 15 Uhr traten wir unsere Heimwege an. Schön wars!

 

Mit dabei waren:

Thomas und Christian

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
https://www.veigl.net/blog/index.php/nggallery/die-trailrocker-2018/Nuk-on-Tour-im-Rohrwald-(9,5km,-26.08.2018)?page_id=3140

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Ja, wir Longtrailer sind auch für Spontanität zu haben. Deswegen ergab sich am 23. Juni 2018 eine super Sommerwanderung bei kühlen 10° Grad am Rittisberg in der Ramsau am Dachstein. Kurzfristigst beschlossen und durchgezogen, auch das gibts bei uns, und macht ebenso eine Menge Spaß. Mit dabei waren Klaus, Elisabeth, Manuela und Christian (unser Alpha).

Um 9:40 Uhr machten wir uns am Parkplatz beim Rittisberg auf den Weg zu der vorgesehenen Hüttenwanderung. Das Wetter passte für die Hunde, und anstatt des vorausgesagten Regenwetters kam die Sonne. Trotzdem wurde es nicht viel wärmer. Der Weg selbst war super zu gehen. Breit, gut geschottert, es passte. 45 Minuten sollten es zur Halseralm sein, und danach nochmals 15 bis zur Sonnenalm, unserem heutigen Ziel.

Die paar kleinen Anstiege waren leicht zu überwinden, und so kamen wir schnell und zielsicher unserem Ziel näher. Die Sonnenalm. Während wir uns mit den Hunden entlang des Weges gut vergnügt unterhielten und die Gegend bewunderten, karrten die Hüttenwirte ihre Kundschaft mit Kleinbussen und Anhängern auf den Berg. Tja, auch Fußmarode sollen ihr Geld am Berg lassen, so die Devise.


Nach ein paar kleineren Wasserpausen erreichten wir nach gut 1 Stunde die Sonnenalm. Der Empfang durch den Hüttenwirten selbst war einzigartig, die Hütte selbst urig. Wir ließen uns auf der Terrasse nieder, bestellten einmal Getränke für uns, als wir praktisch dazu gedrängt wurden, doch in die Hütte selbst zu kommen. Wir bekamen sogar Platz zugewiesen am Stammtisch der normalerweise für VIPs reserviert wäre. Im ersten Moment hatten wir zwar wegen der Enge und der Hunde Bedenken, aber es klappte dann doch wie am Schnürchen. In Nukkas (die Malamute Hündin vom Alphapatschn) Haut wollten wie aber nicht stecken, sie war ein Magnet für Hände aller Art. Während sich Klaus’ Hovawarths unter dem Tisch versteckten, lag Nukka mitten im Weg und musste sich Streicheleinheiten jeglicher Art gefallen lassen. Sie nahms mit Humor. Nun entschlossen wir uns doch noch etwas zu Essen auch. Kaspressknödelsuppe! Ein Muss auf einer Hütte! Und sie schmeckte wirklich gut.

Gestärkt und zufrieden machten wir uns dann nach gut 2 Stunden Aufenthalt wieder auf den Weg, wir wollten nun auch noch zur Halseralm. Sie lag ja direkt am Rückweg, und nicht weit entfernt. Knapp 15 Uhr erreichten wir diese auch, und ließen und abermals nieder. Auch hier mussten einige Schmankerln verkostet werden. Kaiserschmarrn oder Buttermilch mit Preiselbeeren zum Beispiel. Endgültiger Aufbruch zurück war dann so um 16 Uhr. Den Parkplatz erreichten wir nach einem wirklich gemütlichen Abstieg um ca. 16:40 Uhr. Das Wetter hatte gehalten, die Hunde waren zufrieden, und wir natürlich auch.

Gehts den Hunden gut, gehts auch uns gut!

Das Panorama mit Blick auf den Dachstein! Ein Traum!

 

Mit dabei waren:

Klaus, Elisabeth, Manuela & Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/VRSOE/index.php/nggallery/fotoalben-2018/Rittersberg—Halseralm—Sonnenalm-(7km)?page_id=1443

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde
(Ein Bericht vom Alpha-Patschen und seinem Mützenmädl)

Der Sommer steht vor der Tür, und wir wollen ja noch ein paar Kilometer vor der Sommerpause sammeln. Also machten wir für heute (2. Juni 2018) einen Termin zum nächsten Trailrocking aus. Der Start war geplant für 9 Uhr. Es ist ja doch schon wärmer, um nicht heiß zu sagen. Aber genau das war es heute schon in der Früh.

Leider waren auch heute wieder nur 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner dabei. Ob es die Gewitterwarnung war, oder die Temperatur, oder die allgemeine Faulheit der Hundeleute, ich kanns nicht beantworten. Es wird immer weniger. Zwar schreien immer alle, dass für die Hunde so wenig Aktivitäten sind, und niemand was machen will, aber kaum plant man was, und schreibt es aus, sind alle irgendwie verschollen. Danach kommen dann meist die Ausreden vonwegen den Termin nicht mitbekommen, übersehen, was dazwischen gekommen … das Übliche halt.

Thomas war mit seinem Thor und dem Mützenmädl Akira wieder dabei. Der harte Kern sozusagen. Wir trafen uns um knapp 9 Uhr wie vereinbart, und da wir auf niemanden warten mussten, marschierten wir auch gleich los. Der erste halbe Kilometer war dann plötzlich echt brutal für die Hunde. Die Sonne heizte plötzlich herab wie im Juli und die Temperaturen stiegen an, dass es selbst uns das Wasser rausdrückte wo es nur ging. Doch wir erreichten schnell den Wald, wo wir sofort eine Rastpause einlegten um die Hunde zu wässern.  Danach gings gleich wieder besser.

Gleich am Anfang des Waldweges hatten wir dann gleich ein Hoppala, und so machten wir eine halbe Bergtour bevor wir merkten dass wir am falschen Weg sind. Thomas, der es bergauf nicht so mit Kondi hat, nun, seine Blicke hätten mich umgebracht wenn sie es gekommt hätten. *lach* Doch da musste er durch. So wie ich. Ich schnappte mir dann mein GPS und schaute nach, wie weit wir vom Weg abgekommen waren, und siehe da, es waren keine 60m. Parallel zu unserem Weg verlief auch der Richtige. Wir mussten nur einen Zugang zum anderen Weg finden. Und das tat ich auch schnell. Thomas folgte wieder brav. *grins*

Von nun an kam es zu keinen weiteren Öhas, und wir spulten Kilometer um Kilometer ab. Machten Pausen, wässerten die Hunde, quatschten über dies und das, kurz: Wir hatten weder Stress noch Eile. Dazu wäre es trotz Wald auch zu warm gewesen. Einziges Wermuttröpfchen dieser Tour: Zecken! Irgendwie kommt mir vor, als würden wir heuer im ganzen Land eine regelrechte Zeckeninvasion haben! Ich klaubte Nukka im Laufe der heutigen Wanderung gut 20 Stück dieser Biester vom Fell. Was sich darunter schon versteckt hat, werde ich erst Abends dann beim Kuscheln finden, wenn sie schon zugestochen haben und damit anegsaugt größer sind und damit auffindbar. Nachdem Nukka nun schon wieder Unterwolle aufbaut, sind die Viecher extrem schwer zu finden.

Übrigens sei an dieser Stelle erwähnt: Alle “Expertinnen” die meinen mit Bersteinhalsbändern, Kokosöl oder sonstigen Hausmittelchen den Zecken Herr zu werden, und dies auch noch breit im Internet bewerben … vergesst es! Es wirkt nichts, und ihr gefährdet Eure Hunde damit wenn Ihr keinen Schutz verwendet der zumindest ein bischen was wirkt! Ich habe Nukka Frontline drauf gegeben und sie trägt auch das Seresto-Halsband. Beides zusammen ist aber nur bedingt wirksam bei der Flut an Zecken die wir heuer haben. Also entweder habt Ihr bei Euch keine Zecken und bildet Euch die Wirksamkeit Eurer Mittelchen nur ein, oder ihr lügt die anderen an weil ihr als Hundeliebhaberinnen dastehen wollt, die es auch ohne “Gift” schaffen … nur das ist eindeutig Bullshit.

Zurück zur Tour. Irgendwie hatte sich das Wetter dann verschlechtert und es wurde bewölkt. Stellenweise tröpfelte dann auch noch ein wenig Regen herab, aber die angekündigten Gewitter und Unwetter blieben aus. So gegen 11:45 Uhr kamen wir dann wieder in Füllersdorf an und überlegten was wir noch machen. Ein Abschlusstrunk, der musste sein. Leider ist es aber in der Gemeinde Großmugl und ihren Ortschaften so, dass nicht nur am Abend die Gehsteige hochgeklappt werden, sondern mittlerweile ganztags. Wer Gastronomie sucht, wird nichts finden. Das grüne Wasser aus dem Dorfbrunnen war dann auch nicht das Wahre, und so beschlossen wir noch zu Thomas zu fahren.

Da gabs dann ein Abschlussbierchen, und im Anschluss fuhr ich mit einer zufriedenen Nukka wieder nach Hause. Da gabs dann als Belohnung einen XXL-Schinkenknochen …

Danke Thomas für die Begleitung am Trail! Ganz alleine ists ja doch recht langweilig.

 

Mit dabei waren:

Thomas und Christian

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
[Füllersdorfer Waldwegrunde (02.06.2018)]

Die Trailrocker 2018

Die Trailrocker 2018

Zuletzt aktualisiert am: 31. Dezember 2018

2016 und 2017 war der Auftakt zu unseren Kilometersammeltouren. 2018 geht es ein wenig anders weiter. Auch dieses Jahr werden bei Long Trail Hikers – Austria wieder die erwanderten Strecken auf das KM-Sammelkonto gutgeschrieben. Die einzelnen “Level” wurden abgeändert und angepasst damit die Teilnehmer wieder Ansporn haben. Los! Erwandert sie euch:

1 – 49km         Trail-Rookie
50 – 99km       Sightseeing-Hiker
100 – 149km   Hiking-Profi
150 – 199km   Trailrocker
200 – 299km   Profi-Trailrocker
ab 300km        Hardcoretrekker

Füllt Eure Flachmänner, verpackt die “Fat Ladies” (Gipfelzigarren), und schnappt Euch den Rucksack. Es geht los. Raus in die Natur, weg vom Alltag, Entschleunigen ist das Programm!

 

 

Die gewerteten Trekkings von 2018 – Streckenübersicht
(Geplante Gesamt-KM 2018: 244,31 – Bisher mögliche Kilometer: 148,70)

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.50km, 10. Dezember 2017) [Leider keine Fotos dieser Tour]
02 – Vorabstart Burning feet 2018 (21.00km, 3. April 2018) [Fotos dieser Tour]
03 – Burning feet 2018 (21km/42km, 28. April 2018) [Fotos dieser Tour]
04 – Füllersdorfer Waldweg (9.00km, 2. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7.00km, 23. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]
07 – Oberrohrbach – Rohrerwald (9.50km, 25. August 2018) [Fotos dieser Tour]
08 – Rund um den Neuberg bei Mistelbach (12.80km, 8. September 2018) [Fotos dieser Tour]
09 – Herrnbaumgarten – Beim verruckten Dorf (13.80km, 29. September 2018) [Fotos dieser Tour]
10 – Trailrocking Großengersdorf – Streckensondierung HM neu (15.50km, 20. Oktober 2018) [Fotos dieser Tour]

[OW] = Ohne Wertung

Geplant waren heuer auch noch:

Herzogbirbaumer Andachtsweg (12,25km)
Großmugler Panoramaweg (9,87km)
Steinabrunner Weinbergweg (6,46km)
Ottendorfer Weidenwiesenweg (11,44km)
Rund um Falkenstein (11,70km)
Poysdorf – Galgenberg – Pfefferlrunde (15,75km)
Schauerkreuz ab “Goldenes Bründl” (9,39km)
Ruine Landsee – Vulkan-Hopping (17,75km)

Die geplanten Touren wurden 2018 leider aus organisatorischen Gründen abgesagt, und wir hoffen, diese 2019 nachholen zu können.

 

2018 waren wieder folgende Trailrocker des LTH-Austria-Wandergeschwaders dabei:
(Die Liste wird wieder laufend ergänzt und nach gesammelten Kilometern sortiert)

 

christian Christian
2017: 113,66km [Sandalenträger]
2018: 107.5km [Hiking-Profi]

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.5km, 10. Dezember 2017)
02 – Vorabstart Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 3. April 2018)
04 – Füllersdorfer Waldweg (9.0km, 2. Juni 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)
07 – Oberrohrbach – Rohrerwald (9.5km, 25. August 2018)
08 – Rund um den Neuberg bei Mistelbach (12.8km, 8. September 2018)
09 – Herrnbaumgarten – Beim verruckten Dorf (13.80km, 29. September 2018)
10 – Trailrocking Großengersdorf – Streckensondierung HM neu (15.50km, 20. Oktober 2018)

 

 Klaus
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 66.7km [Sightseeing-Hiker]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7.0km, 23. Juni 2018)
09 – Herrnbaumgarten – Beim verruckten Dorf (13.80km, 29. September 2018)
10 – Trailrocking Großengersdorf – Streckensondierung HM neu (15.50km, 20. Oktober 2018)

 

robert Robert
2017: 54km [Hornhautsammler]
2018: 64.2km [Sightseeing-Hiker]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (42km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
08 – Rund um den Neuberg bei Mistelbach (12.8km, 8. September 2018)

 

thomas Thomas
2017: 82,66km [Blasenbaletttänzer]
2018: 50.2km [Sightseeing-Hiker]

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.5km, 10. Dezember 2017)
04 – Füllersdorfer Waldweg (9.0km, 2. Juni 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
07 – Oberrohrbach – Rohrerwald (9.5km, 25. August 2018)
08 – Rund um den Neuberg bei Mistelbach (12.8km, 8. September 2018)

 

karin Karin
2017: 33km [Bloßhaperte]
2018: 43.2km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
08 – Rund um den Neuberg bei Mistelbach (12.8km, 8. September 2018)

 

Claudia
2017: 49,66km [Bloßhaperte]
2018: 36.5km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)
10 – Trailrocking Großengersdorf – Streckensondierung HM neu (15.50km, 20. Oktober 2018)

 

Dieter
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Alexander
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Christopher
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Karin
2017: 21km [Nagelpflegerin]
2018: 21km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Manfred
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km [Trail-Rookie]

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

manuela Manuela
2017: 10km [Nagelpflegerin]
2018: 16,4km [Trail-Rookie]

05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9.40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

Elisabeth
2017: 21km [Nagelpflegerin]
2018: 7km [Trail-Rookie]

06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

 

Zur allgemeinen Info:

Folgende Verbandsregeln des VRSÖ kommen seit 2017 bei uns zur Anwendung:
VRSÖ Tierschutzordnung 2017 Trekkingzusatz
VRSOE_Tierschutzordnung_2017_19032017

Die Liste der  Kilometersammler 2016 und 2017  findet Ihr weiter zum Nachlesen über die Links oben am Anfang dieser Seite.

Es gibt 2018 keine “Ausnahmsweisewertungen”! Wer sich nicht an die Streckenvorgaben hält und nicht bei der Gruppe bleibt (ausgenommen “Burning feet”) der wird nicht gewertet.

 

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Heute war es wieder mal soweit. Nationalfeiertag, super Herbstwetter, und wir haben uns eine 27km lange Trekkingstrecke ausgesucht. Eigentlich nicht ausgesucht, sondern geplant. Es handelt sich um den südlichen Teil des neuen Trails der Burning feet 2018, unserem Hundewandermarathon.

Wir trafen uns am BHF Obersdorf wo wir parken konnten. Thomas mit seinen 3 Hunden Thor, Asko und Akira,  sowie Chris und Christian unser Alphapatschn. Thomas lieh ihm heute seine Malamute-Hündin Akira, da ja seine Nukka noch viel zu jung für solche Touren ist. Die Kleine ist zu Hause bei Frauchen geblieben. Mit Bachgurt, Zugleine und Wasser beladenem Rucksack (natürlich auch Jause und Getränk für mich) sowie Wasserschüssel für meine Gasthündin, zogen wir fast pünktlich um 10:10 Uhr los. Zuerst ging es mal einen Kilometer in Richtung Pillichsdorf, wo wir in den Trail einstiegen. Zwischen dem Rastplatz “Eisenrad” in Pillichsdorf und dem “Treipelkreuz” fing nun unser Trail an. Wir folgten mit Karte und Stift bewaffnet (für die Marathon-Wegbeschreibung mussten wir da noch einiges ergänzen und ändern), marschierten wir nun munter los.


Bis zum Umspannwerk in Eibesbrunn passte grundsätzlich alles auf der Karte. Wir kamen gut voran. In Eibesbrunn selbst machten wir einige Ergänzungen und folgten weiter unserem Weg in Richtung Grünbrücke über die A5. Hier machten wir nach 10km unsere erste kleinere Rast. Die Hunde bekamen ihr Wasser, wir füllten unsere Flüssigkeitsreserven auf (nein, kein Alkohol!), und nach 20 Minuten hieß es auf und weiter.

Nach einer kurzen Passage durch einen Hohlweg erblickten wir dann das erste Highlight des Weges, den Stockhochstand! Noch nie haben wir so ein Gebilde gesehen. Ein Hochstand mit 2 Stockwerken! Hut ab vor dem Jäger, der das konstruiert und gebaut hatte. Der Weg führte dann an diesem Hochstand vorbei bis zur Münichsthaler Straße, die wir querten. Nun fingen die angenehmeren Wiesen- und Feldwege an. Die ersten Kilometer hatten doch einen hohen Asphaltanteil, aber das ist eben das Weinviertel. Der Trail führte uns nun an Münichsthal vorbei in Richtung Pfösing zum “Alten Hof”, unserer zweiten Raststelle.



Thomas musste sich Schmerztabletten nehmen, weil er umgeknackst war. Also hielten wir an, und ließen ihn erstmal ein wenig erholen. Inzwischen ergänzten wir die bisherigen Aufzeichnungen in unsere Karten, damit wir nichts vergaßen. 30 Minuten später waren wir dann wieder “on trail” und erreichten bald darauf die Pfösinger Straße. Diese querten wir und kämpften uns über einen Wiesenpfad weiter. Dann galt es den Einstieg in den richtigen Weg im Wald zu finden. Klappte heute aber tadellos da einiges Unterholz das Laub schon abgeworfen hatte, und der Weg sichtbar war.

Der Wald selbst war schön zu durchqueren. Laub bedeckte Wege, fester Untergrund, kein Gatsch oder Schlamm. Es passte. Trotzdem mussten wir auf diesem Abschnitt aufpassen, dass wir am richtigen Weg blieben. Hier wüten die Jäger und Forstleute. Immer wieder fallen Bäume mit Markierungen der Säge zum Opfer und an deren Stelle werden dann Metallsteher für die Jagdgatterzäune aufgestellt. Natürlich ohne die Markierungen. Man will ja keine Wanderer im Wald haben. Der ist ja offensichtlich alleiniges Eigentum der Jägerschaft …


Trotz allem haben wir den Weg bis auf eine kleine Unsicherheit gefunden, und auch diese schwierig zu findenden Passagen notiert und in die Karten eingetragen. Um 16 Uhr erreichten wir dann die große Lichtung am Landesbunny-Rübensteig im Sampwald. Da der Zug in Ulrichskirchen diesen Moment abfuhr, und wir mehr als eine Stunde brauchten um nach Ulrichskirchen zu kommen, also den nächsten auch knapp versäumen würden, beschlossen wir hier und dann ein Stück weiter noch zwei Rastpausen einzulegen. War für die Hunde auch gut.

Um 1/2 5 Uhr legten wir dann wieder los, und machten uns in Richtung “Hohlweg Ulrichskirchen” auf. Ab nun ging der Weg nur mehr bergab und großteils auch wieder durch den Wald. Wir folgten der grün-weißen Markierung an der (zerstörten) “Waldandacht” vorbei, passierten das “Jägerkreuz”. Danach kamen wir an unserem 4. Rastplatz an. Auch hier entdeckten wir wieder Vandalismus. Ich verstehe nicht, warum das alles sein muss.

15 Minuten verbrachten wir in herrlicher Stille und mit idyllischem Sonnenuntergang an diesem Platz, bevor wir die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Diese führten dann durch den Hohlweg und die Kellergasse hinunter nach Ulrichskirchen, wo wir dann erleichtert am Bahnhof ankamen. 20 Minuten hatten wir nun noch bis zur Bahn, und während wir warteten kam eine Gruppe von Kindern mit ihren Müttern auf uns zu, weil sie unbedingt die “Huskies” streicheln wollten. War ja kein Problem und ein netter Abschluss des heutigen Tages. Es ist immer schön, wenn Kinderaugen vor Freude leuchten.



Schließlich war es Zeit, den Hunden die Beißkörbe anzulegen, denn der Zug war im Kommen. Alles verlief problemlos, wir stiegen ein, fuhren zwei Stationen bis Obersdorf retour (die Fahrkarten hatte ich für alle schon am Vortag besorgt), und verstauten dann Hunde und Rucksäcke in den Autos. Geschafft! Wieder hatten wir eine schöne Strecke hinter uns gebracht. Unser nächsten Ziel ist nun der “Weinviertler Fuffziga” der uns von Paasdorf nach Ulrichskirchen führt. Mal schauen, wie wir das noch terminisieren können, aber auch dieser Marsch wird ein Erlebnis werden.

Als Abschluss fuhren wir noch auf ein Getränk nach Eibesbrunn, und danach gings müde, mit der einen oder anderen Blase am Fuß,  aber mit einem tollen Gefühl gegen 20 Uhr nach Hause.

Schön wars Burschen! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

 

Für alle die denken, wir machen da vollen Leistungslauf, hier mal die Daten der heutigen Tour, damit Ihr seht, dass da jeder locker mitmachen kann:

Wir waren gesamt 8:01 Stunden unterwegs. Davon sind wir 5:31 Stunden gegangen, und haben 2:30 Stunden pausiert. Die maximale Trekkinggeschwindigkeit lag bei 6,4 km/h. Der Durchschnitt in Bewegung bei 4,5 km/h. Damit hatten wir einen Gesamtschnitt von 3,1 km/h inklusive der Pausen. Also? Wann seid Ihr auch dabei?

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian und Chris

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-von-Obersdorf-nach-Ulrichskirchen-26-10-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Am 14. Oktober 2017 war es wieder einmal so weit. Kaiserwetter und ein wunderschöner, sonniger Herbsttag luden zu einem Trailrocking ein. Diesmal ging es nach Siebenhirten, wo wir uns trafen um einen 15km Trail abzuwandern.

Pünktlich um 10 Uhr marschierten wir (Thomas, Erwin, Chris und Christian) dann in Begleitung von 3 Hunden ab, und der Weg führte uns über den Veithweg in die freie Natur. Der erste steile Anstieg war gleich einmal zum Aufwärmen, und schon nach dem ersten Wegkreuz ging es dann in Richtung Wald. Die Strecke war anfangs leider asphaltiert, ging aber dann relativ schnell in einen  Schotterweg über, um dann in den Waldweg selbst zu münden. Hier änderte sich die Luft schlagartig, und man konnte den Herbst förmlich riechen.


 

Nach der Durchquerung des ersten Waldstückes gingen wir dann ein Stück am Waldrand entlang, um später wieder auf freies Feld zu wechseln. Ein traumhafter Ausblick überraschte uns hier. Man konnte fast bis ans Ende der Welt sehen … oder war es nur die Slowakei? Nach diesem ersten Stück des Weges bogen wir wieder in den Wald hinein ab. Jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Expeditionsmodus an hieß es ab sofort. Es ist eigentlich unglaublich, dass im Jahre 2017 keine Karten veröffentlicht werden können, die die Wege richtig erfasst haben. Einige Male musste wir trotz Track am GPS-Gerät Routenänderungen vornehmen, oder wieder ein Stück zurückgehen um den richtigen Abzweiger zu nehmen. Dieses Gebiet in dem wir uns befanden war mit Abstand das schlechtest kartographierte Waldgebiet das wir je abgewandert sind. Eine Niederlage für Austria Topo, einem Kartenmaterial um 160 Euro!

Auch der Zustand der Wege ließ sehr zu wünschen übrig, und wie wir dann später erfahren haben, gehört das alles einem “Grafen”, der sich als Wegehalter offensichtlich nicht viel um den Erhalt pfeift. So kam es auch, dass wir einige Baumstämme die quer lagen übersteigen mussten, oder der Weg durch längsliegende Bäume nicht mehr zu sehen war.

Nun, irgendwie schafften wir es dann doch, am Trail zu bleiben, und kamen dann auch am Gedenkstein eines Hubschrauberabsturzes vorbei (das war eine Wegmarkierung für uns, und wir dachten schon eine Zeit lang, wir wären komplett falsch) und fanden dann eine Raststelle bei einer Jagdhütte. Thomas rief um Pause, also machten wir auch Pause. geplant wär es ja erst am Frankkreuz gewesen, aber egal, uns lief ja nichts davon. Die Hunde wurden gewässert, die Jausen verputzt, und nach gut 15 Minuten gings dann wieder weiter.

Wenig später erreichten wir die sogenannte “Hubertuskapelle”. Wir mussten echt lachen, was man in der Karte als Kapelle anführte war nichts besseres als ein “Marterl”. Hier querten wir die Landstraße und gingen dann ein Stück am breiten Rasenrand entlang, um dann wieder (gerade noch rechtzeitig gesehen!) den Weg in den Wald zu nehmen. Nun führte uns der Weg in Richtung Frankkreuz, zumindest wollten wir da hin. Irgendwie hatten wir jedoch auch hier ein riesen Problem mit den Wegen und einmal gingen wir fälschlicherweise auch geradeaus, anstatt leicht rechts abzubiegen. Weit wars ja zum Glück nicht, bis wir unseren Fehler bemerkten, und so kehrten wir wieder um, und nahmen dann den richtigen Weg.

Das Frankkreuz hatten wir nicht gefunden. Die Rastplätze die in der Karte eingezeichnet waren, waren mehr oder weniger vermodert, kaputt oder einfach nicht vorhanden. Und nun entschieden wir auch, nicht weiter unserem geplanten Trail zu folgen, sondern dem Jakobsweg der von dieser Kreuzung an markiert war und uns auch zum “Jagapoidl” unserem nächsten Wegpunkt führen sollte.

Der Jakobsweg selbst war relativ schön zu gehen. Doch auch hier gab es offensichtlich ein großes Problem mit den Markierungen. Es scheint so, als wäre dieses Gebiet in dem wir uns bewegten ein riesen Stiefkind was die zuständigen Organisationen, die die Verantwortung über diese Wege haben anbelangt. Wir konnten nun per GPS auch nicht überprüfen ob wir richtig waren, und so marschierten wir eben von einer Markierung zur anderen, auch wenn man diese erraten musste. Dann kamen wir an der “Forsthütte” vorbei. Leider geschlossen, niemand da. Irgendwie schade, aber man kann ja bekanntlicherweise nicht alles haben.

So zogen wir weiter am Jakobsweg, die eine oder andere Abzweigung erratend, weil nicht markiert und schafften es wirklich bis zum “Jagapoidl”. Dieser hatte sogar geöffnet, und gerade als wir uns entschließen wollten einzukehren, kam uns ein unangeleinter Hund entgegen, der trotz Zuruf an den Besitzer nicht abgerufen wurde. Erst nach langem hin und her, und als noch die beiden anderen Hunde hinzukamen die mit uns unterwegs waren, stand der Hundehalter endlich auf und holte seinen zurück. Leute, sowas kann es nicht sein! Nicht jeder möchte dass seine Hunde von fremden Hunden abgeschnüffelt werden, oder mit ihnen überhaupt Kontakt haben! Wann wird das endlich mal begriffen?

Aufgrund dieses Verhaltens verzichteten wir auf die Einkehr, und gingen weiter. Schade, aber wenn der Inhaber der Hütte sich das leisten kann …

Wir ackerten uns dann wieder eine Steigung hoch, und standen wieder einmal vor dem Problem mit einer richtigen Abzweigung. Diesmal entdeckten wir unseren Fehler aber schon nach wenigen Metern. Unglaublich, aber die Karten stimmten hier voll und ganz nicht, und bedingt durch die GPS-Toleranz im Wald, passierte das heute immer wieder, dass wir die eine oder andere Abzweigung verwechselten.


Nach gut 4 Stunden kamen wir dann endgültig aus dem Wald raus, und legten die Pause ein, die wir eigentlich schon bei der Hütte machen wollten. Wir fanden einen super Platz mit toller Aussicht zum Buschberg und der gesamten Ebene rund um Siebehirten. Die Sonne scheinte mit unglaublicher Kraft und es war echt sommerlich. Auch hier verweilten wir 15 Minuten, bevor es dann den letzten Kilometer oder eineinhalb zurück zum Ausgangspunkt ging. Zuerst führte der Feldweg steil bergab, mündete in einen Asphaltweg und ging dann wieder steil bergauf, um zu aller Letzt wieder steil bergab zum Ausgangspunkt zu führen. Geschafft! Wir waren mit Pausen 5 Stunden unterwegs, und genossen die gemütliche Runde.

Ausrüstung verstauen, Hunde versorgen, alles einpacken, und dann noch schnell zum Dorfwirten. Wir wollten den Tag noch in gemütlicher Runde ausklingen lassen.  Der “Siebenhirtnerhof” war offen und wir nutzten die Chance. Freundliches Personal, normale Preise, was will das Wanderherz mehr? So ließen wir es und da noch eine gute Stunde gutgehen, bevor wir dann alle nach Hause aufbrachen. Es war wieder ein super Tag unter Freunden, und freuen uns schon auf das nächste Trailrocking das uns über 27km ab Obersdorf bis nach Ulrichskirchen führen wird …

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian, Chris und Erwin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-Siebenhirten-bei-Mistelbach

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Im Zuge der 9. Snowdog Holidays von Longtrail Hikers – Austria und NSSV, wurde eine Wanderung von Rohr im Gebirge aus geplant. Diesmal ging es von Rohr im Gebirge und vom Hotel Kaiser Franz Josef aus in Richtung “Kalte Kuchl” zur Rossbachklamm. Die Streckenlänge betrug insgesamt (hin und retour) etwas mehr als 12 Kilometer, also nicht wirklich tragisch.

Abmarsch war direkt beim Hotel auf 676 HM. Der Weg führte dann über den Klausbach runter zur Volksschule von Rohr und dann ein Stückchen auf der Landstraße (L4057) entlang, um dann knapp 30m vor der B21 rechts in den Einstieg zur Rossbachklamm zu münden. Dieser war schnell und einfach zu finden. Dann folgten wir der weiß-rot-weißen Markierung am einem Wirtschaftshof vorbei (Achtung! Freilaufender Bernhardiner der von Frauchen nicht wirklich im Griff gehalten werden kann!) und weiter auf der kleinen Asphaltstraße bis zum “Schacherbauer”, wo wieder ein freilaufender Münsterländer für Aufregung sorgte. Ab hier ging es dann auf einem Forstweg an der Schacherkogelquelle (rechts vom Weg gelegen) vorbei weiter. Ab jetzt führte der Weg stetig bergauf, bis zum sogenannten “Schacherkreuz” einer schönen Kapelle auf 778 HM.


Vom Schacherkreuz aus schlängelte sich dann wenig später ein schöner Waldpfad durch die Gegend, wir immer der Markierung “Rossbachklamm” folgend. Wenig später kamen wir wieder auf den Forstweg, und durch eine kleine GPS-Ungenauigkeit versäumten wir den Abzweiger nach Links, um auf den “alten” Weg zur klamm zu kommen. Nach 150m kehrten wir aber um, und suchten den Einstieg, den wir auch schnell fanden. Danach wars nicht so einfach, da der Pfad verwildert war, und wir erst nach einiger Suche auf dem richtigen Weg waren. Dafür wurden wir mit einem traumhaften Weglein und toller Aussicht belohnt. Auch wenn dieser Pfad nicht ganz ungefährlich war, speziell mit Hunden am Bauchgurt.

Wir kamen dann wieder auf dem Forstweg heraus, und folgten weiter der Markierung weiß-rot-weiß, wenig später einem weiteren Pfad durch den Wald der links vom Weg abzweigte, um dann endgültig am Rossbach selbst herauszukommen, und entlang zu gehen. Klare Wasseransammlungen (kleine Seen) erwarteten uns und die Hunde. Ein Traum!

Der Schotterweg führte dann am “Rossbeck” einem Hof vorbei, wo wieder mal eine kleine Fußhupe meinte, er könne sich gegen große Hunde anlegen, und hysterisch keifend den Zaun entlang hetzte. Hier kamen wir dann wieder auf einen Asphaltweg der uns dann endgültig zur Klamm führte. Wir kamen an einem Fischteich mit wunderschönen Regenbogenforellen vorbei, und erreichten dann nach gut 2 Stunden die Rossbachklamm, die wohl kürzeste Klamm, die wir je gesehen haben. Sie misst vielleicht 200m in der Länge.

Das dort gegenüber der L133 stehende Mühlrad bewegte sich hin und wieder, die daneben befindliche Rastplatzsitzgruppe war verfault und verfallen. Schade eigentlich, dass sich da keine Gemeinde darum kümmert. Auch die Rastbänke am Parkplatz neben dem Klammeingang waren in sehr desolatem Zustand. Trotzdem legten wir eine kleine Pause ein.

Den Weg zurüc gingen wir dann am “neuen” Weg, und den offiziellen Markierungen, die uns dann ausschließlich nur am Forstweg retour zum Schacherkreuz führten. Aber auch dieser Weg war schön zu gehen, und es gab ein paar gute Aussichtspunkte, unter anderem auf die Rückseite des Schneebergs. beim Retourweg schaffte es jedoch auch die Fußhupe beim “Rossbeck”-Hof den Zaun zu überwinden, und es gab kurzen Radau während die Besitzer wie im Kino im Hof standen und in einer Gruppe zuschauten was passiert, während einer versuchte den Hund abzurufen, was halt irgendwann mal gelang bevor er von einem Nordischen verspeist wurde.

Vom Schacherkreuz durch den Hohlweg hinunter wars dann etwas rutschig, aber es klappte ohne einen Hinsetzer.  Dann folgte wieder der Schacherbauer-Hof (der Münsterländer war diesmal an der Kette angeleint), und wenig später kam uns dann wieder der Bernhardiner mit Frauchen samt Kinderwagen entgegen, die dann wieder mit dem Dinosaurier von Hund kämpfte.

Auch am Retourweg brauchten wir so ca. 2 Stunden, und kamen nach etwas mehr als 4 Stunden wieder beim Hotel Kaiser Franz Josef an. Es war eine tolle Strecke und eine schöne entspannte Wanderung die man empfehlen kann. Man sollte nur bei den Freiläufern aufpassen.

Die Höhendifferenz betrug insgesamt 178m mit 360m Anstieg und 360m Abstieg. Der höchste Punkt war bei 825HM. Also eine leichte Wanderung. NICHT Kinderwagentauglich und nur mit festen Schuhen zu empfehlen!

 

Mit dabei waren:

  
Christian, Thomas, Chris, Robert, Karin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Von-Rohr-im-Gebirge-zur-Rossbachklamm-und-retour

 

DANKE an unsere Sponsoren:

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