LTH

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Ja, wir Longtrailer sind auch für Spontanität zu haben. Deswegen ergab sich am 23. Juni 2018 eine super Sommerwanderung bei kühlen 10° Grad am Rittisberg in der Ramsau am Dachstein. Kurzfristigst beschlossen und durchgezogen, auch das gibts bei uns, und macht ebenso eine Menge Spaß. Mit dabei waren Klaus, Elisabeth, Manuela und Christian (unser Alpha).

Um 9:40 Uhr machten wir uns am Parkplatz beim Rittisberg auf den Weg zu der vorgesehenen Hüttenwanderung. Das Wetter passte für die Hunde, und anstatt des vorausgesagten Regenwetters kam die Sonne. Trotzdem wurde es nicht viel wärmer. Der Weg selbst war super zu gehen. Breit, gut geschottert, es passte. 45 Minuten sollten es zur Halseralm sein, und danach nochmals 15 bis zur Sonnenalm, unserem heutigen Ziel.

Die paar kleinen Anstiege waren leicht zu überwinden, und so kamen wir schnell und zielsicher unserem Ziel näher. Die Sonnenalm. Während wir uns mit den Hunden entlang des Weges gut vergnügt unterhielten und die Gegend bewunderten, karrten die Hüttenwirte ihre Kundschaft mit Kleinbussen und Anhängern auf den Berg. Tja, auch Fußmarode sollen ihr Geld am Berg lassen, so die Devise.


Nach ein paar kleineren Wasserpausen erreichten wir nach gut 1 Stunde die Sonnenalm. Der Empfang durch den Hüttenwirten selbst war einzigartig, die Hütte selbst urig. Wir ließen uns auf der Terrasse nieder, bestellten einmal Getränke für uns, als wir praktisch dazu gedrängt wurden, doch in die Hütte selbst zu kommen. Wir bekamen sogar Platz zugewiesen am Stammtisch der normalerweise für VIPs reserviert wäre. Im ersten Moment hatten wir zwar wegen der Enge und der Hunde Bedenken, aber es klappte dann doch wie am Schnürchen. In Nukkas (die Malamute Hündin vom Alphapatschn) Haut wollten wie aber nicht stecken, sie war ein Magnet für Hände aller Art. Während sich Klaus’ Hovawarths unter dem Tisch versteckten, lag Nukka mitten im Weg und musste sich Streicheleinheiten jeglicher Art gefallen lassen. Sie nahms mit Humor. Nun entschlossen wir uns doch noch etwas zu Essen auch. Kaspressknödelsuppe! Ein Muss auf einer Hütte! Und sie schmeckte wirklich gut.

Gestärkt und zufrieden machten wir uns dann nach gut 2 Stunden Aufenthalt wieder auf den Weg, wir wollten nun auch noch zur Halseralm. Sie lag ja direkt am Rückweg, und nicht weit entfernt. Knapp 15 Uhr erreichten wir diese auch, und ließen und abermals nieder. Auch hier mussten einige Schmankerln verkostet werden. Kaiserschmarrn oder Buttermilch mit Preiselbeeren zum Beispiel. Endgültiger Aufbruch zurück war dann so um 16 Uhr. Den Parkplatz erreichten wir nach einem wirklich gemütlichen Abstieg um ca. 16:40 Uhr. Das Wetter hatte gehalten, die Hunde waren zufrieden, und wir natürlich auch.

Gehts den Hunden gut, gehts auch uns gut!

Das Panorama mit Blick auf den Dachstein! Ein Traum!

 

Mit dabei waren:

Klaus, Elisabeth, Manuela & Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/VRSOE/index.php/nggallery/fotoalben-2018/Rittersberg—Halseralm—Sonnenalm-(7km)?page_id=1443

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde
(Ein Bericht vom Alpha-Patschen und seinem Mützenmädl)

Der Sommer steht vor der Tür, und wir wollen ja noch ein paar Kilometer vor der Sommerpause sammeln. Also machten wir für heute (2. Juni 2018) einen Termin zum nächsten Trailrocking aus. Der Start war geplant für 9 Uhr. Es ist ja doch schon wärmer, um nicht heiß zu sagen. Aber genau das war es heute schon in der Früh.

Leider waren auch heute wieder nur 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner dabei. Ob es die Gewitterwarnung war, oder die Temperatur, oder die allgemeine Faulheit der Hundeleute, ich kanns nicht beantworten. Es wird immer weniger. Zwar schreien immer alle, dass für die Hunde so wenig Aktivitäten sind, und niemand was machen will, aber kaum plant man was, und schreibt es aus, sind alle irgendwie verschollen. Danach kommen dann meist die Ausreden vonwegen den Termin nicht mitbekommen, übersehen, was dazwischen gekommen … das Übliche halt.

Thomas war mit seinem Thor und dem Mützenmädl Akira wieder dabei. Der harte Kern sozusagen. Wir trafen uns um knapp 9 Uhr wie vereinbart, und da wir auf niemanden warten mussten, marschierten wir auch gleich los. Der erste halbe Kilometer war dann plötzlich echt brutal für die Hunde. Die Sonne heizte plötzlich herab wie im Juli und die Temperaturen stiegen an, dass es selbst uns das Wasser rausdrückte wo es nur ging. Doch wir erreichten schnell den Wald, wo wir sofort eine Rastpause einlegten um die Hunde zu wässern.  Danach gings gleich wieder besser.

Gleich am Anfang des Waldweges hatten wir dann gleich ein Hoppala, und so machten wir eine halbe Bergtour bevor wir merkten dass wir am falschen Weg sind. Thomas, der es bergauf nicht so mit Kondi hat, nun, seine Blicke hätten mich umgebracht wenn sie es gekommt hätten. *lach* Doch da musste er durch. So wie ich. Ich schnappte mir dann mein GPS und schaute nach, wie weit wir vom Weg abgekommen waren, und siehe da, es waren keine 60m. Parallel zu unserem Weg verlief auch der Richtige. Wir mussten nur einen Zugang zum anderen Weg finden. Und das tat ich auch schnell. Thomas folgte wieder brav. *grins*

Von nun an kam es zu keinen weiteren Öhas, und wir spulten Kilometer um Kilometer ab. Machten Pausen, wässerten die Hunde, quatschten über dies und das, kurz: Wir hatten weder Stress noch Eile. Dazu wäre es trotz Wald auch zu warm gewesen. Einziges Wermuttröpfchen dieser Tour: Zecken! Irgendwie kommt mir vor, als würden wir heuer im ganzen Land eine regelrechte Zeckeninvasion haben! Ich klaubte Nukka im Laufe der heutigen Wanderung gut 20 Stück dieser Biester vom Fell. Was sich darunter schon versteckt hat, werde ich erst Abends dann beim Kuscheln finden, wenn sie schon zugestochen haben und damit anegsaugt größer sind und damit auffindbar. Nachdem Nukka nun schon wieder Unterwolle aufbaut, sind die Viecher extrem schwer zu finden.

Übrigens sei an dieser Stelle erwähnt: Alle “Expertinnen” die meinen mit Bersteinhalsbändern, Kokosöl oder sonstigen Hausmittelchen den Zecken Herr zu werden, und dies auch noch breit im Internet bewerben … vergesst es! Es wirkt nichts, und ihr gefährdet Eure Hunde damit wenn Ihr keinen Schutz verwendet der zumindest ein bischen was wirkt! Ich habe Nukka Frontline drauf gegeben und sie trägt auch das Seresto-Halsband. Beides zusammen ist aber nur bedingt wirksam bei der Flut an Zecken die wir heuer haben. Also entweder habt Ihr bei Euch keine Zecken und bildet Euch die Wirksamkeit Eurer Mittelchen nur ein, oder ihr lügt die anderen an weil ihr als Hundeliebhaberinnen dastehen wollt, die es auch ohne “Gift” schaffen … nur das ist eindeutig Bullshit.

Zurück zur Tour. Irgendwie hatte sich das Wetter dann verschlechtert und es wurde bewölkt. Stellenweise tröpfelte dann auch noch ein wenig Regen herab, aber die angekündigten Gewitter und Unwetter blieben aus. So gegen 11:45 Uhr kamen wir dann wieder in Füllersdorf an und überlegten was wir noch machen. Ein Abschlusstrunk, der musste sein. Leider ist es aber in der Gemeinde Großmugl und ihren Ortschaften so, dass nicht nur am Abend die Gehsteige hochgeklappt werden, sondern mittlerweile ganztags. Wer Gastronomie sucht, wird nichts finden. Das grüne Wasser aus dem Dorfbrunnen war dann auch nicht das Wahre, und so beschlossen wir noch zu Thomas zu fahren.

Da gabs dannein Abschlussbierchen, und im Anschluss fuhr ich mit einer zufriedenen Nukka wieder nach Hause. Da gabs dann als Belohnung einen XXL-Schinkenknochen …

Danke Thomas für die Begleitung am Trail! Ganz alleine ists ja doch recht langweilig.

Fotos hab ich Euch natürlich auch mitgebracht, die findet Ihr hier:
[Füllersdorfer Waldwegrunde (02.06.2018)]

Die Trailrocker 2018

Die Trailrocker 2018

Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2018

2016 und 2017 war der Auftakt zu unseren Kilometersammeltouren. 2018 geht es ein wenig anders weiter. Auch dieses Jahr werden bei Long Trail Hikers – Austria wieder die erwanderten Strecken auf das KM-Sammelkonto gutgeschrieben. Die einzelnen “Level” wurden abgeändert und angepasst damit die Teilnehmer wieder einen gewissen Ansporn haben. Los! Erwandert sie euch:

1 – 49km         Trail-Rookie
50 – 99km       Sightseeing-Hiker
100 – 149km   Hiking-Profi
150 – 199km   Trailrocker
200 – 299km   Profi-Trailrocker
ab 300km        Hardcoretrekker

Füllt Eure Flachmänner, verpackt die “Fat Ladies” (Gipfelzigarren), und schnappt Euch den Rucksack. Es geht los. Raus in die Natur, weg vom Alltag, Entschleunigen ist das Programm!

 

 

Die gewerteten Trekkings von 2018 – Streckenübersicht
(Mögliche Gesamt-KM: 289,26)

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.5km, 10. Dezember 2017)
02 – Vorabstart Burning feet 2018 (21km, 3. April 2018) [Fotos dieser Tour]
03 – Burning feet 2018 (21km/42km, 28. April 2018) [Fotos dieser Tour]
04 – Füllersdorfer Waldweg (9,0km, 2. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018) [Fotos dieser Tour]

[OW] = Ohne Wertung, Streckensondierung (Trailrocking)

Geplant sind heuer auch noch:

Weinviertel Viaziga – Von Paasdorf nach Hautzendorf (40km, Alternative zum 50er)
Weinviertel Fuffziga – Von Paasdorf nach Ulrichskirchen (50km)
Herzogbirbaumer Andachtsweg (12,25km)
Großmugler Panoramaweg (9,87km)
Steinabrunner Weinbergweg (6,46km)
Ottendorfer Weidenwiesenweg (11,44km)
Rund um Falkenstein (11,70km)
Poysdorf – Galgenberg – Pfefferlrunde (15,75km)
Schauerkreuz ab “Goldenes Bründl” (9,39km)
Großengersdorf – Hochleithenwald (18km, Alternative zu 21er HM)

 

2018 sind wieder folgende Trailrocker des LTH-Austria-Wandergeschwaders dabei:
(Die Liste wird wieder laufend ergänzt)

 

christian Christian
2017: 113,66km [Sandalenträger]
2018: 55.9km

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.5km, 10. Dezember 2017)
02 – Vorabstart Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 3. April 2018)
04 – Füllersdorfer Waldweg (9,0km, 2. Juni 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

manuela Manuela
2017: 10km [Nagelpflegerin]
2018: 16,4km

05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

thomas Thomas
2017: 82,66km [Blasenbaletttänzer]
2018: 27.9km

01 – Rundwanderung Großmugl – Leeberg (9.5km, 10. Dezember 2017)
04 – Füllersdorfer Waldweg (9,0km, 2. Juni 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)


 

robert Robert
2017: 54km [Hornhautsammler]
2018: 51,4km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (42km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)

 

karin Karin
2017: 33km [Bloßhaperte]
2018: 30,4km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)

 

 Klaus
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 37,4km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)
05 – Glockenbergrunde ab Waldteich Würnitz (9,40km, 10. Juni 2018)
06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

Elisabeth
2017: 21km [Nagelpflegerin]
2018: 7km

06 – Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km, 23. Juni 2018)

 

chris_heiss-75 Chris
2017: 54km [Hornhautsammler]
2018: 0km

 

Claudia
2017: 49,66km [Bloßhaperte]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Dieter
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Alexander
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Christopher
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Karin
2017: 21km [Nagelpflegerin]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

Manfred
2017: 21km [Nagelpfleger]
2018: 21km

03 – Burning feet 2018 – Großengersdorfer Hundewandermarathon (21km, 28. April 2018)

 

 

Zur allgemeinen Info:

Folgende Verbandsregeln des VRSÖ kommen seit 2017 bei uns zur Anwendung:
VRSÖ Tierschutzordnung 2017 Trekkingzusatz
VRSOE_Tierschutzordnung_2017_19032017

Die Liste der  Kilometersammler 2016 und 2017  findet Ihr weiter zum Nachlesen über die Links oben am Anfang dieser Seite.

Es gibt 2018 keine “Ausnahmsweisewertungen”! Wer sich nicht an die Streckenvorgaben hält und nicht bei der Gruppe bleibt (ausgenommen “Burning feet”) der wird nicht gewertet.

 

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Heute war es wieder mal soweit. Nationalfeiertag, super Herbstwetter, und wir haben uns eine 27km lange Trekkingstrecke ausgesucht. Eigentlich nicht ausgesucht, sondern geplant. Es handelt sich um den südlichen Teil des neuen Trails der Burning feet 2018, unserem Hundewandermarathon.

Wir trafen uns am BHF Obersdorf wo wir parken konnten. Thomas mit seinen 3 Hunden Thor, Asko und Akira,  sowie Chris und Christian unser Alphapatschn. Thomas lieh ihm heute seine Malamute-Hündin Akira, da ja seine Nukka noch viel zu jung für solche Touren ist. Die Kleine ist zu Hause bei Frauchen geblieben. Mit Bachgurt, Zugleine und Wasser beladenem Rucksack (natürlich auch Jause und Getränk für mich) sowie Wasserschüssel für meine Gasthündin, zogen wir fast pünktlich um 10:10 Uhr los. Zuerst ging es mal einen Kilometer in Richtung Pillichsdorf, wo wir in den Trail einstiegen. Zwischen dem Rastplatz “Eisenrad” in Pillichsdorf und dem “Treipelkreuz” fing nun unser Trail an. Wir folgten mit Karte und Stift bewaffnet (für die Marathon-Wegbeschreibung mussten wir da noch einiges ergänzen und ändern), marschierten wir nun munter los.


Bis zum Umspannwerk in Eibesbrunn passte grundsätzlich alles auf der Karte. Wir kamen gut voran. In Eibesbrunn selbst machten wir einige Ergänzungen und folgten weiter unserem Weg in Richtung Grünbrücke über die A5. Hier machten wir nach 10km unsere erste kleinere Rast. Die Hunde bekamen ihr Wasser, wir füllten unsere Flüssigkeitsreserven auf (nein, kein Alkohol!), und nach 20 Minuten hieß es auf und weiter.

Nach einer kurzen Passage durch einen Hohlweg erblickten wir dann das erste Highlight des Weges, den Stockhochstand! Noch nie haben wir so ein Gebilde gesehen. Ein Hochstand mit 2 Stockwerken! Hut ab vor dem Jäger, der das konstruiert und gebaut hatte. Der Weg führte dann an diesem Hochstand vorbei bis zur Münichsthaler Straße, die wir querten. Nun fingen die angenehmeren Wiesen- und Feldwege an. Die ersten Kilometer hatten doch einen hohen Asphaltanteil, aber das ist eben das Weinviertel. Der Trail führte uns nun an Münichsthal vorbei in Richtung Pfösing zum “Alten Hof”, unserer zweiten Raststelle.



Thomas musste sich Schmerztabletten nehmen, weil er umgeknackst war. Also hielten wir an, und ließen ihn erstmal ein wenig erholen. Inzwischen ergänzten wir die bisherigen Aufzeichnungen in unsere Karten, damit wir nichts vergaßen. 30 Minuten später waren wir dann wieder “on trail” und erreichten bald darauf die Pfösinger Straße. Diese querten wir und kämpften uns über einen Wiesenpfad weiter. Dann galt es den Einstieg in den richtigen Weg im Wald zu finden. Klappte heute aber tadellos da einiges Unterholz das Laub schon abgeworfen hatte, und der Weg sichtbar war.

Der Wald selbst war schön zu durchqueren. Laub bedeckte Wege, fester Untergrund, kein Gatsch oder Schlamm. Es passte. Trotzdem mussten wir auf diesem Abschnitt aufpassen, dass wir am richtigen Weg blieben. Hier wüten die Jäger und Forstleute. Immer wieder fallen Bäume mit Markierungen der Säge zum Opfer und an deren Stelle werden dann Metallsteher für die Jagdgatterzäune aufgestellt. Natürlich ohne die Markierungen. Man will ja keine Wanderer im Wald haben. Der ist ja offensichtlich alleiniges Eigentum der Jägerschaft …


Trotz allem haben wir den Weg bis auf eine kleine Unsicherheit gefunden, und auch diese schwierig zu findenden Passagen notiert und in die Karten eingetragen. Um 16 Uhr erreichten wir dann die große Lichtung am Landesbunny-Rübensteig im Sampwald. Da der Zug in Ulrichskirchen diesen Moment abfuhr, und wir mehr als eine Stunde brauchten um nach Ulrichskirchen zu kommen, also den nächsten auch knapp versäumen würden, beschlossen wir hier und dann ein Stück weiter noch zwei Rastpausen einzulegen. War für die Hunde auch gut.

Um 1/2 5 Uhr legten wir dann wieder los, und machten uns in Richtung “Hohlweg Ulrichskirchen” auf. Ab nun ging der Weg nur mehr bergab und großteils auch wieder durch den Wald. Wir folgten der grün-weißen Markierung an der (zerstörten) “Waldandacht” vorbei, passierten das “Jägerkreuz”. Danach kamen wir an unserem 4. Rastplatz an. Auch hier entdeckten wir wieder Vandalismus. Ich verstehe nicht, warum das alles sein muss.

15 Minuten verbrachten wir in herrlicher Stille und mit idyllischem Sonnenuntergang an diesem Platz, bevor wir die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Diese führten dann durch den Hohlweg und die Kellergasse hinunter nach Ulrichskirchen, wo wir dann erleichtert am Bahnhof ankamen. 20 Minuten hatten wir nun noch bis zur Bahn, und während wir warteten kam eine Gruppe von Kindern mit ihren Müttern auf uns zu, weil sie unbedingt die “Huskies” streicheln wollten. War ja kein Problem und ein netter Abschluss des heutigen Tages. Es ist immer schön, wenn Kinderaugen vor Freude leuchten.



Schließlich war es Zeit, den Hunden die Beißkörbe anzulegen, denn der Zug war im Kommen. Alles verlief problemlos, wir stiegen ein, fuhren zwei Stationen bis Obersdorf retour (die Fahrkarten hatte ich für alle schon am Vortag besorgt), und verstauten dann Hunde und Rucksäcke in den Autos. Geschafft! Wieder hatten wir eine schöne Strecke hinter uns gebracht. Unser nächsten Ziel ist nun der “Weinviertler Fuffziga” der uns von Paasdorf nach Ulrichskirchen führt. Mal schauen, wie wir das noch terminisieren können, aber auch dieser Marsch wird ein Erlebnis werden.

Als Abschluss fuhren wir noch auf ein Getränk nach Eibesbrunn, und danach gings müde, mit der einen oder anderen Blase am Fuß,  aber mit einem tollen Gefühl gegen 20 Uhr nach Hause.

Schön wars Burschen! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

 

Für alle die denken, wir machen da vollen Leistungslauf, hier mal die Daten der heutigen Tour, damit Ihr seht, dass da jeder locker mitmachen kann:

Wir waren gesamt 8:01 Stunden unterwegs. Davon sind wir 5:31 Stunden gegangen, und haben 2:30 Stunden pausiert. Die maximale Trekkinggeschwindigkeit lag bei 6,4 km/h. Der Durchschnitt in Bewegung bei 4,5 km/h. Damit hatten wir einen Gesamtschnitt von 3,1 km/h inklusive der Pausen. Also? Wann seid Ihr auch dabei?

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian und Chris

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-von-Obersdorf-nach-Ulrichskirchen-26-10-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Am 14. Oktober 2017 war es wieder einmal so weit. Kaiserwetter und ein wunderschöner, sonniger Herbsttag luden zu einem Trailrocking ein. Diesmal ging es nach Siebenhirten, wo wir uns trafen um einen 15km Trail abzuwandern.

Pünktlich um 10 Uhr marschierten wir (Thomas, Erwin, Chris und Christian) dann in Begleitung von 3 Hunden ab, und der Weg führte uns über den Veithweg in die freie Natur. Der erste steile Anstieg war gleich einmal zum Aufwärmen, und schon nach dem ersten Wegkreuz ging es dann in Richtung Wald. Die Strecke war anfangs leider asphaltiert, ging aber dann relativ schnell in einen  Schotterweg über, um dann in den Waldweg selbst zu münden. Hier änderte sich die Luft schlagartig, und man konnte den Herbst förmlich riechen.


 

Nach der Durchquerung des ersten Waldstückes gingen wir dann ein Stück am Waldrand entlang, um später wieder auf freies Feld zu wechseln. Ein traumhafter Ausblick überraschte uns hier. Man konnte fast bis ans Ende der Welt sehen … oder war es nur die Slowakei? Nach diesem ersten Stück des Weges bogen wir wieder in den Wald hinein ab. Jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Expeditionsmodus an hieß es ab sofort. Es ist eigentlich unglaublich, dass im Jahre 2017 keine Karten veröffentlicht werden können, die die Wege richtig erfasst haben. Einige Male musste wir trotz Track am GPS-Gerät Routenänderungen vornehmen, oder wieder ein Stück zurückgehen um den richtigen Abzweiger zu nehmen. Dieses Gebiet in dem wir uns befanden war mit Abstand das schlechtest kartographierte Waldgebiet das wir je abgewandert sind. Eine Niederlage für Austria Topo, einem Kartenmaterial um 160 Euro!

Auch der Zustand der Wege ließ sehr zu wünschen übrig, und wie wir dann später erfahren haben, gehört das alles einem “Grafen”, der sich als Wegehalter offensichtlich nicht viel um den Erhalt pfeift. So kam es auch, dass wir einige Baumstämme die quer lagen übersteigen mussten, oder der Weg durch längsliegende Bäume nicht mehr zu sehen war.

Nun, irgendwie schafften wir es dann doch, am Trail zu bleiben, und kamen dann auch am Gedenkstein eines Hubschrauberabsturzes vorbei (das war eine Wegmarkierung für uns, und wir dachten schon eine Zeit lang, wir wären komplett falsch) und fanden dann eine Raststelle bei einer Jagdhütte. Thomas rief um Pause, also machten wir auch Pause. geplant wär es ja erst am Frankkreuz gewesen, aber egal, uns lief ja nichts davon. Die Hunde wurden gewässert, die Jausen verputzt, und nach gut 15 Minuten gings dann wieder weiter.

Wenig später erreichten wir die sogenannte “Hubertuskapelle”. Wir mussten echt lachen, was man in der Karte als Kapelle anführte war nichts besseres als ein “Marterl”. Hier querten wir die Landstraße und gingen dann ein Stück am breiten Rasenrand entlang, um dann wieder (gerade noch rechtzeitig gesehen!) den Weg in den Wald zu nehmen. Nun führte uns der Weg in Richtung Frankkreuz, zumindest wollten wir da hin. Irgendwie hatten wir jedoch auch hier ein riesen Problem mit den Wegen und einmal gingen wir fälschlicherweise auch geradeaus, anstatt leicht rechts abzubiegen. Weit wars ja zum Glück nicht, bis wir unseren Fehler bemerkten, und so kehrten wir wieder um, und nahmen dann den richtigen Weg.

Das Frankkreuz hatten wir nicht gefunden. Die Rastplätze die in der Karte eingezeichnet waren, waren mehr oder weniger vermodert, kaputt oder einfach nicht vorhanden. Und nun entschieden wir auch, nicht weiter unserem geplanten Trail zu folgen, sondern dem Jakobsweg der von dieser Kreuzung an markiert war und uns auch zum “Jagapoidl” unserem nächsten Wegpunkt führen sollte.

Der Jakobsweg selbst war relativ schön zu gehen. Doch auch hier gab es offensichtlich ein großes Problem mit den Markierungen. Es scheint so, als wäre dieses Gebiet in dem wir uns bewegten ein riesen Stiefkind was die zuständigen Organisationen, die die Verantwortung über diese Wege haben anbelangt. Wir konnten nun per GPS auch nicht überprüfen ob wir richtig waren, und so marschierten wir eben von einer Markierung zur anderen, auch wenn man diese erraten musste. Dann kamen wir an der “Forsthütte” vorbei. Leider geschlossen, niemand da. Irgendwie schade, aber man kann ja bekanntlicherweise nicht alles haben.

So zogen wir weiter am Jakobsweg, die eine oder andere Abzweigung erratend, weil nicht markiert und schafften es wirklich bis zum “Jagapoidl”. Dieser hatte sogar geöffnet, und gerade als wir uns entschließen wollten einzukehren, kam uns ein unangeleinter Hund entgegen, der trotz Zuruf an den Besitzer nicht abgerufen wurde. Erst nach langem hin und her, und als noch die beiden anderen Hunde hinzukamen die mit uns unterwegs waren, stand der Hundehalter endlich auf und holte seinen zurück. Leute, sowas kann es nicht sein! Nicht jeder möchte dass seine Hunde von fremden Hunden abgeschnüffelt werden, oder mit ihnen überhaupt Kontakt haben! Wann wird das endlich mal begriffen?

Aufgrund dieses Verhaltens verzichteten wir auf die Einkehr, und gingen weiter. Schade, aber wenn der Inhaber der Hütte sich das leisten kann …

Wir ackerten uns dann wieder eine Steigung hoch, und standen wieder einmal vor dem Problem mit einer richtigen Abzweigung. Diesmal entdeckten wir unseren Fehler aber schon nach wenigen Metern. Unglaublich, aber die Karten stimmten hier voll und ganz nicht, und bedingt durch die GPS-Toleranz im Wald, passierte das heute immer wieder, dass wir die eine oder andere Abzweigung verwechselten.


Nach gut 4 Stunden kamen wir dann endgültig aus dem Wald raus, und legten die Pause ein, die wir eigentlich schon bei der Hütte machen wollten. Wir fanden einen super Platz mit toller Aussicht zum Buschberg und der gesamten Ebene rund um Siebehirten. Die Sonne scheinte mit unglaublicher Kraft und es war echt sommerlich. Auch hier verweilten wir 15 Minuten, bevor es dann den letzten Kilometer oder eineinhalb zurück zum Ausgangspunkt ging. Zuerst führte der Feldweg steil bergab, mündete in einen Asphaltweg und ging dann wieder steil bergauf, um zu aller Letzt wieder steil bergab zum Ausgangspunkt zu führen. Geschafft! Wir waren mit Pausen 5 Stunden unterwegs, und genossen die gemütliche Runde.

Ausrüstung verstauen, Hunde versorgen, alles einpacken, und dann noch schnell zum Dorfwirten. Wir wollten den Tag noch in gemütlicher Runde ausklingen lassen.  Der “Siebenhirtnerhof” war offen und wir nutzten die Chance. Freundliches Personal, normale Preise, was will das Wanderherz mehr? So ließen wir es und da noch eine gute Stunde gutgehen, bevor wir dann alle nach Hause aufbrachen. Es war wieder ein super Tag unter Freunden, und freuen uns schon auf das nächste Trailrocking das uns über 27km ab Obersdorf bis nach Ulrichskirchen führen wird …

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian, Chris und Erwin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-Siebenhirten-bei-Mistelbach

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Im Zuge der 9. Snowdog Holidays von Longtrail Hikers – Austria und NSSV, wurde eine Wanderung von Rohr im Gebirge aus geplant. Diesmal ging es von Rohr im Gebirge und vom Hotel Kaiser Franz Josef aus in Richtung “Kalte Kuchl” zur Rossbachklamm. Die Streckenlänge betrug insgesamt (hin und retour) etwas mehr als 12 Kilometer, also nicht wirklich tragisch.

Abmarsch war direkt beim Hotel auf 676 HM. Der Weg führte dann über den Klausbach runter zur Volksschule von Rohr und dann ein Stückchen auf der Landstraße (L4057) entlang, um dann knapp 30m vor der B21 rechts in den Einstieg zur Rossbachklamm zu münden. Dieser war schnell und einfach zu finden. Dann folgten wir der weiß-rot-weißen Markierung am einem Wirtschaftshof vorbei (Achtung! Freilaufender Bernhardiner der von Frauchen nicht wirklich im Griff gehalten werden kann!) und weiter auf der kleinen Asphaltstraße bis zum “Schacherbauer”, wo wieder ein freilaufender Münsterländer für Aufregung sorgte. Ab hier ging es dann auf einem Forstweg an der Schacherkogelquelle (rechts vom Weg gelegen) vorbei weiter. Ab jetzt führte der Weg stetig bergauf, bis zum sogenannten “Schacherkreuz” einer schönen Kapelle auf 778 HM.


Vom Schacherkreuz aus schlängelte sich dann wenig später ein schöner Waldpfad durch die Gegend, wir immer der Markierung “Rossbachklamm” folgend. Wenig später kamen wir wieder auf den Forstweg, und durch eine kleine GPS-Ungenauigkeit versäumten wir den Abzweiger nach Links, um auf den “alten” Weg zur klamm zu kommen. Nach 150m kehrten wir aber um, und suchten den Einstieg, den wir auch schnell fanden. Danach wars nicht so einfach, da der Pfad verwildert war, und wir erst nach einiger Suche auf dem richtigen Weg waren. Dafür wurden wir mit einem traumhaften Weglein und toller Aussicht belohnt. Auch wenn dieser Pfad nicht ganz ungefährlich war, speziell mit Hunden am Bauchgurt.

Wir kamen dann wieder auf dem Forstweg heraus, und folgten weiter der Markierung weiß-rot-weiß, wenig später einem weiteren Pfad durch den Wald der links vom Weg abzweigte, um dann endgültig am Rossbach selbst herauszukommen, und entlang zu gehen. Klare Wasseransammlungen (kleine Seen) erwarteten uns und die Hunde. Ein Traum!

Der Schotterweg führte dann am “Rossbeck” einem Hof vorbei, wo wieder mal eine kleine Fußhupe meinte, er könne sich gegen große Hunde anlegen, und hysterisch keifend den Zaun entlang hetzte. Hier kamen wir dann wieder auf einen Asphaltweg der uns dann endgültig zur Klamm führte. Wir kamen an einem Fischteich mit wunderschönen Regenbogenforellen vorbei, und erreichten dann nach gut 2 Stunden die Rossbachklamm, die wohl kürzeste Klamm, die wir je gesehen haben. Sie misst vielleicht 200m in der Länge.

Das dort gegenüber der L133 stehende Mühlrad bewegte sich hin und wieder, die daneben befindliche Rastplatzsitzgruppe war verfault und verfallen. Schade eigentlich, dass sich da keine Gemeinde darum kümmert. Auch die Rastbänke am Parkplatz neben dem Klammeingang waren in sehr desolatem Zustand. Trotzdem legten wir eine kleine Pause ein.

Den Weg zurüc gingen wir dann am “neuen” Weg, und den offiziellen Markierungen, die uns dann ausschließlich nur am Forstweg retour zum Schacherkreuz führten. Aber auch dieser Weg war schön zu gehen, und es gab ein paar gute Aussichtspunkte, unter anderem auf die Rückseite des Schneebergs. beim Retourweg schaffte es jedoch auch die Fußhupe beim “Rossbeck”-Hof den Zaun zu überwinden, und es gab kurzen Radau während die Besitzer wie im Kino im Hof standen und in einer Gruppe zuschauten was passiert, während einer versuchte den Hund abzurufen, was halt irgendwann mal gelang bevor er von einem Nordischen verspeist wurde.

Vom Schacherkreuz durch den Hohlweg hinunter wars dann etwas rutschig, aber es klappte ohne einen Hinsetzer.  Dann folgte wieder der Schacherbauer-Hof (der Münsterländer war diesmal an der Kette angeleint), und wenig später kam uns dann wieder der Bernhardiner mit Frauchen samt Kinderwagen entgegen, die dann wieder mit dem Dinosaurier von Hund kämpfte.

Auch am Retourweg brauchten wir so ca. 2 Stunden, und kamen nach etwas mehr als 4 Stunden wieder beim Hotel Kaiser Franz Josef an. Es war eine tolle Strecke und eine schöne entspannte Wanderung die man empfehlen kann. Man sollte nur bei den Freiläufern aufpassen.

Die Höhendifferenz betrug insgesamt 178m mit 360m Anstieg und 360m Abstieg. Der höchste Punkt war bei 825HM. Also eine leichte Wanderung. NICHT Kinderwagentauglich und nur mit festen Schuhen zu empfehlen!

 

Mit dabei waren:

  
Christian, Thomas, Chris, Robert, Karin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Von-Rohr-im-Gebirge-zur-Rossbachklamm-und-retour

 

DANKE an unsere Sponsoren:

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Am 26. August war unser “Oberfuzzi” Christian wieder als Trailrocker für uns unterwegs, und erkundete den letzten Abschnitt des für 2018 neu geplanten Trails der “Burning feet 2018”. Die letzten 7km von insgesamt ca. 42km wollten sondiert und kartographiert werden. Ausgangspunkt war die Wiese am Stallberg, die wir auch heuer schon als Stake-Out verwendeten. Von da an ging es bei schnuckeligen 35 Grad bis zur sogenannten “Bockschliacht’n” in Großengersdorf, die Schliacht’n hinauf, und dann weiter in Richtung Hochleithenwald, dem Einstieg des letzten Teilstücks des Trails. Bei den zwei Wegkreuzen am Waldrand begann dann die Streckensuche.


 

Ursprünglich bis Bockfließ gedacht, wäre die Strecke zwar an die 42km herangekommen, doch es entpuppte sich als zu viel Asphalt auf den Wegen. Also musste umgeplant werden. Das vorhandene Kartenmaterial wurde abermals gesichtet, doch es gab keine erkennbare Möglichkeit, den Asphalt zu umgehen. Erst nach einem Update bei “Google Earth” und der Streckensichtung via Satellit zeigten sich ein paar brauchbare Wege, die auf den OSM-Karten oder der Hike&Bike-Karte nicht aufscheinten. Der Streckenverlauf wurde vorher schon als GPX nach den neuen Streckendaten geplant, um sie mittels GPS besser zu finden.


So gings dann los. Dank Garmin und dem Track war es leicht der geplanten Strecke zu folgen und diese zu dokumentieren. Ein paar Tafeln als Wegpunkt da, ein paar markante Bäume oder Kleinbauten dort, alles musste notiert werden, um später dann eine Wegbeschreibung erstellen zu können. Dann kamen die ersten Abweichungen und Streckenänderungen die gemacht werden mussten. Da sich viele Bauern ihre Wege selbst anlegen, diese aber auch wieder in Felder oder Brachland verwandeln, ist es nicht so leicht aktuelle Karten davon zu bekommen. Auch die Satellitenbilder täuschen oft, da es oft nach Wegen aussieht, die sich dann aber als natürliche Bodenerosion entpuppen und nicht begehbar sind.

Auch heute musste deswegen ein paar Umwege gegangen und andere Wege genommen werden. Doch es spielte keine Rolle, deswegen gibt’s ja das Trailrocking bei uns. Das Finden neuer Wege für unsere Wanderungen. Und so verging Kilometer um Kilometer und die Strecke nahm Gestalt an. Nach gut 2 Stunden war die Runde auch schon erledigt, und es stellte sich heraus: Fast alles an Asphalt konnte umgangen werden. Die Strecke wurde zwar kürzer, aber ob man nun 42 oder 41 Kilometer unterwegs ist, wird wohl egal sein. Die letzten 7 sind aber schöner geworden als ursprünglich geplant.

 
 

Damit ist der neue Trail für das “Burning feet 2018” fertig. Den Rest der Strecke haben wir ja schon erkundigt und fixiert. Einzig am Südteil muss nochmals eine Begehung gemacht werden, da sich hier durch den Bau eines Windsprudlerparks einiges geändert haben dürfte. Das sehen wir uns sicher vor dem Event nochmals an. Aber eines ist jetzt schon fix: Es ist ein interessanter und auch anstrengender Trail geworden! Wir freuen uns schon darauf … Ihr auch?

 

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Es ist ja als Verein nicht so einfach, jedem alles recht zu machen. Es wird zwar immer wieder nach Action und Events gerufen, aber wenns dann so weit ist und man schreibt was aus, dann ist das Interesse sehr schnell verflogen und eine Reihe von unglücklichen Umständen verhindern dann eine Teilnahme. So zum Beispiel: Das Wetter, die Temperaturen, die Anfahrt, man hat einen anderen Termin vergessen, man muss zum Arzt, bla bla bla …

Dogs on Tour war heuer 6 Monate lang ausgeschrieben. Insgesamt trudelten bei uns 22 Anmeldungen ein. Dass meist 10-15% der Anmelder nicht erscheinen ist von Haus aus klar, und wird auch einkalkuliert. Doch diesmal lernten auch wir was dazu. Am 23. Juli standen genau 4 (vier) Teilnehmer pünktlich um 11 Uhr am Startplatz bei der Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz (Kärnten)!! Das geht uns nun zu weit. Wir werden in Punkto Events und Teilnahmen das Prozedere neu überdenken, und auch was wir noch für Euch tun wollen. Letztendlich sind genau diese Leute schuld, dass Vereine ihre Tätigkeit einstellen und jene die sich immer die Arbeit dazu machen, nicht mehr wollen.

Nun, wie schon erwähnt, fanden sich 4 Personen am Startpunkt ein. Christian & Gitti mit ihren beiden Sibierern, sowie Christian & Manuela, derzeit noch ohne Fellbegleitung. Abmarsch war pünktlich um 11 Uhr. Es ging den Seebach entlang am Stappitzersee vorbei, wie sich dann der Weg teilte. Von hier aus konnte man den Wirtschaftsweg (auf dem übrigens allgemeines Fahrverbot für Autos UND Radfahrer galt, ohne Ausnahme für Anrainer, dieses aber von den Radlern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde!) oder den Naturlehrpfad in Richtung Schwussnerhütte nehmen. Wir entschieden uns für den Naturlehrpfad, weil da erstens weniger Leute unterwegs waren, und auch die lästigen Radler nicht aufkreuzten.

Die erste Strecke des Pfades führt über einen Holzsteg in den Wald hinein. Von hier aus marschiert man dann durch kuppenreiches Gelände an verschiedenen Infostationen vorbei. Der Wald macht die Luft kühler, und das war gut so. Der Weg schlängelt sich an der “Quelle” (einem Traumhaften Wasseraustritt mit kristallklarem Wasser), dem “Eisloch” (einer Höhle aus dem eiskalte Luft strömte), dem “Stonebeach” (einem im Sommer ausgetrockneten Bachlauf mit Unmengen von Steinmännchen) und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

5km lang marschiert man an auch an Wiesenflächen mit Kühen und ihren Kälbern vorbei. Entgegen aller Panikmache, reagieren die Tiere absolut ruhig, wenn man am Weg bleibt, und die Hunde zügig an ihnen vorbei führt. Wir haben sogar ein frisch geborenes Kalb beobachten dürfen, welches nur einige Minuten vor unserem Auftauchen geboren und von der Mutterkuh liebevoll trocken wurde! Mama beobachtete uns, ließ sich aber nicht ablenken, und blieb auch ganz friedlich, da von uns absolut keine Gefahr ausging.

Nach gut 1 1/2 Stunden und einer Menge an neuen Eindrücken gelangt man dann zur “Schwussnerhütte”, in der man unbedingt einkehren sollte! Der Hüttenchef persönlich kümmert sich um seine Gäste, und das mit absoluter Freundlichkeit. Bei großem Andrang kanns schon mal länger dauern bis man seine Bestellung bekommt, aber das Warten wird durch Top-Qualität der Speisen entschädigt! Auch die Preise sind wirklich pomale, man kann nicht meckern.

Nach unserer Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Diesmal über den Wirtschaftsweg, weil Unwetter angesagt waren, und sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zeigten. Auch dieser Weg ist gut zu gehen, aber eben nicht ganz so ruhig und menschenleer wie der Naturlehrpfad. Nach gut 30 Minuten zog sich das Wetter dann zu und es begann zu schütten. Aber dafür hat man ja auch eine Regenjacke im Rucksack … oder sollte man zumindest immer bei Wanderungen in den Bergen mithaben.

Der Guss dauerte aber nicht wirklich lange, und so hörte der Regen noch vor unserem Eintreffen am Parkplatz der Ankogelbahn wieder auf. Als Abschluss der Tour fuhren wir noch zur “Raineralm”, einem absoluten Geheimtipp für alle Hütten-Gourmets! Komplett renoviert und umgebaut, lädt die Raineralm nun auf neuer Terrasse zu kulinarischen Schmankerln ein. Die Hüttencrew ist auch hier absolut freundlich und zuvorkommend, und reagiert sogar auf besondere Wünsche! (Christian bekam sogar seine im Juni per FB bestellten Kletzennudeln serviert! Man wartete darauf ob er wirklich zum angegebenen Tag erschien” *lach* oder ob es ein Scherz war.)

So ging dann der Tag zu Ende, wir hatten unser Naturerlebnis und viel Spaß, auch wenn wir nur zu Viert waren. Jeder der nicht dabei war, hat was versäumt, das ist klar. Doch wie sagt man? Wer nicht will, der hat eben schon!

Eure LTH-Crew

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian  
Christian, Manuela, Christian, Gitti

 

Dogs in Tour in Kärnten wurde DANKEND unterstützt von:

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Immer wieder mal kann es vorkommen, dass man den Wasserverbrauch falsch einschätzt, oder man aus Gewichtsgründen nicht so viel mit sich rumschleppen möchte als man brauchen würde, da es unterwegs Wasser gibt wo man seine Behältnisse und Flaschen auffüllen könnte. Doch was tun, wenn diese Wasserquellen verschmutzt sind, oder man nicht sicher ist, ob sich darin Millionen Keime tummeln und man sich gewaltig was damit einfangen könnte? Erbrechen und Durchfall braucht keiner auf einer Trekkingtour. Daher hier in Kurzform mit Beispielen, wie ihr zu sauberem Wasser kommt:

Das Wasser in die Flasche filtern

Wenn das Wasser schmutzig ist, dann sollte man es auf alle Fälle zuerst filtern, um sämtliche Schwebstoffe und Verunreinigungen herauszubekommen. Dazu eignen sich verschiedene Filterapparaturen, die jedoch von der Größe her nicht viel Platz im Rucksack einnehmen. Die bekanntesten Marken für Wasserfilter sind Sawyer, LifeStraw, MoKo und Katadyn. Letzteren kann man schon fast als Mercedes unter den Wasserfiltern bezeichnen, und das schlägt sich auch im Preis nieder. Als Beispiel für einen guten Filter möchte ich Euch den KATADYN Wasserfilter Hiker Pro (8018280) vorstellen. Der Preis beträgt so um die 80 Euro. Seine Daten kurz umrissen:

  • Idealer Filter für den Einsatz im Backcountry Bereich.
  • Entfernt Bakterien, Protozoen, Zysten, Algen, Sporen und Sedimente.
  • Wird komplett mit Vorfilter, Flaschenadapter (für typische Weithalsflaschen) und Tasche geliefert.
  • Für maximal 1150 L (je nach Wasserqualität), Leistung circa 1 L/min. – 7,6 x 16, 5 x 6,1 cm, 310g.
  • Der Vorfilter kann gereinigt werden!

Mit diesem handlichen Filter bekommt ihr die meisten Verunreinigungen schon mal aus dem Wasser raus.

Wasserdesinfektion

Wer dem Wasser aus dem Filter noch nicht traut, oder bei stark bakteriell belastetem Wasser, der kann nun noch einen Schritt weitergehen, und das Wasser zusätzlich desinfizieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten die Wirkungsvoll sind. Die erste davon ist die Desinfektion per Tablette. Als Beispiel, und weil ich es auch selbst verwende, möchte ich euch die Wasseraufbereitungstabletten (Desinfektionstabletten) von Katadyn nennen, und zwar MICROPUR FORTE MF 1T. Hier wirkt eine Tablette für 1 Liter Wasser.

Die Tabletten sorgen für eine schnelle und wirkungsvolle Wasserdesinfektion und für klares Wasser. Sie finden in jedem Gepäck Platz. Schützen dank Silberionen bis zu 6 Monate vor Wiederverkeimung, also auch für Wassertanks geeignet. Bei trübem Wasser (siehe vorherigen Punkt – Wasserfilter) in Kombination mit einem Filter einsetzen. Technologie: Silberionen kombiniert mit Chlor. Kontaktzeit: 30 min für Bakterien und Viren, 2 Stunden für Giardia in klarem Wasser. Nachteil der Tabletten: Der Nachgeschmack nach Chlor.

Als zweite Möglichkeit steht die Desinfektion per UV-Licht zur Verfügung. Auch hier sind verschiedene Produkte am Markt. Der bekannteste ist hierbei STERIPEN. Als Beispiel sei der STERIPEN CLASSIC 3 genannt. Er schafft die Entkeimung von 1 Liter Wasser in nur 90 Sekunden. Er wird mit 4 Lithium AA-Batterien betrieben. Die UV-Lampe selbst schafft bis zu 8000 Behandlungen.

Mit diesen hier vorgestellten Produkten seid ihr garantiert auf der sicheren Seite, wenn es um trinkbares Wasser auf Trekkingtouren geht.

Natürlich klappt die gute alte Methode der Wasseraufbereitung auch recht gut: Schwebstoffe rausfiltern mit einem feinen Baumwolltuch, und anschließendes Abkochen des Wassers bei mindesten 100° Celsius. Doch wer schleppt schon gerne zusätzlichen Brennstoff oder überhaupt einen Kocher und Geschirr mit sich rum?

Viel Spaß beim Trekking!

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Und wieder waren die Trailrocker unterwegs um eine neue Strecke zu suchen. Diesmal ging es um eine Teilstrecke für den neuen Trail des Hunde-Wandermarathons 2018. Geplant war der Abmarsch von Großengersdorf (Dem Startpunkt des Marathons) zum Bahnhof und dann mit der Regionalbahn und ab Obersdorf mit der S-Bahn, nach Ulrichskirchen zu fahren, um von da aus den neuen Teil retour nach Großengersdorf zu begehen. Doch meist kommt es ja bekanntlich immer anders als man plant …

Da wir ja Sommer haben, haben wir die Wettervorhersagen akribisch beobachtet, denn zu heißes Wetter würde für die Hunde ein absolutes NoGo sein. Noch 1 Stunde vor dem Abmarsch war die Vorhersage “bewölkt, 29°” für Samstag angesagt, also wandertaugliches Wetter wenn man genügend Wasser für die Hunde, eigene Getränke und Schattenpausenplätze mit einplant. Also entschieden wir uns dazu, das Trailrocking durchzuziehen.

Um 7:00 trafen wir uns am Startplatz am Stallberg in Großengersdorf, wo wir auch pünktlich um 7:15 Uhr los gingen. Hier kam die erste Planänderung. Anstatt Richtung Bahnhof zur Regionalbahn zu gehen, entschieden wir, gleich den ersten Teil des neuen Trails zu nehmen. Dieser führte vom Start weg zum Rastplatz in Pillichsdorf beim Friedhof. Von dort nahmen wir dann den Weg entlang der Regionalbahn bis zur S-Bahn in Obersdorf. 10 Minuten Pause, und schon kam die Bahn. Da wir die Fahrkarten schon am Vortag besorgt hatten (Preis für 2 Hunde: je 2 Euro!! Und das für 2 Stationen! Danke ÖBB.) brauchten wir uns um das nicht mehr zu kümmern. Die Bahnfahrt dauerte exakt 7 Minuten, und wir stiegen in Ulrichskirchen aus. Schnell war der Übergang über die Gleise zur “Viehtrift” gefunden und wir standen am geplanten Trail.



Der erste Teil führte uns nun durch Ulrichskirchen und dann an der Ortschaft vorbei. Brav dokumentierten wir auf unserer Karte alle wichtigen Orientierungspunkte und Wegweiser nach denen man sich richten konnte. Auch Rastbankerln zeichneten wir ein. Dann, außerhalb der Ortschaft, der erste Knackpunkt der neuen Strecke. Der ursprünglich geplante Weg war zwar vorhanden, aber vollends verwuchert und zugewachsen. Super, und das schon nach vielleicht 1,5km Wegstrecke. Also, GPS raus, Karte aufrufen, Alternative suchen. Nach 10 Minuten gings schon auf einem neuen Abschnitt weiter. Ohne viel Umweg erreichten wir dann die Wolkersdorfer Straße wie geplant, mussten durch die Umlegung jedoch nicht mehr auf die Landstraße selbst, sondern konnten noch vorher abbiegen und dem Feldweg weiter folgen. Eine Verbesserung sozusagen.

Ab jetzt wurde es brutal. Die Sonne fing mächtig an zu heizen. Entgegen aller Vorhersagen sahen wir keine einzige Wolke am Himmel. Wir legten nun schon die zweite Pause wegen der Hunde ein. Diesmal konnten sie sich unter einen Anhänger eines Bauern in den Schatten legen und rasten. Schon jetzt machten wir uns Gedanken um den Wasservorrat den wir mit hatten. Immerhin 7,5 Liter. Wir mussten nun ein wenig die Geschwindigkeit steigern, damit wir vom freien Feld in den kühleren Wald kamen. Doch das war leichter gesagt als getan. Ab nun führte der Weg immer nur bergauf. Die Hitze und das hinauf zehrten an den Kräften, obwohl es gar nicht so weit bis zum nächsten Etappenpunkt war. Trotzdem waren wir geschafft, als wir dann am “Tropical Garden” vorbei die nächste Landstraße erreichten, und kurz danach in den kühlen Wald kamen. Ein Stückchen noch, und wir sollten unseren Rastpunkt erreichen, bei dem wir eine längere Pause einplanten, das Wandererkreuz im Hochleithenwald. Und wir schafften es auch.




Das Wasser begann nun schon knapp zu werden. Glücklicherweise entdeckten wir eine Wildtränke mit einem vollen Fass Wasser. Hier konnten wir uns Wasser für die Hunde holen und den Vorrat für sie ergänzen. Die beiden braven Hunde von Thomas (Asko und Thor) schlemperten sich voll wie wenn sie einen Tank eingebaut hätten. Gut 6 Liter vernichteten sie währen der Rastpause. Mittlerweile zogen endlich die vorhergesagten Wolken auf. Doch es war wie verhext. Die Sonne stand mitten am Himmel und heizte weiter, während schwarze Gewitterwolken und Wolkentürme in Respektabstand zu ihr vorbeizogen! Aber in allen Richtungen! Wir kamen uns irgendwie von der Natur verarscht vor.

45 Minuten Pause, dann machten wir uns auf den Weg. Wir hatten schon abgesprochen, dass wir den letzten Teil des geplanten Weges (Hochleithenwald raus und über Bockfließ retour) nicht machen würden, da dieser über freies Feld führen würde. Es war einfach zu heiß dazu. Wir gingen also weiter, mussten aus dem Wald raus, erreichten die Grünbrücke über die A5, machten wieder Pause für die Hunde, und wurden immer langsamer. Jetzt kam wieder ein Stück auf offenem Gelände. Es wurde echt brutal heiß. 14 Uhr war es mittlerweile schon, und eine Abkühlung war nicht in Sicht. Während rund um uns laut FB-Nachrichten Regen runter kam, latschten wir Staubfahnen aufwirbelnd durch eine gefühlt 100° heiße Landschaft. Dann endlich erreichten wir den Hochleithenwald und schauten dass wir schnell hinein kamen. Doch die Enttäuschung wurde immer größer. Es wurde nicht nur heiß, es wurde nun auch extrem schwül im Wald. Jetzt läuteten die Alarmglocken. Von nun an hatten wir noch 5km bis wir aus dem Wald rauskamen. Die mussten wir nun einfach machen, denn ein Reinfahren in den Wald war verboten.

Wir diskutierten, wie und was wir machen würden. Der Vorschlag kam dann so, dass Thomas mit den Hunden langsam und mit Schattenpausen die 5km bis zum Checkpoint 15 (vom heurigen Marathon) weiterging, während Christian vorausmarschierte und den Wagen holte, um die frei abzuholen. Normalerweise trennen wir uns nie, aber diesmal war Not am Mann, es ging um die Hunde. Also zogen wir den Plan durch. Doch auch hierbei kam es anders als geplant. Durch die nun schnellere Geschwindigkeit die Christian durchzog, musste er auch mehr trinken, und so ging ihm noch vor dem Checkpoint das Wasser aus. An ein Weitergehen über freies Feld war danach nicht mehr zu denken. Also rief er unsere “Streckenfee” an, orderte 2 Flaschen Wasser, und gab Anweisung zum Checkpoint zu kommen. An diesem angelangt, kam wenige Minuten später schon der “Wasserengel”. Eine Flasche Wasser wurde sofort für den langsam nachkommenden Thomas hinterlegt (der Platz wurde ihm natürlich telefonisch mitgeteilt), und die zweite verdampfte in Christian beim Trinken vor der Abfahrt zum Wagen in Großengersdorf.

 

Dort angekommen, machte sich unsere Streckenfee wieder auf den Heimweg, während Christian mit dem Wagen zum Checkpoint zurückfuhr um Thomas abzuholen. Keine 5 Minuten später tauchte er auch schon auf. Erledigt so wie er aussah, aber die Hunde waren top in Ordnung. Er hatte sie wie ausgemacht geschont und langsam zum Ziel gebracht. Nun gabs zuerst mal Wasser und eine ausgiebige Pause für alle.

 

Wir hatten die Strecke zwar nicht komplett abgehen können, sind aber trotz allem knapp 21km unterwegs gewesen. Eine tolle Leistung für alle, und speziell der Hunde! Asko der kleine Knuddelhusky hat ja auch schon 10+ Jahre am Buckel, aber der Kerl lief die Strecke sowas von federleicht, dass man meinen möchte, er wäre erst 2 oder 3 Jahre alt. Er hatte absolut keine Probleme mit der Hitze! Thor der Schäfer hatte es da schon etwas schwerer. Aber trotzdem waren beide nach der Abschlusspause sofort wieder auf den Beinen, sprangen in den Wagen, und wir fuhren nach Großengersdorf zurück zu Thomas Wagen.

Den Tag ließen wir dann privat bei Christian ausklingen, wo die 4-Beiner schon mal seelig schliefen, während wir den Tag Revue passieren ließen. Schön wars, lang wars, heiß wars … aber nun machen wir Sommerpause und freuen uns schon auf das Dogs-on-Tour zur Schwussnerhütte in Mallnitz/Kärnten (da ists kühler!) und das Zeltweekend in Rauchwart!

Die Strecke selbst wird sicherlich ein toller Trail für den Hunde-Wandermarathon 2018 werden!

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-08-07-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

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