Category Archives: Touren

Next page →

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Rittisberg – Halseralm – Sonnenalm (7km)

Ja, wir Longtrailer sind auch für Spontanität zu haben. Deswegen ergab sich am 23. Juni 2018 eine super Sommerwanderung bei kühlen 10° Grad am Rittisberg in der Ramsau am Dachstein. Kurzfristigst beschlossen und durchgezogen, auch das gibts bei uns, und macht ebenso eine Menge Spaß. Mit dabei waren Klaus, Elisabeth, Manuela und Christian (unser Alpha).

Um 9:40 Uhr machten wir uns am Parkplatz beim Rittisberg auf den Weg zu der vorgesehenen Hüttenwanderung. Das Wetter passte für die Hunde, und anstatt des vorausgesagten Regenwetters kam die Sonne. Trotzdem wurde es nicht viel wärmer. Der Weg selbst war super zu gehen. Breit, gut geschottert, es passte. 45 Minuten sollten es zur Halseralm sein, und danach nochmals 15 bis zur Sonnenalm, unserem heutigen Ziel.

Die paar kleinen Anstiege waren leicht zu überwinden, und so kamen wir schnell und zielsicher unserem Ziel näher. Die Sonnenalm. Während wir uns mit den Hunden entlang des Weges gut vergnügt unterhielten und die Gegend bewunderten, karrten die Hüttenwirte ihre Kundschaft mit Kleinbussen und Anhängern auf den Berg. Tja, auch Fußmarode sollen ihr Geld am Berg lassen, so die Devise.


Nach ein paar kleineren Wasserpausen erreichten wir nach gut 1 Stunde die Sonnenalm. Der Empfang durch den Hüttenwirten selbst war einzigartig, die Hütte selbst urig. Wir ließen uns auf der Terrasse nieder, bestellten einmal Getränke für uns, als wir praktisch dazu gedrängt wurden, doch in die Hütte selbst zu kommen. Wir bekamen sogar Platz zugewiesen am Stammtisch der normalerweise für VIPs reserviert wäre. Im ersten Moment hatten wir zwar wegen der Enge und der Hunde Bedenken, aber es klappte dann doch wie am Schnürchen. In Nukkas (die Malamute Hündin vom Alphapatschn) Haut wollten wie aber nicht stecken, sie war ein Magnet für Hände aller Art. Während sich Klaus’ Hovawarths unter dem Tisch versteckten, lag Nukka mitten im Weg und musste sich Streicheleinheiten jeglicher Art gefallen lassen. Sie nahms mit Humor. Nun entschlossen wir uns doch noch etwas zu Essen auch. Kaspressknödelsuppe! Ein Muss auf einer Hütte! Und sie schmeckte wirklich gut.

Gestärkt und zufrieden machten wir uns dann nach gut 2 Stunden Aufenthalt wieder auf den Weg, wir wollten nun auch noch zur Halseralm. Sie lag ja direkt am Rückweg, und nicht weit entfernt. Knapp 15 Uhr erreichten wir diese auch, und ließen und abermals nieder. Auch hier mussten einige Schmankerln verkostet werden. Kaiserschmarrn oder Buttermilch mit Preiselbeeren zum Beispiel. Endgültiger Aufbruch zurück war dann so um 16 Uhr. Den Parkplatz erreichten wir nach einem wirklich gemütlichen Abstieg um ca. 16:40 Uhr. Das Wetter hatte gehalten, die Hunde waren zufrieden, und wir natürlich auch.

Gehts den Hunden gut, gehts auch uns gut!

Das Panorama mit Blick auf den Dachstein! Ein Traum!

 

Mit dabei waren:

Klaus, Elisabeth, Manuela & Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/VRSOE/index.php/nggallery/fotoalben-2018/Rittersberg—Halseralm—Sonnenalm-(7km)?page_id=1443

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde

Nuk’s zweites Trailrocking – 9km Füllersdorfer Waldwegrunde
(Ein Bericht vom Alpha-Patschen und seinem Mützenmädl)

Der Sommer steht vor der Tür, und wir wollen ja noch ein paar Kilometer vor der Sommerpause sammeln. Also machten wir für heute (2. Juni 2018) einen Termin zum nächsten Trailrocking aus. Der Start war geplant für 9 Uhr. Es ist ja doch schon wärmer, um nicht heiß zu sagen. Aber genau das war es heute schon in der Früh.

Leider waren auch heute wieder nur 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner dabei. Ob es die Gewitterwarnung war, oder die Temperatur, oder die allgemeine Faulheit der Hundeleute, ich kanns nicht beantworten. Es wird immer weniger. Zwar schreien immer alle, dass für die Hunde so wenig Aktivitäten sind, und niemand was machen will, aber kaum plant man was, und schreibt es aus, sind alle irgendwie verschollen. Danach kommen dann meist die Ausreden vonwegen den Termin nicht mitbekommen, übersehen, was dazwischen gekommen … das Übliche halt.

Thomas war mit seinem Thor und dem Mützenmädl Akira wieder dabei. Der harte Kern sozusagen. Wir trafen uns um knapp 9 Uhr wie vereinbart, und da wir auf niemanden warten mussten, marschierten wir auch gleich los. Der erste halbe Kilometer war dann plötzlich echt brutal für die Hunde. Die Sonne heizte plötzlich herab wie im Juli und die Temperaturen stiegen an, dass es selbst uns das Wasser rausdrückte wo es nur ging. Doch wir erreichten schnell den Wald, wo wir sofort eine Rastpause einlegten um die Hunde zu wässern.  Danach gings gleich wieder besser.

Gleich am Anfang des Waldweges hatten wir dann gleich ein Hoppala, und so machten wir eine halbe Bergtour bevor wir merkten dass wir am falschen Weg sind. Thomas, der es bergauf nicht so mit Kondi hat, nun, seine Blicke hätten mich umgebracht wenn sie es gekommt hätten. *lach* Doch da musste er durch. So wie ich. Ich schnappte mir dann mein GPS und schaute nach, wie weit wir vom Weg abgekommen waren, und siehe da, es waren keine 60m. Parallel zu unserem Weg verlief auch der Richtige. Wir mussten nur einen Zugang zum anderen Weg finden. Und das tat ich auch schnell. Thomas folgte wieder brav. *grins*

Von nun an kam es zu keinen weiteren Öhas, und wir spulten Kilometer um Kilometer ab. Machten Pausen, wässerten die Hunde, quatschten über dies und das, kurz: Wir hatten weder Stress noch Eile. Dazu wäre es trotz Wald auch zu warm gewesen. Einziges Wermuttröpfchen dieser Tour: Zecken! Irgendwie kommt mir vor, als würden wir heuer im ganzen Land eine regelrechte Zeckeninvasion haben! Ich klaubte Nukka im Laufe der heutigen Wanderung gut 20 Stück dieser Biester vom Fell. Was sich darunter schon versteckt hat, werde ich erst Abends dann beim Kuscheln finden, wenn sie schon zugestochen haben und damit anegsaugt größer sind und damit auffindbar. Nachdem Nukka nun schon wieder Unterwolle aufbaut, sind die Viecher extrem schwer zu finden.

Übrigens sei an dieser Stelle erwähnt: Alle “Expertinnen” die meinen mit Bersteinhalsbändern, Kokosöl oder sonstigen Hausmittelchen den Zecken Herr zu werden, und dies auch noch breit im Internet bewerben … vergesst es! Es wirkt nichts, und ihr gefährdet Eure Hunde damit wenn Ihr keinen Schutz verwendet der zumindest ein bischen was wirkt! Ich habe Nukka Frontline drauf gegeben und sie trägt auch das Seresto-Halsband. Beides zusammen ist aber nur bedingt wirksam bei der Flut an Zecken die wir heuer haben. Also entweder habt Ihr bei Euch keine Zecken und bildet Euch die Wirksamkeit Eurer Mittelchen nur ein, oder ihr lügt die anderen an weil ihr als Hundeliebhaberinnen dastehen wollt, die es auch ohne “Gift” schaffen … nur das ist eindeutig Bullshit.

Zurück zur Tour. Irgendwie hatte sich das Wetter dann verschlechtert und es wurde bewölkt. Stellenweise tröpfelte dann auch noch ein wenig Regen herab, aber die angekündigten Gewitter und Unwetter blieben aus. So gegen 11:45 Uhr kamen wir dann wieder in Füllersdorf an und überlegten was wir noch machen. Ein Abschlusstrunk, der musste sein. Leider ist es aber in der Gemeinde Großmugl und ihren Ortschaften so, dass nicht nur am Abend die Gehsteige hochgeklappt werden, sondern mittlerweile ganztags. Wer Gastronomie sucht, wird nichts finden. Das grüne Wasser aus dem Dorfbrunnen war dann auch nicht das Wahre, und so beschlossen wir noch zu Thomas zu fahren.

Da gabs dannein Abschlussbierchen, und im Anschluss fuhr ich mit einer zufriedenen Nukka wieder nach Hause. Da gabs dann als Belohnung einen XXL-Schinkenknochen …

Danke Thomas für die Begleitung am Trail! Ganz alleine ists ja doch recht langweilig.

Fotos hab ich Euch natürlich auch mitgebracht, die findet Ihr hier:
[Füllersdorfer Waldwegrunde (02.06.2018)]

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen

Heute war es wieder mal soweit. Nationalfeiertag, super Herbstwetter, und wir haben uns eine 27km lange Trekkingstrecke ausgesucht. Eigentlich nicht ausgesucht, sondern geplant. Es handelt sich um den südlichen Teil des neuen Trails der Burning feet 2018, unserem Hundewandermarathon.

Wir trafen uns am BHF Obersdorf wo wir parken konnten. Thomas mit seinen 3 Hunden Thor, Asko und Akira,  sowie Chris und Christian unser Alphapatschn. Thomas lieh ihm heute seine Malamute-Hündin Akira, da ja seine Nukka noch viel zu jung für solche Touren ist. Die Kleine ist zu Hause bei Frauchen geblieben. Mit Bachgurt, Zugleine und Wasser beladenem Rucksack (natürlich auch Jause und Getränk für mich) sowie Wasserschüssel für meine Gasthündin, zogen wir fast pünktlich um 10:10 Uhr los. Zuerst ging es mal einen Kilometer in Richtung Pillichsdorf, wo wir in den Trail einstiegen. Zwischen dem Rastplatz “Eisenrad” in Pillichsdorf und dem “Treipelkreuz” fing nun unser Trail an. Wir folgten mit Karte und Stift bewaffnet (für die Marathon-Wegbeschreibung mussten wir da noch einiges ergänzen und ändern), marschierten wir nun munter los.


Bis zum Umspannwerk in Eibesbrunn passte grundsätzlich alles auf der Karte. Wir kamen gut voran. In Eibesbrunn selbst machten wir einige Ergänzungen und folgten weiter unserem Weg in Richtung Grünbrücke über die A5. Hier machten wir nach 10km unsere erste kleinere Rast. Die Hunde bekamen ihr Wasser, wir füllten unsere Flüssigkeitsreserven auf (nein, kein Alkohol!), und nach 20 Minuten hieß es auf und weiter.

Nach einer kurzen Passage durch einen Hohlweg erblickten wir dann das erste Highlight des Weges, den Stockhochstand! Noch nie haben wir so ein Gebilde gesehen. Ein Hochstand mit 2 Stockwerken! Hut ab vor dem Jäger, der das konstruiert und gebaut hatte. Der Weg führte dann an diesem Hochstand vorbei bis zur Münichsthaler Straße, die wir querten. Nun fingen die angenehmeren Wiesen- und Feldwege an. Die ersten Kilometer hatten doch einen hohen Asphaltanteil, aber das ist eben das Weinviertel. Der Trail führte uns nun an Münichsthal vorbei in Richtung Pfösing zum “Alten Hof”, unserer zweiten Raststelle.



Thomas musste sich Schmerztabletten nehmen, weil er umgeknackst war. Also hielten wir an, und ließen ihn erstmal ein wenig erholen. Inzwischen ergänzten wir die bisherigen Aufzeichnungen in unsere Karten, damit wir nichts vergaßen. 30 Minuten später waren wir dann wieder “on trail” und erreichten bald darauf die Pfösinger Straße. Diese querten wir und kämpften uns über einen Wiesenpfad weiter. Dann galt es den Einstieg in den richtigen Weg im Wald zu finden. Klappte heute aber tadellos da einiges Unterholz das Laub schon abgeworfen hatte, und der Weg sichtbar war.

Der Wald selbst war schön zu durchqueren. Laub bedeckte Wege, fester Untergrund, kein Gatsch oder Schlamm. Es passte. Trotzdem mussten wir auf diesem Abschnitt aufpassen, dass wir am richtigen Weg blieben. Hier wüten die Jäger und Forstleute. Immer wieder fallen Bäume mit Markierungen der Säge zum Opfer und an deren Stelle werden dann Metallsteher für die Jagdgatterzäune aufgestellt. Natürlich ohne die Markierungen. Man will ja keine Wanderer im Wald haben. Der ist ja offensichtlich alleiniges Eigentum der Jägerschaft …


Trotz allem haben wir den Weg bis auf eine kleine Unsicherheit gefunden, und auch diese schwierig zu findenden Passagen notiert und in die Karten eingetragen. Um 16 Uhr erreichten wir dann die große Lichtung am Landesbunny-Rübensteig im Sampwald. Da der Zug in Ulrichskirchen diesen Moment abfuhr, und wir mehr als eine Stunde brauchten um nach Ulrichskirchen zu kommen, also den nächsten auch knapp versäumen würden, beschlossen wir hier und dann ein Stück weiter noch zwei Rastpausen einzulegen. War für die Hunde auch gut.

Um 1/2 5 Uhr legten wir dann wieder los, und machten uns in Richtung “Hohlweg Ulrichskirchen” auf. Ab nun ging der Weg nur mehr bergab und großteils auch wieder durch den Wald. Wir folgten der grün-weißen Markierung an der (zerstörten) “Waldandacht” vorbei, passierten das “Jägerkreuz”. Danach kamen wir an unserem 4. Rastplatz an. Auch hier entdeckten wir wieder Vandalismus. Ich verstehe nicht, warum das alles sein muss.

15 Minuten verbrachten wir in herrlicher Stille und mit idyllischem Sonnenuntergang an diesem Platz, bevor wir die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Diese führten dann durch den Hohlweg und die Kellergasse hinunter nach Ulrichskirchen, wo wir dann erleichtert am Bahnhof ankamen. 20 Minuten hatten wir nun noch bis zur Bahn, und während wir warteten kam eine Gruppe von Kindern mit ihren Müttern auf uns zu, weil sie unbedingt die “Huskies” streicheln wollten. War ja kein Problem und ein netter Abschluss des heutigen Tages. Es ist immer schön, wenn Kinderaugen vor Freude leuchten.



Schließlich war es Zeit, den Hunden die Beißkörbe anzulegen, denn der Zug war im Kommen. Alles verlief problemlos, wir stiegen ein, fuhren zwei Stationen bis Obersdorf retour (die Fahrkarten hatte ich für alle schon am Vortag besorgt), und verstauten dann Hunde und Rucksäcke in den Autos. Geschafft! Wieder hatten wir eine schöne Strecke hinter uns gebracht. Unser nächsten Ziel ist nun der “Weinviertler Fuffziga” der uns von Paasdorf nach Ulrichskirchen führt. Mal schauen, wie wir das noch terminisieren können, aber auch dieser Marsch wird ein Erlebnis werden.

Als Abschluss fuhren wir noch auf ein Getränk nach Eibesbrunn, und danach gings müde, mit der einen oder anderen Blase am Fuß,  aber mit einem tollen Gefühl gegen 20 Uhr nach Hause.

Schön wars Burschen! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

 

Für alle die denken, wir machen da vollen Leistungslauf, hier mal die Daten der heutigen Tour, damit Ihr seht, dass da jeder locker mitmachen kann:

Wir waren gesamt 8:01 Stunden unterwegs. Davon sind wir 5:31 Stunden gegangen, und haben 2:30 Stunden pausiert. Die maximale Trekkinggeschwindigkeit lag bei 6,4 km/h. Der Durchschnitt in Bewegung bei 4,5 km/h. Damit hatten wir einen Gesamtschnitt von 3,1 km/h inklusive der Pausen. Also? Wann seid Ihr auch dabei?

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian und Chris

 

Die komplette Fotogalerie zu der Tour findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-von-Obersdorf-nach-Ulrichskirchen-26-10-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Am 14. Oktober 2017 war es wieder einmal so weit. Kaiserwetter und ein wunderschöner, sonniger Herbsttag luden zu einem Trailrocking ein. Diesmal ging es nach Siebenhirten, wo wir uns trafen um einen 15km Trail abzuwandern.

Pünktlich um 10 Uhr marschierten wir (Thomas, Erwin, Chris und Christian) dann in Begleitung von 3 Hunden ab, und der Weg führte uns über den Veithweg in die freie Natur. Der erste steile Anstieg war gleich einmal zum Aufwärmen, und schon nach dem ersten Wegkreuz ging es dann in Richtung Wald. Die Strecke war anfangs leider asphaltiert, ging aber dann relativ schnell in einen  Schotterweg über, um dann in den Waldweg selbst zu münden. Hier änderte sich die Luft schlagartig, und man konnte den Herbst förmlich riechen.


 

Nach der Durchquerung des ersten Waldstückes gingen wir dann ein Stück am Waldrand entlang, um später wieder auf freies Feld zu wechseln. Ein traumhafter Ausblick überraschte uns hier. Man konnte fast bis ans Ende der Welt sehen … oder war es nur die Slowakei? Nach diesem ersten Stück des Weges bogen wir wieder in den Wald hinein ab. Jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Expeditionsmodus an hieß es ab sofort. Es ist eigentlich unglaublich, dass im Jahre 2017 keine Karten veröffentlicht werden können, die die Wege richtig erfasst haben. Einige Male musste wir trotz Track am GPS-Gerät Routenänderungen vornehmen, oder wieder ein Stück zurückgehen um den richtigen Abzweiger zu nehmen. Dieses Gebiet in dem wir uns befanden war mit Abstand das schlechtest kartographierte Waldgebiet das wir je abgewandert sind. Eine Niederlage für Austria Topo, einem Kartenmaterial um 160 Euro!

Auch der Zustand der Wege ließ sehr zu wünschen übrig, und wie wir dann später erfahren haben, gehört das alles einem “Grafen”, der sich als Wegehalter offensichtlich nicht viel um den Erhalt pfeift. So kam es auch, dass wir einige Baumstämme die quer lagen übersteigen mussten, oder der Weg durch längsliegende Bäume nicht mehr zu sehen war.

Nun, irgendwie schafften wir es dann doch, am Trail zu bleiben, und kamen dann auch am Gedenkstein eines Hubschrauberabsturzes vorbei (das war eine Wegmarkierung für uns, und wir dachten schon eine Zeit lang, wir wären komplett falsch) und fanden dann eine Raststelle bei einer Jagdhütte. Thomas rief um Pause, also machten wir auch Pause. geplant wär es ja erst am Frankkreuz gewesen, aber egal, uns lief ja nichts davon. Die Hunde wurden gewässert, die Jausen verputzt, und nach gut 15 Minuten gings dann wieder weiter.

Wenig später erreichten wir die sogenannte “Hubertuskapelle”. Wir mussten echt lachen, was man in der Karte als Kapelle anführte war nichts besseres als ein “Marterl”. Hier querten wir die Landstraße und gingen dann ein Stück am breiten Rasenrand entlang, um dann wieder (gerade noch rechtzeitig gesehen!) den Weg in den Wald zu nehmen. Nun führte uns der Weg in Richtung Frankkreuz, zumindest wollten wir da hin. Irgendwie hatten wir jedoch auch hier ein riesen Problem mit den Wegen und einmal gingen wir fälschlicherweise auch geradeaus, anstatt leicht rechts abzubiegen. Weit wars ja zum Glück nicht, bis wir unseren Fehler bemerkten, und so kehrten wir wieder um, und nahmen dann den richtigen Weg.

Das Frankkreuz hatten wir nicht gefunden. Die Rastplätze die in der Karte eingezeichnet waren, waren mehr oder weniger vermodert, kaputt oder einfach nicht vorhanden. Und nun entschieden wir auch, nicht weiter unserem geplanten Trail zu folgen, sondern dem Jakobsweg der von dieser Kreuzung an markiert war und uns auch zum “Jagapoidl” unserem nächsten Wegpunkt führen sollte.

Der Jakobsweg selbst war relativ schön zu gehen. Doch auch hier gab es offensichtlich ein großes Problem mit den Markierungen. Es scheint so, als wäre dieses Gebiet in dem wir uns bewegten ein riesen Stiefkind was die zuständigen Organisationen, die die Verantwortung über diese Wege haben anbelangt. Wir konnten nun per GPS auch nicht überprüfen ob wir richtig waren, und so marschierten wir eben von einer Markierung zur anderen, auch wenn man diese erraten musste. Dann kamen wir an der “Forsthütte” vorbei. Leider geschlossen, niemand da. Irgendwie schade, aber man kann ja bekanntlicherweise nicht alles haben.

So zogen wir weiter am Jakobsweg, die eine oder andere Abzweigung erratend, weil nicht markiert und schafften es wirklich bis zum “Jagapoidl”. Dieser hatte sogar geöffnet, und gerade als wir uns entschließen wollten einzukehren, kam uns ein unangeleinter Hund entgegen, der trotz Zuruf an den Besitzer nicht abgerufen wurde. Erst nach langem hin und her, und als noch die beiden anderen Hunde hinzukamen die mit uns unterwegs waren, stand der Hundehalter endlich auf und holte seinen zurück. Leute, sowas kann es nicht sein! Nicht jeder möchte dass seine Hunde von fremden Hunden abgeschnüffelt werden, oder mit ihnen überhaupt Kontakt haben! Wann wird das endlich mal begriffen?

Aufgrund dieses Verhaltens verzichteten wir auf die Einkehr, und gingen weiter. Schade, aber wenn der Inhaber der Hütte sich das leisten kann …

Wir ackerten uns dann wieder eine Steigung hoch, und standen wieder einmal vor dem Problem mit einer richtigen Abzweigung. Diesmal entdeckten wir unseren Fehler aber schon nach wenigen Metern. Unglaublich, aber die Karten stimmten hier voll und ganz nicht, und bedingt durch die GPS-Toleranz im Wald, passierte das heute immer wieder, dass wir die eine oder andere Abzweigung verwechselten.


Nach gut 4 Stunden kamen wir dann endgültig aus dem Wald raus, und legten die Pause ein, die wir eigentlich schon bei der Hütte machen wollten. Wir fanden einen super Platz mit toller Aussicht zum Buschberg und der gesamten Ebene rund um Siebehirten. Die Sonne scheinte mit unglaublicher Kraft und es war echt sommerlich. Auch hier verweilten wir 15 Minuten, bevor es dann den letzten Kilometer oder eineinhalb zurück zum Ausgangspunkt ging. Zuerst führte der Feldweg steil bergab, mündete in einen Asphaltweg und ging dann wieder steil bergauf, um zu aller Letzt wieder steil bergab zum Ausgangspunkt zu führen. Geschafft! Wir waren mit Pausen 5 Stunden unterwegs, und genossen die gemütliche Runde.

Ausrüstung verstauen, Hunde versorgen, alles einpacken, und dann noch schnell zum Dorfwirten. Wir wollten den Tag noch in gemütlicher Runde ausklingen lassen.  Der “Siebenhirtnerhof” war offen und wir nutzten die Chance. Freundliches Personal, normale Preise, was will das Wanderherz mehr? So ließen wir es und da noch eine gute Stunde gutgehen, bevor wir dann alle nach Hause aufbrachen. Es war wieder ein super Tag unter Freunden, und freuen uns schon auf das nächste Trailrocking das uns über 27km ab Obersdorf bis nach Ulrichskirchen führen wird …

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian, Chris und Erwin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-Siebenhirten-bei-Mistelbach

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Es ist ja als Verein nicht so einfach, jedem alles recht zu machen. Es wird zwar immer wieder nach Action und Events gerufen, aber wenns dann so weit ist und man schreibt was aus, dann ist das Interesse sehr schnell verflogen und eine Reihe von unglücklichen Umständen verhindern dann eine Teilnahme. So zum Beispiel: Das Wetter, die Temperaturen, die Anfahrt, man hat einen anderen Termin vergessen, man muss zum Arzt, bla bla bla …

Dogs on Tour war heuer 6 Monate lang ausgeschrieben. Insgesamt trudelten bei uns 22 Anmeldungen ein. Dass meist 10-15% der Anmelder nicht erscheinen ist von Haus aus klar, und wird auch einkalkuliert. Doch diesmal lernten auch wir was dazu. Am 23. Juli standen genau 4 (vier) Teilnehmer pünktlich um 11 Uhr am Startplatz bei der Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz (Kärnten)!! Das geht uns nun zu weit. Wir werden in Punkto Events und Teilnahmen das Prozedere neu überdenken, und auch was wir noch für Euch tun wollen. Letztendlich sind genau diese Leute schuld, dass Vereine ihre Tätigkeit einstellen und jene die sich immer die Arbeit dazu machen, nicht mehr wollen.

Nun, wie schon erwähnt, fanden sich 4 Personen am Startpunkt ein. Christian & Gitti mit ihren beiden Sibierern, sowie Christian & Manuela, derzeit noch ohne Fellbegleitung. Abmarsch war pünktlich um 11 Uhr. Es ging den Seebach entlang am Stappitzersee vorbei, wie sich dann der Weg teilte. Von hier aus konnte man den Wirtschaftsweg (auf dem übrigens allgemeines Fahrverbot für Autos UND Radfahrer galt, ohne Ausnahme für Anrainer, dieses aber von den Radlern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde!) oder den Naturlehrpfad in Richtung Schwussnerhütte nehmen. Wir entschieden uns für den Naturlehrpfad, weil da erstens weniger Leute unterwegs waren, und auch die lästigen Radler nicht aufkreuzten.

Die erste Strecke des Pfades führt über einen Holzsteg in den Wald hinein. Von hier aus marschiert man dann durch kuppenreiches Gelände an verschiedenen Infostationen vorbei. Der Wald macht die Luft kühler, und das war gut so. Der Weg schlängelt sich an der “Quelle” (einem Traumhaften Wasseraustritt mit kristallklarem Wasser), dem “Eisloch” (einer Höhle aus dem eiskalte Luft strömte), dem “Stonebeach” (einem im Sommer ausgetrockneten Bachlauf mit Unmengen von Steinmännchen) und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

5km lang marschiert man an auch an Wiesenflächen mit Kühen und ihren Kälbern vorbei. Entgegen aller Panikmache, reagieren die Tiere absolut ruhig, wenn man am Weg bleibt, und die Hunde zügig an ihnen vorbei führt. Wir haben sogar ein frisch geborenes Kalb beobachten dürfen, welches nur einige Minuten vor unserem Auftauchen geboren und von der Mutterkuh liebevoll trocken wurde! Mama beobachtete uns, ließ sich aber nicht ablenken, und blieb auch ganz friedlich, da von uns absolut keine Gefahr ausging.

Nach gut 1 1/2 Stunden und einer Menge an neuen Eindrücken gelangt man dann zur “Schwussnerhütte”, in der man unbedingt einkehren sollte! Der Hüttenchef persönlich kümmert sich um seine Gäste, und das mit absoluter Freundlichkeit. Bei großem Andrang kanns schon mal länger dauern bis man seine Bestellung bekommt, aber das Warten wird durch Top-Qualität der Speisen entschädigt! Auch die Preise sind wirklich pomale, man kann nicht meckern.

Nach unserer Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Diesmal über den Wirtschaftsweg, weil Unwetter angesagt waren, und sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zeigten. Auch dieser Weg ist gut zu gehen, aber eben nicht ganz so ruhig und menschenleer wie der Naturlehrpfad. Nach gut 30 Minuten zog sich das Wetter dann zu und es begann zu schütten. Aber dafür hat man ja auch eine Regenjacke im Rucksack … oder sollte man zumindest immer bei Wanderungen in den Bergen mithaben.

Der Guss dauerte aber nicht wirklich lange, und so hörte der Regen noch vor unserem Eintreffen am Parkplatz der Ankogelbahn wieder auf. Als Abschluss der Tour fuhren wir noch zur “Raineralm”, einem absoluten Geheimtipp für alle Hütten-Gourmets! Komplett renoviert und umgebaut, lädt die Raineralm nun auf neuer Terrasse zu kulinarischen Schmankerln ein. Die Hüttencrew ist auch hier absolut freundlich und zuvorkommend, und reagiert sogar auf besondere Wünsche! (Christian bekam sogar seine im Juni per FB bestellten Kletzennudeln serviert! Man wartete darauf ob er wirklich zum angegebenen Tag erschien” *lach* oder ob es ein Scherz war.)

So ging dann der Tag zu Ende, wir hatten unser Naturerlebnis und viel Spaß, auch wenn wir nur zu Viert waren. Jeder der nicht dabei war, hat was versäumt, das ist klar. Doch wie sagt man? Wer nicht will, der hat eben schon!

Eure LTH-Crew

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian  
Christian, Manuela, Christian, Gitti

 

Dogs in Tour in Kärnten wurde DANKEND unterstützt von:

3. Hundewandertag in Warth

3. Hundewandertag in Warth

snap23787

Kurzfristig sind wir einer Einladung zum 3. Hundewandertag in Warth gefolgt. Am Samstag, den 29.10. trafen sich 17 Wandersleute mit und ohne Hund bei den Organisatoren Grete und Alfred (Freunde von uns, und auch Mitglieder im LTH-Austria), um dann pünktlich um 9 Uhr in Richtung Kulmriegel zu starten.

img_6775 img_6777
img_6779 img_6780
img_6783 img_6784

Die ersten Kilometer gingen dann stetig bergauf, und für einige “Flachlandler” war das schon wie eine Gebirgswanderung. Klar, das waren sie nicht gewöhnt. Doch das Tempo der Wandergruppe war pomale, und so konnte jeder brav mithalten. Ab und an warteten die vorderen mal, damit alle aufschließen konnten, und so fanden alle den richtigen Weg.

img_6788 img_6797 img_6806

Das Wetter war zwar bedeckt aber es hatte gut 10 Grad. Also gutes Wanderwetter für Mensch und Hund. Der herbstliche Wald war überhaupt ein Traum in seiner Farbenpracht. Und der Geruch! Es roch die ganze Zeit nach Pilzen, die wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nirgends erspähen konnten. Doch alle wussten: Es gab sie!

img_6822 img_6823
img_6829 img_6833

Es ging immer höher in Richtung Kulmriegel hinauf. Mittlerweile hatten wir schon die ersten 200 Höhenmeter hinter uns gelassen, und knapp 3,5km Wegstrecke. Der Weg wechselte stetig. Von Straße zu Wiesenwegen, über Waldwegen zu Forststraßen. Und dann waren sie endlich da! Die Schwammerln im Wald! Ein Traum. Leider konnten wir als Laien nur ein paar wenige eindeutig identifizieren, und mangels eines Messers ließen wir sie auch stehen, damit das Myzel nicht beim bloßen Ausreißen der Pilze beschädigt wird.

img_6834 img_6840
img_6842 img_6845
img_6855 img_6865

Die Artenvielfalt war ein Wahnsinn. Das gibt es bei uns zu Hause im Weinviertel und den paar Wäldern die wir noch haben nicht. Nach 4,5km und 270 HM erreichten wir dann um 10:45 Uhr die “Labestation”. Da hatte sich Grete wirklich wieder ins Zeug gelegt und mit Obst, Getränken, Selbstgebackenem und süßen Schmankerln eine wahrhaft klasse Erholungspause organisiert. Danke für die Mühen die Ihr Euch gemacht habt, Grete und Alfred!

img_6846 img_6847
img_6848 img_6850

Ab hier führte uns dann der Weg in Richtung Burg Grimmenstein. Dazu mussten wir noch einige Höhenmeter machen, und schließlich, nach gut 2km erreichten wir dann um 12 Uhr das kleine Juwel am Hang des Kulmriegels. Die komplett neu aufgebaute kleine Burg lud mit ihrer Taverne und der Möglichkeit einer Besichtigung natürlich ein, und wir nutzten auch die Gelegenheit die uns da geboten wurde.

img_6867 img_6873 img_6876
img_6877 img_6889 img_6891
img_6899 img_6900 img_6901

Die Führung zur Besichtigung war interessant, und was uns sehr überraschte: Kostenlos! Dafür gab es eine Box für eine freiwillige Spende, die wir natürlich fütterten. Das war verdient. Dann machten wir uns wieder auf den Weg. Es ging ab hier Richtung Grimmenstein Ort. 3,5km führte der Weg nun teils steil bergab. Zur Freude jener ohne Hund, da sie sich nicht mehr bergauf schleppen mussten, zum Leid so manchen Hundeführers da die 4-Beiner sich bergab ins Geschirr legten und zogen wie Sau. Auf laubbedecktem und feuchten Boden natürlich nicht gerade das Wahre. Doch niemand kam zu Sturz, es klappte alles tadellos.

img_6913 img_6919 img_6926

Und so erreichten wir dann um 14:30 Uhr das geplante Zwischenziel, beim “Giovanni”, wo wir dann Essen gingen. In Punkto Pizza ist das Lokal auf alle Fälle zu empfehlen. Die gut belegte “Flade” war ein Traum.

Nach gut einer Stunde brachen wir dann wieder auf, um nun die letzten 4,5km Wegstrecke hinter uns zu bringen. Mittlerweile schien die Sonne auf ein paar Landstriche, und beleuchtete so auch den gut im Norden sichtbaren “Türkensturz“.

img_6943 img_6947
img_6952 img_6959

Um 16:45 trafen wir dann wieder beim Ausgangspunkt ein. Es war eine tolle Wanderung, und wir haben wieder ein klein Stückchen Österreich gesehen, und auch neue Wanderbegeisterte kennen gelernt. Insgesamt waren wir heute 14,6km mit Gesamt knapp 800HM in gemütlichen 8 Stunden samt Pausenzeiten unterwegs. Passt!

LTH-Austria, 29.10.2016

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren vom LTH-Austria mit dabei:
christian manuela thomas Grete alfred
Christian, Manuela, Thomas, Grete, Alfred

Wanderrunde Ulrichskirchen – Glockenberg

Wanderrunde Ulrichskirchen – Glockenberg

snap23717

Am 15. Oktober 2016 war es wieder mal so weit. Eine Wandertour war angesagt. Diesmal führte die Strecke ab Ulrichskirchen auf den Glockenberg und wieder retour. Ausgangspunkt war der Parkplatz “Viehtrift” den man leicht findet, wenn man in Ulrichskirchen Richtung “Heuriger Konrad” fährt. Der Parkplatz ist beschildert und groß genug.

Da wieder einmal (wie im Herbst üblich) die Wettervorhersage mit “Schauern” trumpfte, fanden sich am Treffpunkt exakt zwei hartgesottene Hiker (Christian & Thomas) von der “Mannerschnitterlbande” ein, die dem Wetter trotzen wollten. Schade dass die anderen im Club meist immer nur bei Schönwetter etwas unternehmen wollen, aber die Menschheit ist leider immer verweichlichter, und die Bequemlichkeit siegt meistens. Und die geplanten 16,6km sind natürlich auch eine enorme Anstrengung für viele. 2-3km reichen doch vollkommen für eine “Gassirunde” …

Egal, Thomas und seine zwei Hunde Thor und Asko sowie Christian, starteten um 9:45 in Richtung Heuriger los. Bei knappen 12 Grad und heftigem Wind war es zwar kühl, aber für eine längere Wanderung mit Hunden gerade richtig. Der Weg durch die Kellergasse war schnell zurückgelegt, und die ersten Steigungen standen an. Hier kam dann der erste Anstieg, bei dem man schnell merkte wer ein Schneidbrettlhiker (Flachlandspaziergänger) ist, und wer ohne Sauerstoffzelt die Weinviertler Höhen hinauf kommt.

dsc00737 dsc00738
dsc00745 dsc00746

Der erste Teil der Wanderung führte über offenes Gelände. Da zog es schon ziemlich arg, und der Wind machte keine Anstalten sich zu legen. Doch dafür kam die Sonne raus, und es erwärmte sich noch ein wenig. Man konnte fast Kaiserwetter dazu sagen. Unbeirrt marschierten die beiden in Richtung Münichsthaler Wald den sie nach 3km auch erreichten. Von hier aus schlängelte sich der Weg auf schmalen Wegen, Waldwegen, Forstwegen, etc. immer weiter, dann musste die Landstraße kurz gequert werden, und bei KM 4 gabs die erste längere Pause für die Hunde (Oder wars für Thomas?). Auf jeden Fall fand sich hier ein super großes Gehege mit Hühnern, Gänsen, Ziegen und sonstigem Getier vor, die sich sofort anpirschten um die beiden Fell-Begleiter zu begutachten. Einzig heikel wurde das nur, weil ein Ausreißer (schwarze Ziege mit langem Bart …) außerhalb des Zaunes um die Kurve kam, und es offensichtlich genau wissen wollte. Nun, kurz vor den Hunden merkte das Tier wohl, dass es gegen zwei nur verlieren könnte, und zog sich wieder zurück. Nach dieser Pause zogen wir dann weiter, unter genauer Beobachtung der Ziege, die uns nicht aus dem Blick ließ.

dsc00760 dsc00764

Von nun an führte der Weg nur mehr durch den Wald. Gemütlich schlapften die beiden mit Hundeanhang die Wege entlang, verliefen sich ab und an mal kurz (es waren in Summe wirklich nur 400m !!), weil das GPS versagte oder nicht beachtet wurde, die kleineren Päuschen wurden immer mehr, aber nach 2 1/2 Stunden und 7,5km kamen die beiden dann am Kreuttaler Aussichtsturm an, und machten – erraten! – eine Pause (natürlich nur wegen der Hunde!). Man muss aber dazu sagen, dass Thomas heuer aus privaten Gründen nicht viel unterwegs war und daher genau null Training und Kondi hatte, und Christian mit seinem Marschbruch am Fuß kämpfte den er sich vor einigen Wochen zugezogen hatte, und nicht abheilen will. Also ist der benötigte Zeitrahmen für die Strecke entschuldigt. Hier durfte nun das berühmte “Mannerschnitterl” und die “Moods” nicht fehlen. Das hatte man sich verdient.

dsc00780 dsc00781 dsc00790
dsc00791 dsc00792 dsc00794
dsc00796 dsc00797
dsc00799 dsc00802 dsc00787

Auf der Strecke bis zum Glockenturm gab es vieles zu sehen, was man nicht mal wusste dass es so etwas in dieser Gegend überhaupt gibt. Von Holzlagerstätten so groß wie ganze Industrieareale bis über private Teiche und bewohnten “Waldhäuserln” von denen man nie etwas gehört hat. Die Einheimischen kennen das alles sicher, aber als “Besucher” sieht man davon meist nichts, weil sich die meisten Wanderer nur an die offiziellen Wanderwege halten. Im Gegensatz zu unseren “Hatschern”, die ja die Ruhe suchen und auch mal angelegene Wege nutzen, die eben nicht markiert sind und von Massen von Menschen genutzt werden.

Auf der Hauptstrecke am Glockenberg kamen den Beiden dann schon einige Wandersleute entgegen, diesmal aber alle ohne Hund, was fast unerklärlich in diesem Gebiet ist. Thomas Hunde waren für die Kids die da mit dabei waren natürlich die Attraktion und es wurden speziell von “Asko” Unmengen an Fotos geschossen. Auch das übliche “darf ich den Husky streicheln” stand mitten im Wald am Programm.

Die Strecke führte die beiden vom Aussichtsturm über den “Glockenberg” dann auf die höchste diesmalige Stelle auf 365m Seehöhe, wo es wieder eine Rast gab *lach*. 9km und 3 3/4 Stunden waren nun schon bewältigt. Christian überlegte schon per SMS einen Urlaubstag zu beantragen, weil er sich nicht mehr sicher war, ob sie das Ziel heute noch erreichen würden.

dsc00806 dsc00812
dsc00811 dsc00813 dsc00815

Nach der Rast folgten die beiden weiter dem vorgegebenen Weg den Glockenberg hinab. Nach 4 1/2 Stunden kamen sie wieder auf offene Ebene, querten wieder die Landstraße und mit ziemlich aufgefrischtem Gegenwind (was die Wandergeschwindigkeit weiter verlangsamte), führte der Feldweg dann endlich nach 12km wieder Richtung Ulrichskirchen zum Ziel der Tour. Dazwischen gab es – wie schon gewohnt – wieder die eine oder andere Pause. Wieder im Wald wurde es dann windstill. Das Wetter hielt noch immer super an. Kein Regentropfen kam bisher vom Himmel. Das Wetter passte einfach.

dsc00821 dsc00828 dsc00833
dsc00822 dsc00827
dsc00831 dsc00825

Am letzten Stück des Weges kamen die Beiden dann noch an der Waldandacht und dem Soldatenkeuz vorbei, um gleich danach an einem wunderschönen Platzerl direkt am Einstieg in den Hohlweg nach Ulrichskirchen eine kleine Rast einzulegen … mittlerweile war es eh erst 15:30 Uhr, und knapp 1,5km trennten die beiden vom Ziel. Nun, es sollte ja eine Entspannungstour werden. Die war es mit Sicherheit, denn 5 1/2 Stunden für 15km sind ein wahres Schlendertempo.

dsc00841 dsc00842
dsc00846 dsc00847 dsc00851
dsc00852 dsc00849

Irgendwann kratzte Christian dann auf den Weitermarsch, denn langsam kam Gefahr auf, dass es dunkel wurde. Er hatte ja nicht daran gedacht bei der heutigen Runde eine Nachtausrüstung mit zu nehmen (Stirnlampe und Notfallrationen, Biwaksack, etc.). Mit ein wenig Druck und zureden kam dann auch Thomas wieder in die Gänge um sich den nun ins Ort schlängelnden Hohlweg zum Parkplatz weiter zu quälen. Der Hohlweg mündete in einer Art Kellergasse. Voll lieb gestaltete Kellerportale konnte man hier bestaunen. Und dann, nach einer unendlich lang erscheinenden Zeit von 6 1/2 Stunden (Laut Garmin GPS stand es 4 1/2 zu 2 Stunden für “In Bewegung” und “Pause”) kam die “Mannerschnitterlbande” dann am Parkplatz an.

Thomas war erleichtert, die Hunde wurden versorgt, Christian machte sich auf den Weg zum Heurigen (natürlich zu Fuß) und Thomas fuhr mit dem Wagen hoch. Nicht weil er keinen Schritt mehr gehen wollte, sondern wegen der Hunde die er dann mit offener Heckklappe im Wagen lassen konnte, während die beiden sich beim Heurigen mit “kühlem Blonden” und den Wahnsinnsbroten verwöhnen ließen.

So klang der Tag aus, und um 18:45 Uhr machten sich dann beide auf den Heimweg. Mit schmerzenden Füßen und Muskelkater vom Lachen. Denn zum Lachen hatten die beiden auch genug auf der Strecke. Und so soll es sein, es geht ja um nichts, und man muss keine Rekorde brechen. Auch wenn Robert “The machine” dann noch telefonisch kontrollierte ob sein Geschwindigkeitsrekord vom Großengersdorfer Marathon durch die Beiden gebrochen wurde, es ihm aber nicht verraten worden ist (HA! Die Zeitangaben hier sind nur zu seiner Beruhigung gemacht und stimmen eigentlich nicht, die beiden waren VIEL schneller!!), es war ein super Tag und beiden hat es Spaß gemacht!

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian thomas 
Christian & Thomas

Unterberg-Hiking, ein besonderes Erlebnis

Unterberg-Hiking, ein besonderes Erlebnis

img_5038

Im Zuge des Schlittenhundetrainingslagers des NSSV (Niederösterreichischer Schlittenhunde Sportverein) vom 6. – 11. September 2016 im malerischen Rohr im Gebirge, wurde für sportliche Teilnehmer des Camps (mit oder ohne Hund) eine Wanderung auf den Unterberg durch die “Long Trail Hikers – Austria” durchgeführt.

Um 11 Uhr fuhren wir also vom Camp ein paar Kilometer in Richtung Haselrast, um dann beim Grieshof zu parken. Von hier aus ging es dann unserem Ziel entgegen, dem Gipfel des Unterbergs. Fast alle Teilnehmer waren diesmal mit Hund unterwegs, und so traf es sich gut, dass ein Großteil der Strecke erstmals durch den Wald führte. Wir starteten um 11:25 Uhr und die Forststraße schlängelte sich immer weiter und höher durch das Tal. Innerhalb der ersten Stunde kam uns nicht ein einziger Wanderer entgegen. Es war richtig ruhig und angenehm.

img_4990 img_4993
img_4998 img_4999
img_4994 img_4996 img_5003

Das Wetter war traumhaft, obwohl es durch eine leichte Trübung nicht wirklich gute Fernsicht gab. Doch man konnte trotzdem ein super schönes Panorama bewundern. Für die Landschaft muss man wohl 5 Sterne vergeben, doch auch für die Kondition gibt’s 4 Sterne, denn der Aufstieg entpuppte sich auf den letzten paar hundert Metern zum Unterberg-Schutzhaus als richtige Herausforderung! Es ging steil bergauf! Selbst die Hunde vermochten den Aufstieg nicht zu kompensieren, und so schleppte sich der eine oder andere aus unserem Wandergeschwader mit letzter Reserve zum Plateau der Hütte hoch. Erst knapp vor der Hütte kamen uns die ersten Wanderer entgegen. Ein Gruppe hartgesottener Pilger und Pilgerinnen auf ihrem Weg nach Mariazell …

img_5005 img_5006
img_5008 img_5013
img_5014 img_5017
img_5007 img_5019 img_5020

Um 12:35 Uhr erreichten wir unser erstes Ziel und legten nun erstmals eine ausgiebige Rast auf der Unterberg-Schutzhütte (auf 1170m) ein und orderten Getränke. Was wir an Speisen sahen schaute auch verdammt gut aus, doch zum Essen waren wir hier nicht hochgekommen. Wir wollten ja zum Gipfel. Die Preise waren in Ordnung. Einziger Wermutstropfen: Das Wasser für die Hunde war kostenpflichtig! Außer man begnügte sich mit Regenwasser aus einer Tonne! Nach gut 45 Minuten Rast machten wir uns für den Gipfelsturm bereit und brachen auf. Der Weg führte uns nicht über die Schiwiese hoch, sondern den (angeblich leichteren) Gipfelweg.

(Man soll nie irgendwelchen Angaben vertrauen, wenn man es nicht schon selbst gesehen hat, was einen erwartet!)

Der Aufstieg zum Gipfel führte über ein paar Serpentinen auf einem Weg der kontinuierlich steiler wurde. Nach wenigen Minuten war es schon fast wieder eine Qual sich weiter in Richtung Gipfelkreuz zu bewegen. Die letzten 100m zum Gipfelkreuz waren dann wie eine Leiter ohne Sprossen sondern mit einer Laufbahn darauf. Ausrutschen sollte man an dieser Stelle nicht, denn einen Halt zu finden würde dann schwer werden. Man kann dann nur mehr sagen: “Von nun an ging’s bergab …”

img_5023 img_5024
img_5025 img_5026
img_5027 img_5028
img_5030 img_5033

Wenn man dann erstmals oben ist, dann wird man für die Anstrengung zum Gipfel mit einer Aussicht belohnt, die aus einem Bilderbuch stammen könnte! Ein Traum! Obwohl nur 1342m hoch, hat es der Gipfel in sich, egal ob Aufstieg oder das traumhafte Panorama das man hier oben hat.

img_5035 img_5037 img_5039
img_5040 img_5045
img_5048 img_5054
img_5059 img_5061

Die Hunde versorgt, die Aussicht genossen, und schon mussten wir uns wieder auf den Abstieg aufmachen. Immerhin ist die komplett Tour mit 11,2km geplant, und es sind auch knappe 600HM rauf und runter zu überwinden. Weiter ging es dann oben am Kamm entlang auf einem schmalen Pfad, der uns wieder weiter nach unten führen sollte. Doch das erste Hindernis ließ nicht lange auf sich warten. Eine Weidezäunung musste überquert werden. Mit den Hunden war es nicht ganz so einfach, aber es klappte dann doch. Noch dachten wir uns nichts dabei, doch schon bald standen wir mitten in einer Kuhherde, noch dazu waren Kälber auch dabei. Normalerweise ein NoGo und ab und an auch gefährlich, wenn die Hunde falsch reagieren.

img_5062 img_5063 img_5064
img_5065 img_5066
img_5069 img_5071

Doch langsam und in weitem Bogen, mit Hunden die wirklich brav ohne einen Muckser an den Kühen vorbeigingen, war es absolut kein Problem. Die Kühe beobachteten uns vollkommen ruhig, und auch als ein Kalb aufsprang und zu seiner Mutter lief, war absolut keine Aggression der Kühe uns gegenüber zu bemerken. Nach 20 Minuten hatten wir dann das Ende der Weiden erreicht, und schlossen das letzte Gatter hinter uns als wir hindurch waren.

Von nun an ging es dann wieder auf der Forststraße weiter hinunter. Ein anhaltendes Gefälle und Hunde die auf Zug sind, das geht schon fest in Oberschenkel und Knie, das mussten wir alle zusammen tapfer hinnehmen. Überhaupt wenn man mit Nordischen unterwegs ist, die nichts anderes kennen als brav ziehen. Doch während des Abstieges waren wir auch so sehr von der Umgebung fasziniert, dass es gar nicht weiter schlimm war.

img_5072 img_5073
img_5074 img_5075 img_5082
img_5077 img_5078
img_5080 img_5083
img_5082 img_5085 img_5087

Irgendwann, nach den geplanten 11,2km (gefühlt waren es 30 …) sind wir dann um 15:50 Uhr wieder bei den Autos am Grieshof angekommen. Müde, teilweise mit Muskelkater und “ziepen” in den Beinen, aber doch zufrieden und trotz allem erholt weil es da oben einfach schön war!

Der Unterberg ist von uns aus gesehen eine wirklich empfehlenswerte Wanderroute. Doch Achtung: Unsere Route war vorab genau geplant, denn ein Rundweg ist hier nicht vorgegeben. Ihr könnt also nur vom Grieshof zum Gipfel und die gleiche Strecke wieder zurück gehen. Aus Rücksicht zur Natur veröffentlichen wir hier keine GPX-Daten unserer Rundwanderung, dem Unterberg-Hiking.

LTH-Austria, 13.09.2016

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian chris_heiss-75 robert dagmar dieter franz alexander-r 
Christian, Chris, Robert, Dagmar, Dieter, Franz, Alexander

“Burning feet 2016” der 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

“Burning feet 2016” der 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

IMG_1447

Begonnen hatte es wie jedes Jahr. Am Freitag den 29.04.2016 pünktlich um 8 Uhr fährt ein vollbeladener Van mit ebensolchem Anhänger in Großengersdorf hinein, biegt in die Kellergasse ab, und parkt auf einer Wiese ganz oben direkt neben dem Großengersdorfer Wasserwerk. Ein wenig unausgeschlafen weil am Vortag am Abend noch alles verladen und verstaut werden musste, steigt Christian der “Alpha-Patschn” der Long Trail Hikers – Austria (und Präsident des NSSV) aus, begutachtet Wiese und Wetter, stellt fest dass es gut ist, und beginnt gemütlich mit dem Entladen und Aufbau des Eventzeltes für das “Burning feet 2016”. An so einem schönen Morgen mit herrlichem Sonnenaufgang ging alles gleich viel besser als sonst, und so stand das Teil knapp 9:30 Uhr schon fix und fertig da und wartete auf die Innenausstattung. Er war zufrieden mit seiner Arbeit, und sah nun auch Chris (Generalsekretär NSSV) die Kellergasse hochkommen. Der zweite Mann des Orgateams schlich sich an die Location heran und brachte bereits die Sachspenden von STASTNIK und STRÖCK mit. An dieser Stelle gleich ein großes DANKE an beide Firmen, die uns seit Anbeginn von Burning feet unterstützen!

IMG_1285 IMG_1289
IMG_1292 IMG_1314

Auch um Strom und Gemeinde-WCs hatte er sich gleich unten beim Gemeindeamt gekümmert, und so konnten wir gemeinsam und flott den Rest aufbauen. Währenddessen kamen dann noch Erwin (“Schreibgriffeldompteur” der Long Trail Hikers – Austria), Manuela (“Groschenlady” der Long Trail Hikers – Austria und Finanzreferentin des NSSV) sowie Thomas an. Das Orga-Team war dann schon fast komplett. Es fehlte dann nur noch Robert (Sportreferent des NSSV) der diesmal wieder den Ausrüstungscheck übernahm. Doch bis dahin hatten wir noch jede Menge Zeit. Um knapp 13 Uhr waren wir mit dem Aufbau komplett fertig, und machten mal einen kleine Pause. In dieser Zeit trudelten dann auch schon die ersten Teilnehmer ein, die auch am Stake-Out mit Wohnwägen, Campingbussen und Zelten übernachteten. Ab 17 Uhr erschienen dann auch die restlichen Teilnehmer um bei der für 18 Uhr angesetzten Streckenbesprechung dabei zu sein. Ein paar Ausnahmen baten um eine Einweisung am Samstag, und wir kamen der Bitte auch nach, da es sich nur um 21km-Hiker handelte. Das ging schneller und ließ sich einrichten.

IMG_1304 IMG_1332

Die Check-Ins der Teilnehmer und Hunde waren schnell und ohne nennenswerter Beanstandungen abgeschlossen. Die Hunde waren gut drauf und alle gesund, die Teilnehmer selbst schon in voller Vorfreude auf den Start am Samstag. So riefen wir dann etwas später wie geplant um 18:45 Uhr alle anwesenden Teilnehmer ins Eventzelt, und begannen mit der Streckeneinweisung. Zu aller erst  wurden die Startpakete, bestehend aus Startkarte, Streckenbeschreibung und Wanderkarte ausgegeben. Die Meldeliste wurde gegenkontrolliert, und dann bekam noch jeder Teilnehmer ein Sponsorsackerl der Firma FUTTERHAUS (im G3 Shopping Resort Gerasdorf) wofür wie uns hier nun ebenfalls herzlichst bedanken! Christian erklärte die wichtigsten Regeln und auf was aufgepasst werden musste, und stellte die Strecke dann mittels Beamer und Streckenerklärung den Teilnehmern vor. Fragen wurden gleich behandelt und beantwortet, Unklarheiten beseitigt, der Tagesablauf komplett besprochen. In vielen Gesichtern (Einige waren ja das erste Mal bei uns) sah man echte Überraschung wie gut organisiert wir diesen Event hatten. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Die Sicherheit von Mensch und Tier sind bei uns an oberster Stelle, und das spiegelt sich bei unseren Veranstaltungen wider.

IMG_1334 IMG_1335
IMG_1341 IMG_1343

Nach dem Ende der Einweisung entließen wir die Teilnehmer wieder. Einige fuhren nach Hause um noch einmal auszuschlafen, andere reisten in ihr Hotel oder Pension wo sie übernachteten, der Rest setzte sich mit uns im Zelt zusammen, und feierte ein geselliges Zusammentreffen mit tollem Tagesausklang. Irgendwann um 0:45 Uhr beendeten wir dann die Runde, denn um 6 Uhr hieß es wieder Tagwache, und da mussten wir dann alle fit sein! 5 Stunden Schlaf sind an der Grenze zu dem was man ausreichend nennen kann …

IMG_1354 IMG_1355

Samstag, 30.04.2016 – 6 Uhr: Der Wecker läutet. Die Nacht war kalt und kurz. Egal, raus aus den Schlafsäcken, Betten, Decken, das Orga-Team versammelte sich und frühstückte zuerst mal. Kaffee in Mengen war nun mal das Wichtigste am Stake-Out. Erst lange nach uns allen regten sich die ersten Hunde. Die konnten wahrscheinlich gar nicht glauben, dass sie nicht die Ersten waren. Eine Stunde später war schon reges Treiben auf der Wiese. Man sah schon aufgeregte Teilnehmer mit ihren Rucksäcken hantieren, die letzten Ausrüstungsgegenstände verpacken, die Hunde herrichten, es ging ja bald los. Um 8 Uhr war der Start des 42km-Marathons. Sammelzeitpunkt 9:30 Uhr. Eine letzte Einweisung folgte, die Jausensackerln und Getränke wurden noch schnell ausgegeben, und schon waren die hartgesottenen Trekker auf Strecke. Noch nicht wissend, was auf sie in Punkto Blasen oder sonstige Probleme zukommen könnte. Doch genau das macht den Event zu dem was er ist. Man braucht keine 100km um an seine Grenzen zu kommen und sich dabei vielleicht auch noch gesundheitlich zu ruinieren. Es reichen 42. Viele schaffen nicht einmal die Distanz von 21, doch es geht um nichts, außer dem Spaß am Dabeisein, einer Urkunde und einer Trophäe oder Medaille!

Mit dem Start der 42km Distanz nahm auch das Organisationsteam seine Arbeit auf. Christian begab sich gleich mal auf die Strecke und hängte den Kontrollblock an seine Stelle. 1 Stunde später erspähte er schon die ersten Wanderer in seiner Nähe. Franz und Claudia waren die Vordersten am Trail. Scheinbar würde das heuer ein hartes Kopf an Kopf Geschehen werden, so die Vermutung, und man sollte damit recht behalten. Inzwischen wurden in Großengersdorf noch die Nachzügler eingewiesen, und der Start der 21km Hiker um 10 Uhr vorbereitet. Zuerst ließ man Alen raus, der die 21km als leider einziger Läufer absolvierte, weil wieder einmal Spaßmelder eine Kategorie blockiert haben, dann aber nicht zum Start erschienen. Bei der anschließenden Überprüfung dieser Leute entdeckten wir dann die falschen Daten die man uns übermittelt hatte. Nicht mal die Telefonnummern stimmten. Sowas ist den anderen Sportlern gegenüber einfach unfair. Uns, dem Veranstalter ärgert es, aber Schaden wird damit nicht bewirkt. Dazu bedarf es schon mehr.

IMG_1358 IMG_1359
IMG_1360 IMG_1361

Christian, der die Streckenbetreuung über hatte, machte sich nach dem Start wieder auf, und schickte dann auch schon Thomas rüber zum Checkpoint bei KM 15. Alen – der Läufer – würde dort ja bald eintreffen, also musste der Checkpoint auch besetzt werden. Knapp eine Stunde nach dem Start sichtete ihn der Streckendienst schon bei km 10. Und er hatte zusammen mit seinem Vierbeiner einen Speed drauf  dass es unter Füßen und Pfoten nur so staubte. Dann kamen auch schon langsam die 21km-Hatscher ins Blickfeld. Nun bemerkten unsere Neulinge was bei uns Streckenbetreuung heißt: Es gab Powerriegel, die Möglichkeit Wasser nach zu füllen, ein bestens bestücktes Erste-Hilfe-Notfallset war an Bord, und man konnte unnötige oder getauschte Kleidung oder Schuhe mitgeben, um Gewicht zu sparen. Es fiel auch gleich auf, dass sich eine Starterin fern ab der Gruppe befand und nicht auf der Strecke zu sehen war. Gleich machte sich Christian auf die Suche, und rief die “abhanden” gekommene Starterin an, ließ sich die Position durchgeben, und stattete ihr sogleich einen Besuch auf der Strecke ab, um zu sehen ob alles in Ordnung ist. Die Betreuung unserer Teilnehmer ist das A und O unseres Events. Das haben auch heuer wieder alle bemerkt.

IMG_1401 IMG_1421
IMG_1432 IMG_1439

Am Stake-Out lief alles nach Plan. Manuela begann sich um das Essen zu kümmern. Thomas machte seine Arbeit am Checkpoint. Chris unterstützte am Stake-Out und Erwin stand in den Startlöchern falls es zu einer Abholung kommen würde. Auch einen kostenlosen Abholdienst gibt’s bei uns, falls ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin nicht mehr weiter kann. Selbiges gilt auch die Hunde. Jeder kann uns seinen Hund mit ruhigem Gewissen übergeben, wir bringen ihn wohlbehalten zurück aufs Stake-Out, und man kann die Wandertour trotzdem beenden. Christian hatte sich diesmal eine Fleißaufgabe auferlegt, und kochte persönlich auf Wunsch eines Teilnehmers einen veganen Gemüse-Tofu-Kokoseintopf. Dieser kam neben dem Kartoffelgulasch dass es als Stärkung gab genauso gut an was ihn natürlich freute.

IMG_1468 IMG_1474
IMG_1482 IMG_1490
IMG_1503 IMG_1527
IMG_1532 IMG_1535

Nach der Kocheinlage machte sich Christian dann wieder auf die Strecke, und besuchte Thomas am Checkpoint. Auch da war alles ok. Thomas hatte alles im Griff. Zusammen mit Thor und Asko harrte er brav stundenlang am Checkpoint 15 aus. Hier kamen dann auch gleich Markus und Jozsef an. Ein wenig später kam auch Robert “The machine” ins Beobachtungsfeld und zeigte wie verbissen er wieder mal an einer Bestzeit arbeitete. Wir hatten das komplette Teilnehmerfeld immer im Auge. Kurze Pause für den Streckendienst … Essen fassen, schauen ob alles am Stake-Out in Ordnung ist, und schon gings weiter zum Checkpoint 32. Hier wurden dann gegen 14 Uhr (laut Berechnung) schon Franz und Claudia erwartet. Ein wenig dauerte es dann noch, bevor Claudia bei KM 30,5 das erste Mal gesichtet wurde und schließlich um 14:28 Uhr den Checkpoint erreichte. Wenige Minuten hinter ihr kam auch Franz am CP32 an. Beide waren so weit körperlich in gutem Zustand, abgesehen von den Blasen die sie sich bisher geholt hatten. Claudias Hündin war ebenfalls top drauf, bei Franz’ Hündin hatten wir bedenken, schlugen vor eine Erholungspause einzulegen, was aber von Franz mit einem Schnellstart quittierte.

IMG_1558 IMG_1591
IMG_1615 IMG_1637
IMG_1653 IMG_1654
IMG_1658 IMG_1682

So lange ein Hund nicht offensichtlich gröbere Probleme hat, können wir als Veranstalter nicht eingreifen, aber dies werden wir mit einer Änderung im Reglement für die Zukunft anpassen, da es schon sehr grenzwertig war. Wieder musste wir sehen, wie der Ehrgeiz das Wohl der Hunde zu überwiegen begann. Wir sprechen Franz NICHT seine Leistung ab, die nach seiner Erkrankung und anschließender Rehab wirklich unbestritten top war, es soll nur einfach ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, endlich mal den Ehrgeiz zurückzustellen und auf uns zu hören, wenn wir eine Anweisung zum Wohle der Hunde geben … wir als Veranstalter sind immerhin für die Hunde mitverantwortlich! (Übrigens, wenn wir schon beim Rügen sind: Die 4 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich NICHT an das Reglement in Bezug auf die Leine gehalten haben, Schleppleinen und Flexis sind KEINE Leinen mit Ruckdämpfer wie vorgeschrieben!)

Claudia ließ sich Zeit, versorgte sich und ihre Hündin, und startete dann ebenfalls auf die letzten 10km in Richtung Ziel. Nun waren noch 2 Teilnehmer (Markus und Jozsef) am 42er Trail unterwegs, und hatten die Waldgrenze bei KM 27 noch nicht passiert. Inzwischen kam die Meldung, dass alle Teilnehmer des 21km Trails ins Ziel gelangt sind, inkl. einer Abholung bei KM 10 weil der Hund verweigerte. Sowas kann immer wieder passieren, und man muss es akzeptieren. Den Hunden dann vielleicht Zwang auferlegen um weiter zu laufen wäre komplett falsch. Irgendwann um 15:45 Uhr versuchten wir die beiden “Abgängigen” zu finden. Noch immer waren sie nicht aus dem Hochleithenwald heraus gekommen. Christian entschloss sich also zur Suche, und fuhr schnell mal hinein (es war auch sonst genug Verkehr an dem Tag, weil es der letzte Tag der Holzabholmöglichkeit war, bevor der Wald gesperrt wird). Kaum 200m – also gutes Timing – hinter der Waldgrenze fand er auch schon die beiden. Sie waren also schon knapp vor KM 27 gewesen. An der Waldgrenze wurden dann wieder Wasser und Powerriegel ausgefasst, die beiden Teilnehmer gecheckt, die Hunde überprüft, alles für gut empfunden, und das OK für den Weitermarsch gegeben.

Der Streckendienst wurde nun abgelöst, und der Checkpoint von Erwin besetzt. Christian brachte ihm noch schnell den Wasservorrat zum CP32, und machte sich dann auf den Weg zum Stake-Out, während Erwin die beiden “Ritter vom 42er” weiter betreute. zu späterer Stunde haben wir dann erfahren, dass Jozsef am Checkpoint aufgegeben hatte, und Markus alleine weiter marschierte. So besiegt man den inneren Schweinehund! Hut ab! Das Ziel erreichte er übrigens um 19:54 Uhr, nach einer Hatscherei von 11 Stunden und 54 Minuten. Für das erste Mal nicht schlecht. Inzwischen kamen auch Claudia und Franz  (16:38 Uhr und 16:54 Uhr) ins Ziel, sie hatte es doch noch geschafft zu überholen, und freute sich entsprechend!

Wir gratulieren auf alle Fälle nochmals ALLEN TEILNEHMERN von Burning feet 2016 zu ihren Leistungen!

IMG_1683 IMG_1684
IMG_1687 IMG_1695
IMG_1708 IMG_1725
IMG_1727 IMG_1729
IMG_1732 IMG_1733

Am Stake-Out liefen mittlerweile die Vorbereitungen für die Siegerehrung, das Essen wurde ausgegeben damit die Starter wieder alle zu Kräften kamen, und um 20 Uhr legten wir dann los. Für die Ränge 1 – 3 in jeder Kategorie gab es wieder die beliebten “Schuhe” von uns, diesmal aber in den drei Farben “gold”, “silber” und “bronze”, und für alle anderen Ränge eine Medaille. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir uns dazu entschlossen, um ein wenig Anreiz zu schaffen, sich mit Leistung einen “Schuh” zu holen, und nicht automatisch jedem Teilnehmer einen zu übergeben. Natürlich gab es auch wieder eine unserer schönen Urkunden dazu. Eine Sondermedaille gab es auch für den jüngsten Teilnehmer am 21er-Trail, den wir außer Wertung unter der Aufsicht seines Papas mitgehen ließen: Chrisi! Wir gratulieren zur Leistung des 10 Jahre jungen Buben, der den Trail komplett schaffte! Super!

Resümee des Tages: Wir sahen nur zufriedene Gesichter, es gab keine Klagen, nur Lob für uns und die gesamte Veranstaltung! Das freut uns – vom Organisationsteam – natürlich sehr. Danke an Euch alle, die dabei waren und den Event wieder mal zu dem gemacht haben was es war! Einfach nur klasse!!

Nach dem ganzen Trubel begann sich langsam wieder die Normalität auszubreiten. Ein Teil der Starter wurde von uns verabschiedet weil sie nach Hause fuhren, der Rest blieb noch über Nacht bei uns, und wir feierten noch bis knapp Mitternacht im Eventzelt. Dabei wurde natürlich über den Tag gesprochen, diskutiert, neue Pläne geschmiedet, über Änderungen nachgedacht, eben über alles palavert was uns so eingefallen ist. In Punkto Organisation konnten wir eigentlich sehr zufrieden sein, und belassen sie auch ohne einer Änderung. An dieser Stelle DANKE an das komplette Team (Chris, Thomas, Erwin, Manuela, Robert und Christian) sowie dem einen oder anderen Helferlein das sich uneigennützig zur Verfügung stellte und mitmachte!

Sonntag, 1. Mai 2016: Nach einer kurzen Nacht begann um 6:30 Uhr schon wieder das Treiben am Stake-Out. Das erste Geräusch das man hörte war von “Saeco” … unserer Kaffeemaschine. Erst viel Später folgten dann die ersten Stimmen und das Raunen der Hunde. Um 7:30 Uhr waren dann auch die Letzten wach. Nun begann auch der Abbau von allem. Die restlichen ausharrenden Freunde und Teilnehmer wurden verabschiedet, die Sachspenden von Ströck und Stastnik noch aufgeteilt und jedem mitgegeben der was wollte, und um nicht einmal 11 Uhr war bereits alles zusammengepackt und verladen. Schön wenn alle zusammenhelfen. Das Gelände wurde noch einmal kontrolliert, und dann ging es nach einem echt tollen Wochenende wieder nach Hause … da wartete für einige ja auch noch eine Menge an Arbeit, denn die Ausrüstung muss ja wieder abgeladen und für den nächsten Event verstaut werden. Doch das ist eine andere Geschichte …

 

Hier noch die Wertungen von BURNING FEET 2016

Kategorie M42 (Marathon 42km ohne Hund):

Rang 1: Christian Veigl, 10h 29min
Rang 2: Christian Heiss, 10h 29min

Kategorie M42+ (Marathon 42km mit Hund):

Rang 1: Claudia Schnabl, 8h 38min
Rang 2: Franz Gollmayr, 8h 54min
Rang 3: Markus Gruber, 11h 54min
Disqu.: Thomas Kirstein, nicht am Start
Disqu.: Tanja Musil, nicht am Start wegen Verletzung
Disqu.: Jozsef László, aufgegeben bei KM32

Kategorie W21 (Halbmarathon 21km ohne Hund):

Rang 1: Heiss Christian, 5h 9min

Kategorie W21+ (Halbmarathon 21km mit Hund):

Rang 1: Robert Zeillinger, 2h 47min
Rang 2: Manfred Schramm, 3h 55min
Rang 3: Karin Haas, 3h 59min
Rang 4: Alexander Rohlfing, 4h 0min
Rang 5: Michaela Frassine, 4h 1min
Rang 6: Renate Barwik, 4h 2min
Rang 7: Dieter Suttnig, 4h 2min
Rang 8: Dagmar Suttnig, 4h 2min
Rang 9: Grete Wurmbrand, 4h 6min
Rang 10: Alfred Grill, 4h 6min
Rang 11: Katja Pribyl, 5h 0min
Rang 12: Sonja Leditzky, 5h 0min
Rang 13: Christian Veigl, 5h 9min
Rang 14: Erwin Funk, 5h 13min
Rang 15: Thomas Kirstein, 5h 13min
Rang 16: Christine Riegler, 5h 19min
Rang 17: Claudia Wagner, 5h 19min
Disqu.: Sandra Gütl, nicht am Start
Disqu.: Margret Gütl, nicht am Start
Disqu.: Karin Rohringer, nicht am Start, krank
Disqu.: Sebastian Knotzer, nicht am Start
Disqu.: Sandra Wolf, aufgegeben bei KM10
Disqu.: Isabell Storch, nicht am Start

Kategorie L21+ (Laufen 21km mit Hund):

Rang 1: Alen Mrciz, 2h 4min
Disqu.: Canicrossgruppe “Ost” (Team, 6 Teilnehmer), nicht am Start

(Anmerkung zur Canicrossgruppe “Ost”: Wir hoffen Ihr hattet Euren Spaß daran die Startplätze für andere Interessenten zu blockieren!)

Zur Info: Die Ränge wurden bei gleichen Zeiten (Trekkingteams) nach der Reihenfolge der Eintragung in der Zeitliste vergeben. Diese Modalität wurde in der Teilnehmerinfo angekündigt.

 

Nun folgt noch unser DANK an die Gemeinde Großengersdorf und Bürgermeister Josef Staut, der es uns auch heuer unkompliziert ermöglichte, wieder Gast in seiner Gemeinde sein zu dürfen! Vielen Dank im Namen des gesamten Teams!

 

Fotos unseres Events findet Ihr hier:  >> Fotogalerie 1 << – >> Fotogalerie 2 <<
Die Verwendung der Fotos unter Angabe der jeweiligen Fotorechte (Logos & Wasserzeichen) ist für unsere Teilnehmer natürlich erlaubt!

 

erpaki futterhaus-logo northland-logo
fliesen-zeillinger stroeck stastnik grossengersdorf

 

Vorabstart (21km Hunde-Wanderhalbmarathon) in Großengersdorf

Vorabstart (21km Hunde-Wanderhalbmarathon) in Großengersdorf

DSC00491

Es waren keine guten Voraussetzungen, als wir am Samstag den 9.4.2016 um 9 Uhr Morgens zusammentrafen, um die 21km des Halbmarathons abzuwandern. 4 hartgesottene Hiker (Chris, Christian, Erwin und Thomas) von unserem Wanderschuhgeschwader fanden sich trotzdem zusammen mit und ohne Vierbeiner ein, und machten sich für den Start fertig. Nass waren wir eigentlich schon am Start, denn es regnete unablässig. Trotzdem ließen wir uns den Spaß nicht nehmen, und machten uns auf den Weg.

DSC00501 DSC00494

Die Strecke selbst führte von Großengersdorf in Niederösterreich, weiter über die “Remise” dann nach Pillichsdorf und in einem großen Rundkurs über den Rand des Hochleithenwalds wieder zurück nach Großengersdorf. Dem Wetter entsprechend waren die Feldwege mehr Matsch als Weg, aber zum Glück hatten wir mit Gamaschen vorgesorgt, und so blieb der Dreck außerhalb der Schuhe, und die Füße trocken. Blasenvermeidung nannten wir das dann, denn feuchte Füße sind ein 100% sicheres Mittel für Blasen!

DSC00485DSC00509
DSC00504DSC00486

Zwischenstopp und Pause machten wir dann bei KM 10 am Bahnhof in Pillichsdorf, bevor wir dann zügig weiter zum Checkpoint 15 losmarschierten. In etwa auf dieser Höhe der Strecke hörte dann endlich mal der Regen auf, obwohl es nun für den Rest der Strecke auch schon egal gewesen wäre. Die letzten 6 Kilometer waren relativ gut zu marschieren. Einzig die sogenannte “Bockschliachtn” war unpassierbar, weil viel zu steil und extrem rutschig. Wir umgangen diese Stelle dann parallel zu diesem Hohlweg zwischen den Reben eines daneben liegenden Weinfeldes. Die nasse Wiese darin begünstigte sogar den Reinigungsprozess unserer Schuhe, und so wurden wir um einige Kilo leichter und konnten damit schneller ans Ziel gelangen …

DSC00482DSC00477
DSC00472DSC00507

Problemlos trafen wir alle wieder am Start/Ziel-Bereich ein, versorgten die Hunde, und gesellten uns noch ins TWINS, um den Tag ausklingen zu lassen.

Es war einfach Super, und trotzdem ein schöner Saisonauftakt 2016! Natürlich hoffen wir aber auf schöneres Wetter auf unseren zukünftigen Touren! Die nächste findet ja schon in einer Woche statt: Der 42km Vorabstart des Orga-Teams.

Die kompletten Fotos dieser Tour findet Ihr hier:

>>Fotogalerie <<

 

Diesmal waren mit dabei:
erwin christian chris_heiss-75 thomas
Erwin, Christian, Chris & Thomas

Next page →