Unsere Highlights … und Niederlagen

Die Hightlights des Teams, oder: Ist das nicht geil!

Zuletzt aktualisiert am: 2. August 2017

 

Stonebeach! Im malerischen Seebachtal (Mallnitz) gelegen und über den Naturlehrpfad beim Stappitzersee erreichbar. Da haben einige Wanderer brav gewerkt um die vielen Steinmännchen zu erbauen.

 

Das James Bond Gangster Heim, wir haben es endlich gefunden! Und gar nicht dort wo man es vermuten könnte, sondern bei uns im Lande! Genauer in Mallnitz in Kärnten! Was wird 007 nun machen, nachdem wir sein Geheimversteck ausfindig gemacht haben?

 

Die größte Ansammlung von Steinmännchen haben wir an der Tormäuerstraße zwischen Gaming und den Ötscher Tropfsteinhöhlen, auf einer Sandbank der Erlauf gesehen! Wir schätzen mal, so von 100 Steinmännchen werden nicht viele abgehen.  Achtung! Die Falschparker da mitten in der unübersichtlichen Kurve sind lebensgefährlich! Bleibt ca. 300m weiter in Richtung Gaming an der rechten Straßenseite stehen, da ist ein ungefährlicherer Platz wo man parken kann. 

 

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Die wohl kleinste Burg, die wir bisher besuchen und besichtigen konnten, war die Burg Grimmenstein in Niederösterreich. Klein aber fein könnte man dieses am Hang des Kulmriegel gelegenen Juwels nennen. Komplett neu auf den altertümlichen Resten aufgebaut, ist diese Burg schon alleine wegen der gemütlichen Taverne, des Rittersaals und des liebevoll gestalteten Souvenierladens einen Besuch wert. Führungen sind übrigens auf Wunsch und sogar kostenlos. Es wird eine kleine Spende erwartet, aber die gibt man gerne.

 

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Die gemütlichste Klammwanderung führte uns durch die Rosslochklamm in der Steiermark. Nicht überrannt, kostenlos, und als kleines Juwel angelegt. Hier bietet man dem müden Wanderer oder der müden Wanderin gratis Hängematten zum Ausrasten! Na wenn das keine Einladung ist!

 

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Das niedrigst gelegene Gipfelkreuz das von einem Hartgesottenen unseres Wandergeschwaders erstürmt wurde – wir müssen das nun korrigieren – ist nicht mehr das Kiaberi-Kreuz am Detzenberg in Wolkersdorf, sondern liegt am LEEBERG in Niederhollabrunn. Ein kleinerer Zwilling des Leebergs in Großmugl. Der Leeberg (ein Grabhügel aus der Keltenzeit) ist schwindelerregende 10m hoch und liegt insgesamt in 237m ü.A. Seehöhe. Also um 5m niedriger als das Kreuz am Detzenberg.  Der Aufstieg über den echt steilen Pfad dauert sagenhafte 30 Sekunden wenn man sich ein wenig anstrengt. Der Abstieg geht sicher schneller wenn man nicht aufpasst (ist echt steil und nicht zu unterschätzen!).

 

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Der mit Sicherheit energiesparendste Kühlschrank steht in der Gemeinde Mühlbach (Kärnten) und wird Dank des Bürgermeisters und der Erlaubnis der Bundesforste da betrieben! Wir finden das eine erstklassige Idee, und regen alle Trekker und Hiker die da mal vorbeikommen dazu an, nicht nur etwas rauszunehmen, sondern auch wirklich einen entsprechenden Spendenbetrag in den Einwurf zu werfen! Nur so können solche super Ideen auch auf Dauer erhalten bleiben. Vielen Dank an Mühlbach!

 

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Der wohl berühmteste Ausblick der „20-Schilling-Blick“, den hatten wir am Semmeringbahn Wanderweg. Wer noch eine alte 20-Schilling-Banknote zu Hause hat, kann dieses Foto mit der Note vergleichen. Wir haben ihn in Natura gesehen, und waren erstaunt wie sehr sich die Umgebung da doch verändert hatte.

 

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Das zweitniedrigst gelegene Gipfelkreuz das erstürmt wurde, liegt am DETZENBERG in Wolkersdorf (Weinviertel), und nennt sich „KIABERI-KREUZ“. Es steht auf einer Höhe von 242m und war echt anstrengend … zu finden! Kein Mensch glaubt normalerweise im Weinviertel ein Gipfelkreuz zu finden, da die Gegend so flach ist, dass man am Montag schon sieht, wer Samstag zu Besuch kommt! Doch es steht wirklich da!

 

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Das bisher höchste erklommene Gipfelkreuz war jenes der BAUMBACHSPITZE auf 3105m. Die Baumbachspitze ist Teil des Mölltaler Gletschers in Kärnten. Eine Traumgegend, jedoch nichts für Halbschuhtouristen. Hier kann jeder Fehler und jeder falsche Schritt in einer Katastrophe enden. Ideal für Raucher! Denen kann hier nichts passieren, weil sie es gar nicht erst so hoch rauf schaffen!

 

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Das enttäuschendste Gipfelkreuz bei unseren „Hügelhoppings“ war jenes beim Klosterwappen am Hochschneeberg auf 2076m. Nicht wegen der Wetterkapriolen die wir hinter uns hatten als wir da rauf krochen und endlich oben ankamen, auch nicht wegen der kommerziellen Ausschlachtung des Schneeberges an sich. Die Preise da oben sind der manifestierte Wahnsinn. Enttäuschend war es deswegen, weil wir endlich am Kreuz angelangt unsere Fat Ladys paffen wollten, und feststellten, dass Thomas der beim Aufstieg aufgab und umkehrte als einziger Raucher der Besitzer eines Feuerzeuges war, und wir hier oben keine lange Betonbahn fanden, um uns die Fat Ladys durch Reibungshitze anzurennen … So eine Niederlage aber auch!

 

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Die perfekte Form der Selbstgeißelung fanden wir am Trail beim Vorabstart zum „Burning feets 2015“ Hunde-Wandermarathon! Von herrlichem aber kalten Sonnenaufgang, über Schüttregen gefolgt von Hagel, später am Nachmittag dann herrlich warm, bekamen wir alles ab, was der Himmel über dem Weinviertel an dem Tag zu bieten hatte. Als Draufgabe ab km 7 eine feine Riesenblase und ab km 21 dann die restlichen 300 Blasen an den Füßen, die einem dann Schritt für Schritt sagten, wie blöd man eigentlich ist, wenn man sich sowas antut!

 

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Die schönste Form der Bemitleidung, wenn schon sonst keiner dafür zu haben ist, ist jene wenn der eigene Hund wenigstens so tut als würde er es tun. So gesehen auf einem 32km Spaziergang in der Nähe von Groß Schweinbarth im Weinviertel. Sind die beiden nicht süß? Wobei „Jey“ der Mützenrüde wenigstens nicht so viel raunzte wie sein Herrchen, dem wir die letzte Stunde immer jeden Kilometer als „nur noch 1 Kilometer“ ansagen mussten sonst wär er uns nicht mehr weitergegangen. Mooiiiii, wegen der paar Kilometer …

 

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Die lauteste Form der Kommunikation, als des sprachlichen Austauschs zweier Trekker, ist folgende: Wenn genug Platz auf der Bank ist, und man sich trotzdem ellenweit weg setzt, um sich dann anschließend gegenseitig anschreit weil man sich sonst nicht hört. DAS liebe Blogbesucher, DAS sind Highlights, bei denen wir immer was zu lachen haben!

 

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Die am schnellsten wieder reversierte TOP-Aussage einer Trekkerin: „Neue Schuhe?“ – „Ja!“ – „Schon eingelaufen?“ – „Nein, moderne und neue Schuhe braucht man laut Angaben im Internet heutzutage nicht mehr einlaufen. Das hat man früher so gemacht!“ … Ergebnis nach 16km: Eine Blasenlandschaft auf den Füßen die aussah wie die Mondoberfläche! Haben wir was daraus gelernt? JA!

 

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Die wohl peinlichste Situation ist es, wenn sich der eigene Hund vor allen anderen Trekkern die Donau aussucht, um sabbernd ins Wasser zu kacken! Das gibt dem Ausdruck „Sackerl fürs Gackerl“ irgendwie einen Touch von unmöglich … ein „Booterl fürs Koterl“ wäre da eher angebracht gewesen!

 

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Die zweitpeinlichste Sache während einer Trekkingtour: Die Fellnase mag nicht mehr, fällt immer weiter zurück, merkt dann irgendwann dass man sein „ich will wirklich nicht mehr“ einfach ignoriert und nicht darauf reagieren will. Tja, nordische Hunde unterscheiden sich von normalen Hunden dadurch, dass sie einen starken Charakter und Willen haben. Das Ergebnis dieser eigenständigen Hunde: Ich bin jetzt tot, und was machst jetzt?? (Sich mitten am Weg hinlegen und sich tot stellen IST peinlich!)

 

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Das hochprozentigste Gipfelkreuz das wir hinter uns brachten, war am Jochart (Rohr im Gebirge) auf 1266m. Im Kästchen am Baum erwartete uns ein Traum, von Alkohol in hohen Promillen, den tranken wir nicht gegen unseren Willen. Das polnische Zeug das sich da versteckte, in uns ganz komisch Ding erweckte. Rausch wollen wir dazu nicht wirklich sagen, denn dann müssten wir uns wieder mit Nachreden plagen. Benennen wir es einfach „Gipfelbenebelung“. Geil wars da oben!

 

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Der kurioseste Wandertrail den wir je beschritten, war der Planetenlehrweg in Königsleiten (Salzburg). Aufgrund der Tatsache, dass die Hundehalter und Hundehalterinnen offensichtlich nicht die Kackerln ihrer Lieblinge vom Weg entfernten, nagelte man da kurzerhand über 100 Schaufeln an die Bäume, mit dem Hinweis diese zum Entfernen der Hinterlassenschaften der Hunde zu verwenden. Das hatten wir vorher auch noch nie gesehen, aber offensichtlich funktioniert es da anders nicht!

 

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Die auffälligste Wolkenformation in Form eines kleinen Vulkanausbruchs, den sahen wir in Söll in Tirol. Die Natur kann einem schon gewaltig was vortäuschen. Der Anblick war jedenfalls einzigartig und zum Glück war eine Kamera griffbereit um diesen Anblick zu erhalten.

 

Den dümmsten und zugleich einen der schönsten Aufstiege machten wir zum Quelltopf der Soca auf 950m Seehöhe in Slowenien. Ohne Vorbereitung, ohne Klettersteig-Sicherungsset, und als I-Tüpfelchen mit kaputter Schulter. Der Steig ist an und für sich ein „Touristensteig“ der Stufe 2-A/B, also nicht schwierig im Normalfall. Rutschgefahr besteht jedoch immer, und ungeübt? Nun, man hat dazugelernt. Aber die Aussicht war klasse!

 

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Die wohl nasseste Tour, machten wir 2009 im Lungau. Es gab keinen Fetzen Stoff mehr der trocken gewesen wäre. Doch trotz des miesen Wetters war dieses Trekkingerlebnis etwas tolles. In den Bergen unterwegs zu sein, ist immer eine Faszination für alle Teilnehmer. Faszinierend auch die Tatsache dass uns damals keine Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen gewachsen sind, aber kleine Ansätze von Kiemen bemerkten wir danach …

 

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Der kläglichst gescheiterte Versuch, sich Outdoor ein warmes Essen zu bereiten, fand bei -17° statt. Mit einem Campingkocher mit Butangaskartusche, oben aufgesetzt einem Topf Wasser und darin eine Burenwurst. Ergebnis nach 30 Minuten: Eine seichte Flamme die schnell erlosch (Butangaskartuschen geben bei diesen Temperaturen einfach auf, weil sie einfrieren!) und eine „Burenheitl“ im Eisblock! Was mussten wir darüber lachen. Anschließend versuchte man sich mit einem Lagerfeuer (natürlich vereistes Holz dass aufgetaut feucht war), das selbst nach Stunden nicht loderte. Fachmänner und -frauen mussten dann ran, und ein wenig später gab’s dann endlich Gulasch aus dem großen Topf.

 

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Den unordentlichsten Zeltvorgarten findet man immer vor den Behausungen unserer Antialkoholiker! Kein Scherz! Ist halt ein Problem wenn man von solchen Freunden umgeben ist, die ihren Müll dort entsorgen, wo die einzige Kühlbox in Betrieb ist und man sich schnell mal Nachschub holt … dass das Frühstück aus Platzmangel dran glauben musste, ist eine kleine Nebensache die wir nicht bereden.

 

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Die hochprozentigste Leuchte die wir je in Betrieb hatten, war die „Absinth-750“. Von Weitem schon zu sehen mit ihrer enormen Leuchtkraft. Wir wissen bis heute nicht, warum einige schon nach dem ersten „Schluckerl“ jeglichen Kontakt mit dieser Traumlaterne scheuten …

 

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Der wohl lustigste Wegweiser befindet sich bei der Kirche Alpthal in der Schweiz. Danke an unsere „Fremdlatscherin“ Ruth für dieses Foto!

 

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Die größten Stühle zum Rasten haben wir am „Almweg“ in Ellmis Zauberwelt in Ellmau (Tirol) am Wegesrand gefunden! Von der Bergstation und dem „Bergkaiser“ weg führt dieser Zauberhafte Wanderweg. Muss man einfach gesehen haben!

 

Das Bündner Bergdorf Bergün hat ein gemeindeweites Fotografierverbot erlassen. Der Grund: Menschen, die gerade nicht in dem pittoresken Schweizer Ort weilen, sollen durch Fotos aus Bergün nicht unglücklich gemacht werden. Natürlich ist das Ganze ein weiterer origineller Werbegag aus Graubünden. Einer aber, der in aller Konsequenz durchgezogen wird. Tja, manche Orte sind es eben Wert persönlich besucht zu werden …

 

Der wohl weiteste Hatscher den die Longtrailer machten, betrug um die 460 Millionen Kilometer, zum allerersten von Menschenhand gemachten Steinmännchen auf dem MARS. Das wollen wir Euch hier natürlich nicht vorenthalten, und beweisen dies auch noch mit einem wunderbaren Foto der drei Longtrail-Marsianer (Einer ist hinter der Kamera … Und stellt Euch nun mal die Blasen vor, die wir uns da eingefangen hatten!!)

 

 

Und es geht sicher weiter  … die Highlightjagd ist noch lange nicht zu Ende!

 

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Posted by 11. Februar 2016 Category: Allgemein