Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Hundeleute sind schon eine eigene Sache. In Facebook schreiben sie wie sehr sie aktiv sind, dass es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur unzureichende Kleidung, etc. etc. – Dann setzt man einen Termin für einen Event an, und ein paar Tage vor dem Start wird plötzlich Regen angesagt. Das Ergebnis: Alle verkriechen sich zu Hause und haben dann entweder keine Zeit gehabt, oder den Termin übersehen, oder waren plötzlich krank oder sonstwie verhindert. Mittlerweile kennen wir gut 30 Standardausreden, warum die Menschen nicht bei schlechter Witterung mit ihren Hunden rausgehen … (Urlauber sind natürlich davon ausgenommen).


Dabei war das Wetter trotz nasser Vorhersage eigentlich super für solch ein Vorhaben! Die Temperaturen fielen von den bisherigen 30-35 Grad auf 25 herunter, und im Wald war es angenehm temperiert und nicht stickig. Nun, sei es wie es sei, trotz allem haben sich doch 4 Leute zusammengefunden, die die Nacht der Wölfe am Bisamberg durchzogen. Die Anfahrt zum Parkplatz versprach nichts Trockenes, denn es schüttete wie aus Eimern. Am Startplatz angekommen wurde es schon viel weniger, und hörte dann schließlich auch auf. Hier wartete schon Thomas, der nach seinem schweren Verlust Ende Mai dieses Jahres das erste Mal wieder dabei war. Claudia und ihr Mann Markus stießen dann auch noch zu uns. Mit mir (Christian) waren wir dann die Bisamberger Quattrophonie, die sich pünktlich 20 Uhr auf den Weg machten.

Es war einfach herrlich! Keine Radfahrer, keine freilaufenden Der-tut-Nixe von im Wald herumirrenden Städtern, keine Massen von Ausflüglern die sich auf dem Weg drängelten. Es ist immer wieder eine Erholung, wenn man bei einer Nacht der Wölfe unter sich sein kann. Dass der Bisamberg ein Stiefkind der Stadt Wien geworden ist, zeigte sich auch heute wieder. Das „Bründl“ war nach wie vor trocken und außer Betrieb, Das Gasthaus „Gamshöhe“ war noch immer verwildert und geschlossen, einige Wegweiser verrottet, Infoterminals außer Betrieb, ja was solls. Für uns galt sowieso nur das GPS und die geplante Strecke hinauf zur Elisabethöhe.



Diese erreichten wir nach knapp 45 Minuten, und erwischten dabei einen traumhaften Sonnenuntergang über Korneuburg. Das Farbenspiel am Himmel war einzigartig. Hier machten wir dann eine Pause, bevor wir uns dann wieder an den Rückweg machten. Wir hatten ja noch einiges vor. Also machten wir uns nach 30 Minuten auf, und stiegen wieder von 366 Metern Höhe (*lach*) ins Tal nach Hagenbrunn ab. Auch hierbei führte der Weg auf teils schmalen Pfaden durch den mittlerweile kühlen Wald. Einfach super, auch für die Hunde.

So gegen 22:30 Uhr erreichten wir das Ziel der heutigen Tour, den Parkplatz, und trafen sofort die Vorbereitungen für den Tagesabschluss. Gaskocher, Geschirr, Gaslampe und alles was noch dazu gehörte, um ein kräftiges Chilli anzurühren und zu kochen. Mit feinem Baguette, und oberösterreichischem Most (Danke Claudia!) ließen wir es und dann noch schmecken! So soll eine Gemeinschaft sein, und nicht anders. Kein Stress, kein Erfolgsdruck wegen ein paar Stücken Altmetall, einfach nur zusammen etwas unternehmen und Spaß haben. Und genau das haben wir heute wieder gemacht: WIR HATTEN SPASS!

Zu guter Letzt bekamen dann alle Teilnehmer noch ein kleines Produktsponsoring von unseren Sponsoren FUTTERHAUS im G3 Shopping Resort Gerasdorf und PLATINUM überreicht.

Um knapp nach Mitternacht machten wir uns dann auf den Heimweg. Aber nicht ohne neue Planungen im Hinterkopf, denn wir haben noch viel vor …

 

Mit dabei waren:


Claudia, Markus, Christian, Thomas

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Nacht-der-Woelfe-3-1

 

DANKE an unsere Sponsoren:

 

Posted by 1. Juli 2017 Category: Allgemein