Rassereferat YAKUTIAN LAIKA – Manuela Aigner

Rassereferat  YAKUTIAN LAIKA
Manuela Aigner

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28.02.2020
Mögliche Krankheiten beim Yakutian Laika

Die Rasse des Yakutian Laika ist in Russland heimisch und zeichnet sich durch eine gute Gesundheit aus. Es gibt jedoch einige Erkrankungen deren Prävention wichtig ist, und es sind dafür teilweise auch schon Gen-Tests zum Nachweis von Erbkrankheiten entwickelt worden:

Progressive Retina-Atrophie XL-PRA1. XL-PRA gehört in die Gruppe der progressiven retinalen Atrophien. XL bedeutet X-linked, d.h. an das X-Chromosom (weibliches Chromosom) gebunden. Die Netzhaut bei den betroffenen Einzelwesen entwickelt sich zuerst ganz normal. Die ersten klinischen Symptome zeigen sich bei der ERG-Untersuchung im 6 Monat (Hinweis: ERG = Elektroretinograph). Danach treten unregelmäßig beschädigte visuelle Rezeptoren der Sehstäbchen auf. Zur Beschädigung der Zapfen kommt es bis in der Schlussphase der Krankheit. Im Alter von 4 Jahren sind die betroffenen Hunde vollkommen blind. Auf der Grundlage der festgestellten Diagnose ist es möglich, bei Hündinnen einen Gentest durchzuführen, um die Trägerin des mutierten Gens zu identifizieren. Die weibliche Trägerin sollte unbedingt aus der Zucht genommen werden.

Schwerhörigkeit oder Taubheit. Bei neugeborenen Welpen ist es notwendig, insbesondere bei reinweißen und weißköpfigen, mit einfachen Mitteln (Klatschen, Pfeifen, etc.) zu überprüfen ob sie darauf reagieren. Wenn ein Verdacht auf Schwerhörigkeit oder Taubheit besteht, dann sollte man einen BAER-Test machen lassen. Es werden derzeit Statistiken gesammelt um zu entscheiden, ob es einen Grund zur Sorge bei den Yakuten gibt, oder nicht. Im Falle negativer Ergebnisse des BAER-Tests (fehlende Reaktion der Gehirnstrukturen auf einen Schallreiz), sollte der Züchter, taube Hunde unbedingt aus der Zucht nehmen. Für diese Krankheit gibt es keine Gentests, da nicht feststeht ob diese erworben oder vererbt wird.

Anmerkung: Mit Hilfe von BAER kann Taubheit diagnostiziert werden. Zudem wird festgestellt, ob die Taubheit einseitig oder beidseitig besteht. Der Test wird in der Regel am ruhiggestellten Hund durchgeführt, da viele Tiere die Tests als unangenehm empfinden, auch wenn der Test keine Schmerzen verursacht.

HD und ED: Es wird eine Röntgenuntersuchung der Hüft- und Schultergelenke der Hunde im Alter von mindestens 12 Monaten empfohlen, um etwaiges HD oder ED festzustellen. Hunde mit einem Dysplasiegrad von HD-D und HD-E und ED-3 sollten nicht zur Zucht zugelassen werden.

Weitere Krankheiten sind derzeit keine beim Yakutian Laika bekannt. Die Lebenserwartung der Hunde liegt bei 10-12 Jahren.

12.01.2020
Der Yakutian Laika (Kolyma-Indigirka Laika) – Das Rasseportrait und seine Geschichte

Der Kolyma-Indigirka Laika ist eine von der FCI Nr. 365 (vorläufig) anerkannte und gezüchtete russische Hunderasse. Sie gehört zur Gruppe 5, Sektion 1: Nordische Schlittenhunde. Bei der RKF hat der 2005 aufgestellte Rassestandard die Nummer 5.

Herkunft und Geschichtliches:
Der Kolyma-Indigirka Laika ist ein typischer nordischer Hund vom Urtyp. Die Wurzeln der Rasse liegen in der Kolyma-Region Sibiriens. Vertreter der Rasse flossen in die durch Leonard Seppala begründete Zucht des Siberian Husky ein. Der Pelzhändler William Goosak hatte 1909 Hunde verschiedener sibirischer Völker nach Alaska importiert.

Die Rasse war bis in die neunziger Jahre vom Aussterben bedroht. Begründet durch Wladimir Djatschkow und Lena Sidorowa konnte die Rasse innerhalb Jakutiens nun erhalten werden. Ein Zuchtpaar wurde durch Erwin van Wel im Jahr 2002 nach Deutschland importiert.

Kolyma-Indigirka Laiki können als Schlittenhund, für Hütearbeit und die Jagd verwendet werden. Der Jakutische Laika wurde in der Antike von den Völkern Jakutiens bei der Jagd auf Säugetiere und Vögel eingesetzt; die Hunde waren ihre unentbehrlichen Helfer. Dies ist ein vielseitiger Hund mit ausgezeichnetem Geruchssinn, Gehör und Vision, starkem Jagdtrieb und Ausdauer.

Beschreibung:
Der Kolyma-Indigirka Laika ist ein leichter aber kräftiger, gut proportionierter Hund mittlerer Größe mit für das Leben im arktischen Klima entwickeltem Haarkleid. Er ist ein aktiver, flinker, neugieriger Hund mit einem freundlichen und folgsamen Charakter sehr umgänglich und absolut nicht aggressiv. Rüden werden 53–58 cm hoch (Optimum 55 cm). Hündinnen sind 52–55 cm hoch (Optimum 54 cm). Die Körperstruktur ist kräftig, mit gut entwickelten Knochen und Muskeln, etwas länger als hoch. Sein Kopf ist keilförmig, zur Größe des Hundes proportional. Gerundete, genügend hohe Stirn, umfangreich und ein bisschen länger als der Fang, deutlicher Stopp. Die Länge des Fangs misst etwa ½ Länge des Schädels. Die Lefzen sind gerundet und trocken, geschlossen, Scheren- oder Zangengebiss. Die Augen sind weit, mandelförmig eingesetzt, nicht hervortretend und nicht tiefliegend. Sie dürfen blau, dunkelbraun oder jedes Auge verschiedenfarbig sein. Die Augenlider mit schwarzen oder braunen Lidrändern abgesetzt je nach Farbe der Nase. Bei weißen Hunden dürfen die Lidränder mit Unterbrechungen pigmentiert sein. Die Ohren liegen breit an der Basis, dreieckig, beweglich und Stehohr oder Halb-Stehohr, dick und mit dichter Unterwolle behaart. Die Ohren können leicht rückwärts gefaltet werden. Das Haar ist dick, mit dichter Unterwolle, glänzend, gerade und dicht. Gute dichte Behaarung an den Beinen; wichtig der Hals/Kragen ist üppig entwickelt. Die Rute ist buschig mit dicken Haaren. Die Farben sind gescheckt in allen Farben schwarz und weiß, grau und weiß, mit roten Flecken und rot und weiß gescheckt. Fehler sind einheitlich schwarz gefärbt, jede einheitliche Färbung außer weiß. Ihr Gangwerk ist ein schneller, federnder, aktiver Trab, wenn der Hund schnell läuft.

Wesen:
Er ist Beutetieren gegenüber aggressiv und dem Menschen weich und sanft zugetan. Kolyma-Indigirka Laiki sind nicht anspruchsvoll und bestehen im harten arktischen Klima des Nordens. Unter den rauhen Bedingungen in Jakutien sind sie ausgezeichnet arbeitende Hunde; sie können in kleinen Gruppen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang arbeiten. Die Völker des ausgedehnten Territoriums von Jakutien sind seit dem Altertum Rentierhirten und Jäger, und Hunde waren stets ihre unentbehrlichen Helfer. In den polaren Küsten-Regionen wurde der Jakutische Laika vornehmlich als Schlittenhund eingesetzt.

Verwendung:
Sein Hauptzweck ist das Schlittenziehen und die Jagd.

Um nicht unzählige variierende Texte zu veröffentlichen, wurde hier als Quelle Wikipedia herangezogen.

10.01.2020
Das sind wir …

Hallo, mein Name ist Manuela Aigner ich bin 33 Jahre und komme aus Niederösterreich aus dem schönen Mostviertel. Ich bin 2 fache Mutter und bin Verheiratet. Die Liebe zu den Nordischen packte mich im Jahr 2007 mit meinem ersten Husky Akim. Nach dem Motto einer ist keiner kam 2008 der Zweite. Leider mussten mich beide zu früh verlassen. Wen einmal das nordische Fieber gepackt hat, wird es aber nicht mehr los, eigentlich wollte ich so schnell keinen Wegbegleiter mehr … Dann kam aber Christian und zeigte mir einen sooooo süssen Knopf. Ich hatte viele Zweifel, soll ich, soll ich nicht. Naja, nach einigen Mails mit der Züchterin aus Russland war es dann doch soweit und ich sagte zu. “Bandit”, ein waschechter Yakutian Laika Rüde, kam am 4. August 2018 zu uns. Wir beide sind ein echt tolles Team geworden. Wir sind sowohl in der Hundeschule, die uns beiden sehr Spass macht, aber er ist auch unser Sofawolf. Bandit ist super schlau, lernt schnell und ist immer mit Freude dabei. Wir haben bisher schon die MHT-Prüfung und die BGH1 zusammen geschafft. Rollerfahren macht uns Spass und Breitensport ist auch was für uns beide. Es wird gemacht was Lust macht. Probiert wird alles. Am Liebsten gehen wir lange spazieren um danach zuhause zu Kuscheln. Ich bin froh diesen verrückten Russen bei uns in der Familie zu haben.