Monthly Archives: August 2017

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Am 26. August war unser „Oberfuzzi“ Christian wieder als Trailrocker für uns unterwegs, und erkundete den letzten Abschnitt des für 2018 neu geplanten Trails der „Burning feet 2018“. Die letzten 7km von insgesamt ca. 42km wollten sondiert und kartographiert werden. Ausgangspunkt war die Wiese am Stallberg, die wir auch heuer schon als Stake-Out verwendeten. Von da an ging es bei schnuckeligen 35 Grad bis zur sogenannten „Bockschliacht’n“ in Großengersdorf, die Schliacht’n hinauf, und dann weiter in Richtung Hochleithenwald, dem Einstieg des letzten Teilstücks des Trails. Bei den zwei Wegkreuzen am Waldrand begann dann die Streckensuche.


 

Ursprünglich bis Bockfließ gedacht, wäre die Strecke zwar an die 42km herangekommen, doch es entpuppte sich als zu viel Asphalt auf den Wegen. Also musste umgeplant werden. Das vorhandene Kartenmaterial wurde abermals gesichtet, doch es gab keine erkennbare Möglichkeit, den Asphalt zu umgehen. Erst nach einem Update bei „Google Earth“ und der Streckensichtung via Satellit zeigten sich ein paar brauchbare Wege, die auf den OSM-Karten oder der Hike&Bike-Karte nicht aufscheinten. Der Streckenverlauf wurde vorher schon als GPX nach den neuen Streckendaten geplant, um sie mittels GPS besser zu finden.


So gings dann los. Dank Garmin und dem Track war es leicht der geplanten Strecke zu folgen und diese zu dokumentieren. Ein paar Tafeln als Wegpunkt da, ein paar markante Bäume oder Kleinbauten dort, alles musste notiert werden, um später dann eine Wegbeschreibung erstellen zu können. Dann kamen die ersten Abweichungen und Streckenänderungen die gemacht werden mussten. Da sich viele Bauern ihre Wege selbst anlegen, diese aber auch wieder in Felder oder Brachland verwandeln, ist es nicht so leicht aktuelle Karten davon zu bekommen. Auch die Satellitenbilder täuschen oft, da es oft nach Wegen aussieht, die sich dann aber als natürliche Bodenerosion entpuppen und nicht begehbar sind.

Auch heute musste deswegen ein paar Umwege gegangen und andere Wege genommen werden. Doch es spielte keine Rolle, deswegen gibt’s ja das Trailrocking bei uns. Das Finden neuer Wege für unsere Wanderungen. Und so verging Kilometer um Kilometer und die Strecke nahm Gestalt an. Nach gut 2 Stunden war die Runde auch schon erledigt, und es stellte sich heraus: Fast alles an Asphalt konnte umgangen werden. Die Strecke wurde zwar kürzer, aber ob man nun 42 oder 41 Kilometer unterwegs ist, wird wohl egal sein. Die letzten 7 sind aber schöner geworden als ursprünglich geplant.

 
 

Damit ist der neue Trail für das „Burning feet 2018“ fertig. Den Rest der Strecke haben wir ja schon erkundigt und fixiert. Einzig am Südteil muss nochmals eine Begehung gemacht werden, da sich hier durch den Bau eines Windsprudlerparks einiges geändert haben dürfte. Das sehen wir uns sicher vor dem Event nochmals an. Aber eines ist jetzt schon fix: Es ist ein interessanter und auch anstrengender Trail geworden! Wir freuen uns schon darauf … Ihr auch?

 

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Es ist ja als Verein nicht so einfach, jedem alles recht zu machen. Es wird zwar immer wieder nach Action und Events gerufen, aber wenns dann so weit ist und man schreibt was aus, dann ist das Interesse sehr schnell verflogen und eine Reihe von unglücklichen Umständen verhindern dann eine Teilnahme. So zum Beispiel: Das Wetter, die Temperaturen, die Anfahrt, man hat einen anderen Termin vergessen, man muss zum Arzt, bla bla bla …

Dogs on Tour war heuer 6 Monate lang ausgeschrieben. Insgesamt trudelten bei uns 22 Anmeldungen ein. Dass meist 10-15% der Anmelder nicht erscheinen ist von Haus aus klar, und wird auch einkalkuliert. Doch diesmal lernten auch wir was dazu. Am 23. Juli standen genau 4 (vier) Teilnehmer pünktlich um 11 Uhr am Startplatz bei der Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz (Kärnten)!! Das geht uns nun zu weit. Wir werden in Punkto Events und Teilnahmen das Prozedere neu überdenken, und auch was wir noch für Euch tun wollen. Letztendlich sind genau diese Leute schuld, dass Vereine ihre Tätigkeit einstellen und jene die sich immer die Arbeit dazu machen, nicht mehr wollen.

Nun, wie schon erwähnt, fanden sich 4 Personen am Startpunkt ein. Christian & Gitti mit ihren beiden Sibierern, sowie Christian & Manuela, derzeit noch ohne Fellbegleitung. Abmarsch war pünktlich um 11 Uhr. Es ging den Seebach entlang am Stappitzersee vorbei, wie sich dann der Weg teilte. Von hier aus konnte man den Wirtschaftsweg (auf dem übrigens allgemeines Fahrverbot für Autos UND Radfahrer galt, ohne Ausnahme für Anrainer, dieses aber von den Radlern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde!) oder den Naturlehrpfad in Richtung Schwussnerhütte nehmen. Wir entschieden uns für den Naturlehrpfad, weil da erstens weniger Leute unterwegs waren, und auch die lästigen Radler nicht aufkreuzten.

Die erste Strecke des Pfades führt über einen Holzsteg in den Wald hinein. Von hier aus marschiert man dann durch kuppenreiches Gelände an verschiedenen Infostationen vorbei. Der Wald macht die Luft kühler, und das war gut so. Der Weg schlängelt sich an der „Quelle“ (einem Traumhaften Wasseraustritt mit kristallklarem Wasser), dem „Eisloch“ (einer Höhle aus dem eiskalte Luft strömte), dem „Stonebeach“ (einem im Sommer ausgetrockneten Bachlauf mit Unmengen von Steinmännchen) und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

5km lang marschiert man an auch an Wiesenflächen mit Kühen und ihren Kälbern vorbei. Entgegen aller Panikmache, reagieren die Tiere absolut ruhig, wenn man am Weg bleibt, und die Hunde zügig an ihnen vorbei führt. Wir haben sogar ein frisch geborenes Kalb beobachten dürfen, welches nur einige Minuten vor unserem Auftauchen geboren und von der Mutterkuh liebevoll trocken wurde! Mama beobachtete uns, ließ sich aber nicht ablenken, und blieb auch ganz friedlich, da von uns absolut keine Gefahr ausging.

Nach gut 1 1/2 Stunden und einer Menge an neuen Eindrücken gelangt man dann zur „Schwussnerhütte“, in der man unbedingt einkehren sollte! Der Hüttenchef persönlich kümmert sich um seine Gäste, und das mit absoluter Freundlichkeit. Bei großem Andrang kanns schon mal länger dauern bis man seine Bestellung bekommt, aber das Warten wird durch Top-Qualität der Speisen entschädigt! Auch die Preise sind wirklich pomale, man kann nicht meckern.

Nach unserer Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Diesmal über den Wirtschaftsweg, weil Unwetter angesagt waren, und sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zeigten. Auch dieser Weg ist gut zu gehen, aber eben nicht ganz so ruhig und menschenleer wie der Naturlehrpfad. Nach gut 30 Minuten zog sich das Wetter dann zu und es begann zu schütten. Aber dafür hat man ja auch eine Regenjacke im Rucksack … oder sollte man zumindest immer bei Wanderungen in den Bergen mithaben.

Der Guss dauerte aber nicht wirklich lange, und so hörte der Regen noch vor unserem Eintreffen am Parkplatz der Ankogelbahn wieder auf. Als Abschluss der Tour fuhren wir noch zur „Raineralm“, einem absoluten Geheimtipp für alle Hütten-Gourmets! Komplett renoviert und umgebaut, lädt die Raineralm nun auf neuer Terrasse zu kulinarischen Schmankerln ein. Die Hüttencrew ist auch hier absolut freundlich und zuvorkommend, und reagiert sogar auf besondere Wünsche! (Christian bekam sogar seine im Juni per FB bestellten Kletzennudeln serviert! Man wartete darauf ob er wirklich zum angegebenen Tag erschien“ *lach* oder ob es ein Scherz war.)

So ging dann der Tag zu Ende, wir hatten unser Naturerlebnis und viel Spaß, auch wenn wir nur zu Viert waren. Jeder der nicht dabei war, hat was versäumt, das ist klar. Doch wie sagt man? Wer nicht will, der hat eben schon!

Eure LTH-Crew

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian  
Christian, Manuela, Christian, Gitti

 

Dogs in Tour in Kärnten wurde DANKEND unterstützt von: