Monthly Archives: Februar 2016

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Vorsicht beim Bärlauchsammeln während einer entspannten Wanderung!

Vorsicht beim Bärlauchsammeln während einer entspannten Wanderung!

Nicht mit Herbstzeitlose und Maiglöckchen verwechseln!

 

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren immer beliebter wird. Den Bärlauch findet man fast immer unter Laubbäumen in schattigen und feuchten Lagen. Meist verrät ihn sein Duft, der dem des Knoblauchs vergleichbar ist. Dieser Duft, der beim Zerreiben der Blätter besonders stark in die Nase strömt, macht es möglich, gesunde Bärlauch-Blätter von den ähnlich aussehenden giftigen Blättern des Maiglöckchens sowie den tödlich giftigen Blättern der Herbstzeitlose zu unterscheiden.

Beim Selbstsammeln ist jedoch Vorsicht geboten. Personen, welche die Blätter des Bärlauchs nicht sicher kennen, sollten besser auf das Bärlauchsammeln verzichten, denn die Verwechslungsgefahr mit den giftigen Blättern der Herbstzeitlose oder des Maiglöckchens ist hoch. Diese Pflanzen haben jeweils äußerst giftige Inhaltsstoffe, welche neben Übelkeit, Erbrechen und Durchfall lebensgefährliche Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen und Lähmungen hervorrufen können.

Wichtig beim Sammeln: Der Knoblauchgeruch

Eine starke Ähnlichkeit hat der „wilde Knoblauch“ vor allem mit der Herbstzeitlose und dem Maiglöckchen. Wichtigstes Charakteristikum des Bärlauchs: Seine Blätter treiben einzeln aus dem Boden und sind deutlich in eine lanzettähnliche Blattfläche und einen dünnen Blattstiel gegliedert. Der Saft riecht stark nach Knoblauch.

 

Bei Vergiftungsverdacht muss sofort ein Arzt bzw. Ärztin gerufen werden!

Mehr Informationen auch hier bei WIKIPEDIA

Beschreibung der giftigen „Doppelgänger“ des Bärlauchs:

Herbstzeitlose

Der Bärlauch tritt oft mit der tödlich giftigen Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) gemeinsam auf. Deren Blätter sind schmal länglich-lanzettlich und sitzen ohne Blattstiel an dem im Boden bleibenden Stängel. Sie treiben in Büscheln aus dem Boden aus, wobei die jüngeren von den älteren umgriffen werden. Sie umhüllen die Fruchtkapsel. Der Saft der Herbstzeitlose ist geruchlos. Doch wenn man zuvor schon Bärlauch gesammelt hat, könnte der auf den Händen klebende Saft bei einer Überprüfung einen Knoblauch-Duft vortäuschen.

Bereits drei bis vier Blätter der Herbstzeitlose genügen, um den Tod herbeizuführen. Dabei wirkt das in ihr enthaltene Zellgift – Colchicin – erst nach mehreren Stunden. Erste Vergiftungserscheinungen treten in Form von Übelkeit und Erbrechen auf, es folgen Durchfälle, Darm-, Blut- und Knochenmarkzellen werden zerstört, was nach etwa zwei Tagen zum Tod führen kann.

Maiglöckchen

Verwechslungen mit dem Maiglöckchen (Convallaria majalis) haben zum Glück meist nicht so gravierende Folgen: Es ist zwar auch giftig, da es herzwirksame Glykoside enthält, die zu Herzrhythmusstörungen führen können. Diese werden vom Darm jedoch nur schlecht aufgenommen und von der Niere rasch ausgeschieden. Lebensgefährliche Vergiftungen sind selten. Das hat wohl auch damit zu tun, dass die Maiglöckchen etwas später austreiben. Sie entwickeln sich meist paarweise, wobei das ältere das jüngere Blatt umgreift.

Garten-Tulpe

Auch die Blätter der giftigen Garten-Tulpe (Tulipa-Hybriden), die gelegentlich verwildert, können eine tödliche Verwechslung nach sich ziehen. Sie bildet, wenn sie nicht zur Blüte gelangt, nur ein einzelnes Blatt aus, das dem des Bärlauchs ähnlich ist. Die Garten-Tulpe enthält den Wirkstoff Tulipin, ein Alkaloid, das eine ähnliche Wirkung wie das Colchicin der Herbstzeitlose besitzt. Schon 15 Minuten nach der Einnahme kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall kommen. Starke Vergiftungen führen schließlich zu Schock, Apathie und durch Atemstillstand im schlimmsten Fall auch zum Tode.

Pistentouren – sicher und fair!

Pistentouren – sicher und fair!

Empfehlungen des Alpenvereins für ein Miteinander ohne Konflikte

 

Die präparierten Pisten als schneesichere Alternative locken vermehrt auch Skitourengeher an. Um Konflikte mit Skigebietsbetreibern und Skifahrern zu vermeiden, raten wir Tourengehern, sich an lokale Vereinbarungen und einige Grundregeln zu halten.

Vor allem in den Skigebieten in der Nähe von Ballungszentren boomt das Pistengehen, bei dem Aufstieg und Abfahrt zumindest zum Teil auf präparierten Pisten erfolgen. „Die Gründe dafür sind klar: im freien Gelände war zu Saisonbeginn an Skitouren kaum zu denken, auch in den Skigebieten dauerte es lange, bis winterliche Bedingungen geboten werden konnten. Auch jetzt sind die Verhältnisse abseits der Pisten oft sehr kritisch. Außerdem ist der Zeitaufwand für Pistentouren überschaubar, die Lawinengefahr ist so gut wie kein Thema und auch für die Einkehr danach ist die nötige Infrastruktur gegeben“, erklärt Michael Larcher, Bergführer und Leiter der Bergsport-Abteilung im Alpenverein.

Der Schlüssel für ein konfliktfreies Miteinander von Tourengehern, Skifahrern und Skigebietsbetreibern sei die Beachtung der 10 Verhaltensregeln für Pistengeher, erarbeitet vom Alpenverein und dem Kuratorium für Alpine Sicherheit. Dazu zähle auch, begründete zeitliche Sperren zu akzeptieren.

„Das Miteinander funktioniert vielerorts schon problemlos. Ein generelles Pistenverbot für Tourengeher weisen wir auf jeden Fall zurück“, so Larcher. Die Bestrebungen in einigen Regionen, wonach Pistengeher zu den normalen Betriebszeiten aus den Skigebieten ausgesperrt werden sollen, seien auch rechtlich umstritten.

 

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3. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon – Der Vorabstart des Orgateams 2015

3. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon – Der Vorabstart des Orgateams 2015
Ein kleiner Rückblick wie es uns voriges Jahr ergangen ist …

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Ob Quälerei auch einen Namen hat? Nun, das erfahrt Ihr bis zum Ende dieses Beitrages. Ob es Spaß gemacht hat? Macht Euch selbst ein Bild davon!

Eigentlich wollten wir (Erwin, Michael, Thomas, Chris und ich) ja nur den 21km-Trail machen, aber nachdem wir voriges Jahr schon mal 32km hinter uns brachten, ritt uns bei der Wanderung bei den Myrafällen der Teufel, und wir beschlossen einstimmig, nun doch den 42km-Trail zu absolvieren. Da wir ja dem Organisationsteam des 3. Großengersdorfer Wandermarathons angehören, ist ein Start am Event selbst für uns praktisch unmöglich. Deswegen führten wir auch heuer wieder einen Vorabstart, 14 Tage vor dem eigentlichen Event durch. Da wir eine Gruppe sind, ist Beschiss ausgeschlossen, und wir haben das auch nicht nötig. Wie immer: Es geht ja um nichts, außer um den Spaß an der Sache.

Geplant war der 18. April. Treffen und Ausrüstungskontrolle für alle um 7:15 Uhr, und Abmarsch pünktlich um 8 Uhr früh. Geschätzte Dauer des Marathons mit Pausen: 12 Stunden. Das Sicherheitsnetz das wir den Teilnehmern dann am offiziellen Event bieten, hatten wir natürlich nicht, weil wir ja selbst unterwegs sein würden. Einzig die beiden Check-Points (für uns bei km 18,5 und km 32) konnten wir organisieren, um zumindest Wasser für die Hunde nachfassen und zumindest eine Jause bekommen zu können. Diese beiden Rastplätze waren unsere einzige Möglichkeit, auch im Notfall abgeholt und zu einem unserer Autos gebracht zu werden. So das Vorhaben.

Und hier, wie es dann tatsächlich war:

Die Woche vor dem Start fing schon recht ungut an. Zuerst der Wetterbericht mit Abkühlung und Regen, dann der Ausfall von Erwin, der sich am Sonntag – knapp eine Woche vor dem Start – nach einem Sturz schlimme Verletzungen zuzog, und damit nicht mehr fähig war, 42km durchzuhalten, ohne mit Schmerzmitteln vollgepumpt zu werden. Am Donnerstag kam die Nachricht von Michael, der aus beruflichen Gründen absagte. Kein guter Anfang für unser Vorhaben. Da waren wir nur noch 3.

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Samstag Morgen, wir trafen uns um 7:30 Uhr bei geschmeidigen 5°C am vereinbarten Treffpunkt, der Stake-Out-Wiese in Großengersdorf. Als ich eintraf war Thomas schon da, und Chris kam wenige Minuten später. Check-In war mit 7:40 Uhr erledigt, und nach einer kurzen Lagebesprechung starteten wir um 7:50 Uhr auf unsere 42km-Tour. Wir lachten schon beim Start, also konnte es nur ein super Tag werden. Der erste Teil des Weges der uns nach 1km wieder nach Großengersdorf rein brachte, und dann nach Süden an der sogenannten „Remise“ vorbei bis km 7 führte war relativ schnell absolviert. Wir marschierten am Großengersdorfer Badeteich vorbei, folgten dann dem Rußbach, bis ca. km 10 nach Pillichsdorf. Dort machten wir unsere erste Jausenpause. Hier merkte ich, dass ich schon seit gut 3km irgendein Problem mit meinen Schuhen hatte. Obwohl ich meine guten Lowa und das bereits erfolgreich getestete Sockensystem von Lundhags anhatte, stimmte was nicht. Noch machte ich mir keine Gedanken drüber. Es war nur so ein Gefühl, dass da an der Fußsohle was nicht ganz passte. Nach 15 Minuten brachen wir wieder auf, und machten uns auf den Weg in Richtung Checkpoint 1 bei km 15.

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Das Wetter das anfangs echt herrlich war, trübte immer weiter ein, und der eine oder andere Tropfen Regen beglückte uns unterwegs. Die Zeit am Checkpoint wurde notiert, und weiter gings zum Notfallsammelpunkt „Gerichtsberg“. Dorthin bekamen wir eine Pizzalieferung, Getränke und Wasser geliefert. Der Sammelpunkt war praktisch unsere „Mittagspause“. Dank meiner Frau, die ich 1 Stunde vor Ankunft benachrichtigte, war das Timing perfekt. Wir trafen um 12:30 Uhr keine 3 Minuten vor ihr am Treffpunkt ein. Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen, und es siffte uns auf die Pizzen! Egal, wir saßen im nassen Grad, und picknickten. Trotz des Schweinewetters ließen wir uns das Essen schmecken. Wir hatten nun 18,5km in 4,5 Stunden hinter uns gebracht. Der Km-Schnitt passte. Nach der Stärkung ging es dann um 13:10 Uhr wieder weiter, und wir machten uns auf den Weg, in den Hochleithenwald hinein.

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Kleinere Pausen legten wir dann bei km 20 und 25 ein. Dazwischen erwischte uns ein schöner Hagelguss, und wir waren nass wie Hunde nach einem Bad. Ab 20 spürte ich dann das Aufkommen einer Blase. Was ich vorher als Druckstelle spürte, entwickelte sich dann echt als Blase. Um diese zu entlasten, änderte ich die Belastung am Fuß, was sich als Fehler herausstellen sollte. Denn ab km 25 hatte ich dann eine zweite Blase am selben Fuß. Und beide waren vom Gefühl her nicht von schlechten Eltern. Aufgeben? Das spielte es sicher nicht. Ich beschloss weiter zu gehen, und sagte auch zu meinen Wanderpartnern kein Sterbenswörtchen.

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Die Stimmung war bisher echt toll. Wir lachten, plauderten, diskutierten über dies und das, und machten so Kilometer um Kilometer. Immer darauf achtend, dass wir unseren Schnitt von ca. 4 km/h nicht überschritten. Uns ging es nicht nach Zeit, sondern darum, dass alle gut im Ziel ankommen würden. Auch Thor, der Schäferhund von Thomas, machte seine Sache echt super. Er wusste genau, wann er sich ausrasten konnte, und tat das auch sofort wir anhielten. Hunde sind schon gut drauf, wenn sie sich ihre Kräfte einteilen müssen.

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Um knapp 15:45 Uhr verließen wir dann bei km 27 wieder den Hochleithenwald. Jetzt galt es wieder meine Frau anzurufen, damit sie rechtzeitig am Checkpoint 2 bei Groß Schweinbarth eintreffen würde. Wir brauchten Wasser für den Hund, und Getränke für uns. Checkpoint 2 erreichten wir dann um 16:41 Uhr. Und wieder kaum ein paar Minuten später traf Manuela ein. Wir hatten echt ein perfektes Timing! Wir ließen die bisherig absolvierte Strecke Revue passieren, und Chris bestätigte uns die Korrektheit von Streckenbeschreibung und Karte. Er hatte die Aufgabe, diese während des Marsches zu überprüfen, bevor wir sie an die Teilnehmer des Marathons dann aussenden würden. Bisher passte alles, bis auf zwei Kleinigkeiten bei der Wegbeschaffenheit. Diese hatte sich seit unserer letzten Bewanderung dieser Wege, aufgrund von Bauern und Forst verändert. Die neuen Angaben wurden aber sofort als Notiz vorgemerkt, und würden dann in den aktuellen Beschreibungen schon ausgebessert sein.

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Bei mir war es nun auch fix. Ich hatte zwei riesen Blasen am linken Fuß. Das Brennen und Stechen während dem Gehen war nun schon gewaltig. Ich überlegte was ich machen sollte, entschloss mich aber, die letzten 10 Kilometer auch durchzuhalten. Ein Aufgeben kam nicht in Frage, obwohl das vor mir stehende Auto von Manuela schon recht einladend war. Ich änderte die Schnürung meines Schuhs, um ihn fester schnüren zu können, und um nicht im Schuh zu rutschen. Es war eh schon zu spät, aber es sollte ja nicht schlimmer werden. Und so brachen wir um 17:15 Uhr auf die letzte Etappe des Marathons auf. 10 Kilometer lagen nun noch vor uns, mit ein paar widrigen Streckenteilen vor denen ich mich nun ein wenig fürchtete.

Von Groß Schweinbarth aus marschierten wir nun in Richtung Auersthal, an den vielen Ölpumpen vorbei. Die lehmigen Streckenabschnitte die normalerweise bei Regen rutschen wie Glatteis waren zum Glück trocken und fest. So kamen wir auch wieder gut voran. Mein linker Fuß stach nun immer mehr, und ich musste mich echt schon zwingen, weiter zu gehen. Die Müdigkeit machte sich auch langsam bei uns allen breit, und ich merkte auch an Thomas‘ Schritten, dass er irgendwie schon kämpfte. Wir erreichten ca. um 19 Uhr dann Bockfließ. Endlich. Eine kurze Pause, und die restlichen 4km wollten bezwungen werden. Dann das erste kleine Hindernis. Am Straßenrand stand eine Hundehalterin mit zwei kleinen Keiffern. Zwar angeleint, aber die Bellerei war nicht ohne. Im Näherkommen schon meinte sie, „Jaja, die kleinen Hunde, die bellen immer so viel …“ – Von uns gab es keinen Kommentar darauf. Aber dann der Hammer. Sie fragte doch glatt Thomas, ob die beiden Tölen mal bei Thor schnuppern dürften!! Ich dachte ich höre schlecht! Bellende Hunde sollen an einem fremden Hund schnuppern dürfen?? Er meinte dazu natürlich nein, und dann hörte ich nur mehr „Wieso? Ist das ein Rüde?“ – ja Leute, was soll das? Was hat das damit zu tun, ob ein Hund ein Rüde oder ein Weibchen ist? Wie krank sind diese Ansichten eigentlich? Mein Mützen-Mädl hätte die beiden auseinandergenommen, und ich denke Thor hätte genauso (als Rüde) reagiert! ich verstehe manche Ansichten solcher Hundehalterinnen echt nicht. Ein Nein ist ein Nein, warum weiter hinterfragen? Sie war ziemlich angefressen, weil ihre beiden bellenden Tölen dann nicht schnuppern durften …

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Dann eine Zwangspause. Thomas Blutzuckerspiegel sackte ab. Er hatte natürlich alles dabei, um dem entgegen zu wirken. Doch während des Wartens begannen meine Füße höllisch zu brennen, und so ging ich nach ein paar Minuten langsam weiter. Mittlerweile dürften meine beiden Blasen ein erotisches Verhältnis in meiner Socke betrieben haben, denn es wurden 3. Und auch am bisher verschonten rechten Fuß meldete sich was an. Noch 2km. Die müssen einfach noch zu machen sein, dachte ich mir, und biss die Zähne zusammen. Mittlerweile holten mich die beiden wieder ein, und wir stiegen gemeinsam in den Hohlweg nach Großengersorf ein. Die letzte schwierige Stelle, die mich nochmals (wegen der Blasen) an meine Grenzen bringen sollte. Aber auch diesen Abstieg schaffte ich, schleppte mich dann den letzten Kilometer noch weiter, und sah dann endlich das Wasserwerk von Großengersdorf, wo unsere Autos standen! GESCHAFFT! Nach insgesamt 12 Stunden und 5 Minuten erreichten wir unser Ziel bei km 42! Wir hatten den Durchschnitt von 4 km/h gehalten. ich denke das ist eine super Leistung für uns, da wir sicherlich keine trainierten Spitzensportler sind. Ich war froh, als ich den Rucksack in den Wagen schmeißen konnte, und freute mich schon auf das Abschlussbier, dass wir in der uns bekannten Kneipe, dem „Twin“ in Großengersdorf genehmigen wollten.

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Schnell erledigten wir noch die Einträge in unseren Activity-Pässen, und fuhren dann in den Ort hinunter, wo wir wie geplant im „Twin“ einkehrten. Zufällig gab es an dem Abend Live-Musik, und die Hütte war gerammelt voll. Wir ergatterten noch 3 Plätze, und machten es uns gemütlich. Wobei von gemütlich eigentlich keine Rede sein konnte, weil uns alles weh tat. Trotzdem: Ein super Tagesabschluss, und ein toller Tag mit klassen Freunden!

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Thomas

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Chris

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Christian

Nun gab auch Thomas zu, dass er seit km 30 mit den Knien Probleme hatte … *lach* – Und auch Chris werden wir noch seine Geheimnisse rauslocken!

[Nachtrag 2016: Er hat sich seine Geheimnisse bisher natürlich nicht rauslocken lassen, aber am 16. April 2016 werden wir ihn genau beobachten, nämlich am Vorabstart des 4. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathons!]

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Jetzt geht’s bald los!

Jetzt geht’s bald los!

Endlich ist der Winter vorbei, und wir können wieder raus in die Natur. Nicht das wir nicht raus gewollt hätten, aber in unserer Gegend hat man bei den derzeitigen Wintern nichts als reine Gatschbahnen anstelle von begehbaren Tracks und Trails. Und glaubt uns, das kommt nicht gut, wenn man abends nach einem durchnässten Latscher auch noch 25kg Schlamm mit nach Hause nimmt. So hieß es eben warten und warten. Mittlerweile haben wir vom Warten die Blasen (aber nicht an den Füßen sondern am Hinterteil) und nicht vom Marschieren, doch es scheint mit dem Wetter besser zu werden. Wir hoffen es zumindest.

Mehr als dass wir statt Rucksäcken Schlauchboote brauchen, kann ja nicht passieren. Wir hatten schon einmal ein Trekkingjahr, wo von 15 Touren sage und schreibe 14 abgesoffen sind, weil immer so regnete. Das schaute dann meist so aus:

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Ein Gesicht sagt mehr als tausend Worte, oder? *lach* – Und nein, wir waren doch überhaupt nicht nass!!

Aber wie sagt man immer? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unzureichende Kleidung! Leute da ist echt was wahres dran! Nachdem wir uns entschieden haben, Plastiksäcke anzuziehen, waren wie auch nie wieder durchnässt! Kam aber optisch nicht so gut an. Nein, Scherz, an der Kleidung sollte man auf keinen Fall sparen, der Kauf von hochwertiger Ausrüstung ist auf Dauer gesehen bei permanentem Schlechtwetter einfach Gold wert.

Egal, heuer hoffen wir auf ein gutes Trekkingjahr mit schönem Wetter. Wenn es die Witterung zulässt, dann starten wir die ersten Touren schon im März. Sollte es die Wegbeschaffenheit noch nicht zulassen (es macht wirklich keinen Spaß im Matsch zu waten), dann beginnt unsere Saison mit dem ersten 21km Trail am Vorabstart zum Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon. Eine Woche darauf dann gleich die 42km Strecke. Wenn schon denn schon!

Jetzt ist schon fix, dass niemand alleine hatschen wird, für beide Termine sind schon Gruppen fixiert, die sich heuer die ersten Blasen holen werden! Die ersten vom Wanderschuhgeschwader werden sich vom Level „Nagelpfleger“ innerhalb einer Woche zum „Bloßhaperten“ oder sogar zum „Hornhautsammler“ hochrappeln. Wenn alles klappt. Die Kilometer-Sammelsaison ist damit eröffnet!

 

Das Long Trail Hikers – Austria Team freut sich schon auf viele neue Trailfreundschaften

Die Kilometersammler 2017

Die Kilometersammler 2017

Zuletzt aktualisiert am: 27. Oktober 2017

2016 war der Auftakt zu unserer Kilometersammeltour und 2017 geht’s munter weiter! Auch heuer werden bei Long Trail Hikers – Austria wieder die mitgewanderten Strecken (auf den vorgegebenen Tracks und Trails) auf das Kilometersammelkonto gutgeschrieben. Die einzelnen „Level“ bleiben unverändert um die Sache wieder spaßig zu machen. Los! Erwandert sie euch!

0km                Knochenkranker / Knochenkranke
1 – 24km         Nagelpfleger / Nagelpflegerin
25 – 49km       Bloßhaperter / Bloßhaperte
50 – 74km       Hornhautsammler / Hornhautsammlerin
75 – 99km       Blasenballetttänzer / Blasenballetttänzerin
100 – 199km   Sandalenträger / Sandalenträgerin
200 – 299km   Halbschuhtourist / Halbschuhtouristin
300 – 399km   Trekkingschuhschnürer / Trekkingschuhschnürerin
400 – 499km   Rucksackspezialist / Rucksackspezialistin
ab 500km        Hardcoreschlenderer / Hardcoreschlenderin

 

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Das Gipfelbuch ist bereit, der 40oz Flachmann gefüllt, und die 3fach-Mannerschnitterl Stanley-Hirnburner verstaut. Es kann also losgehen! Wer schleppt das freiwillig auf den Gipfel? 5 Runden zu Viert gehen sich locker aus! *lach* (Wie wir dann wieder runterkommen überlegen wir uns, wenns so weit ist …)

 

Die Wertungen für 2017 – Streckenübersicht:

01 – Vorabstart HM21/HM21+ in Großengersdorf am 25.03.2017: 21km
02/1 – 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ am 29.04.2017: 21km
02/2 – 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ am 29.04.2017: 42km
03 – Nacht der Wölfe 3.1 in Hagenbrunn/Bisamberg am 30.06.2017: 7,66km
04 – Trailrocking Ulrichskirchen-Großengersdorf am 08.06.2017: 21km
05 – Dogs on Tour in Mallnitz am 23.07.2017: 10km
06 – Rohr im Gebirge – Rossbachklamm am 07.09.2017: 12km
07 – Kreuzrundwanderung Siebenhirten am 14.10.2017: 15km
08 – Trailrocking BHF Obersdorf – Ulrichskirchen am 26.10.2017: 27km
xx – Weinviertler Fuffziger (Paasdorf bis Ulrichskirchen), 50km, noch kein Termin fixiert.

[OW] = Ohne Wertung, Streckensondierung (Trailrocking)

 

2017 für ein offizielles LTH-Kilometersammelkonto gemeldet sind:

christian Christian
Wanderschuhgeschwader
2015: 159km [Sandalenträger]
2016: 151,25km [Sandalenträger]
2017: 113,66km [Sandalenträger]

25.03.2017: Vorabstart Halbmarathon 21km in Großengersdorf (21km)
30.06.2017: Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg ab Hagenbrunn (7,66km)
08.07.2017: Trailrocking Ulrichskirchen-Großengersdorf (21km)
23.07.2017: Dogs on Tour in Kärnten – Stappitzersee / Schwussnerhütte (10km)
07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm (12km)
14.10.2017: Kreuzrundwanderung Siebenhirten (15km)
26.10.2017: Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen (27km)

11.03.2017: Trailrocking in Siebenhirten (NÖ) – Teilstrecke für neue Trekkingrunde sondiert. [OW]
27.05.2017: Lunzer See – Mittersee – Obersee und retour (14,6km / 1022HM). [OW]
18.06.2017: Trailrocking Hagenbrunn – Bisamberg (7,66km). [OW]
26.08.2017: Trailrocking Hochleithenwald – Bockfliess – Großengersdorf (7km). [OW]

 

manuela Manuela
Wanderschuhgeschwader
2015: 5,24km [Nagelpflegerin]
2016: 14,6km [Nagelpflegerin]
2017: 10km [Nagelpflegerin]

23.07.2017: Dogs on Tour in Kärnten – Stappitzersee / Schwussnerhütte (10km)

27.05.2017: Lunzer See – Mittersee – Obersee und retour (14,6km / 1022HM). [OW]

 

erwin Erwin
Wanderschuhgeschwader
2015: 41km [Bloßhaperter]
2016: 21km [Nagelpfleger]
2017: 36km [Bloßhaperter]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)
14.10.2017: Kreuzrundwanderung Siebenhirten (15km)

 

thomas Thomas
Wanderschuhgeschwader
2015: 153km [Sandalenträger]
2016: 80,7km [Blasenballetttänzer]
2017: 82,66km [Blasenbaletttänzer]

30.06.2017: Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg ab Hagenbrunn (7,66km)
08.07.2017: Trailrocking Ulrichskirchen-Großengersdorf (21km)
07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm (12km)
14.10.2017: Kreuzrundwanderung Siebenhirten (15km)
26.10.2017: Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen (27km)

 

chris_heiss-75 Chris
Wanderschuhgeschwader
2015: 158km [Sandalenträger]
2016: 109,55km [Sandalenträger]
2017: 54km [Hornhautsammler]

07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm (12km)
14.10.2017: Kreuzrundwanderung Siebenhirten (15km)
26.10.2017: Trailrocking von Obersdorf nach Ulrichskirchen (27km)

 

franz Franz
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Knochenkranker]
2016: 53,55km [Hornhautsammler]
2017: 0km [Knochenkranker]

07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm [OW]

 

Grete Grete
Wanderschuhgeschwader
2015: 67km [Hornhautsammlerin]
2016: 52,1km [Hornhautsammlerin]
2017: 0km [Knochenkranker]

 

alfred Alfred
Wanderschuhgeschwader
2015: 83km [Blasenballetttänzer]
2016: 52,1km [Hornhautsammler]
2017: 0km [Knochenkranker]

 

dagmar Dagmar
Wanderschuhgeschwader
2015: 13km [Nagelpflegerin]
2016: 42,2km [Bloßhaperte]
2017: 0km [Knochenkranker]

 

dieter Dieter
Wanderschuhgeschwader
2016: 42,2km [Bloßhaperter]
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
2016: 18,5km [Nagelpflegerin]
2017: 21km [Nagelpflegerin]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

manfred-s Manfred
Wanderschuhgeschwader
2016: 39,5km [Bloßhaperter]
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

robert Robert
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
2016: 67,2km [Hornhautsammler]
2017: 54km [Hornhautsammler]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (42km)
07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm (12km)

 

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpflegerin]
2016: 39,5km [Bloßhaperte]
2017: 33km [Bloßhaperte]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)
07.09.2017: Rohr im Gebirge – Rossbachklamm (12km)

 

alexander Alexander
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
2016: 10km [Nagelpfleger]
2017: 0km [Knochenkranker]

 

alexander-r Alexander
Wanderschuhgeschwader
2016: 32,2km [Nagelpfleger]
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

Christopher
Wanderschuhgeschwader
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

Claudia
Wanderschuhgeschwader
2017: 49,66km [Bloßhaperte]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (42km)
30.06.2017: Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg ab Hagenbrunn (7,66km)

 

 Elisabeth
Wanderschuhgeschwader
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

 Klaus
Wanderschuhgeschwader
2017: 21km [Nagelpfleger]

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

Gitti
Wanderschuhgeschwader
2017: 10km [Nagelpfleger]

23.07.2017: Dogs on Tour in Kärnten – Stappitzersee / Schwussnerhütte (10km)

 

Christian
Wanderschuhgeschwader
2017: 10km [Nagelpfleger]

23.07.2017: Dogs on Tour in Kärnten – Stappitzersee / Schwussnerhütte (10km)

 

 

Unsere Gastlatscher:

 Marcel
LTH-Gastlatscher

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

 Johannes
LTH-Gastlatscher

29.04.2017: 5. Großengersdorfer Hundewandermarathon „Burning feet 2017“ (21km)

 

Markus
LTH-Gastlatscher

30.06.2017: Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg ab Hagenbrunn (7,66km)

 

 

Zur Info:

Folgende Verbandsregeln des VRSÖ kommen seit 2017 bei uns zur Anwendung:
VRSÖ Tierschutzordnung 2017 Trekkingzusatz
VRSOE_Tierschutzordnung_2017_19032017

Die Liste der  Kilometersammler 2016 findet Ihr weiter hier zum Nachlesen.

„Ausnahmsweisewertungen“ sind Wertungen von Kilometersammlern die zwar dabei waren, die Strecke aber nicht korrekt nach Vorgabe absolviert haben. Gewertet werden nur die offiziell vorgegebenen Streckenkilometer. Mehr werden gestrichen. Bei weniger geleisteten Kilometern (Abkürzungen), wird jedoch nicht gewertet!

Trailrocker & Trailfeen … unsere unerschrockenen Trailsucher und Trailsucherinnen, die immer nach neuen Wandermöglichkeiten suchen. Trailrocking ist das Aufspüren neuer Wandermöglichkeiten im Lande. Dabei ist es vorrangig, fernab von Massenaufläufen und Touristenpfaden neue Strecken zu finden, aufzuzeichnen und auch mit Fotos zu dokumentieren. Bei der danach erfolgenden Erstbewanderung eines neuen Trails durch die Kilometersammler starten wir mit einem „Mannerschnitterl“ als Starthilfesprit (Ist natürlich kein Zwang!) …

 

 

 

News & Updates

News & Updates

Hier listen wir euch relevante News und Updates auf, die wir auf unserer Seite machen. So findet ihr nun noch schneller alle Änderungen oder neue Beiträge.

 

27.10.2017:
Wir haben die Fotogalerie und die Wertung für das „Trailrocking Obersdorf nach Ulrichskirchen“ eingefügt. Die Seite „Die besten Fotos unserer Trekkingtouren“ wurde auch aktualisiert, und ein kleiner Bericht über die Tour eingefügt.

 

15.10.2017:
Wir haben die Fotogalerie, den Bericht und die Wertung für das „Trailrocking Siebenhirten“ eingefügt.

 

11.09.2017:
Einen kleinen Bericht über die Rossbachklammwanderung haben wir nun auch eingefügt.

 

11.09.2017:
Die Seite „Unsere Highlights … und Niederlagen“ wurde aktualisiert. Rohr im Gebirge zur Rosslochklammwurde auf der Seite „Kilometersammler 2017“ eingefügt, die Wertungen aktualisiert. Die Seite „Die besten Fotos unserer Trekkingtouren“ wurde aktualisiert.

 

04.09.2017:
Die Seite „Unsere Highlights … und Niederlagen“ wurde aktualisiert.

 

26.08.2017:
Trailrocking Bockfließ, die letzten Kilometer des neuen Marathontrails für „Burning feet 2018“ sind erkundet und fixiert. Es kann also losgehen. Ein kleiner Bericht mit einigen Fotos findet Ihr wenn Ihr den Link anklickt.

 

31.07.2017:
Dogs on Tour in Kärnten“ wurde auf der SeiteKilometersammler 2017 eingefügt, die Wertungen aktualisiert, und auch die Fotogalerien 2017 des LTH-Austria ergänzt. „Die besten Fotos unserer Trekkingtouren“ wurden ebenfalls aktualisiert.

 

09.07.2017:
Das Trailrocking Großengersdorf – Ulrichskirchen – Großengersdorf wurde auf der Seite „Kilometersammler 2017 eingefügt, die Wertungen aktualisiert, und auch die Fotogalerien 2017 des LTH-Austria ergänzt. Auch ein Beitrag wurde zum diesmaligen Trailrocking erstellt und gepostet.

 

18.06.2017:
Das Trailrocking Hagenbrunn – Bisamberg“ wurde auf der Seite „Kilometersammler 2017“ eingefügt. Auch ein Beitrag wurde zum Trailrocking erstellt und gepostet.

 

30.05.2017:
Die Seite „Unsere Highlights … und Niederlagen“ wurde aktualisiert.

 

21.05.2017:
Ein neuer Link ist in der Linkliste für Euch eingefügt worden. Die „Tauernhöhenwege“ im Nationalpark Hohe Tauern.

 

03.05.2017:
Die Seite „Das Wanderschuhgeschwader – Unsere Gemeinschaft“ wurde aktualisiert und ergänzt.

 

01.05.2017:
Die Wertungen des Wandergeschwaders (Heuer auch mit den Gastlatschern) ist aktualisiert worden. Die Sammelkilometer des BURNING FEET 2017 (21 und 42km) wurden auf den Sammelkonten gutgeschrieben.

 

03.04.2017:
Zwei neue Links haben wir für Euch in unserer Linkliste eingefügt. Den „Salzkammergut BergeSeen Trail“ und den „Johannesweg“. Beides in Oberösterreich zu finden.

 

25.03.2017:
Die Wertungen der Kilometersammler 2017 wurden per heute aktualisiert (Vorabstart Halbmarathon in Großengersdorf, 21km). Die Fotogalerie wurde dazu ebenfalls aktualisiert.

 

12.03.2017:
Die Fotogalerien des LTH wurden aktualisiert. Trailrocking in Siebenhirten wurde eingefügt. Weiters tritt mit heutigem Tage die neue VRSÖ Tierschutzordnung 2017 unseres Verbandes in Kraft. In dieser wird als Zusatzreglement auch das Langstreckenwandern mit Hunden erstmals ab 20km geregelt und ist für uns bindend. Beide PDF’s werden auf der Homepage unseres Verbandes in den nächsten Tagen veröffentlicht.

 

15.02.2017:
Die Seite „Videos“ haben wir entfernt, und dafür die Seite „News & Updates“ erstellt. Diese ist auch in den Auswahl-Links leicht zu finden. Weiters haben wir heute unsere „Jahresstatistiken“ erstellt, und danken für 5871 Besucher mit 33604 Aufrufen unserer Seite in 365 Tagen!! Ihr seid spitze!!

Achtung! Für unser tolles Event in Großengersdorf, die „Burning feet 2017“, laufen die Meldeprozedere bereits! Ausschreibung und Infos findet Ihr >> hier <<. Nur noch 71 Tage bis zum Start! Also schnell anmelden und einen Startplatz sichern, da das Teilnehmerfeld begrenzt ist.

 

 


Foto: Stausee Durlaßboden (C. Veigl)

Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor

Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor
Tourbericht von: Christian

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Wer sagt, dass Hundesport immer gleich mit Dogdancing, Flyball, Agility oder sonstigem vergleichbaren Bewegungstherapien für den Hund verbunden sein muss? Wieso muss ein Schlittenhunde immer eingespannt sein, um „artgerecht“ bewegt zu werden? Wie kommen die meisten Hundehalter und Hundehalterinnen darauf, dass ein Hund freilaufen muss, um zufrieden zu sein?

Schwachsinn pur!

Wir leben den Beweis vor, dass Hunde auch glücklich und ausgelastet sind, wenn man „nur“ wandert. Wobei natürlich ein Unterschied zwischen „Gassi gehen“ mit 500m und richtigem Wandern ab 15-20km besteht. Die Freilaufverfechter sind ja ohnehin nur jene Personen, die zu faul sind, um sich weiter zu bewegen, und ein paar Euro für Bauchgurt und Leine auszugeben. Aber Hunde wollen sie alle halten, und „artgerecht“ mit jagen im Wald und hetzen am Feld bewegen …

Nach gut 18km, so wie wir unterwegs waren, sind die Hunde voll ausgepowert, trotz Leine. Erstens haben sie eine gewaltige Strecke auf den Pfoten zurückgelegt, und zweitens sind sie durch verschiedenste Eindrücke (Hasen, Rehe, Duftmarkierungen, etc,.) so derart mit ihren Sinnen gefordert gewesen, dass sie zufrieden und total glücklich wieder in ihre Boxen und „Kofferräume“ sprangen, um sich dann gemütlich auszurasten. Man merkt es dann auch am Abend zu Hause, dass sie nur mehr faul herumliegen, und der Effekt auch tagelang anhält.

Übrigens: Was hilfts wenn Hund Samstags auf dem Hundeplatz mit „Hundesport“ ausgepowert wird, und dann die ganze Woche in den Garten kacken und lullen muss, nur weil die Besitzer zu faul sind, um mit ihnen Gassi zu gehen? Mir würd vor dem eigenen Garten grausen … 

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Wir hatten bei der Rundwanderung rund um den Leeberg in Großmugl wirklich jede Menge an Spaß. Das ist damit zu erklären dass die Teilnehmer selbst eine bunte und lustige Truppe waren (und sind), und die Regeln des veranstaltenden Clubs auch eingehalten werden. Das setzt die Leinenführung voraus. Und so kommt es zwischen den Hunden zu keinen Keilereien, Jäger und Förster begegnen uns freundlich gestimmt, und auch wir selbst müssen nicht dauernd aufpassen wo die Hunde sind, und können uns untereinander viel lockerer unterhalten.

Natürlich kommt es auch dabei zu angespannten Situationen, wenn dann so Leinenlosverfechter mit ihren Hunden im Wald um die Kurve kommen, dass heißt zuerst einmal ein Hund oder zwei, und dann nach einiger Zeit erst einmal der dazugehörige Besitzer oder die Besitzerin, die dann den millionenfach verwendeten Allerweltsnamen ihres Schützlings nennt: „Der tut nix!“ … tja, ob das die angeleinten Hunde auch wissen, dass sie dann nichts tun sollten, wenn kläffende Fußhupe da mitten rein rennt? Meist bleibt dann von so einem „Rehrattler“ nur ein „Bluthund“ übrig, der fluchtartig und halb ausgezogen die Arena verlässt, wenn er dazu noch die Chance hat! Warum kapieren diese Leute nicht, dass sowas nicht notwendig ist, und auch vermeidbar wäre, wenn man sich an die Leinengebote halten würde? Ignoranz? Falsche Besserwisserei? Oder einfach nur die Faulheit, den Hund an der Leine zu führen?

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Diesmal hatten wir keine solche Begegnung der felllösenden Art, und kein quietschender oder keiffender Unruhestifter störte unsere Wanderung. Das Kaiserwetter noch dazu, Mensch, was willst Du mehr?

Nach gut 5 Stunden hatten wir dann die Runde abgeschlossen, kehrten noch bei einem Gastwirt im Ort ein, stärkten uns, und ließen den Tag lustig ausklingen. SO soll es sein! Unter Freunden (und wir Hundehalter sehen uns als Freunde) muss Rücksicht großgeschrieben sein. Wir halten uns an Regeln und Vorschriften, und schützen so auch unsere Hunde vor Gefahren.

Weil sie es uns wert sind!

 

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Schneeberg Rundwanderung, oder: Der kommerzielle Wahnsinn vor den Toren Wiens

Schneeberg Rundwanderung, oder: Der kommerzielle Wahnsinn vor den Toren Wiens
Ein Tourbericht von: Christian

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Am 15. August 2015 beschlossen wir, (Chris, Thomas, Alfred und ich) den Schneeberg zu bewandern. Da er vor den Toren Wiens liegt, sollte er ja ein ideales Ausflugsziel sein, so unser Gedanke. Geplant war, mit der Salamander-Schneebergbahn von Puchberg aus zur Bergstation zu fahren, und dann oben am Plateau weiter über 16,5km unsere Wanderung zu machen. Inklusive Abstieg über den Bahnwanderweg. Doch es wurde dann doch nicht so einfach, wie wir dachten …

Zuerst haperte es an den Bahnkarten. Es gab keine mehr. So planten wir um, und wollten den Bahnwanderweg mit geändertem Treffpunkt hochwandern, und dann eben via Klosterwappen wieder retour nach Puchberg zu gehen. Ich schrieb eine Info aus, wer nun aller dabei sein wolle, damit wir das planen können. Retourmeldung: Keine! Also beschlossen wir den Fußweg. Da meldete sich plötzlich Thomas, und meinte, was er nun mit seiner Karte machen solle. Kommunikation innerhalb des Vereins: Keine! Der eine hat kein Facebook, der andere will sich aus Bequemlichkeitsgründen nicht ins Forum einloggen, der Dritte will nur Mails … so wird das auch in Zukunft nicht funktionieren. Egal. Aufgrund des Anrufs teilte ich Thomas dann mit, er solle ganz normal mit der Bahn hochfahren, und wir treffen ihn oben auf der Bergstation. Für den Aufstieg rechnete ich mit 3 Stunden, und setzte den Treffpunkt für Chris und mich auf 7 Uhr fest. Alfred wollte uns ebenfalls oben treffen, da er für den Schneeberglauf trainierte und den Weg hochlaufen wollte, das war nix für uns.

Am Tag vor der Tour schaute ich zufällig noch auf die Webseite der Schneebergbahn, und sah, dass Züge eingeschoben waren, und noch 2 Karten für den Zug um 9:02 Uhr frei waren. Ich schlug zu, und kaufte diese für Chris und mich. Somit konnten wir uns später treffen und unsere Wandertour wie geplant machen. Ich sag nur: Gott sei Dank haben wir diese Karten erwischt!

Am Samstag trafen wir uns wie ausgemacht am Bahnhof, und durch Zufall (weil ich mir ein Salamander-Kappy kaufte) stellten wir fest, dass beim Kauf der Karten das System der Schneebergbahn fehlerhaft arbeitete, und wir eine Karte zu wenig bekommen hatten. Statt einer Sammelkarte sollten es eigentlich zwei Einzelkarten sein. Wir bekamen diese aber ohne Problem neu ausgedruckt, aber ich finde das eine Schlamperei. Denn ohne diesen Kappy-Kauf wären wir am Drehkreuz gescheitert, ohne zu wissen warum! Dann gings los. Wir konnten nach gut 30 Minuten Wartezeit im Bahnhofsgebäude, in den Zug einsteigen. Der Fahrpreis von Euro 26,10 nur hinauf war heftig. Doch im Laufe des Tages sollten wir noch einige Überraschungen erleben. Im Zug selbst kamen wir uns vor wie die Sardinen in der Dose! Eng geschlichtet, kaum Raum zum Bewegen, vollgepfercht für maximalen Gewinn. Dann endlich gings los. Die Bahn fuhr ab. Thomas saß in dem Zug vor uns, und hatte so zwei Minuten Vorsprung. Bei uns im Wagon fing dann die kleine Hölle an. Kindergeschrei vom Feinsten (Warum schleppe ich Kleinkinder einen Berg hoch, obwohl sie gar nicht wollen?? Und warum haben Kinder von heute keine Erziehung mehr und dürfen plärren und schreien so viel sie wollen??), Werbedurchsagen für die bahneigenen Shops alle paar Minuten über Lautsprecher in maximaler Lautstärke, und dann auch noch ein Zwischenstopp auf der Strecke (beim Baumgartner), um überteuerte Buchteln zu kaufen, die im Prinzip nichts schmeckten, weil einfach Massenware. Nach gut 40 Minuten kamen wir dann aber doch oben am Hochschneeberg bei der Bergstation an. Die Massen verließen die beiden Züge und machten sich wie die Ameisen in alle Richtungen auf und davon. Furchtbar. Zu diesem Zeitpunkt bereute ich schon diese Wanderung, dabei standen wir erst am Start der Tour.

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Hier oben trafen wir dann auch Alfred und seinen Nachbarn Karli. Wir quatschten kurz über das bevorstehende Gewitter dass sich nun plötzlich anschlich, stellten fest dass wir selbst genügend an Ausrüstung dabei hatten, und machten uns aus, nach unserer Tour bei Alfred und Grete zu Hause vorbeizuschauen. Er selbst und sein Begleiter liefen den Berg wieder runter. Die beiden hätten mit der Bahn um nur 5 Euro wieder runterfahren können, weil sie für den Schneeberglauf trainierten, verzichteten aber darauf weil Alfred für seinen Hund 13 Euro für die Bahnfahrt bezahlen hätte sollen!! Eine Frechheit! So trennten wir uns, und wir machten uns nun auf den Weg von der Bergstation in Richtung Fischerhütte auf 2049 Metern Seehöhe. Gerade am Dammböck-Haus vorbei, begann es zu regnen. Hier wurden wir das erste Mal nass. Egal. Unsere Jacken waren schnell angezogen, und wir marschierten weiter. Der Regen hatte den Vorteil, dass sich die Menschenmassen in die unteren Hütten verzogen, und nur mehr wenige weiter nach oben wanderten. Irgendwann wurde es Thomas zu steil, und er gab auf. Es ist immer gut sich selbst richtig einzuschätzen, und zu sagen: Stopp, das schaffe ich nicht, ich drehe um! Denn Unfälle passieren in den Bergen nur durch Selbstüberschätzung! Und so stieg Thomas wieder ab, und wartete dann in der Dammböck-Hütte auf Chris und mich. Beim letzten Anstieg in Richtung Fischerhütte, erwischte uns dann das Gewitter mit voller Wucht. Starkregen, Hagel, Nebel, und jede Menge an Blitzen und Donnergrollen begleiteten uns nach oben. Ist schon ein klammes Gefühl, wenn es so nah blitzt und kracht. Doch aller Wetterwidrigkeiten zum Trotz kamen wir um 11 Uhr an der Fischerhütte an und kehrten auf ein Getränk ein. 5 Euro für einen Apfelsaft mit Leitungswasser! Das zahlte ich bisher in keiner einzigen Hütte in Salzburg, Kärnten oder Tirol! 70 Schilling in guter alter Währung für 0,2l Apfelsaft mit stinknormalem Wasser auf einen halben Liter gestreckt …

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Lange blieben wir nicht. Trotz leichtem Hungergefühl verzichtete ich auf einen kleinen Snack da oben, denn ich hatte ja keinen Geldscheißer mit! Wir wollten sowieso noch weiter, und Thomas wartete ja unten auf uns. Wir brachen also zum Gipfelkreuz am Klosterwappen auf. Auf 2076m Höhe stand es, und war das Ziel unserer Begierde, dass wir nach 15 Minuten auch erreichten. Dazwischen hatten wir noch eine lustige Begegnung mit einer Wanderin, die uns dabei zuhörte wie wir uns über jene Wanderer mokierten, die in dieser Höhe nicht den üblichen Gruß leisten konnten, sondern nur blöd dreinschauten wenn man „Grias Di“, oder „Hallo“ sagte. Im Vorbeigehen, lachte sie, und meinte dass wir Ihr aus der Selle sprechen würden, auch sie ärgere sich darüber! Übertrieben freundlich verabschiedeten wir uns dann und wir mussten alle drei herzhaft lachen! Das sind die Momente einer Wanderung, an die man sich erinnert!

Oben wurden dann die ersten Gipfelkreuz-„Fremdies“ wurden gemacht (Selfie = Foto selbstgeschossen, Fremdie = Foto vom Begleiter gemacht. So haben wir das heute definiert! *lach*) und hier verfluchte ich Thomas! Ich hatte extra zwei Fat-Ladies (Zigarren) für den Gipfel besorgt, und nun hatte ich kein Feuerzeug, weil ich ja sonst Nichtraucher bin, und ich mich auf ihn verlassen hatte …

Nach 10 Minuten stiegen wir auf der hinteren Seite des Klosterwappens dann ab. Die Bezeichnung Steinleiter bezeichnet den Weg da runter am Besten. Nächstes riesen Manko: Eisenrohre, die 20cm aus dem Boden ragten (am Weg!) und bei einem Sturz zu extremen Verletzungen führen könnten!  Sowas habe ich noch nie auf einem Wanderweg gesehen! Unfassbar in welchem Zustand die Wege da oben sind. Nachdem wir das gesehen hatten, gingen wir vorsichtiger weiter, und erreichten dann irgendwann das Dammböck-Haus wo Thomas saß. Schnell eingekehrt und ein Getränk gekauft (Soda-Himbeer, Euro 3,50 …) und gleich Pläne geschmiedet, wo Thomas die Augen verdrehte. Wir sagten, wenn wir schon hier oben sind, dann machen wir das zweite Gipfelkreuz am Wachsriegel (1888m) auch machen. Thomas beschloss zur Bahnstation abzusteigen, und Chris und ich machten uns auf den Weg zum Wachsriegel. Der Aufstieg war nicht so schlimm, und wir kamen schnell voran. Auch da machten wir wieder unsere „Fremdies“, und stiegen dann anschließend zur Bahnstation ab, wo wir Thomas wieder auflasen.

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Jetzt ging es dann so richtig für uns los. 8km Abstieg über 1200 HM warteten auf uns. Unser nächsten Ziel war der „Baumgartner“, aber sicher nicht für die dort angepriesenen Buchteln. Die 1 1/2 Stunden Abstieg (Laut Tafeln 1 Stunde) waren einfach nur eine Qual. Der Weg zerklüftet, man hatte keinen richtigen Halt, losgebrochene Steine, Steilstücke die ohne Sicherung fast nicht rutschfrei zu gehen waren, und Wegweiser deren Zeitangaben einfach anzuzweifeln sind! „Baumgartner 45min“, und am selben Pflock stand „Baumgartner 30min“. nach 45 Minuten „Baumgartner 15min“, nach weiteren 20 Minunten wieder „Baumgartner 15min“ … das ist eine Verarsche mit Wegweisern! Sogar Wegfarben (statt grün war blau angegeben) stimmten nicht. Nun, irgendwann trafen wir dann beim Baumgartner ein. Was uns schon die ganze Zeit über störte, auch oben am Plateau, waren die freilaufenden Hunde die weder auf ihre Besitzer und Besitzerinnen hörten, noch sich davon abbringen ließen uns zu belästigen! Und auch hier wieder. Das ist eine immer mehr um sich greifende Unart, die Hunde unkontrolliert freilaufen zu lassen! Wir kehrten also ein, und stellten uns mal an der Hütte an. Zwei „Gastarbeiterinnen“ um es nett zu formulieren, fanden es nicht der Mühe wert, freundlich zu sein. Ist ja sowieso nur eine Massenabfertigung hier oben. Man merkt das überall. Profit geht über alles, Freundlichkeit und Gemütlichkeit bleibt überall auf der Strecke. Die Preise wie überall hier am Berg: Gesalzen! Ich trank einen Radler und nahm mit das Bergsteigeressen (Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat) und legte mal so kurzerhand 10,50 Euro hin. Das Essen war genießbar, die Portion ausreichend, aber trotzdem ist es ein Wahnsinn wie man hier abgecasht wird. nach 30 Minuten machten wir uns dann auf den Weg, um die letzten Kilometer und 800 HM abzusteigen. Die Odyssee begann nochmals so richtig gemein zu werden.

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Der Forstweg der sich als „Bahnwanderweg“ bezeichnete, war gesäumt von Müll und Dreck. Jeder hinterließ hier offensichtlich seine „Marken“, inkl. der Jäger und Einheimischen. Von PU-Schaumdosen mit Schaumresten, über Fackelreste, Plastikflaschen, sonstigem „Wandermüll“, sogar ein verrostetes Autowrack (!) … wir sahen vieles was da nicht hingehörte. Der Weg selbst war eine steile Rutschbahn mit einem andauernden Gefälle von 10-25%, das ging in Knie und Oberschenkel. Stundenlanges Bremsen und Gegenwirken ging aufs Gebein. Keine ebenen Flächen um sich mal auszurasten. Einfach furchtbar und wie gesagt, eine Qual für sich. Nach über einer Stunde standen wir vor der Hengsthütte, und überlegten, ob wir da noch was trinken wollten. Plötzlich einsetzender Regen erleichterte uns die Entscheidung, und man gab seine letzten Euros aus. Das geht ja hier recht schnell. Als der regen dann aufhörte sprangen wir auf, und versuchten noch die letzte Stunde Abstieg hinter uns zu bringen, ohne ganz nass zu werden. Ein Irrglaube wie sich herausstellte. Knapp vor Puchberg saßen wir dann zu dritt auf einer Bank, und ließen uns vom einsetzenden Regenschauer berieseln. Uns konnte nichts mehr erschüttern. Wir nahmen es gelassen hin, und stellten fest, dass man echt masochistisch veranlangt sein muss, um sich das nochmals anzutun.

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Weitere 30 Minuten später kamen wir gegen 18:45 am Parkplatz beim Bahnhof und unseren Autos an. Rücksäcke rein, nasse Klamotten umziehen, und sofort die Adresse von Alfred ins Navi geklopft. Wir wollten hier nur mehr weg, und unser Versprechen einlösen, und Alfred und Grete besuchen, wo wir dann als Abschluss unseres Tages mit Kuchen, Kaffee und kalten Getränken verwöhnt wurden. Irgendwann um 21 Uhr brachen wir dann alle Heimwärts auf. Es war wieder einmal eine Erfahrung mehr, auf die wir zurückblicken können, doch diese machen wir kein zweites Mal …

Alle Fotos dieser Tour gibt’s hier in meiner Fotogalerie.

 

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Unsere Highlights … und Niederlagen

Die Hightlights des Teams und anderes Kurioses. Oder: Ist das nicht geil!

Zuletzt aktualisiert am: 3. November 2017

 

Die kürzeste Klamm die wir jemals besucht haben, ist die Rossbachklamm in der „Kalten Kuchl“. Mit 200m Länge, wären wir ohne Zurückhaltung wahrscheinlich durch gewesen, ohne die Klamm zu bemerken. Von Rohr im Gebirge aus, jedoch eine schöne Wanderung (Trail hin und retour gleich).

 

Der höchst gelegene Steinglobus! Der Villanderer Berg, der früher auch Zwölfernock genannt wurde, ist einer der südlichsten höheren Berggipfel im Ostkamm der Sarntaler Alpen in Südtirol. Am 5. August 2007 wurde ein 17 Meter hohes Kreuz am Gipfel des Villanderer Berges (2509m) mittels Hubschrauber errichtet. Ein Jahr zuvor, am 2. Juli 2006, wurde ebenso mit dem Hubschrauber ein 1.200 kg schwerer Globus aus Granit sowie ein Fernrohr an diesem Aussichtspunkt inmitten Süd-Tirols angebracht. Diese Idee stammte aus dem Jahr 2002 – „Dem Jahr der Berge“ – wo die Schützenkompanie etwas Bleibendes in der heimischen Bergwelt erschaffen wollte. Trotz manchen Schwierigkeiten und zeitlicher Verzögerung, konnte dann das gesamte Werk am 5. August 2007 bei einer Bergmesse durch Pfarrer Artur Schmitt, eingeweiht werden. Das Foto stammt von Elfi Marchl aus Tirol. Danke!

 

Stonebeach! Im malerischen Seebachtal (Mallnitz) gelegen und über den Naturlehrpfad beim Stappitzersee erreichbar. Da haben einige Wanderer brav gewerkt um die vielen Steinmännchen zu erbauen.

 

Das James Bond Gangster Heim, wir haben es endlich gefunden! Und gar nicht dort wo man es vermuten könnte, sondern bei uns im Lande! Genauer in Mallnitz in Kärnten! Was wird 007 nun machen, nachdem wir sein Geheimversteck ausfindig gemacht haben?

 

Die größte Ansammlung von Steinmännchen haben wir an der Tormäuerstraße zwischen Gaming und den Ötscher Tropfsteinhöhlen, auf einer Sandbank der Erlauf gesehen! Wir schätzen mal, so von 100 Steinmännchen werden nicht viele abgehen.  Achtung! Die Falschparker da mitten in der unübersichtlichen Kurve sind lebensgefährlich! Bleibt ca. 300m weiter in Richtung Gaming an der rechten Straßenseite stehen, da ist ein ungefährlicherer Platz wo man parken kann. 

 

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Die wohl kleinste Burg, die wir bisher besuchen und besichtigen konnten, war die Burg Grimmenstein in Niederösterreich. Klein aber fein könnte man dieses am Hang des Kulmriegel gelegenen Juwels nennen. Komplett neu auf den altertümlichen Resten aufgebaut, ist diese Burg schon alleine wegen der gemütlichen Taverne, des Rittersaals und des liebevoll gestalteten Souvenierladens einen Besuch wert. Führungen sind übrigens auf Wunsch und sogar kostenlos. Es wird eine kleine Spende erwartet, aber die gibt man gerne.

 

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Die gemütlichste Klammwanderung führte uns durch die Rosslochklamm in der Steiermark. Nicht überrannt, kostenlos, und als kleines Juwel angelegt. Hier bietet man dem müden Wanderer oder der müden Wanderin gratis Hängematten zum Ausrasten! Na wenn das keine Einladung ist!

 

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Das niedrigst gelegene Gipfelkreuz das von einem Hartgesottenen unseres Wandergeschwaders erstürmt wurde – wir müssen das nun korrigieren – ist nicht mehr das Kiaberi-Kreuz am Detzenberg in Wolkersdorf, sondern liegt am LEEBERG in Niederhollabrunn. Ein kleinerer Zwilling des Leebergs in Großmugl. Der Leeberg (ein Grabhügel aus der Keltenzeit) ist schwindelerregende 10m hoch und liegt insgesamt in 237m ü.A. Seehöhe. Also um 5m niedriger als das Kreuz am Detzenberg.  Der Aufstieg über den echt steilen Pfad dauert sagenhafte 30 Sekunden wenn man sich ein wenig anstrengt. Der Abstieg geht sicher schneller wenn man nicht aufpasst (ist echt steil und nicht zu unterschätzen!).

 

Kuehlschrank Muehldorf Kaernten

Der mit Sicherheit energiesparendste Kühlschrank steht in der Gemeinde Mühlbach (Kärnten) und wird Dank des Bürgermeisters und der Erlaubnis der Bundesforste da betrieben! Wir finden das eine erstklassige Idee, und regen alle Trekker und Hiker die da mal vorbeikommen dazu an, nicht nur etwas rauszunehmen, sondern auch wirklich einen entsprechenden Spendenbetrag in den Einwurf zu werfen! Nur so können solche super Ideen auch auf Dauer erhalten bleiben. Vielen Dank an Mühlbach!

 

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Der wohl berühmteste Ausblick der „20-Schilling-Blick“, den hatten wir am Semmeringbahn Wanderweg. Wer noch eine alte 20-Schilling-Banknote zu Hause hat, kann dieses Foto mit der Note vergleichen. Wir haben ihn in Natura gesehen, und waren erstaunt wie sehr sich die Umgebung da doch verändert hatte.

 

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Das zweitniedrigst gelegene Gipfelkreuz das erstürmt wurde, liegt am DETZENBERG in Wolkersdorf (Weinviertel), und nennt sich „KIABERI-KREUZ“. Es steht auf einer Höhe von 242m und war echt anstrengend … zu finden! Kein Mensch glaubt normalerweise im Weinviertel ein Gipfelkreuz zu finden, da die Gegend so flach ist, dass man am Montag schon sieht, wer Samstag zu Besuch kommt! Doch es steht wirklich da!

 

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Das bisher höchste erklommene Gipfelkreuz war jenes der BAUMBACHSPITZE auf 3105m. Die Baumbachspitze ist Teil des Mölltaler Gletschers in Kärnten. Eine Traumgegend, jedoch nichts für Halbschuhtouristen. Hier kann jeder Fehler und jeder falsche Schritt in einer Katastrophe enden. Ideal für Raucher! Denen kann hier nichts passieren, weil sie es gar nicht erst so hoch rauf schaffen!

 

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Das enttäuschendste Gipfelkreuz bei unseren „Hügelhoppings“ war jenes beim Klosterwappen am Hochschneeberg auf 2076m. Nicht wegen der Wetterkapriolen die wir hinter uns hatten als wir da rauf krochen und endlich oben ankamen, auch nicht wegen der kommerziellen Ausschlachtung des Schneeberges an sich. Die Preise da oben sind der manifestierte Wahnsinn. Enttäuschend war es deswegen, weil wir endlich am Kreuz angelangt unsere Fat Ladys paffen wollten, und feststellten, dass Thomas der beim Aufstieg aufgab und umkehrte als einziger Raucher der Besitzer eines Feuerzeuges war, und wir hier oben keine lange Betonbahn fanden, um uns die Fat Ladys durch Reibungshitze anzurennen … So eine Niederlage aber auch!

 

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Die perfekte Form der Selbstgeißelung fanden wir am Trail beim Vorabstart zum „Burning feets 2015“ Hunde-Wandermarathon! Von herrlichem aber kalten Sonnenaufgang, über Schüttregen gefolgt von Hagel, später am Nachmittag dann herrlich warm, bekamen wir alles ab, was der Himmel über dem Weinviertel an dem Tag zu bieten hatte. Als Draufgabe ab km 7 eine feine Riesenblase und ab km 21 dann die restlichen 300 Blasen an den Füßen, die einem dann Schritt für Schritt sagten, wie blöd man eigentlich ist, wenn man sich sowas antut!

 

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Die schönste Form der Bemitleidung, wenn schon sonst keiner dafür zu haben ist, ist jene wenn der eigene Hund wenigstens so tut als würde er es tun. So gesehen auf einem 32km Spaziergang in der Nähe von Groß Schweinbarth im Weinviertel. Sind die beiden nicht süß? Wobei „Jey“ der Mützenrüde wenigstens nicht so viel raunzte wie sein Herrchen, dem wir die letzte Stunde immer jeden Kilometer als „nur noch 1 Kilometer“ ansagen mussten sonst wär er uns nicht mehr weitergegangen. Mooiiiii, wegen der paar Kilometer …

 

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Die lauteste Form der Kommunikation, als des sprachlichen Austauschs zweier Trekker, ist folgende: Wenn genug Platz auf der Bank ist, und man sich trotzdem ellenweit weg setzt, um sich dann anschließend gegenseitig anschreit weil man sich sonst nicht hört. DAS liebe Blogbesucher, DAS sind Highlights, bei denen wir immer was zu lachen haben!

 

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Die am schnellsten wieder reversierte TOP-Aussage einer Trekkerin: „Neue Schuhe?“ – „Ja!“ – „Schon eingelaufen?“ – „Nein, moderne und neue Schuhe braucht man laut Angaben im Internet heutzutage nicht mehr einlaufen. Das hat man früher so gemacht!“ … Ergebnis nach 16km: Eine Blasenlandschaft auf den Füßen die aussah wie die Mondoberfläche! Haben wir was daraus gelernt? JA!

 

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Die wohl peinlichste Situation ist es, wenn sich der eigene Hund vor allen anderen Trekkern die Donau aussucht, um sabbernd ins Wasser zu kacken! Das gibt dem Ausdruck „Sackerl fürs Gackerl“ irgendwie einen Touch von unmöglich … ein „Booterl fürs Koterl“ wäre da eher angebracht gewesen!

 

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Die zweitpeinlichste Sache während einer Trekkingtour: Die Fellnase mag nicht mehr, fällt immer weiter zurück, merkt dann irgendwann dass man sein „ich will wirklich nicht mehr“ einfach ignoriert und nicht darauf reagieren will. Tja, nordische Hunde unterscheiden sich von normalen Hunden dadurch, dass sie einen starken Charakter und Willen haben. Das Ergebnis dieser eigenständigen Hunde: Ich bin jetzt tot, und was machst jetzt?? (Sich mitten am Weg hinlegen und sich tot stellen IST peinlich!)

 

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Das hochprozentigste Gipfelkreuz das wir hinter uns brachten, war am Jochart (Rohr im Gebirge) auf 1266m. Im Kästchen am Baum erwartete uns ein Traum, von Alkohol in hohen Promillen, den tranken wir nicht gegen unseren Willen. Das polnische Zeug das sich da versteckte, in uns ganz komisch Ding erweckte. Rausch wollen wir dazu nicht wirklich sagen, denn dann müssten wir uns wieder mit Nachreden plagen. Benennen wir es einfach „Gipfelbenebelung“. Geil wars da oben!

 

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Der kurioseste Wandertrail den wir je beschritten, war der Planetenlehrweg in Königsleiten (Salzburg). Aufgrund der Tatsache, dass die Hundehalter und Hundehalterinnen offensichtlich nicht die Kackerln ihrer Lieblinge vom Weg entfernten, nagelte man da kurzerhand über 100 Schaufeln an die Bäume, mit dem Hinweis diese zum Entfernen der Hinterlassenschaften der Hunde zu verwenden. Das hatten wir vorher auch noch nie gesehen, aber offensichtlich funktioniert es da anders nicht!

 

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Die auffälligste Wolkenformation in Form eines kleinen Vulkanausbruchs, den sahen wir in Söll in Tirol. Die Natur kann einem schon gewaltig was vortäuschen. Der Anblick war jedenfalls einzigartig und zum Glück war eine Kamera griffbereit um diesen Anblick zu erhalten.

 

Den dümmsten und zugleich einen der schönsten Aufstiege machten wir zum Quelltopf der Soca auf 950m Seehöhe in Slowenien. Ohne Vorbereitung, ohne Klettersteig-Sicherungsset, und als I-Tüpfelchen mit kaputter Schulter. Der Steig ist an und für sich ein „Touristensteig“ der Stufe 2-A/B, also nicht schwierig im Normalfall. Rutschgefahr besteht jedoch immer, und ungeübt? Nun, man hat dazugelernt. Aber die Aussicht war klasse!

 

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Die wohl nasseste Tour, machten wir 2009 im Lungau. Es gab keinen Fetzen Stoff mehr der trocken gewesen wäre. Doch trotz des miesen Wetters war dieses Trekkingerlebnis etwas tolles. In den Bergen unterwegs zu sein, ist immer eine Faszination für alle Teilnehmer. Faszinierend auch die Tatsache dass uns damals keine Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen gewachsen sind, aber kleine Ansätze von Kiemen bemerkten wir danach …

 

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Der kläglichst gescheiterte Versuch, sich Outdoor ein warmes Essen zu bereiten, fand bei -17° statt. Mit einem Campingkocher mit Butangaskartusche, oben aufgesetzt einem Topf Wasser und darin eine Burenwurst. Ergebnis nach 30 Minuten: Eine seichte Flamme die schnell erlosch (Butangaskartuschen geben bei diesen Temperaturen einfach auf, weil sie einfrieren!) und eine „Burenheitl“ im Eisblock! Was mussten wir darüber lachen. Anschließend versuchte man sich mit einem Lagerfeuer (natürlich vereistes Holz dass aufgetaut feucht war), das selbst nach Stunden nicht loderte. Fachmänner und -frauen mussten dann ran, und ein wenig später gab’s dann endlich Gulasch aus dem großen Topf.

 

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Den unordentlichsten Zeltvorgarten findet man immer vor den Behausungen unserer Antialkoholiker! Kein Scherz! Ist halt ein Problem wenn man von solchen Freunden umgeben ist, die ihren Müll dort entsorgen, wo die einzige Kühlbox in Betrieb ist und man sich schnell mal Nachschub holt … dass das Frühstück aus Platzmangel dran glauben musste, ist eine kleine Nebensache die wir nicht bereden.

 

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Die hochprozentigste Leuchte die wir je in Betrieb hatten, war die „Absinth-750“. Von Weitem schon zu sehen mit ihrer enormen Leuchtkraft. Wir wissen bis heute nicht, warum einige schon nach dem ersten „Schluckerl“ jeglichen Kontakt mit dieser Traumlaterne scheuten …

 

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Der wohl lustigste Wegweiser befindet sich bei der Kirche Alpthal in der Schweiz. Danke an unsere „Fremdlatscherin“ Ruth für dieses Foto!

 

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Die größten Stühle zum Rasten haben wir am „Almweg“ in Ellmis Zauberwelt in Ellmau (Tirol) am Wegesrand gefunden! Von der Bergstation und dem „Bergkaiser“ weg führt dieser Zauberhafte Wanderweg. Muss man einfach gesehen haben!

 

Das Bündner Bergdorf Bergün hat ein gemeindeweites Fotografierverbot erlassen. Der Grund: Menschen, die gerade nicht in dem pittoresken Schweizer Ort weilen, sollen durch Fotos aus Bergün nicht unglücklich gemacht werden. Natürlich ist das Ganze ein weiterer origineller Werbegag aus Graubünden. Einer aber, der in aller Konsequenz durchgezogen wird. Tja, manche Orte sind es eben Wert persönlich besucht zu werden …

 

Der Ötscherpenis, wie das Teil genannt wird, steht – wie der Name schon sagt – am Ötscher. Entdeckt wurde er von der Gaminger Wanderin Marika Roth (Foto: Ötscherlifte / Marika Roth). Sachen gibt’s …

Marketing-Gag oder ein kunstvolles Geschenk an die Natur? „Wir wissen es nicht“, sagt Ötscherlift-Chef Andreas Buder.  Die Bilder von dem einen Meter großen hölzernen Penis, die die passionierte Bergwanderin Marika Roth aus Gaming am heutigen Donnerstag von ihrer Tour auf den Großen Ötscher im Bezirk Scheibbs mit ins Tal brachte, verbreiteten sich in Sozialen Medien in Windeseile. Der Schnitzer  hinter der neuen Attraktion  am Weg zum Gipfelkreuz ist noch geheim. Buder: „Wir haben nichts gegen die Aktion. Die Skulptur dürfte gut gesichert sein, wann sie aufgestellt wurde wissen wir nicht. Wir recherchieren gerade die Hintergründe“. (Kurier, 2.11.2017)

 

Der wohl weiteste Hatscher den die Longtrailer machten, betrug um die 460 Millionen Kilometer, zum allerersten von Menschenhand gemachten Steinmännchen auf dem MARS. Das wollen wir Euch hier natürlich nicht vorenthalten, und beweisen dies auch noch mit einem wunderbaren Foto der drei Longtrail-Marsianer (Einer ist hinter der Kamera … Und stellt Euch nun mal die Blasen vor, die wir uns da eingefangen hatten!!)

 

 

Und es geht sicher weiter  … die Highlightjagd ist noch lange nicht zu Ende!

 

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Wandertour vom Stappitzer See zur Schwußnerhütte

Wandertour vom Stappitzer See zur Schwußnerhütte
Ein Tourbericht von: Christian

 

Im Juli 2015 hatten wir im Zuge unseres Kärntenurlaubs die Gelegenheit, dieses Juwel der Natur zu bewandern. Ausgangspunkt für uns war der Eggerhof in Mallnitz, wo wir wohnten und von dem aus wir mit dem Auto nach Stappitz zur Talstation der Ankogelbahn fuhren. Der Eggerhof ist übrigens sehr hundefreundlich und von uns wirklich zu empfehlen. Um die Station herum gibt es genügend Parkplätze aber man sollte schon am frühen Vormittag zur Tour aufbrechen. Später kanns dann eng werden.

Die 9,5 km lange Wandertour (hin und retour) in der Übersicht:

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Vom Parkplatz der Talstation aus geht’s am Gasthof Alpenrose vorbei von wo aus man super die Ankogelbahn beobachten kann, wenn gerade Fahrbetrieb ist. Unser Weg führte uns über den Güterweg Lassacheralm durch das Seebachtal in Richtung Stappitzer See. Der Weg ist gut beschildert, und man kann den Stappitzer See nicht verfehlen außer man ist stockblind.

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Am See angelangt teilt sich dann der Weg. Geradeaus geht’s weiter am Güterweg, den wir auf keinen Fall empfehlen. Er ist eine Touristenstrecke, teils überrannt und teils mit uneinsichtigen Hundehaltern und Hundehalterinnen, die trotz Leinenpflicht (die Gegend liegt im Nationalpark Hohe Tauern, wo Leinenpflicht gilt!) ihre Hunde herumlaufen und die Kühe hetzen ließen! Man darf sich dann nicht wundern, wenn sich die Tiere wehren und dann auf die Hunde losgehen! Also bitte, lasst Eure Hunde an der Leine, und es wird nichts passieren. Wir hatten auch direkten Kontakt mit Kühen, und das in weniger als 2m Abstand. Sie tun nichts! Man darf sie einfach nicht provozieren, und der Hund sollte nicht anfangen hysterisch zu bellen. Da unserer gelassen und ruhig an den Kühen vorbeimarschiert, sie nicht einmal eines Blickes würdigt, hatten wir auch noch nie gefährliche Begegnungen. Nach kurzer Zeit am Stappitzer See angekommen steht man vor dem Eingangsportal zum Naturlehrweg Seebachtal. Diesen Weg solltet Ihr dann auch wählen.

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Für Mensch und Hund ist dieser Weg die weit bessere Wahl. Erstens gehen hier nicht so viele „Sandalentouristen“ herum, zweitens ist man relativ oft am Wasser des Seebachs, und zu guter Letzt ist dieser Weg der viel durch den Wald führt auch schattiger und somit besser für die Fellnasen. Es gibt ein paar Anstiege und Abstiege, aber nichts was man nicht sogar als Ungeübter schaffen würde. Viele wunderbare Rastplätze laden dazu ein, mal Halt zu machen, und die Natur zu genießen. Auf dem Weg zur Schwußnerhütte finden sich so viele Kleinode zum bewundern, dass einem nie langweilig wird. Wenn man die Augen für die Natur öffnet, offenbart sie sich mit allen Schönheiten die sie zur Verfügung hat. Man muss es nur sehen wollen.

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Wenn man es gemütlich angeht, und sich wirklich Zeit lässt, ist man nach gut 1 1/2 Stunden an der Schwußnerhütte angelangt. Eine Einkehr (sollte Platz sein, da die Hütte zur Urlaubszeit ziemlich frequentiert ist) zahlt sich auf alle Fälle aus. Super freundliche Bedienung und Schmankerln vom Feinsten, egal ob in fester oder flüssiger Form, konnten wir da ordern und genießen. Es kann jedoch auch passieren, dass jeglicher Platz besetzt ist, dann nehmt Euch die Zeit, lasst Euch auf der Wiese vor der Hütte nieder, und wartet ein wenig. Ihr versäumt was, wenn Ihr nicht in die Hütte einkehrt!

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Nach dem Ihr Euch dann gestärkt habt, vielleicht die eine oder andere Unterhaltung mit anderen Wandersleuten hattet, geht’s wieder zurück zur Talstation, denn von hier aus führt kein Wanderweg weiter in die Wunderlandschaft des hinteren Seebachtales, dem ältesten Wildtierrevieres im Nationalpark. Wir haben uns bei unserer Trekkingtour für den gleichen Weg als Rückweg entschlossen, weil wir das Gedränge am Güterweg einfach umgehen wollten. Die Entscheidung war Gold wert, so wie beim Aufstieg. Das klare und kalte Wasser des Seebachs lud immer wieder dazu ein, sich zu erfrischen. Ein Traum.

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Die Einzigartigkeit dieses Naturlehrweges hat uns den ganzen Stress des vergangenen Jahres vergessen lassen. Als kleine Akklimatisierungs- und Einstiegstour für unseren Urlaub in dieser Hochgebirgsgegend war der Trail ideal. Auch unser grauer Senior hatte dabei keinerlei Probleme, im Gegenteil, er lebte richtig auf und genoss genauso wie wir die Natur um uns herum. Zeit lassen ist das Wichtigste, es geht um nichts, man kann nichts gewinnen wenn man beim Trekking hetzt. Im Gegenteil, man macht sich selbst keinen Gefallen, weil man die schönsten Augenblicke einfach versäumt. Zur Ruhe kommen, das innere Gleichgewicht wiederfinden, das ist das Ziel und die Aufgabe die man sich stellen sollte.

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Und wie jede schöne Tour, ging auch diese hier zu Ende, und wir kamen wohlbehalten wieder an der Talstation an. So verging ein toller Tag im Nationalpark. Wir sind wieder um Erfahrungen und Eindrücke reicher geworden. Das kann uns niemand mehr nehmen. Als Belohnung gab es dann noch den obligatorischen Eisbecher für unser „Grauwölfchen“, und nachdem er sich diesen mit Genuss einverleibt hatte, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Eggerhof, denn auch wir hatten uns eine kleine Belohnung verdient: Das Abendessen rief uns schon ziemlich laut …

Resümee: Diesen Trekkingausflug können wir jedem Besucher von Mallnitz nur empfehlen. Ihr werdet überall freundliche Menschen treffen, kulinarisch verwöhnt werden, und die Natur in ihrer vollen Pracht kennen lernen. Kurz: Es ist einfach ein Erlebnis für den Naturfreund! Wir werden sicherlich wieder da Urlaub machen, wenn es die Gesundheit unserer Fellnase zulässt. Unser Grauwölfchen ist ja leider auch nicht mehr der Jüngste.

 

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