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Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Trailrocking Siebenhirten bei Mistelbach

Am 14. Oktober 2017 war es wieder einmal so weit. Kaiserwetter und ein wunderschöner, sonniger Herbsttag luden zu einem Trailrocking ein. Diesmal ging es nach Siebenhirten, wo wir uns trafen um einen 15km Trail abzuwandern.

Pünktlich um 10 Uhr marschierten wir (Thomas, Erwin, Chris und Christian) dann in Begleitung von 3 Hunden ab, und der Weg führte uns über den Veithweg in die freie Natur. Der erste steile Anstieg war gleich einmal zum Aufwärmen, und schon nach dem ersten Wegkreuz ging es dann in Richtung Wald. Die Strecke war anfangs leider asphaltiert, ging aber dann relativ schnell in einen  Schotterweg über, um dann in den Waldweg selbst zu münden. Hier änderte sich die Luft schlagartig, und man konnte den Herbst förmlich riechen.


 

Nach der Durchquerung des ersten Waldstückes gingen wir dann ein Stück am Waldrand entlang, um später wieder auf freies Feld zu wechseln. Ein traumhafter Ausblick überraschte uns hier. Man konnte fast bis ans Ende der Welt sehen … oder war es nur die Slowakei? Nach diesem ersten Stück des Weges bogen wir wieder in den Wald hinein ab. Jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Expeditionsmodus an hieß es ab sofort. Es ist eigentlich unglaublich, dass im Jahre 2017 keine Karten veröffentlicht werden können, die die Wege richtig erfasst haben. Einige Male musste wir trotz Track am GPS-Gerät Routenänderungen vornehmen, oder wieder ein Stück zurückgehen um den richtigen Abzweiger zu nehmen. Dieses Gebiet in dem wir uns befanden war mit Abstand das schlechtest kartographierte Waldgebiet das wir je abgewandert sind. Eine Niederlage für Austria Topo, einem Kartenmaterial um 160 Euro!

Auch der Zustand der Wege ließ sehr zu wünschen übrig, und wie wir dann später erfahren haben, gehört das alles einem „Grafen“, der sich als Wegehalter offensichtlich nicht viel um den Erhalt pfeift. So kam es auch, dass wir einige Baumstämme die quer lagen übersteigen mussten, oder der Weg durch längsliegende Bäume nicht mehr zu sehen war.

Nun, irgendwie schafften wir es dann doch, am Trail zu bleiben, und kamen dann auch am Gedenkstein eines Hubschrauberabsturzes vorbei (das war eine Wegmarkierung für uns, und wir dachten schon eine Zeit lang, wir wären komplett falsch) und fanden dann eine Raststelle bei einer Jagdhütte. Thomas rief um Pause, also machten wir auch Pause. geplant wär es ja erst am Frankkreuz gewesen, aber egal, uns lief ja nichts davon. Die Hunde wurden gewässert, die Jausen verputzt, und nach gut 15 Minuten gings dann wieder weiter.

Wenig später erreichten wir die sogenannte „Hubertuskapelle“. Wir mussten echt lachen, was man in der Karte als Kapelle anführte war nichts besseres als ein „Marterl“. Hier querten wir die Landstraße und gingen dann ein Stück am breiten Rasenrand entlang, um dann wieder (gerade noch rechtzeitig gesehen!) den Weg in den Wald zu nehmen. Nun führte uns der Weg in Richtung Frankkreuz, zumindest wollten wir da hin. Irgendwie hatten wir jedoch auch hier ein riesen Problem mit den Wegen und einmal gingen wir fälschlicherweise auch geradeaus, anstatt leicht rechts abzubiegen. Weit wars ja zum Glück nicht, bis wir unseren Fehler bemerkten, und so kehrten wir wieder um, und nahmen dann den richtigen Weg.

Das Frankkreuz hatten wir nicht gefunden. Die Rastplätze die in der Karte eingezeichnet waren, waren mehr oder weniger vermodert, kaputt oder einfach nicht vorhanden. Und nun entschieden wir auch, nicht weiter unserem geplanten Trail zu folgen, sondern dem Jakobsweg der von dieser Kreuzung an markiert war und uns auch zum „Jagapoidl“ unserem nächsten Wegpunkt führen sollte.

Der Jakobsweg selbst war relativ schön zu gehen. Doch auch hier gab es offensichtlich ein großes Problem mit den Markierungen. Es scheint so, als wäre dieses Gebiet in dem wir uns bewegten ein riesen Stiefkind was die zuständigen Organisationen, die die Verantwortung über diese Wege haben anbelangt. Wir konnten nun per GPS auch nicht überprüfen ob wir richtig waren, und so marschierten wir eben von einer Markierung zur anderen, auch wenn man diese erraten musste. Dann kamen wir an der „Forsthütte“ vorbei. Leider geschlossen, niemand da. Irgendwie schade, aber man kann ja bekanntlicherweise nicht alles haben.

So zogen wir weiter am Jakobsweg, die eine oder andere Abzweigung erratend, weil nicht markiert und schafften es wirklich bis zum „Jagapoidl“. Dieser hatte sogar geöffnet, und gerade als wir uns entschließen wollten einzukehren, kam uns ein unangeleinter Hund entgegen, der trotz Zuruf an den Besitzer nicht abgerufen wurde. Erst nach langem hin und her, und als noch die beiden anderen Hunde hinzukamen die mit uns unterwegs waren, stand der Hundehalter endlich auf und holte seinen zurück. Leute, sowas kann es nicht sein! Nicht jeder möchte dass seine Hunde von fremden Hunden abgeschnüffelt werden, oder mit ihnen überhaupt Kontakt haben! Wann wird das endlich mal begriffen?

Aufgrund dieses Verhaltens verzichteten wir auf die Einkehr, und gingen weiter. Schade, aber wenn der Inhaber der Hütte sich das leisten kann …

Wir ackerten uns dann wieder eine Steigung hoch, und standen wieder einmal vor dem Problem mit einer richtigen Abzweigung. Diesmal entdeckten wir unseren Fehler aber schon nach wenigen Metern. Unglaublich, aber die Karten stimmten hier voll und ganz nicht, und bedingt durch die GPS-Toleranz im Wald, passierte das heute immer wieder, dass wir die eine oder andere Abzweigung verwechselten.


Nach gut 4 Stunden kamen wir dann endgültig aus dem Wald raus, und legten die Pause ein, die wir eigentlich schon bei der Hütte machen wollten. Wir fanden einen super Platz mit toller Aussicht zum Buschberg und der gesamten Ebene rund um Siebehirten. Die Sonne scheinte mit unglaublicher Kraft und es war echt sommerlich. Auch hier verweilten wir 15 Minuten, bevor es dann den letzten Kilometer oder eineinhalb zurück zum Ausgangspunkt ging. Zuerst führte der Feldweg steil bergab, mündete in einen Asphaltweg und ging dann wieder steil bergauf, um zu aller Letzt wieder steil bergab zum Ausgangspunkt zu führen. Geschafft! Wir waren mit Pausen 5 Stunden unterwegs, und genossen die gemütliche Runde.

Ausrüstung verstauen, Hunde versorgen, alles einpacken, und dann noch schnell zum Dorfwirten. Wir wollten den Tag noch in gemütlicher Runde ausklingen lassen.  Der „Siebenhirtnerhof“ war offen und wir nutzten die Chance. Freundliches Personal, normale Preise, was will das Wanderherz mehr? So ließen wir es und da noch eine gute Stunde gutgehen, bevor wir dann alle nach Hause aufbrachen. Es war wieder ein super Tag unter Freunden, und freuen uns schon auf das nächste Trailrocking das uns über 27km ab Obersdorf bis nach Ulrichskirchen führen wird …

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian, Chris und Erwin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-Siebenhirten-bei-Mistelbach

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Von Rohr im Gebirge zur Rossbachklamm und retour

Im Zuge der 9. Snowdog Holidays von Longtrail Hikers – Austria und NSSV, wurde eine Wanderung von Rohr im Gebirge aus geplant. Diesmal ging es von Rohr im Gebirge und vom Hotel Kaiser Franz Josef aus in Richtung „Kalte Kuchl“ zur Rossbachklamm. Die Streckenlänge betrug insgesamt (hin und retour) etwas mehr als 12 Kilometer, also nicht wirklich tragisch.

Abmarsch war direkt beim Hotel auf 676 HM. Der Weg führte dann über den Klausbach runter zur Volksschule von Rohr und dann ein Stückchen auf der Landstraße (L4057) entlang, um dann knapp 30m vor der B21 rechts in den Einstieg zur Rossbachklamm zu münden. Dieser war schnell und einfach zu finden. Dann folgten wir der weiß-rot-weißen Markierung am einem Wirtschaftshof vorbei (Achtung! Freilaufender Bernhardiner der von Frauchen nicht wirklich im Griff gehalten werden kann!) und weiter auf der kleinen Asphaltstraße bis zum „Schacherbauer“, wo wieder ein freilaufender Münsterländer für Aufregung sorgte. Ab hier ging es dann auf einem Forstweg an der Schacherkogelquelle (rechts vom Weg gelegen) vorbei weiter. Ab jetzt führte der Weg stetig bergauf, bis zum sogenannten „Schacherkreuz“ einer schönen Kapelle auf 778 HM.


Vom Schacherkreuz aus schlängelte sich dann wenig später ein schöner Waldpfad durch die Gegend, wir immer der Markierung „Rossbachklamm“ folgend. Wenig später kamen wir wieder auf den Forstweg, und durch eine kleine GPS-Ungenauigkeit versäumten wir den Abzweiger nach Links, um auf den „alten“ Weg zur klamm zu kommen. Nach 150m kehrten wir aber um, und suchten den Einstieg, den wir auch schnell fanden. Danach wars nicht so einfach, da der Pfad verwildert war, und wir erst nach einiger Suche auf dem richtigen Weg waren. Dafür wurden wir mit einem traumhaften Weglein und toller Aussicht belohnt. Auch wenn dieser Pfad nicht ganz ungefährlich war, speziell mit Hunden am Bauchgurt.

Wir kamen dann wieder auf dem Forstweg heraus, und folgten weiter der Markierung weiß-rot-weiß, wenig später einem weiteren Pfad durch den Wald der links vom Weg abzweigte, um dann endgültig am Rossbach selbst herauszukommen, und entlang zu gehen. Klare Wasseransammlungen (kleine Seen) erwarteten uns und die Hunde. Ein Traum!

Der Schotterweg führte dann am „Rossbeck“ einem Hof vorbei, wo wieder mal eine kleine Fußhupe meinte, er könne sich gegen große Hunde anlegen, und hysterisch keifend den Zaun entlang hetzte. Hier kamen wir dann wieder auf einen Asphaltweg der uns dann endgültig zur Klamm führte. Wir kamen an einem Fischteich mit wunderschönen Regenbogenforellen vorbei, und erreichten dann nach gut 2 Stunden die Rossbachklamm, die wohl kürzeste Klamm, die wir je gesehen haben. Sie misst vielleicht 200m in der Länge.

Das dort gegenüber der L133 stehende Mühlrad bewegte sich hin und wieder, die daneben befindliche Rastplatzsitzgruppe war verfault und verfallen. Schade eigentlich, dass sich da keine Gemeinde darum kümmert. Auch die Rastbänke am Parkplatz neben dem Klammeingang waren in sehr desolatem Zustand. Trotzdem legten wir eine kleine Pause ein.

Den Weg zurüc gingen wir dann am „neuen“ Weg, und den offiziellen Markierungen, die uns dann ausschließlich nur am Forstweg retour zum Schacherkreuz führten. Aber auch dieser Weg war schön zu gehen, und es gab ein paar gute Aussichtspunkte, unter anderem auf die Rückseite des Schneebergs. beim Retourweg schaffte es jedoch auch die Fußhupe beim „Rossbeck“-Hof den Zaun zu überwinden, und es gab kurzen Radau während die Besitzer wie im Kino im Hof standen und in einer Gruppe zuschauten was passiert, während einer versuchte den Hund abzurufen, was halt irgendwann mal gelang bevor er von einem Nordischen verspeist wurde.

Vom Schacherkreuz durch den Hohlweg hinunter wars dann etwas rutschig, aber es klappte ohne einen Hinsetzer.  Dann folgte wieder der Schacherbauer-Hof (der Münsterländer war diesmal an der Kette angeleint), und wenig später kam uns dann wieder der Bernhardiner mit Frauchen samt Kinderwagen entgegen, die dann wieder mit dem Dinosaurier von Hund kämpfte.

Auch am Retourweg brauchten wir so ca. 2 Stunden, und kamen nach etwas mehr als 4 Stunden wieder beim Hotel Kaiser Franz Josef an. Es war eine tolle Strecke und eine schöne entspannte Wanderung die man empfehlen kann. Man sollte nur bei den Freiläufern aufpassen.

Die Höhendifferenz betrug insgesamt 178m mit 360m Anstieg und 360m Abstieg. Der höchste Punkt war bei 825HM. Also eine leichte Wanderung. NICHT Kinderwagentauglich und nur mit festen Schuhen zu empfehlen!

 

Mit dabei waren:

  
Christian, Thomas, Chris, Robert, Karin

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Von-Rohr-im-Gebirge-zur-Rossbachklamm-und-retour

 

DANKE an unsere Sponsoren:

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Es ist vollbracht! Die neue Marathonstrecke 2018 ist fertig!

Am 26. August war unser „Oberfuzzi“ Christian wieder als Trailrocker für uns unterwegs, und erkundete den letzten Abschnitt des für 2018 neu geplanten Trails der „Burning feet 2018“. Die letzten 7km von insgesamt ca. 42km wollten sondiert und kartographiert werden. Ausgangspunkt war die Wiese am Stallberg, die wir auch heuer schon als Stake-Out verwendeten. Von da an ging es bei schnuckeligen 35 Grad bis zur sogenannten „Bockschliacht’n“ in Großengersdorf, die Schliacht’n hinauf, und dann weiter in Richtung Hochleithenwald, dem Einstieg des letzten Teilstücks des Trails. Bei den zwei Wegkreuzen am Waldrand begann dann die Streckensuche.


 

Ursprünglich bis Bockfließ gedacht, wäre die Strecke zwar an die 42km herangekommen, doch es entpuppte sich als zu viel Asphalt auf den Wegen. Also musste umgeplant werden. Das vorhandene Kartenmaterial wurde abermals gesichtet, doch es gab keine erkennbare Möglichkeit, den Asphalt zu umgehen. Erst nach einem Update bei „Google Earth“ und der Streckensichtung via Satellit zeigten sich ein paar brauchbare Wege, die auf den OSM-Karten oder der Hike&Bike-Karte nicht aufscheinten. Der Streckenverlauf wurde vorher schon als GPX nach den neuen Streckendaten geplant, um sie mittels GPS besser zu finden.


So gings dann los. Dank Garmin und dem Track war es leicht der geplanten Strecke zu folgen und diese zu dokumentieren. Ein paar Tafeln als Wegpunkt da, ein paar markante Bäume oder Kleinbauten dort, alles musste notiert werden, um später dann eine Wegbeschreibung erstellen zu können. Dann kamen die ersten Abweichungen und Streckenänderungen die gemacht werden mussten. Da sich viele Bauern ihre Wege selbst anlegen, diese aber auch wieder in Felder oder Brachland verwandeln, ist es nicht so leicht aktuelle Karten davon zu bekommen. Auch die Satellitenbilder täuschen oft, da es oft nach Wegen aussieht, die sich dann aber als natürliche Bodenerosion entpuppen und nicht begehbar sind.

Auch heute musste deswegen ein paar Umwege gegangen und andere Wege genommen werden. Doch es spielte keine Rolle, deswegen gibt’s ja das Trailrocking bei uns. Das Finden neuer Wege für unsere Wanderungen. Und so verging Kilometer um Kilometer und die Strecke nahm Gestalt an. Nach gut 2 Stunden war die Runde auch schon erledigt, und es stellte sich heraus: Fast alles an Asphalt konnte umgangen werden. Die Strecke wurde zwar kürzer, aber ob man nun 42 oder 41 Kilometer unterwegs ist, wird wohl egal sein. Die letzten 7 sind aber schöner geworden als ursprünglich geplant.

 
 

Damit ist der neue Trail für das „Burning feet 2018“ fertig. Den Rest der Strecke haben wir ja schon erkundigt und fixiert. Einzig am Südteil muss nochmals eine Begehung gemacht werden, da sich hier durch den Bau eines Windsprudlerparks einiges geändert haben dürfte. Das sehen wir uns sicher vor dem Event nochmals an. Aber eines ist jetzt schon fix: Es ist ein interessanter und auch anstrengender Trail geworden! Wir freuen uns schon darauf … Ihr auch?

 

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Es ist ja als Verein nicht so einfach, jedem alles recht zu machen. Es wird zwar immer wieder nach Action und Events gerufen, aber wenns dann so weit ist und man schreibt was aus, dann ist das Interesse sehr schnell verflogen und eine Reihe von unglücklichen Umständen verhindern dann eine Teilnahme. So zum Beispiel: Das Wetter, die Temperaturen, die Anfahrt, man hat einen anderen Termin vergessen, man muss zum Arzt, bla bla bla …

Dogs on Tour war heuer 6 Monate lang ausgeschrieben. Insgesamt trudelten bei uns 22 Anmeldungen ein. Dass meist 10-15% der Anmelder nicht erscheinen ist von Haus aus klar, und wird auch einkalkuliert. Doch diesmal lernten auch wir was dazu. Am 23. Juli standen genau 4 (vier) Teilnehmer pünktlich um 11 Uhr am Startplatz bei der Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz (Kärnten)!! Das geht uns nun zu weit. Wir werden in Punkto Events und Teilnahmen das Prozedere neu überdenken, und auch was wir noch für Euch tun wollen. Letztendlich sind genau diese Leute schuld, dass Vereine ihre Tätigkeit einstellen und jene die sich immer die Arbeit dazu machen, nicht mehr wollen.

Nun, wie schon erwähnt, fanden sich 4 Personen am Startpunkt ein. Christian & Gitti mit ihren beiden Sibierern, sowie Christian & Manuela, derzeit noch ohne Fellbegleitung. Abmarsch war pünktlich um 11 Uhr. Es ging den Seebach entlang am Stappitzersee vorbei, wie sich dann der Weg teilte. Von hier aus konnte man den Wirtschaftsweg (auf dem übrigens allgemeines Fahrverbot für Autos UND Radfahrer galt, ohne Ausnahme für Anrainer, dieses aber von den Radlern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde!) oder den Naturlehrpfad in Richtung Schwussnerhütte nehmen. Wir entschieden uns für den Naturlehrpfad, weil da erstens weniger Leute unterwegs waren, und auch die lästigen Radler nicht aufkreuzten.

Die erste Strecke des Pfades führt über einen Holzsteg in den Wald hinein. Von hier aus marschiert man dann durch kuppenreiches Gelände an verschiedenen Infostationen vorbei. Der Wald macht die Luft kühler, und das war gut so. Der Weg schlängelt sich an der „Quelle“ (einem Traumhaften Wasseraustritt mit kristallklarem Wasser), dem „Eisloch“ (einer Höhle aus dem eiskalte Luft strömte), dem „Stonebeach“ (einem im Sommer ausgetrockneten Bachlauf mit Unmengen von Steinmännchen) und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

5km lang marschiert man an auch an Wiesenflächen mit Kühen und ihren Kälbern vorbei. Entgegen aller Panikmache, reagieren die Tiere absolut ruhig, wenn man am Weg bleibt, und die Hunde zügig an ihnen vorbei führt. Wir haben sogar ein frisch geborenes Kalb beobachten dürfen, welches nur einige Minuten vor unserem Auftauchen geboren und von der Mutterkuh liebevoll trocken wurde! Mama beobachtete uns, ließ sich aber nicht ablenken, und blieb auch ganz friedlich, da von uns absolut keine Gefahr ausging.

Nach gut 1 1/2 Stunden und einer Menge an neuen Eindrücken gelangt man dann zur „Schwussnerhütte“, in der man unbedingt einkehren sollte! Der Hüttenchef persönlich kümmert sich um seine Gäste, und das mit absoluter Freundlichkeit. Bei großem Andrang kanns schon mal länger dauern bis man seine Bestellung bekommt, aber das Warten wird durch Top-Qualität der Speisen entschädigt! Auch die Preise sind wirklich pomale, man kann nicht meckern.

Nach unserer Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Diesmal über den Wirtschaftsweg, weil Unwetter angesagt waren, und sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zeigten. Auch dieser Weg ist gut zu gehen, aber eben nicht ganz so ruhig und menschenleer wie der Naturlehrpfad. Nach gut 30 Minuten zog sich das Wetter dann zu und es begann zu schütten. Aber dafür hat man ja auch eine Regenjacke im Rucksack … oder sollte man zumindest immer bei Wanderungen in den Bergen mithaben.

Der Guss dauerte aber nicht wirklich lange, und so hörte der Regen noch vor unserem Eintreffen am Parkplatz der Ankogelbahn wieder auf. Als Abschluss der Tour fuhren wir noch zur „Raineralm“, einem absoluten Geheimtipp für alle Hütten-Gourmets! Komplett renoviert und umgebaut, lädt die Raineralm nun auf neuer Terrasse zu kulinarischen Schmankerln ein. Die Hüttencrew ist auch hier absolut freundlich und zuvorkommend, und reagiert sogar auf besondere Wünsche! (Christian bekam sogar seine im Juni per FB bestellten Kletzennudeln serviert! Man wartete darauf ob er wirklich zum angegebenen Tag erschien“ *lach* oder ob es ein Scherz war.)

So ging dann der Tag zu Ende, wir hatten unser Naturerlebnis und viel Spaß, auch wenn wir nur zu Viert waren. Jeder der nicht dabei war, hat was versäumt, das ist klar. Doch wie sagt man? Wer nicht will, der hat eben schon!

Eure LTH-Crew

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian  
Christian, Manuela, Christian, Gitti

 

Dogs in Tour in Kärnten wurde DANKEND unterstützt von:

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Immer wieder mal kann es vorkommen, dass man den Wasserverbrauch falsch einschätzt, oder man aus Gewichtsgründen nicht so viel mit sich rumschleppen möchte als man brauchen würde, da es unterwegs Wasser gibt wo man seine Behältnisse und Flaschen auffüllen könnte. Doch was tun, wenn diese Wasserquellen verschmutzt sind, oder man nicht sicher ist, ob sich darin Millionen Keime tummeln und man sich gewaltig was damit einfangen könnte? Erbrechen und Durchfall braucht keiner auf einer Trekkingtour. Daher hier in Kurzform mit Beispielen, wie ihr zu sauberem Wasser kommt:

Das Wasser in die Flasche filtern

Wenn das Wasser schmutzig ist, dann sollte man es auf alle Fälle zuerst filtern, um sämtliche Schwebstoffe und Verunreinigungen herauszubekommen. Dazu eignen sich verschiedene Filterapparaturen, die jedoch von der Größe her nicht viel Platz im Rucksack einnehmen. Die bekanntesten Marken für Wasserfilter sind Sawyer, LifeStraw, MoKo und Katadyn. Letzteren kann man schon fast als Mercedes unter den Wasserfiltern bezeichnen, und das schlägt sich auch im Preis nieder. Als Beispiel für einen guten Filter möchte ich Euch den KATADYN Wasserfilter Hiker Pro (8018280) vorstellen. Der Preis beträgt so um die 80 Euro. Seine Daten kurz umrissen:

  • Idealer Filter für den Einsatz im Backcountry Bereich.
  • Entfernt Bakterien, Protozoen, Zysten, Algen, Sporen und Sedimente.
  • Wird komplett mit Vorfilter, Flaschenadapter (für typische Weithalsflaschen) und Tasche geliefert.
  • Für maximal 1150 L (je nach Wasserqualität), Leistung circa 1 L/min. – 7,6 x 16, 5 x 6,1 cm, 310g.
  • Der Vorfilter kann gereinigt werden!

Mit diesem handlichen Filter bekommt ihr die meisten Verunreinigungen schon mal aus dem Wasser raus.

Wasserdesinfektion

Wer dem Wasser aus dem Filter noch nicht traut, oder bei stark bakteriell belastetem Wasser, der kann nun noch einen Schritt weitergehen, und das Wasser zusätzlich desinfizieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten die Wirkungsvoll sind. Die erste davon ist die Desinfektion per Tablette. Als Beispiel, und weil ich es auch selbst verwende, möchte ich euch die Wasseraufbereitungstabletten (Desinfektionstabletten) von Katadyn nennen, und zwar MICROPUR FORTE MF 1T. Hier wirkt eine Tablette für 1 Liter Wasser.

Die Tabletten sorgen für eine schnelle und wirkungsvolle Wasserdesinfektion und für klares Wasser. Sie finden in jedem Gepäck Platz. Schützen dank Silberionen bis zu 6 Monate vor Wiederverkeimung, also auch für Wassertanks geeignet. Bei trübem Wasser (siehe vorherigen Punkt – Wasserfilter) in Kombination mit einem Filter einsetzen. Technologie: Silberionen kombiniert mit Chlor. Kontaktzeit: 30 min für Bakterien und Viren, 2 Stunden für Giardia in klarem Wasser. Nachteil der Tabletten: Der Nachgeschmack nach Chlor.

Als zweite Möglichkeit steht die Desinfektion per UV-Licht zur Verfügung. Auch hier sind verschiedene Produkte am Markt. Der bekannteste ist hierbei STERIPEN. Als Beispiel sei der STERIPEN CLASSIC 3 genannt. Er schafft die Entkeimung von 1 Liter Wasser in nur 90 Sekunden. Er wird mit 4 Lithium AA-Batterien betrieben. Die UV-Lampe selbst schafft bis zu 8000 Behandlungen.

Mit diesen hier vorgestellten Produkten seid ihr garantiert auf der sicheren Seite, wenn es um trinkbares Wasser auf Trekkingtouren geht.

Natürlich klappt die gute alte Methode der Wasseraufbereitung auch recht gut: Schwebstoffe rausfiltern mit einem feinen Baumwolltuch, und anschließendes Abkochen des Wassers bei mindesten 100° Celsius. Doch wer schleppt schon gerne zusätzlichen Brennstoff oder überhaupt einen Kocher und Geschirr mit sich rum?

Viel Spaß beim Trekking!

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Und wieder waren die Trailrocker unterwegs um eine neue Strecke zu suchen. Diesmal ging es um eine Teilstrecke für den neuen Trail des Hunde-Wandermarathons 2018. Geplant war der Abmarsch von Großengersdorf (Dem Startpunkt des Marathons) zum Bahnhof und dann mit der Regionalbahn und ab Obersdorf mit der S-Bahn, nach Ulrichskirchen zu fahren, um von da aus den neuen Teil retour nach Großengersdorf zu begehen. Doch meist kommt es ja bekanntlich immer anders als man plant …

Da wir ja Sommer haben, haben wir die Wettervorhersagen akribisch beobachtet, denn zu heißes Wetter würde für die Hunde ein absolutes NoGo sein. Noch 1 Stunde vor dem Abmarsch war die Vorhersage „bewölkt, 29°“ für Samstag angesagt, also wandertaugliches Wetter wenn man genügend Wasser für die Hunde, eigene Getränke und Schattenpausenplätze mit einplant. Also entschieden wir uns dazu, das Trailrocking durchzuziehen.

Um 7:00 trafen wir uns am Startplatz am Stallberg in Großengersdorf, wo wir auch pünktlich um 7:15 Uhr los gingen. Hier kam die erste Planänderung. Anstatt Richtung Bahnhof zur Regionalbahn zu gehen, entschieden wir, gleich den ersten Teil des neuen Trails zu nehmen. Dieser führte vom Start weg zum Rastplatz in Pillichsdorf beim Friedhof. Von dort nahmen wir dann den Weg entlang der Regionalbahn bis zur S-Bahn in Obersdorf. 10 Minuten Pause, und schon kam die Bahn. Da wir die Fahrkarten schon am Vortag besorgt hatten (Preis für 2 Hunde: je 2 Euro!! Und das für 2 Stationen! Danke ÖBB.) brauchten wir uns um das nicht mehr zu kümmern. Die Bahnfahrt dauerte exakt 7 Minuten, und wir stiegen in Ulrichskirchen aus. Schnell war der Übergang über die Gleise zur „Viehtrift“ gefunden und wir standen am geplanten Trail.



Der erste Teil führte uns nun durch Ulrichskirchen und dann an der Ortschaft vorbei. Brav dokumentierten wir auf unserer Karte alle wichtigen Orientierungspunkte und Wegweiser nach denen man sich richten konnte. Auch Rastbankerln zeichneten wir ein. Dann, außerhalb der Ortschaft, der erste Knackpunkt der neuen Strecke. Der ursprünglich geplante Weg war zwar vorhanden, aber vollends verwuchert und zugewachsen. Super, und das schon nach vielleicht 1,5km Wegstrecke. Also, GPS raus, Karte aufrufen, Alternative suchen. Nach 10 Minuten gings schon auf einem neuen Abschnitt weiter. Ohne viel Umweg erreichten wir dann die Wolkersdorfer Straße wie geplant, mussten durch die Umlegung jedoch nicht mehr auf die Landstraße selbst, sondern konnten noch vorher abbiegen und dem Feldweg weiter folgen. Eine Verbesserung sozusagen.

Ab jetzt wurde es brutal. Die Sonne fing mächtig an zu heizen. Entgegen aller Vorhersagen sahen wir keine einzige Wolke am Himmel. Wir legten nun schon die zweite Pause wegen der Hunde ein. Diesmal konnten sie sich unter einen Anhänger eines Bauern in den Schatten legen und rasten. Schon jetzt machten wir uns Gedanken um den Wasservorrat den wir mit hatten. Immerhin 7,5 Liter. Wir mussten nun ein wenig die Geschwindigkeit steigern, damit wir vom freien Feld in den kühleren Wald kamen. Doch das war leichter gesagt als getan. Ab nun führte der Weg immer nur bergauf. Die Hitze und das hinauf zehrten an den Kräften, obwohl es gar nicht so weit bis zum nächsten Etappenpunkt war. Trotzdem waren wir geschafft, als wir dann am „Tropical Garden“ vorbei die nächste Landstraße erreichten, und kurz danach in den kühlen Wald kamen. Ein Stückchen noch, und wir sollten unseren Rastpunkt erreichen, bei dem wir eine längere Pause einplanten, das Wandererkreuz im Hochleithenwald. Und wir schafften es auch.




Das Wasser begann nun schon knapp zu werden. Glücklicherweise entdeckten wir eine Wildtränke mit einem vollen Fass Wasser. Hier konnten wir uns Wasser für die Hunde holen und den Vorrat für sie ergänzen. Die beiden braven Hunde von Thomas (Asko und Thor) schlemperten sich voll wie wenn sie einen Tank eingebaut hätten. Gut 6 Liter vernichteten sie währen der Rastpause. Mittlerweile zogen endlich die vorhergesagten Wolken auf. Doch es war wie verhext. Die Sonne stand mitten am Himmel und heizte weiter, während schwarze Gewitterwolken und Wolkentürme in Respektabstand zu ihr vorbeizogen! Aber in allen Richtungen! Wir kamen uns irgendwie von der Natur verarscht vor.

45 Minuten Pause, dann machten wir uns auf den Weg. Wir hatten schon abgesprochen, dass wir den letzten Teil des geplanten Weges (Hochleithenwald raus und über Bockfließ retour) nicht machen würden, da dieser über freies Feld führen würde. Es war einfach zu heiß dazu. Wir gingen also weiter, mussten aus dem Wald raus, erreichten die Grünbrücke über die A5, machten wieder Pause für die Hunde, und wurden immer langsamer. Jetzt kam wieder ein Stück auf offenem Gelände. Es wurde echt brutal heiß. 14 Uhr war es mittlerweile schon, und eine Abkühlung war nicht in Sicht. Während rund um uns laut FB-Nachrichten Regen runter kam, latschten wir Staubfahnen aufwirbelnd durch eine gefühlt 100° heiße Landschaft. Dann endlich erreichten wir den Hochleithenwald und schauten dass wir schnell hinein kamen. Doch die Enttäuschung wurde immer größer. Es wurde nicht nur heiß, es wurde nun auch extrem schwül im Wald. Jetzt läuteten die Alarmglocken. Von nun an hatten wir noch 5km bis wir aus dem Wald rauskamen. Die mussten wir nun einfach machen, denn ein Reinfahren in den Wald war verboten.

Wir diskutierten, wie und was wir machen würden. Der Vorschlag kam dann so, dass Thomas mit den Hunden langsam und mit Schattenpausen die 5km bis zum Checkpoint 15 (vom heurigen Marathon) weiterging, während Christian vorausmarschierte und den Wagen holte, um die frei abzuholen. Normalerweise trennen wir uns nie, aber diesmal war Not am Mann, es ging um die Hunde. Also zogen wir den Plan durch. Doch auch hierbei kam es anders als geplant. Durch die nun schnellere Geschwindigkeit die Christian durchzog, musste er auch mehr trinken, und so ging ihm noch vor dem Checkpoint das Wasser aus. An ein Weitergehen über freies Feld war danach nicht mehr zu denken. Also rief er unsere „Streckenfee“ an, orderte 2 Flaschen Wasser, und gab Anweisung zum Checkpoint zu kommen. An diesem angelangt, kam wenige Minuten später schon der „Wasserengel“. Eine Flasche Wasser wurde sofort für den langsam nachkommenden Thomas hinterlegt (der Platz wurde ihm natürlich telefonisch mitgeteilt), und die zweite verdampfte in Christian beim Trinken vor der Abfahrt zum Wagen in Großengersdorf.

 

Dort angekommen, machte sich unsere Streckenfee wieder auf den Heimweg, während Christian mit dem Wagen zum Checkpoint zurückfuhr um Thomas abzuholen. Keine 5 Minuten später tauchte er auch schon auf. Erledigt so wie er aussah, aber die Hunde waren top in Ordnung. Er hatte sie wie ausgemacht geschont und langsam zum Ziel gebracht. Nun gabs zuerst mal Wasser und eine ausgiebige Pause für alle.

 

Wir hatten die Strecke zwar nicht komplett abgehen können, sind aber trotz allem knapp 21km unterwegs gewesen. Eine tolle Leistung für alle, und speziell der Hunde! Asko der kleine Knuddelhusky hat ja auch schon 10+ Jahre am Buckel, aber der Kerl lief die Strecke sowas von federleicht, dass man meinen möchte, er wäre erst 2 oder 3 Jahre alt. Er hatte absolut keine Probleme mit der Hitze! Thor der Schäfer hatte es da schon etwas schwerer. Aber trotzdem waren beide nach der Abschlusspause sofort wieder auf den Beinen, sprangen in den Wagen, und wir fuhren nach Großengersdorf zurück zu Thomas Wagen.

Den Tag ließen wir dann privat bei Christian ausklingen, wo die 4-Beiner schon mal seelig schliefen, während wir den Tag Revue passieren ließen. Schön wars, lang wars, heiß wars … aber nun machen wir Sommerpause und freuen uns schon auf das Dogs-on-Tour zur Schwussnerhütte in Mallnitz/Kärnten (da ists kühler!) und das Zeltweekend in Rauchwart!

Die Strecke selbst wird sicherlich ein toller Trail für den Hunde-Wandermarathon 2018 werden!

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-08-07-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Hundeleute sind schon eine eigene Sache. In Facebook schreiben sie wie sehr sie aktiv sind, dass es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur unzureichende Kleidung, etc. etc. – Dann setzt man einen Termin für einen Event an, und ein paar Tage vor dem Start wird plötzlich Regen angesagt. Das Ergebnis: Alle verkriechen sich zu Hause und haben dann entweder keine Zeit gehabt, oder den Termin übersehen, oder waren plötzlich krank oder sonstwie verhindert. Mittlerweile kennen wir gut 30 Standardausreden, warum die Menschen nicht bei schlechter Witterung mit ihren Hunden rausgehen … (Urlauber sind natürlich davon ausgenommen).


Dabei war das Wetter trotz nasser Vorhersage eigentlich super für solch ein Vorhaben! Die Temperaturen fielen von den bisherigen 30-35 Grad auf 25 herunter, und im Wald war es angenehm temperiert und nicht stickig. Nun, sei es wie es sei, trotz allem haben sich doch 4 Leute zusammengefunden, die die Nacht der Wölfe am Bisamberg durchzogen. Die Anfahrt zum Parkplatz versprach nichts Trockenes, denn es schüttete wie aus Eimern. Am Startplatz angekommen wurde es schon viel weniger, und hörte dann schließlich auch auf. Hier wartete schon Thomas, der nach seinem schweren Verlust Ende Mai dieses Jahres das erste Mal wieder dabei war. Claudia und ihr Mann Markus stießen dann auch noch zu uns. Mit mir (Christian) waren wir dann die Bisamberger Quattrophonie, die sich pünktlich 20 Uhr auf den Weg machten.

Es war einfach herrlich! Keine Radfahrer, keine freilaufenden Der-tut-Nixe von im Wald herumirrenden Städtern, keine Massen von Ausflüglern die sich auf dem Weg drängelten. Es ist immer wieder eine Erholung, wenn man bei einer Nacht der Wölfe unter sich sein kann. Dass der Bisamberg ein Stiefkind der Stadt Wien geworden ist, zeigte sich auch heute wieder. Das „Bründl“ war nach wie vor trocken und außer Betrieb, Das Gasthaus „Gamshöhe“ war noch immer verwildert und geschlossen, einige Wegweiser verrottet, Infoterminals außer Betrieb, ja was solls. Für uns galt sowieso nur das GPS und die geplante Strecke hinauf zur Elisabethöhe.



Diese erreichten wir nach knapp 45 Minuten, und erwischten dabei einen traumhaften Sonnenuntergang über Korneuburg. Das Farbenspiel am Himmel war einzigartig. Hier machten wir dann eine Pause, bevor wir uns dann wieder an den Rückweg machten. Wir hatten ja noch einiges vor. Also machten wir uns nach 30 Minuten auf, und stiegen wieder von 366 Metern Höhe (*lach*) ins Tal nach Hagenbrunn ab. Auch hierbei führte der Weg auf teils schmalen Pfaden durch den mittlerweile kühlen Wald. Einfach super, auch für die Hunde.

So gegen 22:30 Uhr erreichten wir das Ziel der heutigen Tour, den Parkplatz, und trafen sofort die Vorbereitungen für den Tagesabschluss. Gaskocher, Geschirr, Gaslampe und alles was noch dazu gehörte, um ein kräftiges Chilli anzurühren und zu kochen. Mit feinem Baguette, und oberösterreichischem Most (Danke Claudia!) ließen wir es und dann noch schmecken! So soll eine Gemeinschaft sein, und nicht anders. Kein Stress, kein Erfolgsdruck wegen ein paar Stücken Altmetall, einfach nur zusammen etwas unternehmen und Spaß haben. Und genau das haben wir heute wieder gemacht: WIR HATTEN SPASS!

Zu guter Letzt bekamen dann alle Teilnehmer noch ein kleines Produktsponsoring von unseren Sponsoren FUTTERHAUS im G3 Shopping Resort Gerasdorf und PLATINUM überreicht.

Um knapp nach Mitternacht machten wir uns dann auf den Heimweg. Aber nicht ohne neue Planungen im Hinterkopf, denn wir haben noch viel vor …

 

Mit dabei waren:


Claudia, Markus, Christian, Thomas

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Nacht-der-Woelfe-3-1

 

DANKE an unsere Sponsoren:

 

„Burning feet 2017“ – Der 5. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

"Burning feet 2017" – Der 5. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

 

 

Vorwort

Wie jedes Jahr, fand auch heuer am letzten Aprilwochenende das alljährliche "Burning feet" statt. Ein Wanderevent, der bisher vom NSSV – Niederösterreichischer Schlittenhunde Sportverein ausgerichtet wurde, und heuer erstmals von den Longtrail Hikers – Austria mit Unterstützung des NSSV. Auf zwei Strecken, einer 42,35 km langen Marathonstrecke und einer 20km langen "Halb"-Marathonstrecke konnte heuer wieder gewandert oder gelaufen werden. Wochenlange Vorarbeit um den Event sicher und als Erlebnis mit Rundumversorgung zu gestalten, waren auch heuer wieder normal für den Organisator.

Ernüchternd, dass sich dann trotz ohnehin limitierter Starteranzahl von 35 Teilnehmern dann nur 22 anmeldeten, und von denen dann auch nur 14 gewertet wurden. Und das bei gezählten 118 Interessenten und Interessentinnen die bei uns anfragten! Die Gründe für die Nichtteilnahme oder Absage waren uns heuer aber doch komplett neu:

… es wurde schlechtes Wetter angesagt!
… mein Hund kann nicht an der Leine gehen, das wäre Tierquälerei!
… ich lasse meinen Hund nicht impfen, und daher zeige ich auch den HTA nicht her!
… Chipkontrolle? Das ist Datenschutz, kommt nicht in Frage!
… kann ich nicht mit jemanden mitgehen, brauch eh kein Kartenmaterial, geht das nicht gratis?

Unglaublich! Die restlichen Ausreden ersparen wir Euch hier, weils sinnlos ist darüber nachzudenken. Nur: Schlechtes Wetter ist kein Grund nicht teilzunehmen, außer man geht bei Schlechtwetter auch nicht mit den Hunden Gassi, und das verstünden dann wir als Tierquälerei. Die Leinenpflicht ist von der Gemeinde Großengersdorf so vorgegeben. Die Tollwutimpfung ist von den Behörden für eine offizielle Veranstaltung (und diese war ja auch ordnungsgemäß angemeldet) vorgeschrieben. Die Chipkontrolle dient zum Abgleich ob Hund und HTA wirklich zusammen gehören, auch da haben wir ja schon einiges erlebt. Und teilnehmen ohne Bezahlung? Wohl von Gratiswasser, Gratis-WLAN, Gratis-Handyladen verwöhnt? Das geht wohl bei keinem Event! Und by the way: Die Unart, dass man auf Infos und Einladungen zur Teilnahme nicht einmal eine Antwort gibt, verbreitet sich auch immer weiter aus. Egoismus in der Reinstform. Nur ich selbst bin wichtig, und alles andere ist mir egal.

 

Doch nun zum Event selbst – Freitag: Aufbau und Check-In

Als am Freitag Morgen die ersten vom LTH-Geschwader anrückten, wars noch ziemlich kühl. Immerhin 8:30 Uhr und die Wettervorhersage war wirklich ziemlich mies. Doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. So stand innerhalb kürzester Zeit das Clubzelt und die Werbebanner am Gelände. Auch wenn der Rest der Truppe später oder ganz spät eintrudelten, der Aufbau lief glatt und problemlos. *lach* (Danke an Michael der extra von weit her angereist war, Chris der sich um die Gemeinde und unseren Sponsor Ströck kümmerte, Erwin der mit einem Sponsor für die Jause einsprang, sowie Manuela die dann auch noch mit Kaffeemaschine und dem Rest der "lebensnotwendigen" Utensilien kam, und Christian der den Event von Grund auf organisierte!)

So war zu Mittag schon alles fertig und in Betrieb. Mittlerweile kamen auch schon die ersten Teams an, die sich das Stake-Out einrichteten, wo sie selbst und auch die Hunde sich bis Sonntag aufhielten. Inzwischen hatte es auch ins Regnen begonnen, und es schaute wirklich nicht gut aus. Die Vorhersagen versprachen zwar schöneres Wetter, aber man kann ja mittlerweile keiner Vorhersage mehr trauen. Bis 18 Uhr Abend waren dann die letzten Vorbereitungen getroffen, es war schon eine lustige Runde entstanden, man lachte, tauschte sich aus, und erzählte über seine Erfahrungen die man seit dem letzten gemeinsamen Event so gemacht hat. Das schöne an den ganzen Gesprächen: Es ging nicht um irgendwelche Vereine oder Vereinsmeierei! Das ist uns wichtig, weils wertlos ist. Daher haben wir auch Vereinswerbung bei uns untersagt. Und es wirkt nun schon das 5. Mal. Das einzigen Gesprächsthemen waren die Hunde, die Strecken, und die Blasen die man sich voraussichtlich holen würde.

Um 19 Uhr eröffnete dann Chris Heiss (Organisationsreferent NSSV) offiziell das Wochenende und begann zusammen mit Christian Veigl ("Alphapatschn" der Longtrailhikers) mit der Streckeneinweisung. Danach gabs gleich die Check-Ins mit den Chipkontrollen der Hunde, und der Abgleich mit den Anmeldungen. Es klappte alles reibungslos, und das sparte heuer viel Zeit. So konnte es schon ab 20 Uhr gemütlich werden, und der Tag ging dann langsam zur Neige.



 

Samstag: Der Start

5:30 Uhr bei +2° Celsius, Tagwache! Letzte Vorbereitungen zu den Starts. 1 Stunde davor wurden die Nachzügler, die jetzt noch angereist kamen durchgecheckt und mit den Anmeldungen abgeglichen. Danach gab es die Startpakete (Jause, Getränke und Sponsorensachspenden). An dieser Stelle wollen wir uns auch nochmals bei folgenden Firmen bedanken:

 

  
 

 

Danke für die Sachspenden! Weiters auch bei der Firma BERGER für die Jausenpakete! (Logo bauen wir ein, sobald wir es haben!). Danke auch an Manfred und Karin, die uns wieder Ihre Heurigengarnituren borgten.

Um 8 Uhr war es dann so weit, und wir schickten die Läuferin der 20km Strecke, Karin, und die beiden Marathon-Latscher Robert und Claudia hinaus auf die Strecken. Robert wollte heuer wieder eine Rekordzeit hinlegen, und Claudia hoffte an Robert dran zu bleiben. Ob es beiden gelang ihre Wünsche umzusetzen, lest Ihr dann weiter unten. Inzwischen sind auch die Starter der 20km Strecke vollzählig geworden, da ja einige nicht am Gelände übernachtet hatten und extra wieder anreisten. Auch Gerhard Pischinger von der Firma Nutricanis Österreich und seine Gattin kamen und wollten sich bei uns ein umsehen.

 


Gerhard Pischinger – Nutricanis Österreich (und ein nordischer Kuschler!)

 

Um 10 Uhr gings dann endlich auch für die restlichen Teilnehmer los, und die bereits unruhigen Hunde samt Napffüller und Napffüllerinnen wurden ebenfalls ohne viel Trara auf die Strecke geschickt. Nun war Zeit bis der Checkpoint bei km 15 das erste Mal besetzt werden musste. Der gemütliche Teil sollte nun drankommen. Doch leider wurde Christian Veigl wenig später als Veranstaltungsverantwortlicher, von einem Jäger/Förster angerufen, damit er sich um die "seine Leute mit den freilaufenden Viechern" kümmert, so die Ansage. Wie sich herausstellte waren es weder Besucher noch Gäste oder Teilnehmer des Events, sondern Dorfbewohner aus Großengersdorf selbst. Die Tafeln mit der Leinenpflicht sind groß genug, und trotzdem werden sie von vielen einfach ignoriert. Unbelehrbare gibt's leider immer wieder.

Auch Chris war dann schon auf der Strecke und machte Fotos und Videos, dann besetzte er den Checkpoint bis Michael eintraf und seine Aufgabe übernahm. Währenddessen wurden die Teilnehmer alle auf der Strecke beobachtet und auch kontaktiert ob alles in Ordnung sei. Einer nach dem anderen lief uns in die Fotofallen (es sind ein paar klasse Schnappschüsse dabei gewesen) und passierten dann den Checkpoint wo sich die beiden Strecken teilten. Für die 20er war es dann in 5km so weit, dass sie sich gemütlich zum Essen hinsetzen konnten um sich auch auszurasten. Für die 42er gings jetzt erst richtig los. Robert und Claudia gings gut, beide haben den Checkpoint 15 mit sehr guter Kondi und super toll motivierten Hunden verlassen und marschierten weiter. Inzwischen hatten die beiden schon etwas Abstand zwischen sich. Robert kam um 10:21 Uhr zum Kontrollpunkt und latschte schon um 10:30 Uhr wieder los. Claudia folgte um 10:33 Uhr in den Checkpoint und ging weiter um 10:35 Uhr. 5 Minuten Abstand hören sich nicht viel an, sind aber doch schon einige hundert Meter. Noch hatte Claudia die Chance an Robert dran zu bleiben.

 





 

 

Später dann kamen die 2oer-Trekker in den CP15, allen voran Dieter, der um 12:22 Uhr eintraf. Gefolgt von Alexander mit seinem Sohn Christopher und Johannes um 12:41 Uhr, Erwin und Marcel um 13:01 Uhr, Karin und Manfred um 13:03 Uhr, sowie Klaus und Elisabeth um 13:20 Uhr. Das Mittelfeld lag also ziemlich nah beieinander. Die Pausenzeiten waren unterschiedlich lang, da es ja keine Vorgabe gegeben hatte. Da machte der eine oder andere schon wieder Zeit gut indem er schneller abmarschierte. Doch letztendlich zählte der Zieleinlauf.

Während wir auf der Strecke und am CP15 im Einsatz waren, lief Karin schon um 10:42 Uhr nach 2 Stunden und 42 Minuten ins Ziel! Ab 13:06 Uhr mit Dieter auch schon der erste der 20er Truppe. Mit einer Zeit von 3:06h schaffte er zwar nicht den Rekord von Robert mit 2:47h aus dem Vorjahr, aber er war knapp dran! Der Rest der 20er kam dann bis 14:34 Uhr verteilt ins Ziel. Lobend zu erwähnen ist auf alle Fälle die Leistung von Christoper mit 3:35h!!

Während sich die Teilnehmer nun schon entspannten und aßen, latschten Robert und Claudia noch immer auf der Strecke. Wir wussten nicht wo sie waren, aber es war ausgemacht, dass wir an einer bestimmten Stelle eine SMS von beiden bekamen, damit wir rechtzeitig den zweiten Checkpoint auf km 32 besetzen konnten. Und die kam dann auch bald. Robert war um 13:07 Uhr am Checkpoint! Wahnsinn. Diesmal dürfte sich wieder ein neuer Rekord einstellen. Wir waren gespannt. Claudia folgte ihm um 13:54 Uhr. Nun schon mit 47 Minuten Rückstand, die wiederum ca. 5km Abstand bedeuteten. Beiden ging es gut (so die offizielle Version … das mit den Blasen verraten wir nicht), und die Hunde waren wohlauf. Als beide den CP verlassen hatten, machten auch Chris und Christian sich wieder auf den Weg zurück ins "Basislager".

 


Robert und Claudia am Checkpoint 32

 

In Großengersdorf herrschte mittlerweile schon großartige Stimmung unter den Teilnehmern. Jeder war mit seiner persönlichen Leistung zufrieden, alles hatte geklappt, wir bekamen wieder Lob von allen Seiten für die Organisation und Streckenbetreuung. Und dann war es so weit: Robert kam um 14:58 Uhr durchs Ziel und stellte lauthals fest: Unter 7 Stunden!! Er hatte es also geschafft! 6 Stunden und 58 Minuten! Neuer Rekord auf der 42er-Strecke! Dazu gratulieren wir herzlichst! Dann verging doch noch einiges an Zeit und mit einem Abstand von 1h10min kam dann Claudia anmarschiert und um 16:08 Uhr durchs Ziel! Nach 8:08 Stunden am Trail und einer persönlichen Bestzeit (30 Min. schneller als 2016). Auch dazu unsere herzlichste Gratulation!

Somit hatten wir wieder alle im Ziel, und wir als Veranstalter waren selbst auch zufrieden. Keine Verletzungen, keine überanstrengten Hunde, alles war in Ordnung. Dies wurde auch alles im Veranstaltungsprotokoll des Tierschutzbeauftragten festgehalten, damit alles seine Richtigkeit hat, obwohl wir das gar nicht mussten, da es sich um keine SH-Veranstaltung handelte. Aber die Macht der Gewohnheit ist immer allgegenwärtig.

Die Siegerehrung (Einige konnten es auch heuer wieder nicht abwarten und sind früher abgereist!) und der Ausklang des Tages dauerte dann noch bis in die späten Abendstunden an. Langsam lichtete sich dann auch die Gemeinschaft im Zelt, und irgendwann um 23 Uhr ging auch der Letzte in den WoWa, Zelt oder einfach nur ins Auto um zu schlafen. Es war einfach trotz der enttäuschend wenigen Teilnehmer ein super Tag für alle. Inklusive Kaiserwetter!

 




Zufriedene und lachende Gesichter – so soll es sein!

 

Sonntag: Ausklang und Abbau

Heute wäre noch die Chance gewesen den 20er als Tour zu machen, aber auch da war schnell absehbar, dass niemand Lust dazu hatte. Wir genossen das Traumwetter, das uns auch Sonntags heimsuchte. Die Temperaturen stiegen schnell an, und um 10 Uhr war es schon fast zu warm. Also beließen wir es dass wir uns alle einen gemütlichen Vormittag machten, und dann gegen 11 Uhr langsam abbauten. Auch hier an dieser Stelle an alle die uns dabei geholfen haben: Danke!

Dann gabs noch die eine oder andere Idee die wir besprochen hatten, und vielleicht auch umsetzen werden. Terminsondierungen wurden ebenso gemacht. Schließlich kurz nach Mittag, war das Gelände wieder besenrein und außer den Spuren der Reifen war auf der Wiese wo wir standen, nichts mehr von unserer Anwesenheit zu sehen. Auch vom Bürgermeister bekamen wir heuer wieder Lob ausgesprochen, weil wir immer alles sauber hinterließen. Aber wir finden, so soll es auch sein. Wir sind Gast in dieser super Gemeinde, und genauso hat man sich auch zu verhalten.

Und das wars dann mit den Burning feet 2017. Wir bedanken uns für die super tollen Bewertungen die wir wieder erhalten haben, und sagen Danke an alle die dabei gewesen sind, Danke an die Gemeinde Großengersdorf mit Hr. Bürgermeister Josef Staut der uns dies nun 5 Jahre lang ermöglicht hat und nächstes Jahr schon seinem Nachfolger übergeben haben wird, und Danke an die Bauern und Jäger in der Umgebung dass wir den Event ungestört ausrichten konnten!

Die Longtrail Hikers – Austria
Mai 2017

 

Hier geht's zu den Fotogalerien des Events: http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Burning-feet-2017
Hier gibt's ein Video von Chris dazu: https://www.youtube.com/watch?v=nVUcuIDnWpQ&feature=youtu.be&a

 

Kleiner Nachtrag in eigener Sache:

Wenn wir ausschreiben "Hunde sind mit Bauchgurt, Leine mit Ruckdämpfer und Führgeschirr" zu halten, dann ist es so! Wieder hat sich aber gezeigt, dass einige sich nicht an diese Regel halten wollen. Wir tolerierten dies zum letzten Mal (mit Eintrag einer Verwarnung in die Wertungsliste). Ebenso regelwidrig ist das Umändern von Kategorien direkt am Start (zuerst mit dann ohne dann mit fremdem Hund), oder das Abgeben eines Hundes an einen anderen Teilnehmer der ohne Hund startete! Auch die Leinenpflicht wurde von Besuchern einfach ignoriert, trotz Gemeindetafeln die die Leinenpflicht auszeichneten! Auch das werden wir in Zukunft nicht mehr durchgehen lassen, und rigoros durchgreifen!

 

Die berühmten „Haasen Bankerln“

Die berühmten „Haasen Bankerln“

Zuletzt aktualisiert am: 8. Dezember 2016

 

Nichts ist offensichtlich so schwer als Informationen über die „Haasen Bankerl“ im Internet zu finden. Ein Grund, warum ich diesen Beitrag nun eröffne. Vielleicht finde ich ja zusammen mit einigen Lesern ja mehr raus.

Bisherige gefundene Fakten sind:

  • Die „Haasen Bankerl“ hat ein gewisser Roman Haas aus Baden aufgestellt.
  • Die Bankerln haben nur ein Brett als Rückenlehne (angeblich)
  • Die Bankerln haben meist eine Lade (mit Inhalt)
  • Bei den Bankerln gibt’s teilweise Schnaps und Gipfelbücher zu finden.
  • Roman Haas soll schon über 170 seiner Bankerln aufgestellt haben.

Das wars aber auch schon. Mehr dazu gibt’s nicht zu finden. Eine Info war dann noch interessant, nämlich die, dass wenn man mehr über die „Haasen Bankerl“ wissen möchte, dann solle man doch mit dem „Hans“ vom Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge sprechen. Ich frage mich, warum wir das dann die letzten 8 Jahre nicht getan haben ?? *lach*

Vielleicht weil noch niemand von uns wusste, was es mit diesen Bankerln so auf sich hatte.

Nun, schauen wir mal, wie es mit den Recherchen weitergehen wird. Zumindest weiß ich nun auch, dass wir bereits „Haasen Bankerln“ besucht hatten:

 

5. September 2014 am Jochart auf 1266m (Rohr im Gebirge – NÖ)
2 „Haasen Bankerl“ mit Gipfelschnaps, Gipfelbuch und Geo-Cache.

 

 
 

Weltberühmt wird dieses Bankerl,
nicht nur wegen seines Trankerl.
Dieses nette Schatzversteck,
wurde von mir ausgeheckt.

Roman Haas zeichnet für Gedicht und Labung verantwortlich, wie ein Unbekannter im Gipfelbuch enthüllte.

 

8. September 2016 am Unterberg (Rohr im Gebirge – NÖ)
„Haasen Bankerl“ laut Auskunft in der Unterberghütte, kein Gipfelschnaps, kein Gipfelbuch, nichts …

 
 

 

 

Ab sofort werden wir bei unseren Touren natürlich mehr auf diese „Haasen Bankerl“ acht geben, und hier auch posten!

Christian, Long Trail Hikers – Austria

Das waren die Kilometersammler 2016

Das waren die Kilometersammler 2016

Zuletzt aktualisiert am: 5/11/16


Jene unter uns, die auf Kilometersammeltour unterwegs sind (wie früher bei „One Million paws“ oder „Paws on Tour“), bekommen auch bei Long Trail Hikers – Austria die mitgewanderten Strecken (auf den vorgegebenen Tracks und Trails) auf das Sammelkonto gutgeschrieben. Um die Sache noch spaßiger zu machen, gibt’s ab sofort folgende „Level“ die man sich erwandern kann:

0km                Knochenkranker / Knochenkranke
1 – 24km         Nagelpfleger / Nagelpflegerin
25 – 49km       Bloßhaperter / Bloßhaperte
50 – 74km       Hornhautsammler / Hornhautsammlerin
75 – 99km       Blasenballetttänzer / Blasenballetttänzerin
100 – 199km   Sandalenträger / Sandalenträgerin
200 – 299km   Halbschuhtourist / Halbschuhtouristin
300 – 399km   Trekkingschuhschnürer / Trekkingschuhschnürerin
400 – 499km   Rucksackspezialist / Rucksackspezialistin
ab 500km        Hardcoreschlenderer / Hardcoreschlenderin

Wir sind schon gespannt, wie viele Hatscher einige machen werden, um die einzelnen Level brav hochzuklettern.

2016 für ein offizielles LTH-Kilometersammelkonto gemeldet sind:

christian Christian
Wanderschuhgeschwader
2015: 159km [Sandalenträger]

Stand 2016: 151,25km [Sandalenträger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Vorabstart 42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 16.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016
:Wanderrunde Ulrichskirchen, 16,6km, 15.10.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016
:Trailrocking Hüttendorf bei Mistelbach, 10,5km, 01.11.2016

manuela Manuela
Wanderschuhgeschwader
2015: 5,24km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 14,6km [Nagelpflegerin]

:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

erwin Erwin
Wanderschuhgeschwader
2015: 41km [Bloßhaperter]
Stand 2016: 21km [Nagelpfleger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016

thomas Thomas
Wanderschuhgeschwader
2015: 153km [Sandalenträger]

Stand 2016: 80,7km [Blasenballetttänzer]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 9,5km, 25.06.2016 (Abgebrochen)
:Wanderrunde Ulrichskirchen, 16,6km, 15.10.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016
:Trailrocking Hüttendorf bei Mistelbach, 10,5km, 01.11.2016

chris_heiss-75 Chris
Wanderschuhgeschwader
2015: 158km [Sandalenträger]

Stand 2016: 109,55km [Sandalenträger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Vorabstart 42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 16.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

franz Franz
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Knochenkranker]
Stand 2016: 53,55km [Hornhautsammler]

:42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 30.04.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

claudia-schnabl-2015 Claudia
Gelegenheitsschlenderin
Stand 2016: 42,35km [Bloßhaperte]

:42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 30.04.2016

Grete Grete
Wanderschuhgeschwader
2015: 67km [Hornhautsammlerin]
Stand 2016: 52,1km [Hornhautsammlerin]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

alfred Alfred
Wanderschuhgeschwader
2015: 83km [Blasenballetttänzer]
Stand 2016: 52,1km [Hornhautsammler]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

dagmar Dagmar
Wanderschuhgeschwader
2015: 13km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 42,2km [Bloßhaperte]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

dieter Dieter
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 42,2km [Bloßhaperter]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
Neueinsteigerin 2016

Stand 2016: 18,5km [Nagelpflegerin]

:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

manfred-s Manfred
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 39,5km [Bloßhaperter]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

robert Robert
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 67,2km [Hornhautsammler]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 39,5km [Bloßhaperte]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

renate Renate
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 21km [Nagelpflegerin]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016

alexander Alexander
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 10km [Nagelpfleger]

:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016016

alexander-r Alexander
Wanderschuhgeschwader
Neueinsteiger 2016
Stand 2016: 11,2km [Nagelpfleger]

:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

Wir haben auch „Fremdlatscher“ mit einem privaten Sammelkonto dabei:

ruth Ruth
Fremdlatscherin aus „Helvetia“
Stand 2016: 0km

Zur Info: Fremdlatscher melden uns ihre geleisteten Kilometer an uns, und wir tragen sie im Sammelkonto ein. Da der Verein nicht die Korrektheit der Angaben überprüfen kann weil „Fremdlatscher“ nicht bei unseren offiziellen Events mitwandern, ist dies auch keine offizielle Wertung und dient rein der Aktivitäteninfo. Aber wie schon immer erwähnt: Es geht ja um nichts, sondern rein um den Spaß an der Sache! Also, wo sind die Fremdlatscher, die noch dabei sein wollen?

Ausnahmsweisewertungen sind Wertungen von Kilometersammlern die zwar dabei waren, die Strecke aber nicht korrekt nach Vorgabe absolviert haben. Gewertet werden nur die offiziell vorgegebenen Streckenkilometer. Mehr werden gestrichen. Bei weniger geleisteten Kilometern (Abkürzungen), wird nicht gewertet!

Trailrocker & Trailfeen … unsere unerschrockenen Trailsucher und Trailsucherinnen, die immer nach neuen Wandermöglichkeiten suchen. Trailrocking ist das aufspüren neuer Wandermöglichkeiten im Lande. Dabei ist es vorrangig, fernab von Massenaufläufen und Touristenpfaden neue Strecken zu finden, aufzuzeichnen und auch mit Fotos zu dokumentieren. Bei der danach erfolgenden Erstbewanderung eines neuen Trails durch die Kilometersammler starten wir mit einem „Mannerschnitterl“ als Starthilfesprit bei einem „3, 2, 1, Rock den Trail!“ (Ist natürlich kein Zwang!) …

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