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Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Dogs on Tour in Kärnten (2017)

Es ist ja als Verein nicht so einfach, jedem alles recht zu machen. Es wird zwar immer wieder nach Action und Events gerufen, aber wenns dann so weit ist und man schreibt was aus, dann ist das Interesse sehr schnell verflogen und eine Reihe von unglücklichen Umständen verhindern dann eine Teilnahme. So zum Beispiel: Das Wetter, die Temperaturen, die Anfahrt, man hat einen anderen Termin vergessen, man muss zum Arzt, bla bla bla …

Dogs on Tour war heuer 6 Monate lang ausgeschrieben. Insgesamt trudelten bei uns 22 Anmeldungen ein. Dass meist 10-15% der Anmelder nicht erscheinen ist von Haus aus klar, und wird auch einkalkuliert. Doch diesmal lernten auch wir was dazu. Am 23. Juli standen genau 4 (vier) Teilnehmer pünktlich um 11 Uhr am Startplatz bei der Talstation der Ankogelbahn in Mallnitz (Kärnten)!! Das geht uns nun zu weit. Wir werden in Punkto Events und Teilnahmen das Prozedere neu überdenken, und auch was wir noch für Euch tun wollen. Letztendlich sind genau diese Leute schuld, dass Vereine ihre Tätigkeit einstellen und jene die sich immer die Arbeit dazu machen, nicht mehr wollen.

Nun, wie schon erwähnt, fanden sich 4 Personen am Startpunkt ein. Christian & Gitti mit ihren beiden Sibierern, sowie Christian & Manuela, derzeit noch ohne Fellbegleitung. Abmarsch war pünktlich um 11 Uhr. Es ging den Seebach entlang am Stappitzersee vorbei, wie sich dann der Weg teilte. Von hier aus konnte man den Wirtschaftsweg (auf dem übrigens allgemeines Fahrverbot für Autos UND Radfahrer galt, ohne Ausnahme für Anrainer, dieses aber von den Radlern überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wurde!) oder den Naturlehrpfad in Richtung Schwussnerhütte nehmen. Wir entschieden uns für den Naturlehrpfad, weil da erstens weniger Leute unterwegs waren, und auch die lästigen Radler nicht aufkreuzten.

Die erste Strecke des Pfades führt über einen Holzsteg in den Wald hinein. Von hier aus marschiert man dann durch kuppenreiches Gelände an verschiedenen Infostationen vorbei. Der Wald macht die Luft kühler, und das war gut so. Der Weg schlängelt sich an der „Quelle“ (einem Traumhaften Wasseraustritt mit kristallklarem Wasser), dem „Eisloch“ (einer Höhle aus dem eiskalte Luft strömte), dem „Stonebeach“ (einem im Sommer ausgetrockneten Bachlauf mit Unmengen von Steinmännchen) und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

5km lang marschiert man an auch an Wiesenflächen mit Kühen und ihren Kälbern vorbei. Entgegen aller Panikmache, reagieren die Tiere absolut ruhig, wenn man am Weg bleibt, und die Hunde zügig an ihnen vorbei führt. Wir haben sogar ein frisch geborenes Kalb beobachten dürfen, welches nur einige Minuten vor unserem Auftauchen geboren und von der Mutterkuh liebevoll trocken wurde! Mama beobachtete uns, ließ sich aber nicht ablenken, und blieb auch ganz friedlich, da von uns absolut keine Gefahr ausging.

Nach gut 1 1/2 Stunden und einer Menge an neuen Eindrücken gelangt man dann zur „Schwussnerhütte“, in der man unbedingt einkehren sollte! Der Hüttenchef persönlich kümmert sich um seine Gäste, und das mit absoluter Freundlichkeit. Bei großem Andrang kanns schon mal länger dauern bis man seine Bestellung bekommt, aber das Warten wird durch Top-Qualität der Speisen entschädigt! Auch die Preise sind wirklich pomale, man kann nicht meckern.

Nach unserer Stärkung machten wir uns dann wieder auf den Rückweg. Diesmal über den Wirtschaftsweg, weil Unwetter angesagt waren, und sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel zeigten. Auch dieser Weg ist gut zu gehen, aber eben nicht ganz so ruhig und menschenleer wie der Naturlehrpfad. Nach gut 30 Minuten zog sich das Wetter dann zu und es begann zu schütten. Aber dafür hat man ja auch eine Regenjacke im Rucksack … oder sollte man zumindest immer bei Wanderungen in den Bergen mithaben.

Der Guss dauerte aber nicht wirklich lange, und so hörte der Regen noch vor unserem Eintreffen am Parkplatz der Ankogelbahn wieder auf. Als Abschluss der Tour fuhren wir noch zur „Raineralm“, einem absoluten Geheimtipp für alle Hütten-Gourmets! Komplett renoviert und umgebaut, lädt die Raineralm nun auf neuer Terrasse zu kulinarischen Schmankerln ein. Die Hüttencrew ist auch hier absolut freundlich und zuvorkommend, und reagiert sogar auf besondere Wünsche! (Christian bekam sogar seine im Juni per FB bestellten Kletzennudeln serviert! Man wartete darauf ob er wirklich zum angegebenen Tag erschien“ *lach* oder ob es ein Scherz war.)

So ging dann der Tag zu Ende, wir hatten unser Naturerlebnis und viel Spaß, auch wenn wir nur zu Viert waren. Jeder der nicht dabei war, hat was versäumt, das ist klar. Doch wie sagt man? Wer nicht will, der hat eben schon!

Eure LTH-Crew

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
christian  
Christian, Manuela, Christian, Gitti

 

Dogs in Tour in Kärnten wurde DANKEND unterstützt von:

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Wie komme ich an sauberes Wasser beim Trekking?

Immer wieder mal kann es vorkommen, dass man den Wasserverbrauch falsch einschätzt, oder man aus Gewichtsgründen nicht so viel mit sich rumschleppen möchte als man brauchen würde, da es unterwegs Wasser gibt wo man seine Behältnisse und Flaschen auffüllen könnte. Doch was tun, wenn diese Wasserquellen verschmutzt sind, oder man nicht sicher ist, ob sich darin Millionen Keime tummeln und man sich gewaltig was damit einfangen könnte? Erbrechen und Durchfall braucht keiner auf einer Trekkingtour. Daher hier in Kurzform mit Beispielen, wie ihr zu sauberem Wasser kommt:

Das Wasser in die Flasche filtern

Wenn das Wasser schmutzig ist, dann sollte man es auf alle Fälle zuerst filtern, um sämtliche Schwebstoffe und Verunreinigungen herauszubekommen. Dazu eignen sich verschiedene Filterapparaturen, die jedoch von der Größe her nicht viel Platz im Rucksack einnehmen. Die bekanntesten Marken für Wasserfilter sind Sawyer, LifeStraw, MoKo und Katadyn. Letzteren kann man schon fast als Mercedes unter den Wasserfiltern bezeichnen, und das schlägt sich auch im Preis nieder. Als Beispiel für einen guten Filter möchte ich Euch den KATADYN Wasserfilter Hiker Pro (8018280) vorstellen. Der Preis beträgt so um die 80 Euro. Seine Daten kurz umrissen:

  • Idealer Filter für den Einsatz im Backcountry Bereich.
  • Entfernt Bakterien, Protozoen, Zysten, Algen, Sporen und Sedimente.
  • Wird komplett mit Vorfilter, Flaschenadapter (für typische Weithalsflaschen) und Tasche geliefert.
  • Für maximal 1150 L (je nach Wasserqualität), Leistung circa 1 L/min. – 7,6 x 16, 5 x 6,1 cm, 310g.
  • Der Vorfilter kann gereinigt werden!

Mit diesem handlichen Filter bekommt ihr die meisten Verunreinigungen schon mal aus dem Wasser raus.

Wasserdesinfektion

Wer dem Wasser aus dem Filter noch nicht traut, oder bei stark bakteriell belastetem Wasser, der kann nun noch einen Schritt weitergehen, und das Wasser zusätzlich desinfizieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten die Wirkungsvoll sind. Die erste davon ist die Desinfektion per Tablette. Als Beispiel, und weil ich es auch selbst verwende, möchte ich euch die Wasseraufbereitungstabletten (Desinfektionstabletten) von Katadyn nennen, und zwar MICROPUR FORTE MF 1T. Hier wirkt eine Tablette für 1 Liter Wasser.

Die Tabletten sorgen für eine schnelle und wirkungsvolle Wasserdesinfektion und für klares Wasser. Sie finden in jedem Gepäck Platz. Schützen dank Silberionen bis zu 6 Monate vor Wiederverkeimung, also auch für Wassertanks geeignet. Bei trübem Wasser (siehe vorherigen Punkt – Wasserfilter) in Kombination mit einem Filter einsetzen. Technologie: Silberionen kombiniert mit Chlor. Kontaktzeit: 30 min für Bakterien und Viren, 2 Stunden für Giardia in klarem Wasser. Nachteil der Tabletten: Der Nachgeschmack nach Chlor.

Als zweite Möglichkeit steht die Desinfektion per UV-Licht zur Verfügung. Auch hier sind verschiedene Produkte am Markt. Der bekannteste ist hierbei STERIPEN. Als Beispiel sei der STERIPEN CLASSIC 3 genannt. Er schafft die Entkeimung von 1 Liter Wasser in nur 90 Sekunden. Er wird mit 4 Lithium AA-Batterien betrieben. Die UV-Lampe selbst schafft bis zu 8000 Behandlungen.

Mit diesen hier vorgestellten Produkten seid ihr garantiert auf der sicheren Seite, wenn es um trinkbares Wasser auf Trekkingtouren geht.

Natürlich klappt die gute alte Methode der Wasseraufbereitung auch recht gut: Schwebstoffe rausfiltern mit einem feinen Baumwolltuch, und anschließendes Abkochen des Wassers bei mindesten 100° Celsius. Doch wer schleppt schon gerne zusätzlichen Brennstoff oder überhaupt einen Kocher und Geschirr mit sich rum?

Viel Spaß beim Trekking!

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Trailrocking Ulrichskirchen nach Großengersdorf

Und wieder waren die Trailrocker unterwegs um eine neue Strecke zu suchen. Diesmal ging es um eine Teilstrecke für den neuen Trail des Hunde-Wandermarathons 2018. Geplant war der Abmarsch von Großengersdorf (Dem Startpunkt des Marathons) zum Bahnhof und dann mit der Regionalbahn und ab Obersdorf mit der S-Bahn, nach Ulrichskirchen zu fahren, um von da aus den neuen Teil retour nach Großengersdorf zu begehen. Doch meist kommt es ja bekanntlich immer anders als man plant …

Da wir ja Sommer haben, haben wir die Wettervorhersagen akribisch beobachtet, denn zu heißes Wetter würde für die Hunde ein absolutes NoGo sein. Noch 1 Stunde vor dem Abmarsch war die Vorhersage „bewölkt, 29°“ für Samstag angesagt, also wandertaugliches Wetter wenn man genügend Wasser für die Hunde, eigene Getränke und Schattenpausenplätze mit einplant. Also entschieden wir uns dazu, das Trailrocking durchzuziehen.

Um 7:00 trafen wir uns am Startplatz am Stallberg in Großengersdorf, wo wir auch pünktlich um 7:15 Uhr los gingen. Hier kam die erste Planänderung. Anstatt Richtung Bahnhof zur Regionalbahn zu gehen, entschieden wir, gleich den ersten Teil des neuen Trails zu nehmen. Dieser führte vom Start weg zum Rastplatz in Pillichsdorf beim Friedhof. Von dort nahmen wir dann den Weg entlang der Regionalbahn bis zur S-Bahn in Obersdorf. 10 Minuten Pause, und schon kam die Bahn. Da wir die Fahrkarten schon am Vortag besorgt hatten (Preis für 2 Hunde: je 2 Euro!! Und das für 2 Stationen! Danke ÖBB.) brauchten wir uns um das nicht mehr zu kümmern. Die Bahnfahrt dauerte exakt 7 Minuten, und wir stiegen in Ulrichskirchen aus. Schnell war der Übergang über die Gleise zur „Viehtrift“ gefunden und wir standen am geplanten Trail.



Der erste Teil führte uns nun durch Ulrichskirchen und dann an der Ortschaft vorbei. Brav dokumentierten wir auf unserer Karte alle wichtigen Orientierungspunkte und Wegweiser nach denen man sich richten konnte. Auch Rastbankerln zeichneten wir ein. Dann, außerhalb der Ortschaft, der erste Knackpunkt der neuen Strecke. Der ursprünglich geplante Weg war zwar vorhanden, aber vollends verwuchert und zugewachsen. Super, und das schon nach vielleicht 1,5km Wegstrecke. Also, GPS raus, Karte aufrufen, Alternative suchen. Nach 10 Minuten gings schon auf einem neuen Abschnitt weiter. Ohne viel Umweg erreichten wir dann die Wolkersdorfer Straße wie geplant, mussten durch die Umlegung jedoch nicht mehr auf die Landstraße selbst, sondern konnten noch vorher abbiegen und dem Feldweg weiter folgen. Eine Verbesserung sozusagen.

Ab jetzt wurde es brutal. Die Sonne fing mächtig an zu heizen. Entgegen aller Vorhersagen sahen wir keine einzige Wolke am Himmel. Wir legten nun schon die zweite Pause wegen der Hunde ein. Diesmal konnten sie sich unter einen Anhänger eines Bauern in den Schatten legen und rasten. Schon jetzt machten wir uns Gedanken um den Wasservorrat den wir mit hatten. Immerhin 7,5 Liter. Wir mussten nun ein wenig die Geschwindigkeit steigern, damit wir vom freien Feld in den kühleren Wald kamen. Doch das war leichter gesagt als getan. Ab nun führte der Weg immer nur bergauf. Die Hitze und das hinauf zehrten an den Kräften, obwohl es gar nicht so weit bis zum nächsten Etappenpunkt war. Trotzdem waren wir geschafft, als wir dann am „Tropical Garden“ vorbei die nächste Landstraße erreichten, und kurz danach in den kühlen Wald kamen. Ein Stückchen noch, und wir sollten unseren Rastpunkt erreichen, bei dem wir eine längere Pause einplanten, das Wandererkreuz im Hochleithenwald. Und wir schafften es auch.




Das Wasser begann nun schon knapp zu werden. Glücklicherweise entdeckten wir eine Wildtränke mit einem vollen Fass Wasser. Hier konnten wir uns Wasser für die Hunde holen und den Vorrat für sie ergänzen. Die beiden braven Hunde von Thomas (Asko und Thor) schlemperten sich voll wie wenn sie einen Tank eingebaut hätten. Gut 6 Liter vernichteten sie währen der Rastpause. Mittlerweile zogen endlich die vorhergesagten Wolken auf. Doch es war wie verhext. Die Sonne stand mitten am Himmel und heizte weiter, während schwarze Gewitterwolken und Wolkentürme in Respektabstand zu ihr vorbeizogen! Aber in allen Richtungen! Wir kamen uns irgendwie von der Natur verarscht vor.

45 Minuten Pause, dann machten wir uns auf den Weg. Wir hatten schon abgesprochen, dass wir den letzten Teil des geplanten Weges (Hochleithenwald raus und über Bockfließ retour) nicht machen würden, da dieser über freies Feld führen würde. Es war einfach zu heiß dazu. Wir gingen also weiter, mussten aus dem Wald raus, erreichten die Grünbrücke über die A5, machten wieder Pause für die Hunde, und wurden immer langsamer. Jetzt kam wieder ein Stück auf offenem Gelände. Es wurde echt brutal heiß. 14 Uhr war es mittlerweile schon, und eine Abkühlung war nicht in Sicht. Während rund um uns laut FB-Nachrichten Regen runter kam, latschten wir Staubfahnen aufwirbelnd durch eine gefühlt 100° heiße Landschaft. Dann endlich erreichten wir den Hochleithenwald und schauten dass wir schnell hinein kamen. Doch die Enttäuschung wurde immer größer. Es wurde nicht nur heiß, es wurde nun auch extrem schwül im Wald. Jetzt läuteten die Alarmglocken. Von nun an hatten wir noch 5km bis wir aus dem Wald rauskamen. Die mussten wir nun einfach machen, denn ein Reinfahren in den Wald war verboten.

Wir diskutierten, wie und was wir machen würden. Der Vorschlag kam dann so, dass Thomas mit den Hunden langsam und mit Schattenpausen die 5km bis zum Checkpoint 15 (vom heurigen Marathon) weiterging, während Christian vorausmarschierte und den Wagen holte, um die frei abzuholen. Normalerweise trennen wir uns nie, aber diesmal war Not am Mann, es ging um die Hunde. Also zogen wir den Plan durch. Doch auch hierbei kam es anders als geplant. Durch die nun schnellere Geschwindigkeit die Christian durchzog, musste er auch mehr trinken, und so ging ihm noch vor dem Checkpoint das Wasser aus. An ein Weitergehen über freies Feld war danach nicht mehr zu denken. Also rief er unsere „Streckenfee“ an, orderte 2 Flaschen Wasser, und gab Anweisung zum Checkpoint zu kommen. An diesem angelangt, kam wenige Minuten später schon der „Wasserengel“. Eine Flasche Wasser wurde sofort für den langsam nachkommenden Thomas hinterlegt (der Platz wurde ihm natürlich telefonisch mitgeteilt), und die zweite verdampfte in Christian beim Trinken vor der Abfahrt zum Wagen in Großengersdorf.

 

Dort angekommen, machte sich unsere Streckenfee wieder auf den Heimweg, während Christian mit dem Wagen zum Checkpoint zurückfuhr um Thomas abzuholen. Keine 5 Minuten später tauchte er auch schon auf. Erledigt so wie er aussah, aber die Hunde waren top in Ordnung. Er hatte sie wie ausgemacht geschont und langsam zum Ziel gebracht. Nun gabs zuerst mal Wasser und eine ausgiebige Pause für alle.

 

Wir hatten die Strecke zwar nicht komplett abgehen können, sind aber trotz allem knapp 21km unterwegs gewesen. Eine tolle Leistung für alle, und speziell der Hunde! Asko der kleine Knuddelhusky hat ja auch schon 10+ Jahre am Buckel, aber der Kerl lief die Strecke sowas von federleicht, dass man meinen möchte, er wäre erst 2 oder 3 Jahre alt. Er hatte absolut keine Probleme mit der Hitze! Thor der Schäfer hatte es da schon etwas schwerer. Aber trotzdem waren beide nach der Abschlusspause sofort wieder auf den Beinen, sprangen in den Wagen, und wir fuhren nach Großengersdorf zurück zu Thomas Wagen.

Den Tag ließen wir dann privat bei Christian ausklingen, wo die 4-Beiner schon mal seelig schliefen, während wir den Tag Revue passieren ließen. Schön wars, lang wars, heiß wars … aber nun machen wir Sommerpause und freuen uns schon auf das Dogs-on-Tour zur Schwussnerhütte in Mallnitz/Kärnten (da ists kühler!) und das Zeltweekend in Rauchwart!

Die Strecke selbst wird sicherlich ein toller Trail für den Hunde-Wandermarathon 2018 werden!

 

Mit dabei waren:

Thomas, Christian

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Trailrocking-08-07-2017

 

Danke an den Sponsor dieser Tour:

Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Nacht der Wölfe 3.1 am Bisamberg

Die Hundeleute sind schon eine eigene Sache. In Facebook schreiben sie wie sehr sie aktiv sind, dass es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur unzureichende Kleidung, etc. etc. – Dann setzt man einen Termin für einen Event an, und ein paar Tage vor dem Start wird plötzlich Regen angesagt. Das Ergebnis: Alle verkriechen sich zu Hause und haben dann entweder keine Zeit gehabt, oder den Termin übersehen, oder waren plötzlich krank oder sonstwie verhindert. Mittlerweile kennen wir gut 30 Standardausreden, warum die Menschen nicht bei schlechter Witterung mit ihren Hunden rausgehen … (Urlauber sind natürlich davon ausgenommen).


Dabei war das Wetter trotz nasser Vorhersage eigentlich super für solch ein Vorhaben! Die Temperaturen fielen von den bisherigen 30-35 Grad auf 25 herunter, und im Wald war es angenehm temperiert und nicht stickig. Nun, sei es wie es sei, trotz allem haben sich doch 4 Leute zusammengefunden, die die Nacht der Wölfe am Bisamberg durchzogen. Die Anfahrt zum Parkplatz versprach nichts Trockenes, denn es schüttete wie aus Eimern. Am Startplatz angekommen wurde es schon viel weniger, und hörte dann schließlich auch auf. Hier wartete schon Thomas, der nach seinem schweren Verlust Ende Mai dieses Jahres das erste Mal wieder dabei war. Claudia und ihr Mann Markus stießen dann auch noch zu uns. Mit mir (Christian) waren wir dann die Bisamberger Quattrophonie, die sich pünktlich 20 Uhr auf den Weg machten.

Es war einfach herrlich! Keine Radfahrer, keine freilaufenden Der-tut-Nixe von im Wald herumirrenden Städtern, keine Massen von Ausflüglern die sich auf dem Weg drängelten. Es ist immer wieder eine Erholung, wenn man bei einer Nacht der Wölfe unter sich sein kann. Dass der Bisamberg ein Stiefkind der Stadt Wien geworden ist, zeigte sich auch heute wieder. Das „Bründl“ war nach wie vor trocken und außer Betrieb, Das Gasthaus „Gamshöhe“ war noch immer verwildert und geschlossen, einige Wegweiser verrottet, Infoterminals außer Betrieb, ja was solls. Für uns galt sowieso nur das GPS und die geplante Strecke hinauf zur Elisabethöhe.



Diese erreichten wir nach knapp 45 Minuten, und erwischten dabei einen traumhaften Sonnenuntergang über Korneuburg. Das Farbenspiel am Himmel war einzigartig. Hier machten wir dann eine Pause, bevor wir uns dann wieder an den Rückweg machten. Wir hatten ja noch einiges vor. Also machten wir uns nach 30 Minuten auf, und stiegen wieder von 366 Metern Höhe (*lach*) ins Tal nach Hagenbrunn ab. Auch hierbei führte der Weg auf teils schmalen Pfaden durch den mittlerweile kühlen Wald. Einfach super, auch für die Hunde.

So gegen 22:30 Uhr erreichten wir das Ziel der heutigen Tour, den Parkplatz, und trafen sofort die Vorbereitungen für den Tagesabschluss. Gaskocher, Geschirr, Gaslampe und alles was noch dazu gehörte, um ein kräftiges Chilli anzurühren und zu kochen. Mit feinem Baguette, und oberösterreichischem Most (Danke Claudia!) ließen wir es und dann noch schmecken! So soll eine Gemeinschaft sein, und nicht anders. Kein Stress, kein Erfolgsdruck wegen ein paar Stücken Altmetall, einfach nur zusammen etwas unternehmen und Spaß haben. Und genau das haben wir heute wieder gemacht: WIR HATTEN SPASS!

Zu guter Letzt bekamen dann alle Teilnehmer noch ein kleines Produktsponsoring von unseren Sponsoren FUTTERHAUS im G3 Shopping Resort Gerasdorf und PLATINUM überreicht.

Um knapp nach Mitternacht machten wir uns dann auf den Heimweg. Aber nicht ohne neue Planungen im Hinterkopf, denn wir haben noch viel vor …

 

Mit dabei waren:


Claudia, Markus, Christian, Thomas

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr hier:
http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Nacht-der-Woelfe-3-1

 

DANKE an unsere Sponsoren:

 

„Burning feet 2017“ – Der 5. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

"Burning feet 2017" – Der 5. Großengersdorfer Hunde-Wandermarathon

 

 

Vorwort

Wie jedes Jahr, fand auch heuer am letzten Aprilwochenende das alljährliche "Burning feet" statt. Ein Wanderevent, der bisher vom NSSV – Niederösterreichischer Schlittenhunde Sportverein ausgerichtet wurde, und heuer erstmals von den Longtrail Hikers – Austria mit Unterstützung des NSSV. Auf zwei Strecken, einer 42,35 km langen Marathonstrecke und einer 20km langen "Halb"-Marathonstrecke konnte heuer wieder gewandert oder gelaufen werden. Wochenlange Vorarbeit um den Event sicher und als Erlebnis mit Rundumversorgung zu gestalten, waren auch heuer wieder normal für den Organisator.

Ernüchternd, dass sich dann trotz ohnehin limitierter Starteranzahl von 35 Teilnehmern dann nur 22 anmeldeten, und von denen dann auch nur 14 gewertet wurden. Und das bei gezählten 118 Interessenten und Interessentinnen die bei uns anfragten! Die Gründe für die Nichtteilnahme oder Absage waren uns heuer aber doch komplett neu:

… es wurde schlechtes Wetter angesagt!
… mein Hund kann nicht an der Leine gehen, das wäre Tierquälerei!
… ich lasse meinen Hund nicht impfen, und daher zeige ich auch den HTA nicht her!
… Chipkontrolle? Das ist Datenschutz, kommt nicht in Frage!
… kann ich nicht mit jemanden mitgehen, brauch eh kein Kartenmaterial, geht das nicht gratis?

Unglaublich! Die restlichen Ausreden ersparen wir Euch hier, weils sinnlos ist darüber nachzudenken. Nur: Schlechtes Wetter ist kein Grund nicht teilzunehmen, außer man geht bei Schlechtwetter auch nicht mit den Hunden Gassi, und das verstünden dann wir als Tierquälerei. Die Leinenpflicht ist von der Gemeinde Großengersdorf so vorgegeben. Die Tollwutimpfung ist von den Behörden für eine offizielle Veranstaltung (und diese war ja auch ordnungsgemäß angemeldet) vorgeschrieben. Die Chipkontrolle dient zum Abgleich ob Hund und HTA wirklich zusammen gehören, auch da haben wir ja schon einiges erlebt. Und teilnehmen ohne Bezahlung? Wohl von Gratiswasser, Gratis-WLAN, Gratis-Handyladen verwöhnt? Das geht wohl bei keinem Event! Und by the way: Die Unart, dass man auf Infos und Einladungen zur Teilnahme nicht einmal eine Antwort gibt, verbreitet sich auch immer weiter aus. Egoismus in der Reinstform. Nur ich selbst bin wichtig, und alles andere ist mir egal.

 

Doch nun zum Event selbst – Freitag: Aufbau und Check-In

Als am Freitag Morgen die ersten vom LTH-Geschwader anrückten, wars noch ziemlich kühl. Immerhin 8:30 Uhr und die Wettervorhersage war wirklich ziemlich mies. Doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. So stand innerhalb kürzester Zeit das Clubzelt und die Werbebanner am Gelände. Auch wenn der Rest der Truppe später oder ganz spät eintrudelten, der Aufbau lief glatt und problemlos. *lach* (Danke an Michael der extra von weit her angereist war, Chris der sich um die Gemeinde und unseren Sponsor Ströck kümmerte, Erwin der mit einem Sponsor für die Jause einsprang, sowie Manuela die dann auch noch mit Kaffeemaschine und dem Rest der "lebensnotwendigen" Utensilien kam, und Christian der den Event von Grund auf organisierte!)

So war zu Mittag schon alles fertig und in Betrieb. Mittlerweile kamen auch schon die ersten Teams an, die sich das Stake-Out einrichteten, wo sie selbst und auch die Hunde sich bis Sonntag aufhielten. Inzwischen hatte es auch ins Regnen begonnen, und es schaute wirklich nicht gut aus. Die Vorhersagen versprachen zwar schöneres Wetter, aber man kann ja mittlerweile keiner Vorhersage mehr trauen. Bis 18 Uhr Abend waren dann die letzten Vorbereitungen getroffen, es war schon eine lustige Runde entstanden, man lachte, tauschte sich aus, und erzählte über seine Erfahrungen die man seit dem letzten gemeinsamen Event so gemacht hat. Das schöne an den ganzen Gesprächen: Es ging nicht um irgendwelche Vereine oder Vereinsmeierei! Das ist uns wichtig, weils wertlos ist. Daher haben wir auch Vereinswerbung bei uns untersagt. Und es wirkt nun schon das 5. Mal. Das einzigen Gesprächsthemen waren die Hunde, die Strecken, und die Blasen die man sich voraussichtlich holen würde.

Um 19 Uhr eröffnete dann Chris Heiss (Organisationsreferent NSSV) offiziell das Wochenende und begann zusammen mit Christian Veigl ("Alphapatschn" der Longtrailhikers) mit der Streckeneinweisung. Danach gabs gleich die Check-Ins mit den Chipkontrollen der Hunde, und der Abgleich mit den Anmeldungen. Es klappte alles reibungslos, und das sparte heuer viel Zeit. So konnte es schon ab 20 Uhr gemütlich werden, und der Tag ging dann langsam zur Neige.



 

Samstag: Der Start

5:30 Uhr bei +2° Celsius, Tagwache! Letzte Vorbereitungen zu den Starts. 1 Stunde davor wurden die Nachzügler, die jetzt noch angereist kamen durchgecheckt und mit den Anmeldungen abgeglichen. Danach gab es die Startpakete (Jause, Getränke und Sponsorensachspenden). An dieser Stelle wollen wir uns auch nochmals bei folgenden Firmen bedanken:

 

  
 

 

Danke für die Sachspenden! Weiters auch bei der Firma BERGER für die Jausenpakete! (Logo bauen wir ein, sobald wir es haben!). Danke auch an Manfred und Karin, die uns wieder Ihre Heurigengarnituren borgten.

Um 8 Uhr war es dann so weit, und wir schickten die Läuferin der 20km Strecke, Karin, und die beiden Marathon-Latscher Robert und Claudia hinaus auf die Strecken. Robert wollte heuer wieder eine Rekordzeit hinlegen, und Claudia hoffte an Robert dran zu bleiben. Ob es beiden gelang ihre Wünsche umzusetzen, lest Ihr dann weiter unten. Inzwischen sind auch die Starter der 20km Strecke vollzählig geworden, da ja einige nicht am Gelände übernachtet hatten und extra wieder anreisten. Auch Gerhard Pischinger von der Firma Nutricanis Österreich und seine Gattin kamen und wollten sich bei uns ein umsehen.

 


Gerhard Pischinger – Nutricanis Österreich (und ein nordischer Kuschler!)

 

Um 10 Uhr gings dann endlich auch für die restlichen Teilnehmer los, und die bereits unruhigen Hunde samt Napffüller und Napffüllerinnen wurden ebenfalls ohne viel Trara auf die Strecke geschickt. Nun war Zeit bis der Checkpoint bei km 15 das erste Mal besetzt werden musste. Der gemütliche Teil sollte nun drankommen. Doch leider wurde Christian Veigl wenig später als Veranstaltungsverantwortlicher, von einem Jäger/Förster angerufen, damit er sich um die "seine Leute mit den freilaufenden Viechern" kümmert, so die Ansage. Wie sich herausstellte waren es weder Besucher noch Gäste oder Teilnehmer des Events, sondern Dorfbewohner aus Großengersdorf selbst. Die Tafeln mit der Leinenpflicht sind groß genug, und trotzdem werden sie von vielen einfach ignoriert. Unbelehrbare gibt's leider immer wieder.

Auch Chris war dann schon auf der Strecke und machte Fotos und Videos, dann besetzte er den Checkpoint bis Michael eintraf und seine Aufgabe übernahm. Währenddessen wurden die Teilnehmer alle auf der Strecke beobachtet und auch kontaktiert ob alles in Ordnung sei. Einer nach dem anderen lief uns in die Fotofallen (es sind ein paar klasse Schnappschüsse dabei gewesen) und passierten dann den Checkpoint wo sich die beiden Strecken teilten. Für die 20er war es dann in 5km so weit, dass sie sich gemütlich zum Essen hinsetzen konnten um sich auch auszurasten. Für die 42er gings jetzt erst richtig los. Robert und Claudia gings gut, beide haben den Checkpoint 15 mit sehr guter Kondi und super toll motivierten Hunden verlassen und marschierten weiter. Inzwischen hatten die beiden schon etwas Abstand zwischen sich. Robert kam um 10:21 Uhr zum Kontrollpunkt und latschte schon um 10:30 Uhr wieder los. Claudia folgte um 10:33 Uhr in den Checkpoint und ging weiter um 10:35 Uhr. 5 Minuten Abstand hören sich nicht viel an, sind aber doch schon einige hundert Meter. Noch hatte Claudia die Chance an Robert dran zu bleiben.

 





 

 

Später dann kamen die 2oer-Trekker in den CP15, allen voran Dieter, der um 12:22 Uhr eintraf. Gefolgt von Alexander mit seinem Sohn Christopher und Johannes um 12:41 Uhr, Erwin und Marcel um 13:01 Uhr, Karin und Manfred um 13:03 Uhr, sowie Klaus und Elisabeth um 13:20 Uhr. Das Mittelfeld lag also ziemlich nah beieinander. Die Pausenzeiten waren unterschiedlich lang, da es ja keine Vorgabe gegeben hatte. Da machte der eine oder andere schon wieder Zeit gut indem er schneller abmarschierte. Doch letztendlich zählte der Zieleinlauf.

Während wir auf der Strecke und am CP15 im Einsatz waren, lief Karin schon um 10:42 Uhr nach 2 Stunden und 42 Minuten ins Ziel! Ab 13:06 Uhr mit Dieter auch schon der erste der 20er Truppe. Mit einer Zeit von 3:06h schaffte er zwar nicht den Rekord von Robert mit 2:47h aus dem Vorjahr, aber er war knapp dran! Der Rest der 20er kam dann bis 14:34 Uhr verteilt ins Ziel. Lobend zu erwähnen ist auf alle Fälle die Leistung von Christoper mit 3:35h!!

Während sich die Teilnehmer nun schon entspannten und aßen, latschten Robert und Claudia noch immer auf der Strecke. Wir wussten nicht wo sie waren, aber es war ausgemacht, dass wir an einer bestimmten Stelle eine SMS von beiden bekamen, damit wir rechtzeitig den zweiten Checkpoint auf km 32 besetzen konnten. Und die kam dann auch bald. Robert war um 13:07 Uhr am Checkpoint! Wahnsinn. Diesmal dürfte sich wieder ein neuer Rekord einstellen. Wir waren gespannt. Claudia folgte ihm um 13:54 Uhr. Nun schon mit 47 Minuten Rückstand, die wiederum ca. 5km Abstand bedeuteten. Beiden ging es gut (so die offizielle Version … das mit den Blasen verraten wir nicht), und die Hunde waren wohlauf. Als beide den CP verlassen hatten, machten auch Chris und Christian sich wieder auf den Weg zurück ins "Basislager".

 


Robert und Claudia am Checkpoint 32

 

In Großengersdorf herrschte mittlerweile schon großartige Stimmung unter den Teilnehmern. Jeder war mit seiner persönlichen Leistung zufrieden, alles hatte geklappt, wir bekamen wieder Lob von allen Seiten für die Organisation und Streckenbetreuung. Und dann war es so weit: Robert kam um 14:58 Uhr durchs Ziel und stellte lauthals fest: Unter 7 Stunden!! Er hatte es also geschafft! 6 Stunden und 58 Minuten! Neuer Rekord auf der 42er-Strecke! Dazu gratulieren wir herzlichst! Dann verging doch noch einiges an Zeit und mit einem Abstand von 1h10min kam dann Claudia anmarschiert und um 16:08 Uhr durchs Ziel! Nach 8:08 Stunden am Trail und einer persönlichen Bestzeit (30 Min. schneller als 2016). Auch dazu unsere herzlichste Gratulation!

Somit hatten wir wieder alle im Ziel, und wir als Veranstalter waren selbst auch zufrieden. Keine Verletzungen, keine überanstrengten Hunde, alles war in Ordnung. Dies wurde auch alles im Veranstaltungsprotokoll des Tierschutzbeauftragten festgehalten, damit alles seine Richtigkeit hat, obwohl wir das gar nicht mussten, da es sich um keine SH-Veranstaltung handelte. Aber die Macht der Gewohnheit ist immer allgegenwärtig.

Die Siegerehrung (Einige konnten es auch heuer wieder nicht abwarten und sind früher abgereist!) und der Ausklang des Tages dauerte dann noch bis in die späten Abendstunden an. Langsam lichtete sich dann auch die Gemeinschaft im Zelt, und irgendwann um 23 Uhr ging auch der Letzte in den WoWa, Zelt oder einfach nur ins Auto um zu schlafen. Es war einfach trotz der enttäuschend wenigen Teilnehmer ein super Tag für alle. Inklusive Kaiserwetter!

 




Zufriedene und lachende Gesichter – so soll es sein!

 

Sonntag: Ausklang und Abbau

Heute wäre noch die Chance gewesen den 20er als Tour zu machen, aber auch da war schnell absehbar, dass niemand Lust dazu hatte. Wir genossen das Traumwetter, das uns auch Sonntags heimsuchte. Die Temperaturen stiegen schnell an, und um 10 Uhr war es schon fast zu warm. Also beließen wir es dass wir uns alle einen gemütlichen Vormittag machten, und dann gegen 11 Uhr langsam abbauten. Auch hier an dieser Stelle an alle die uns dabei geholfen haben: Danke!

Dann gabs noch die eine oder andere Idee die wir besprochen hatten, und vielleicht auch umsetzen werden. Terminsondierungen wurden ebenso gemacht. Schließlich kurz nach Mittag, war das Gelände wieder besenrein und außer den Spuren der Reifen war auf der Wiese wo wir standen, nichts mehr von unserer Anwesenheit zu sehen. Auch vom Bürgermeister bekamen wir heuer wieder Lob ausgesprochen, weil wir immer alles sauber hinterließen. Aber wir finden, so soll es auch sein. Wir sind Gast in dieser super Gemeinde, und genauso hat man sich auch zu verhalten.

Und das wars dann mit den Burning feet 2017. Wir bedanken uns für die super tollen Bewertungen die wir wieder erhalten haben, und sagen Danke an alle die dabei gewesen sind, Danke an die Gemeinde Großengersdorf mit Hr. Bürgermeister Josef Staut der uns dies nun 5 Jahre lang ermöglicht hat und nächstes Jahr schon seinem Nachfolger übergeben haben wird, und Danke an die Bauern und Jäger in der Umgebung dass wir den Event ungestört ausrichten konnten!

Die Longtrail Hikers – Austria
Mai 2017

 

Hier geht's zu den Fotogalerien des Events: http://www.nssv.at/fotogallery/index.php/2017/Burning-feet-2017
Hier gibt's ein Video von Chris dazu: https://www.youtube.com/watch?v=nVUcuIDnWpQ&feature=youtu.be&a

 

Kleiner Nachtrag in eigener Sache:

Wenn wir ausschreiben "Hunde sind mit Bauchgurt, Leine mit Ruckdämpfer und Führgeschirr" zu halten, dann ist es so! Wieder hat sich aber gezeigt, dass einige sich nicht an diese Regel halten wollen. Wir tolerierten dies zum letzten Mal (mit Eintrag einer Verwarnung in die Wertungsliste). Ebenso regelwidrig ist das Umändern von Kategorien direkt am Start (zuerst mit dann ohne dann mit fremdem Hund), oder das Abgeben eines Hundes an einen anderen Teilnehmer der ohne Hund startete! Auch die Leinenpflicht wurde von Besuchern einfach ignoriert, trotz Gemeindetafeln die die Leinenpflicht auszeichneten! Auch das werden wir in Zukunft nicht mehr durchgehen lassen, und rigoros durchgreifen!

 

Die berühmten „Haasen Bankerln“

Die berühmten „Haasen Bankerln“

Zuletzt aktualisiert am: 8. Dezember 2016

 

Nichts ist offensichtlich so schwer als Informationen über die „Haasen Bankerl“ im Internet zu finden. Ein Grund, warum ich diesen Beitrag nun eröffne. Vielleicht finde ich ja zusammen mit einigen Lesern ja mehr raus.

Bisherige gefundene Fakten sind:

  • Die „Haasen Bankerl“ hat ein gewisser Roman Haas aus Baden aufgestellt.
  • Die Bankerln haben nur ein Brett als Rückenlehne (angeblich)
  • Die Bankerln haben meist eine Lade (mit Inhalt)
  • Bei den Bankerln gibt’s teilweise Schnaps und Gipfelbücher zu finden.
  • Roman Haas soll schon über 170 seiner Bankerln aufgestellt haben.

Das wars aber auch schon. Mehr dazu gibt’s nicht zu finden. Eine Info war dann noch interessant, nämlich die, dass wenn man mehr über die „Haasen Bankerl“ wissen möchte, dann solle man doch mit dem „Hans“ vom Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge sprechen. Ich frage mich, warum wir das dann die letzten 8 Jahre nicht getan haben ?? *lach*

Vielleicht weil noch niemand von uns wusste, was es mit diesen Bankerln so auf sich hatte.

Nun, schauen wir mal, wie es mit den Recherchen weitergehen wird. Zumindest weiß ich nun auch, dass wir bereits „Haasen Bankerln“ besucht hatten:

 

5. September 2014 am Jochart auf 1266m (Rohr im Gebirge – NÖ)
2 „Haasen Bankerl“ mit Gipfelschnaps, Gipfelbuch und Geo-Cache.

 

 
 

Weltberühmt wird dieses Bankerl,
nicht nur wegen seines Trankerl.
Dieses nette Schatzversteck,
wurde von mir ausgeheckt.

Roman Haas zeichnet für Gedicht und Labung verantwortlich, wie ein Unbekannter im Gipfelbuch enthüllte.

 

8. September 2016 am Unterberg (Rohr im Gebirge – NÖ)
„Haasen Bankerl“ laut Auskunft in der Unterberghütte, kein Gipfelschnaps, kein Gipfelbuch, nichts …

 
 

 

 

Ab sofort werden wir bei unseren Touren natürlich mehr auf diese „Haasen Bankerl“ acht geben, und hier auch posten!

Christian, Long Trail Hikers – Austria

Das waren die Kilometersammler 2016

Das waren die Kilometersammler 2016

Zuletzt aktualisiert am: 5/11/16


Jene unter uns, die auf Kilometersammeltour unterwegs sind (wie früher bei „One Million paws“ oder „Paws on Tour“), bekommen auch bei Long Trail Hikers – Austria die mitgewanderten Strecken (auf den vorgegebenen Tracks und Trails) auf das Sammelkonto gutgeschrieben. Um die Sache noch spaßiger zu machen, gibt’s ab sofort folgende „Level“ die man sich erwandern kann:

0km                Knochenkranker / Knochenkranke
1 – 24km         Nagelpfleger / Nagelpflegerin
25 – 49km       Bloßhaperter / Bloßhaperte
50 – 74km       Hornhautsammler / Hornhautsammlerin
75 – 99km       Blasenballetttänzer / Blasenballetttänzerin
100 – 199km   Sandalenträger / Sandalenträgerin
200 – 299km   Halbschuhtourist / Halbschuhtouristin
300 – 399km   Trekkingschuhschnürer / Trekkingschuhschnürerin
400 – 499km   Rucksackspezialist / Rucksackspezialistin
ab 500km        Hardcoreschlenderer / Hardcoreschlenderin

Wir sind schon gespannt, wie viele Hatscher einige machen werden, um die einzelnen Level brav hochzuklettern.

2016 für ein offizielles LTH-Kilometersammelkonto gemeldet sind:

christian Christian
Wanderschuhgeschwader
2015: 159km [Sandalenträger]

Stand 2016: 151,25km [Sandalenträger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Vorabstart 42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 16.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016
:Wanderrunde Ulrichskirchen, 16,6km, 15.10.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016
:Trailrocking Hüttendorf bei Mistelbach, 10,5km, 01.11.2016

manuela Manuela
Wanderschuhgeschwader
2015: 5,24km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 14,6km [Nagelpflegerin]

:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

erwin Erwin
Wanderschuhgeschwader
2015: 41km [Bloßhaperter]
Stand 2016: 21km [Nagelpfleger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016

thomas Thomas
Wanderschuhgeschwader
2015: 153km [Sandalenträger]

Stand 2016: 80,7km [Blasenballetttänzer]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 9,5km, 25.06.2016 (Abgebrochen)
:Wanderrunde Ulrichskirchen, 16,6km, 15.10.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016
:Trailrocking Hüttendorf bei Mistelbach, 10,5km, 01.11.2016

chris_heiss-75 Chris
Wanderschuhgeschwader
2015: 158km [Sandalenträger]

Stand 2016: 109,55km [Sandalenträger]

:Vorabstart 21er Halbmarathon Großengersdorf, 21km, 09.04.2016
:Vorabstart 42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 16.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

franz Franz
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Knochenkranker]
Stand 2016: 53,55km [Hornhautsammler]

:42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 30.04.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

claudia-schnabl-2015 Claudia
Gelegenheitsschlenderin
Stand 2016: 42,35km [Bloßhaperte]

:42er Marathon Großengersdorf, 42.35km, 30.04.2016

Grete Grete
Wanderschuhgeschwader
2015: 67km [Hornhautsammlerin]
Stand 2016: 52,1km [Hornhautsammlerin]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

alfred Alfred
Wanderschuhgeschwader
2015: 83km [Blasenballetttänzer]
Stand 2016: 52,1km [Hornhautsammler]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:Hundewandertag Warth-Grimmenstein, 14,6km, 29.10.2016

dagmar Dagmar
Wanderschuhgeschwader
2015: 13km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 42,2km [Bloßhaperte]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

dieter Dieter
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 42,2km [Bloßhaperter]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
Neueinsteigerin 2016

Stand 2016: 18,5km [Nagelpflegerin]

:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

manfred-s Manfred
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 39,5km [Bloßhaperter]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

robert Robert
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 67,2km [Hornhautsammler]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:Semmering Bahnwanderweg von Semmering bis Klamm, 16,5km, 25.06.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016
:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016

karin Karin
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 39,5km [Bloßhaperte]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016
:Nacht der Wölfe – Großengersdorf, 8,5km, 20.05.2016
:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016

renate Renate
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpflegerin]
Stand 2016: 21km [Nagelpflegerin]

:21er Halbmarathon Großengersdorf, 21.00km, 30.04.2016

alexander Alexander
Wanderschuhgeschwader
2015: 0km [Nagelpfleger]
Stand 2016: 10km [Nagelpfleger]

:NSSV Sommerfest 2016 mit Höhenberg Rundwanderung, 10km, 8.-10.07.2016016

alexander-r Alexander
Wanderschuhgeschwader
Neueinsteiger 2016
Stand 2016: 11,2km [Nagelpfleger]

:Unterberg-Hiking am Trainingslager Rohr im Gebirge 2016, 11,2km, 08.09.2016 (Ausnahmsweisewertung)

Wir haben auch „Fremdlatscher“ mit einem privaten Sammelkonto dabei:

ruth Ruth
Fremdlatscherin aus „Helvetia“
Stand 2016: 0km

Zur Info: Fremdlatscher melden uns ihre geleisteten Kilometer an uns, und wir tragen sie im Sammelkonto ein. Da der Verein nicht die Korrektheit der Angaben überprüfen kann weil „Fremdlatscher“ nicht bei unseren offiziellen Events mitwandern, ist dies auch keine offizielle Wertung und dient rein der Aktivitäteninfo. Aber wie schon immer erwähnt: Es geht ja um nichts, sondern rein um den Spaß an der Sache! Also, wo sind die Fremdlatscher, die noch dabei sein wollen?

Ausnahmsweisewertungen sind Wertungen von Kilometersammlern die zwar dabei waren, die Strecke aber nicht korrekt nach Vorgabe absolviert haben. Gewertet werden nur die offiziell vorgegebenen Streckenkilometer. Mehr werden gestrichen. Bei weniger geleisteten Kilometern (Abkürzungen), wird nicht gewertet!

Trailrocker & Trailfeen … unsere unerschrockenen Trailsucher und Trailsucherinnen, die immer nach neuen Wandermöglichkeiten suchen. Trailrocking ist das aufspüren neuer Wandermöglichkeiten im Lande. Dabei ist es vorrangig, fernab von Massenaufläufen und Touristenpfaden neue Strecken zu finden, aufzuzeichnen und auch mit Fotos zu dokumentieren. Bei der danach erfolgenden Erstbewanderung eines neuen Trails durch die Kilometersammler starten wir mit einem „Mannerschnitterl“ als Starthilfesprit bei einem „3, 2, 1, Rock den Trail!“ (Ist natürlich kein Zwang!) …

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3. Hundewandertag in Warth

3. Hundewandertag in Warth

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Kurzfristig sind wir einer Einladung zum 3. Hundewandertag in Warth gefolgt. Am Samstag, den 29.10. trafen sich 17 Wandersleute mit und ohne Hund bei den Organisatoren Grete und Alfred (Freunde von uns, und auch Mitglieder im LTH-Austria), um dann pünktlich um 9 Uhr in Richtung Kulmriegel zu starten.

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Die ersten Kilometer gingen dann stetig bergauf, und für einige „Flachlandler“ war das schon wie eine Gebirgswanderung. Klar, das waren sie nicht gewöhnt. Doch das Tempo der Wandergruppe war pomale, und so konnte jeder brav mithalten. Ab und an warteten die vorderen mal, damit alle aufschließen konnten, und so fanden alle den richtigen Weg.

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Das Wetter war zwar bedeckt aber es hatte gut 10 Grad. Also gutes Wanderwetter für Mensch und Hund. Der herbstliche Wald war überhaupt ein Traum in seiner Farbenpracht. Und der Geruch! Es roch die ganze Zeit nach Pilzen, die wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nirgends erspähen konnten. Doch alle wussten: Es gab sie!

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Es ging immer höher in Richtung Kulmriegel hinauf. Mittlerweile hatten wir schon die ersten 200 Höhenmeter hinter uns gelassen, und knapp 3,5km Wegstrecke. Der Weg wechselte stetig. Von Straße zu Wiesenwegen, über Waldwegen zu Forststraßen. Und dann waren sie endlich da! Die Schwammerln im Wald! Ein Traum. Leider konnten wir als Laien nur ein paar wenige eindeutig identifizieren, und mangels eines Messers ließen wir sie auch stehen, damit das Myzel nicht beim bloßen Ausreißen der Pilze beschädigt wird.

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Die Artenvielfalt war ein Wahnsinn. Das gibt es bei uns zu Hause im Weinviertel und den paar Wäldern die wir noch haben nicht. Nach 4,5km und 270 HM erreichten wir dann um 10:45 Uhr die „Labestation“. Da hatte sich Grete wirklich wieder ins Zeug gelegt und mit Obst, Getränken, Selbstgebackenem und süßen Schmankerln eine wahrhaft klasse Erholungspause organisiert. Danke für die Mühen die Ihr Euch gemacht habt, Grete und Alfred!

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Ab hier führte uns dann der Weg in Richtung Burg Grimmenstein. Dazu mussten wir noch einige Höhenmeter machen, und schließlich, nach gut 2km erreichten wir dann um 12 Uhr das kleine Juwel am Hang des Kulmriegels. Die komplett neu aufgebaute kleine Burg lud mit ihrer Taverne und der Möglichkeit einer Besichtigung natürlich ein, und wir nutzten auch die Gelegenheit die uns da geboten wurde.

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Die Führung zur Besichtigung war interessant, und was uns sehr überraschte: Kostenlos! Dafür gab es eine Box für eine freiwillige Spende, die wir natürlich fütterten. Das war verdient. Dann machten wir uns wieder auf den Weg. Es ging ab hier Richtung Grimmenstein Ort. 3,5km führte der Weg nun teils steil bergab. Zur Freude jener ohne Hund, da sie sich nicht mehr bergauf schleppen mussten, zum Leid so manchen Hundeführers da die 4-Beiner sich bergab ins Geschirr legten und zogen wie Sau. Auf laubbedecktem und feuchten Boden natürlich nicht gerade das Wahre. Doch niemand kam zu Sturz, es klappte alles tadellos.

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Und so erreichten wir dann um 14:30 Uhr das geplante Zwischenziel, beim „Giovanni“, wo wir dann Essen gingen. In Punkto Pizza ist das Lokal auf alle Fälle zu empfehlen. Die gut belegte „Flade“ war ein Traum.

Nach gut einer Stunde brachen wir dann wieder auf, um nun die letzten 4,5km Wegstrecke hinter uns zu bringen. Mittlerweile schien die Sonne auf ein paar Landstriche, und beleuchtete so auch den gut im Norden sichtbaren „Türkensturz„.

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Um 16:45 trafen wir dann wieder beim Ausgangspunkt ein. Es war eine tolle Wanderung, und wir haben wieder ein klein Stückchen Österreich gesehen, und auch neue Wanderbegeisterte kennen gelernt. Insgesamt waren wir heute 14,6km mit Gesamt knapp 800HM in gemütlichen 8 Stunden samt Pausenzeiten unterwegs. Passt!

LTH-Austria, 29.10.2016

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren vom LTH-Austria mit dabei:
christian manuela thomas Grete alfred
Christian, Manuela, Thomas, Grete, Alfred

Wanderrunde Ulrichskirchen – Glockenberg

Wanderrunde Ulrichskirchen – Glockenberg

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Am 15. Oktober 2016 war es wieder mal so weit. Eine Wandertour war angesagt. Diesmal führte die Strecke ab Ulrichskirchen auf den Glockenberg und wieder retour. Ausgangspunkt war der Parkplatz „Viehtrift“ den man leicht findet, wenn man in Ulrichskirchen Richtung „Heuriger Konrad“ fährt. Der Parkplatz ist beschildert und groß genug.

Da wieder einmal (wie im Herbst üblich) die Wettervorhersage mit „Schauern“ trumpfte, fanden sich am Treffpunkt exakt zwei hartgesottene Hiker (Christian & Thomas) von der „Mannerschnitterlbande“ ein, die dem Wetter trotzen wollten. Schade dass die anderen im Club meist immer nur bei Schönwetter etwas unternehmen wollen, aber die Menschheit ist leider immer verweichlichter, und die Bequemlichkeit siegt meistens. Und die geplanten 16,6km sind natürlich auch eine enorme Anstrengung für viele. 2-3km reichen doch vollkommen für eine „Gassirunde“ …

Egal, Thomas und seine zwei Hunde Thor und Asko sowie Christian, starteten um 9:45 in Richtung Heuriger los. Bei knappen 12 Grad und heftigem Wind war es zwar kühl, aber für eine längere Wanderung mit Hunden gerade richtig. Der Weg durch die Kellergasse war schnell zurückgelegt, und die ersten Steigungen standen an. Hier kam dann der erste Anstieg, bei dem man schnell merkte wer ein Schneidbrettlhiker (Flachlandspaziergänger) ist, und wer ohne Sauerstoffzelt die Weinviertler Höhen hinauf kommt.

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Der erste Teil der Wanderung führte über offenes Gelände. Da zog es schon ziemlich arg, und der Wind machte keine Anstalten sich zu legen. Doch dafür kam die Sonne raus, und es erwärmte sich noch ein wenig. Man konnte fast Kaiserwetter dazu sagen. Unbeirrt marschierten die beiden in Richtung Münichsthaler Wald den sie nach 3km auch erreichten. Von hier aus schlängelte sich der Weg auf schmalen Wegen, Waldwegen, Forstwegen, etc. immer weiter, dann musste die Landstraße kurz gequert werden, und bei KM 4 gabs die erste längere Pause für die Hunde (Oder wars für Thomas?). Auf jeden Fall fand sich hier ein super großes Gehege mit Hühnern, Gänsen, Ziegen und sonstigem Getier vor, die sich sofort anpirschten um die beiden Fell-Begleiter zu begutachten. Einzig heikel wurde das nur, weil ein Ausreißer (schwarze Ziege mit langem Bart …) außerhalb des Zaunes um die Kurve kam, und es offensichtlich genau wissen wollte. Nun, kurz vor den Hunden merkte das Tier wohl, dass es gegen zwei nur verlieren könnte, und zog sich wieder zurück. Nach dieser Pause zogen wir dann weiter, unter genauer Beobachtung der Ziege, die uns nicht aus dem Blick ließ.

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Von nun an führte der Weg nur mehr durch den Wald. Gemütlich schlapften die beiden mit Hundeanhang die Wege entlang, verliefen sich ab und an mal kurz (es waren in Summe wirklich nur 400m !!), weil das GPS versagte oder nicht beachtet wurde, die kleineren Päuschen wurden immer mehr, aber nach 2 1/2 Stunden und 7,5km kamen die beiden dann am Kreuttaler Aussichtsturm an, und machten – erraten! – eine Pause (natürlich nur wegen der Hunde!). Man muss aber dazu sagen, dass Thomas heuer aus privaten Gründen nicht viel unterwegs war und daher genau null Training und Kondi hatte, und Christian mit seinem Marschbruch am Fuß kämpfte den er sich vor einigen Wochen zugezogen hatte, und nicht abheilen will. Also ist der benötigte Zeitrahmen für die Strecke entschuldigt. Hier durfte nun das berühmte „Mannerschnitterl“ und die „Moods“ nicht fehlen. Das hatte man sich verdient.

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Auf der Strecke bis zum Glockenturm gab es vieles zu sehen, was man nicht mal wusste dass es so etwas in dieser Gegend überhaupt gibt. Von Holzlagerstätten so groß wie ganze Industrieareale bis über private Teiche und bewohnten „Waldhäuserln“ von denen man nie etwas gehört hat. Die Einheimischen kennen das alles sicher, aber als „Besucher“ sieht man davon meist nichts, weil sich die meisten Wanderer nur an die offiziellen Wanderwege halten. Im Gegensatz zu unseren „Hatschern“, die ja die Ruhe suchen und auch mal angelegene Wege nutzen, die eben nicht markiert sind und von Massen von Menschen genutzt werden.

Auf der Hauptstrecke am Glockenberg kamen den Beiden dann schon einige Wandersleute entgegen, diesmal aber alle ohne Hund, was fast unerklärlich in diesem Gebiet ist. Thomas Hunde waren für die Kids die da mit dabei waren natürlich die Attraktion und es wurden speziell von „Asko“ Unmengen an Fotos geschossen. Auch das übliche „darf ich den Husky streicheln“ stand mitten im Wald am Programm.

Die Strecke führte die beiden vom Aussichtsturm über den „Glockenberg“ dann auf die höchste diesmalige Stelle auf 365m Seehöhe, wo es wieder eine Rast gab *lach*. 9km und 3 3/4 Stunden waren nun schon bewältigt. Christian überlegte schon per SMS einen Urlaubstag zu beantragen, weil er sich nicht mehr sicher war, ob sie das Ziel heute noch erreichen würden.

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Nach der Rast folgten die beiden weiter dem vorgegebenen Weg den Glockenberg hinab. Nach 4 1/2 Stunden kamen sie wieder auf offene Ebene, querten wieder die Landstraße und mit ziemlich aufgefrischtem Gegenwind (was die Wandergeschwindigkeit weiter verlangsamte), führte der Feldweg dann endlich nach 12km wieder Richtung Ulrichskirchen zum Ziel der Tour. Dazwischen gab es – wie schon gewohnt – wieder die eine oder andere Pause. Wieder im Wald wurde es dann windstill. Das Wetter hielt noch immer super an. Kein Regentropfen kam bisher vom Himmel. Das Wetter passte einfach.

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Am letzten Stück des Weges kamen die Beiden dann noch an der Waldandacht und dem Soldatenkeuz vorbei, um gleich danach an einem wunderschönen Platzerl direkt am Einstieg in den Hohlweg nach Ulrichskirchen eine kleine Rast einzulegen … mittlerweile war es eh erst 15:30 Uhr, und knapp 1,5km trennten die beiden vom Ziel. Nun, es sollte ja eine Entspannungstour werden. Die war es mit Sicherheit, denn 5 1/2 Stunden für 15km sind ein wahres Schlendertempo.

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Irgendwann kratzte Christian dann auf den Weitermarsch, denn langsam kam Gefahr auf, dass es dunkel wurde. Er hatte ja nicht daran gedacht bei der heutigen Runde eine Nachtausrüstung mit zu nehmen (Stirnlampe und Notfallrationen, Biwaksack, etc.). Mit ein wenig Druck und zureden kam dann auch Thomas wieder in die Gänge um sich den nun ins Ort schlängelnden Hohlweg zum Parkplatz weiter zu quälen. Der Hohlweg mündete in einer Art Kellergasse. Voll lieb gestaltete Kellerportale konnte man hier bestaunen. Und dann, nach einer unendlich lang erscheinenden Zeit von 6 1/2 Stunden (Laut Garmin GPS stand es 4 1/2 zu 2 Stunden für „In Bewegung“ und „Pause“) kam die „Mannerschnitterlbande“ dann am Parkplatz an.

Thomas war erleichtert, die Hunde wurden versorgt, Christian machte sich auf den Weg zum Heurigen (natürlich zu Fuß) und Thomas fuhr mit dem Wagen hoch. Nicht weil er keinen Schritt mehr gehen wollte, sondern wegen der Hunde die er dann mit offener Heckklappe im Wagen lassen konnte, während die beiden sich beim Heurigen mit „kühlem Blonden“ und den Wahnsinnsbroten verwöhnen ließen.

So klang der Tag aus, und um 18:45 Uhr machten sich dann beide auf den Heimweg. Mit schmerzenden Füßen und Muskelkater vom Lachen. Denn zum Lachen hatten die beiden auch genug auf der Strecke. Und so soll es sein, es geht ja um nichts, und man muss keine Rekorde brechen. Auch wenn Robert „The machine“ dann noch telefonisch kontrollierte ob sein Geschwindigkeitsrekord vom Großengersdorfer Marathon durch die Beiden gebrochen wurde, es ihm aber nicht verraten worden ist (HA! Die Zeitangaben hier sind nur zu seiner Beruhigung gemacht und stimmen eigentlich nicht, die beiden waren VIEL schneller!!), es war ein super Tag und beiden hat es Spaß gemacht!

 

Die komplette Fotogalerie findet Ihr >> hier <<

 

Diesmal waren mit dabei:
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Christian & Thomas

Marienhöhe ab Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge

Marienhöhe ab Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge

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Kurz aber heftig könnte man diese kleine Runde mit knappen 2,27km Länge beschreiben. Je nachdem in welcher Richtung man geht, zeigt sich der Rundweg als steil hinauf und dann gemäßigt hinunter oder eben irgendwie locker rauf und dann steil hinab. Doch egal wie man den Mariensteig geht, er ist es trotz der Kürze wert, einmal gegangen zu werden. Der Pfad an sich führt durch den Wald, menschenleer und absolut ruhig. Hier kann man echt mal entspannen und die Seele baumeln lassen. Die vielen Bänke laden zum Verweilen ein, und man kann den Blick in die Umgebung schweifen lassen.

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Ausgangspunkt dieser Runde ist das Hotel Kaiser Franz Josef der Familie Hans Bauer (Einkehr unbedingt empfohlen!) und führt die ersten 850m am Tüpflweg entlang. Dann erreicht man nach einer Geländekuppe mit Bankerl die Abzweigung nach Links in den Wald, die nur durch einen mehr oder weniger verrotteten Holzpfeil mit der Aufschrift „Marienhöhe“ erkennt. Diesem Pfad folgt man dann immer weiter hoch, bis man nach 200m zur Forststraße gelangt. Da die Markierungen hier genauso desolat sind, müsst ihr darauf achten, den Steig gegenüber der Forststraße wieder weiter zu gehen! Dies gilt auch in umgekehrter Richtung. Man erkennt die Zugänge etwas schwer.

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Nach weiteren 500m auf teils schmalem, fast nicht erkennbaren Pfad mit unwesentlichen Hindernissen, gelangt ihr dann zum Marterl der Marienhöhe. Die beiden Bankerln sind meist nass und algenschmierig. Zumindest frühmorgens, wenn es am besten für diese Runde ist. Ab hier geht’s es dann gut 200m ziemlich steil in Serpentinen bergab. Das letzte Stück hinunter zur Straße ist brutal steil und ohne Stufen. Hier sind schon einige ausgerutscht und gestürzt! Passt also bitte an dieser Stelle besonders beim Runtergehen auf!

Zurück zum Hotel Kaiser Franz Josef geht’s neben dem Klausbach.

 

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Die Tour in GPSies zum Track-Download:

 

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